DE9516C - Apparat zum Reinigen und Putzen von Schuhwerk - Google Patents

Apparat zum Reinigen und Putzen von Schuhwerk

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DE9516C
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DE
Germany
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brushes
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footwear
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DENDAT9516D
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English (en)
Original Assignee
TH. BRADFORD in London
Publication of DE9516C publication Critical patent/DE9516C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

1879.
THOMAS BRADFORD in LONDON. Apparat zum Reinigen und Putzen von Schuhwerk,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Apparaten zum Reinigen, Wichsen und Poliren von Schuhwerk.
Fig. ι bis 3 zeigen einen Apparat, welcher für Handbetrieb bestimmt ist, Fig 4 und 5 einen solchen für Maschinenbetrieb.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Verticalschnitt, Fig. 3 einen Horizontalschnitt, Fig. 4 eine Vorderansicht und Fig. 5 einen Grundrifs.
Der Haupttheil der Erfindung besteht darin, dafs eine oder mehrere Reihen rotirender Bürsten von besonderer Form zur Verwendung kommen.
Die Bürsten werden von einem passenden Gestell getragen und durch die Hand, durch Dampf oder einen anderen Motor in Bewegung gesetzt.
Das Gestell der Bürsten ist aus Holz, von kreisförmiger Gestalt und passendem Durchmesser.
Die Vorderfläche ist abgedreht und mit Borsten oder Haaren von geeigneter Stärke und Festigkeit so überzogen, dafs eine kreisförmige, an der Peripherie abgerundete Fläche entsteht.
Das Schuhwerk wird gegen die Fläche dieser Bürsten gehalten und rück- und vorwärts bewegt, so dafs die Bürsten sämmtliche Theile desselben gehörig berühren.
Für die verschiedenen Zwecke werden Bürsten von verschiedener Stärke und Festigkeit verwendet, auch rotiren dieselben, je nach der Art ihrer Anwendung, mit abweichender Schnelligkeit.
Die Bürsten können entweder vollständig oder segnientweise mit Borsten bedeckt werden.
ι ist die auf dem Holzuntergestell 2 befestigte Borsten- oder Haarbekleidung, auch können die Borstenbüschel wie bei gewöhnlichen Bürsten direct in dem Holze befestigt sein.
3 ist ein Nabenring, welcher auf die Bürste
geschraubt, auf die hervorragenden Enden der . Wellen 4 und 4 * gesteckt und durch die Stifte 5 befestigt wird. Die Wellen 4 und 4* drehen sich in den Lagern 6 im Gestell 7.
Das Gestell 7 besteht entweder aus Holz oder Eisen.
Die Bürsten der kleinen Maschine werden durch die Kurbel 8 auf der Welle 4* in Bewegung gesetzt; letztere trägt an der einen Seite die Kurbel 8 und an dem entgegengesetzten Ende die Wichsbürste.
Auf der Mitte der Welle 4* sitzt das Schwungrad oder die grofse Riemscheibe 9. 10 ist ein Riemen, welcher um die Riemscheibe 9 und die kleine Scheibe 11 läuft; hierdurch wird auf Scheibe ii, Welle 4, sowie auf die darauf sitzenden Bürsten eine entsprechend schnelle Bewegung übertragen.
Die Bürsten können, je nach Belieben, als Reinigungs-, Polir- oder Wichsbürste zur Verwendung kommen, auch können sämmtliche Bürsten auf der einen Seite der Maschine angeordnet werden.
Bei gröfseren Maschinen wird die Bewegung durch Riemen und Riemscheiben 12 und 13 übertragen.
Die lose und feste Scheibe 12 und 13 sitzen auf der Hauptwelle 4*; auf dieser Welle sitzen aufserdem die drei Riemscheiben 9; die Bewegungsübertragung von diesen auf die Scheiben 11 geschieht durch die Riemen 10.
Die Scheiben 11 sitzen auf den Wellen 4, welche die anderen Bürsten tragen; die Anzahl der Bürsten, die zur Anwendung kommen, kann beliebig sein.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, drehen sich sämmtliche Bürsten, mit Ausnahme der auf der Welle 4* sitzenden, gleich schnell; bei Anwendung von Riemscheiben verschiedener Gröfse rotiren die Bürsten mit verschiedener Geschwindigkeit.
Die Wellen 4 können auch von der Hauptwelle aus durch Zahnradübersetzungen getrieben werden.
Die Lager 6 der Wellen 4 und 4* sind horizontal, demzufolge wirken die Bürsten vertical, sie können jedoch so angeordnet werden, dafs sie sich in horizontaler oder schräger Richtung drehen.
Nach dem Reinigen des Schuhwerks durch die erste Bürste wird durch eine zweite das Wichsen und dann durch die dritte das Poliren bewerkstelligt.
Die Polirbürsten können auch, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, paarweise angeordnet
werden. Wird das Schuhwerk zwischen beide Bürsten gelegt, so wird es selbstverständlich mit doppelter Schnelligkeit polirt.
14 in den Fig. 1 bis 3 zeigen Abtheilungen, welche Wichstöpfe ,.etc. 15 enthalten. 16 ist eine Handbürste, um Wichse auf die Wichsbürste zu tragen; 17 sind die Streben des Gestelles 7; 18 ist ein Deckel; 19 sind die abnehmbaren vorderen und hinteren Paneele, welche durch die Knöpfe oder Riegel 20 gehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung einer Reihe von zwei oder mehreren rotirenden kreisförmigen, an ihren Peripherien abgerundeten Bürsten, welche so auf Wellen befestigt und in einem passenden Gestell angeordnet sind, dafs sie in verticaler oder. anderer gewünschten Richtung durch die Hand, durch Dampf oder einen anderen Motor in Drehung versetzt werden können.
    Im wesentlichen wie vorher beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9516D Apparat zum Reinigen und Putzen von Schuhwerk Active DE9516C (de)

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