DE95280C - - Google Patents

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DE95280C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F4/00Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/02Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/06Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use into beds or mattresses

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der bekannten Koffer, bei welchen die Vorderwand herunterklappbar und aufserdem Schubfächer angeordnet sind; ferner sjnd die bekannten herumklappbaren Füfse vorgesehen. Das Neue besteht darin, dafs die herunterklappbare Vorderwand in jeder Lage festgestellt werden kann und in Verbindung mit zwischen den Schubfächern angeordneten herausnehmbaren Platten unter Zuhülfenahme geeigneter Gestelle ein Ruhebett gebildet werden kann, zu dem als Kopfpfühl die Vorderwand benutzt wird; durch die in ihrer Höhe verstellbaren Füfse kann auch die Höhe des Kopfpfühles veränderlich gemacht werden.
Fig. ι und 2 stellen den Koffer im geöffneten Zustande, Fig. 3 als Ruhebett hergerichtet dar, Fig. 4 zeigt eine Einschiebplatte, die zur Herstellung des Bettes dient, Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den geschlossenen Koffer in vergröfsertem Mafsstabe, Fig. 6 ist eine entsprechende Ecke der zugehörigen Längsansicht, Eig. 7 ist eine Ansicht von unten gegen den Koffer gesehen, Fig. 8 ein Querschnitt des Bodens; die Fig. 9 bis 13 zeigen Einzelheiten.
Soll der Koffer gepackt werden, so wird er erst auf die in Fig. 7 und 8 dargestellten Füfse gestellt. Der Koffer hat einen doppelten, verschliefsbaren Boden, in welchem die Füfse gewöhnlich untergebracht sind. Dieselben bestehen aus je einem Rohr a, einer darin geführten Zahnstange b und dem Bügel c. Je zwei Füfse sind durch eine Stange d gegen einander versteift. Durch ein auf der Stange d sitzendes Zahnrad d1 und eine Kurbel (Fig. 7 und 8) können die Zahnstangen aus dem Rohr a herausgeschoben und; die Füfse verlängert werden. . Die Zahnstange wird durch eine in: das Zahnrad li1 eingreifende Sperrklinke α: festgestellt und trägt an ihrem unteren Ende eine Rolle bl. Am oberen Ende besitzen die, Füfse ein Scharnier λ'2, vermittelst dessen sie am Kofferboden befestigt sind. Der Bügel c kann um 900 auf dem Rohr α gedreht werden (Fig. 7 und 8). Sind die Füfse zusammengeklappt, so werden die Stangen d durch die am Kofferboden befindlichen federnden Klemmklauen d2 in horizontaler Lage gehalten, und zwar liegt das breitere Fufspaar (in Fig. 7 ,links) über dem schmäleren.
Sollen die Füfse herabgeklappt werden, so wird der Koffer auf die eine Schmalseite gekantet, das breitere Fufspaar herabgeklappt und die Bügel c dieser Füfse um 90 ° verdreht, so dafs diese beiden Füfse nun feststehen; hierauf wird der Koffer auf der anderen Seite gehoben, das schmälere Fufspaar herabgeklappt und auf die gleiche Art vermittelst seiner Bügel c festgestellt, worauf der Koffer vermittelst einer auf die Achsen α der Getriebe aufgesteckten Kurbel nach Bedarf höher gestellt werden kann. Die Lage der Füfse zu einander wird durch die Stäbe ff1 gesichert. In dieser Stellung kann nun der Koffer bequem gepackt' und alle Verwandlungen mit ihm vorgenommen werden; auch kann er durch unten an den Füfsen befindliche drehbare Rollen bl nach allen Seiten hin gerollt werden.
Der Koffer hat eine an Scharnieren befestigte Vorderwand A und die Schubfächer BCD, sowie die Platten E und F, welche in Nuthen
verschiebbar sind. Die Seitenkanten von A sind mit Löchern A1 versehen, so dafs mit Hülfe der Stellhebel A2, die mit den an ihren Enden befindlichen Stiften in die Löcher A1 zum Eingriff gebracht werden können, und die Platte A in jeder geneigten Lage festgestellt werden kann.
Die Schublade D hat nur die Vorderwand D1, die mit dem Boden D2 der Lade scharnierartig verbunden ist, wie dies Fig. io bis ii zeigen; es sind sowohl aufsen wie innen an dem von D1 und D2 gebildeten Winkel solche Scharniertheile angebracht, so dafs eine Drehung der Theile um die Lä'ngskante nicht stattfinden kann. Da aber die Theile eines jeden Scharnieres wie Thürangeln mit Augen und Zapfen in einander greifen (Fig. io), so läfst sich die Verbindung zwischen D1 und D2 durch seitliche Verschiebung von D2 lösen.
Zur Herstellung eines Bettes bedarf es aufser der Wand A und den Platten D2 und E noch der bockartigen Gestelle K, die für gewöhnlich im Koffer liegen.
Das Bett erhält man, wenn man die Böcke K aufstellt und die Vorderwand A des Koffers so weit herabläfst, dafs die oberen Schenkelenden des einen Bockes in die Löcher q der Wand A zu stecken kommen. Hierauf nimmt man die Platte D2, dreht dieselbe um und legt sie so an die Wand A, dafs die Riegel h der Platte D2 in entsprechende Löcher der Wand A geschoben werden und die Haken m1 in die Oesen i eingreifen können. Die Enden desselben Bockes passen alsdann in die Löcher k1 der Platte D2. Drückt man nun die Enden des zweiten Bockes in das Löcherpaar -k2 k2 und in die Löcher O1O1 der Platte E, so passen die Riegel hl h1 derselben in die entsprechenden Löcher der Platte D2 und die Haken m m in die Oesen i1 i\ und das Feldbett ist fertig. In dieser Anordnung kann der Koffer gleichzeitig als gröfserer Ausziehtisch benutzt werden, um als Muster-Ausstellungskoffer für Reisende zu dienen.
Durch Höher- oder Tieferstellen derFüfse.4 kann der als Kopfpfühl dienenden Platte A jede beliebige Neigung gegeben werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ein Koffer mit nach unten aufklappbarer Vorderwand und schubkastenartigenFächern, gekennzeichnet durch die Anordnung von Einschiebeplatten (E und F) zwischen den Schubfächern und in der Höhe verstellbarer Füfse, zum Zwecke, der heruntergeklappten Vorderwand eine beliebige Neigung ertheilen zu können, und durch Anscblufs der Einschiebeplatten an die Unterkante der Vorderwand vermittelst Stützen ein Ruhebett zu bilden.
  2. 2. Zur Ausführung des durch Anspruch ι gekennzeichneten Ruhebettes die Herstellung der Schubfächer in der Weise, dafs diese aus einer Grundplatte und einer vorn winklig und lösbar daran befestigten Stirnplatte bestehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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