DE95210C - - Google Patents
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- DE95210C DE95210C DENDAT95210D DE95210DA DE95210C DE 95210 C DE95210 C DE 95210C DE NDAT95210 D DENDAT95210 D DE NDAT95210D DE 95210D A DE95210D A DE 95210DA DE 95210 C DE95210 C DE 95210C
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- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 5
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Beschickungsvorrichtung.
Die englische Patentschrift Nr. 14493 vom Jahre 1884 zeigt eine mechanische Beschickungsvorrichtung,
bei welcher zwei neben einander, z. B. je vor einem der Roste eines Zweiflammrohrkessels
, angeordneten Wurfschaufeln aus einem oberhalb derselben und in der Mitte
zwischen ihnen angebrachten Vorrathsrumpf durch einen gemeinsamen , senkrecht zur
Schwingungsebene der Schaufeln bewegten Schieber der Brennstoff abwechselnd zugeführt
wird. Jedes Ende des doppeltwirkenden Schiebers legt vor der betreffenden Wurfschaufel
ein sich in der Wurfrichtung erstreckendes Bren'nstoffhäufchen nieder. Dieses
längliche Häufchen enthält zu beiden Seiten die gröberen, in dem mittleren Streifen die
feineren Stücke, und die Brennstoffschicht auf dem Herd erhält eine ähnliche ungleichmäfsige
Zusammensetzung.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes wird für jede Wurfschaufel ein besonderer Zuführschieber
derart angeordnet, dafs seine Bewegungsrichtung in die Schwingungsebene der Wurfschaufel fällt. Der Schieber baut dann
zwar ein ebenso zusammengesetztes längliches Häufchen vor der Schaufel auf, aber dasselbe
erstreckt sich quer zur Wurfrichtung, und die beim Herabfallen des Häufchens eingetretene
Scheidung der Theile in grobe und feine wird durch den Wurf wieder aufgehoben.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Beschickungsvorrichtung
in Anwendung auf zwei dicht neben einander liegende Feuerungen und
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Beschickungsvorrichtung.
Fig. 3 und 3 a sind Ausführungsformen der zur Bewegung der Schieber dienenden Stange,
und
Fig. 4 ist ein Grundrifs der um eine waagrechte Achse schwingenden Schaufel.
Die durch eine waagrechte Welle zugeführte Betriebskraft wird durch Kegelräder zunächst
auf eine zwischen beiden Feuerungen angeordnete senkrechte Welle w übertragen.
Welle »"versetzt mit Hülfe der Kegelräder i5 i2
das gezahnte Rad t3 (Fig. 1) in Umdrehung, welches auf die Daumen T der die Schaufeln s
tragenden Welle wl wirkt. Welle wY unterliegt
noch der Wirkung der Federn S1 und wird durch dieselben die stofsartige Bewegung
der Schaufeln s hervorgebracht. Aufserdem wird von der Welle w vermittelst der Kegelräder
th t'2 ti die Scheibe t1 in Umdrehung
versetzt; diese Scheibe t1 greift mit einem Kurbelzapfen in den senkrechten Schlitz einer
waagrecht sich vor beiden Feuerungen erstreckenden und in dieser Richtung geführten
Stange t ein und bringt dadurch eine hin- und hergehende Bewegung derselben hervor. Die
Stange t besitzt an jedem Ende eine zur Vorderwand der Feuerung schräg gerichtete
Schleife fx, in welche die Schieber r mit
ihren Zapfen r1 eingreifen und infolge dessen bei jedem einfachen Hub der Stange t ebenfalls
einen einfachen Hub ausführen. Fig. 3 a zeigt eine abgeänderte Anordnung, bei welcher die
Stange t an den Enden einfach schräg abgebogen ist und mit jedem dieser geneigten
Enden txx zwischen zwei an dem betreffenden
Schieber r gelagerte Rollen r" greift.
Die Bodenplatte P des Rumpfes H, auf welcher der Schieber r sich hin- und herbewegt,
erstreckt sich bis über die Welle der schwingenden Schaufel s, und an dieser Stelle
ist der Rumpfraum durch eine Klappe F abgeschlossen, welche durch ihr Gewicht die bei
jedem Hub des Schiebers r von der Platte P herunter in den Schaufelraum B geschobene
Brennstoffmenge regelt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Beschickungsvorrichtung mit Wurfschaufel und Zuführschieber, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schieber sich in der Schwingungsebene der Schaufel bewegt, so dafs die durch den Schieber vor die Schaufel gebrachte Brennstoffmenge . sich quer zur Wurfrichtung erstreckt, zu dem Zweck, die durch den Schieber ungleich erfolgte Vertheilung der gröberen und kleineren Stücke durch den Wurf wieder aufzuheben. Eine Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Beschickungsvorrichtung, bei welcher zur Ableitung der hin - und hergehenden Bewegung des Schiebers von der drehenden Bewegung der Antriebswelle zunächst durch Zapfen und Schlitz eine waagrecht und quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers geführte Stange (t) hin- und hergeschoben wird, welche durch einen schrägen Schlitz (f * Fig. 3) und Zapfen (r1) oder dergleichen mit dem Schieber in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95210C true DE95210C (de) |
Family
ID=366476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95210D Active DE95210C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95210C (de) |
-
0
- DE DENDAT95210D patent/DE95210C/de active Active
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