DE950669C - Roentgenroehrenhaube mit Ionisationskammer - Google Patents

Roentgenroehrenhaube mit Ionisationskammer

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DE950669C
DE950669C DES42263A DES0042263A DE950669C DE 950669 C DE950669 C DE 950669C DE S42263 A DES42263 A DE S42263A DE S0042263 A DES0042263 A DE S0042263A DE 950669 C DE950669 C DE 950669C
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DE
Germany
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ionization chamber
ray tube
ionization
tube hood
hood
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DES42263A
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English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Rolf Ples Dipl-Phys
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Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05G—X-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02—Constructional details
    • H05G1/04—Mounting the X-ray tube within a closed housing

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  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Röntgenröhrenhaube mit Ionisationskammer Die Erfindung betrifft eine Röntgenröh:renhaübe mit einer im Nutzstrahlenkegel der in ihr enthaltenen Röntgenröhre angeordneten Ionisationskammer. Es sind Röntgenrährenhauben dieser Art bekannt, bei denen ,die Wandelektroden der an ihr angeordneten Ionisationskammer aus metallisiertem Kunststoff bestehen. Die von der Röntgenröhre ausgehende Röntgenstrahlung des Nutzstrahlenkegels :durchsetzt diese Wandelektroden und wird dadurch geschwächt. Um diese Schwächung zu vermeiden, ist es bereits bekannt, .die Wandelektroden der Ionilsationskammer aus mit Graphit belegtem Kunststoff herzustellen, da Graphit Röntgenstra111en weniger schwächt als Metall. Auch diese Ionisationskammern mit graphitierten Elektroden schwächen- jedoch die Dosisleistung der Röntgenstrahlung des Nutzstralhlenkegels in der Größenordnung um 511/o.
  • Bei einer Röntgenröhrenhaube mit einer im Nutzstrahlenkegel der in ihr enthaltenen Röntgenröhre angeordneten Ionisationskamm.er wird die bei dien bekannten Röntgenröhrenhauben dieser Art zwangläufig eintretende Schwächung der Röntgenstrahlung im Nutzstrahlenkegel durch die Wandelektroden der in diesem Nutzstrahlenkegel angeordneten Ionisationskammer dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß als Wandelektroden der Ionisatimskammer geerdete Teile der Röntgenröhrenhaube im Bereich des Nutzstrahlenkegels benutzt sind. Die erfindungsgemäße Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß die Sekundäreffekte, die -durch Wechselwirkung der Röntgenstrahlung mit den geerdeten Teilen der Röntgenröhrenhaube im Bereich des Nutzstrahlenkegels - die Ionisationsdichte im Nutzstrahlenkegel vor den Wandelektroden erhöhen, zur Erzielung eines möglichst hohen lonisationsstromes voll ausgenutzt werden.
  • Die Ionisationskammer der erfindungsgemäßen Röntgenröhrenhaube kann daher in an sich bekannter Weise Über eine Spannungsquelle an ein, direkt anzeigendes Strommeßinstrument, etwa an ein Mikroamperemeter, angeschlossen werden, ohne daß die sonst übliche Verstärkung des Ionisationsstrom.es erforderlich ist.
  • Bei einer Röntgenröhrenhaube, die einen Ölverdrängungstubus aufweist, der von einem elektrisch leitenden, geerdeten Strahlenfilter abgedeckt ist. wird in Ausbildung der Erfindung der Raum zwischen dem Boden des Ölverdrängungstubusses und dem Strahlenfilter als lonisationskammer ausgebildet, wobei das Strahlenfilter als Wandelektrode dieser Ionisationskalnmer dient. Die Innenelektrode der lonisationskammer wird isoliert in den Kammerraum eingeführt und ist in weiterer Ausbildung der Erfindung stäbchen- oder drahtförmig ausgebildet. Hierdurch wird eine besonders geringe Schwächung der Röntgenstrahlung im Nutzstrahlenkegel erreicht. Die stäbchen- oder drahtförmige Innenelektrode wird so ausgeführt. daß sie möglichst nahe der Röntgenstrahlenquelle liegt, um sie bei Betrieb der Röntgenröhre mit einer möglichst großen Ionisationsdichte zu umgeben.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht die in die Ionisationskainmer eingeführte Innenelektrode der Ionisationskammer aus einem netzartigen Geflecht metallisierter Fäden aus isolierendem Material. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, hierfür mit Blei bedampfte Kunststoffäden zu verwenden. Das Geflecht aus diesen metallisierten Fäden ist über einen dünnen Metallring - zweckmäßig aus Leichtmetall - gespannt und mit ihm leitend verbunden. Dieser Metallring weist eine metallische Halterung auf, die isoliert in die lonisationskammer eingeführt ist.
  • Die Io.nisationskammer der Röntgenröhrenhaube nach der Erfindung zeichnet sich neben den genannten Vorteilen dadurch aus, daß ihre Herstellung eines wesentlich geringeren Aufwandes bedarf, als die bisher bekannten Ionisationskamniern. da die Wandelektroden der bekannten Ionisationskammern in Fortfall kommen und daß ein konstruktiv durch die köntgenröhrenhaube bestimmtes Luftvolumen ah Ionisationskammerraum verwendet wird und daher Unabhängigkeit der Meßwerte voll der Art der Lagerung der bisher üblichen Ionisationskammern erzielt wird.
  • In den Fig. i bis 3 sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Röntgenröhrenhaube mit Ionisationskammern dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Röntgentherapiehaube mit eingebauter Röntgenröhre, wie sie etwa in der deutschen Patentschrift 892 032 beschrieben ist; illi Nutzstrahlenkegel der in ihr enthaltenen Röntgenröhre ist die erfindungsgemäße lonisationskammer angeordnet; Fig. 2 zeigt gemäß einer Ausbildung der Erfindung eine Innenelektrode der Ionisationskammer; Fig. 3 zeigt die Innenelektrode der Ionisationskammer nach Fig. 2, eingebaut in den Ölverdrängungstubus einer Röntgentherapiehaube nach Fig. i. Der Ölverdrängungstubus i der Röntgentherapiehaube 2 ist mit einem Strahlenfilter 3 abgedeckt. das über die Stege .4 und 5 mit der geerdeten Wandung 6 der Röntgentherapiehaube 2 elektrisch leitend verbunden ist. An isolierenden Einführungen 8 und 9 ist eine drahtförmige Elektrode io in dem zwischen dem Boden 7 des Ölverdrängungstubusses i und dem Strahlenfilter 3 liegenden Raum gehaltert. Der Raum zwischen der Elektrode io und dem Strahlenfilter 3 dient als lonisationskammerraum. Die Elektrode io ist in Richtung zur Röntgenstrahlenquelle 24 gebogen, um bei Betrieb der Röntgenröhre 25 in einem Gebiet möglichst hoher Ionisationsdichte zu liegen. Sie ist über eine Stromquelle i i unmittelbar an ein geerdetes Mikroamperemeter 12 angeschlossen, da der bei Betrieb der Röntgenröhre 25 auf die Elektrode io fließende Ionisationsstrom so groß ist, daß er keiner zusätzlichen Verstärkung bedarf.
  • Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Innenelektrode der Ionisationskamm.er bestellt aus einem netzartigen Geflecht metallisierter Fäden 20. Dieses Geflecht ist auf einen dünnen Metallring 2i gespannt. der eine metallische Halterung 22 aufweist, die durch eine Isolation a3, die in der Wandung des Ölverdrängungstubusses i eingelassen ist, getragen wird und gleichzeitig dem Anschluß der Innenelektrode an Spannungsquelle und Meßgerät dient.

Claims (6)

  1. PATEN TA NS PR GCIIL: i. Röntgenröhren'haube mit einer im Nutzstrahlenkegel der in ihr enthaltenen Röntgenröhre angeordneten Ionisationskamtner, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandelektroden der lonisationskammer geerdete Teile der Röntgenröhrenhaube im Bereich des Nutzstrahlenkegels benutzt sind.
  2. 2. Röntgenrölimlhaube nach Anspruch i. enthaltend einen Ölverdrängungstubus, der voll einem elektrisch leitenden geerdeten Strahlenfilter abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet. daß der Raum zwischen dem Boden des Ölverdrängungstubusses und dem Strahlenfilter als Ionisationskammerraum ausgebildet ist, wobei das Strahlenfilter als Wandelektrode dieser lonisationskammer dient.
  3. 3. Röntgenröhrenhaube nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die isoliert in die lonisationskammer eingeführte Innenelektrode der lonisationskammer stäbchen- oder drahtförmig ausgebildet ist. .i.
  4. Röntgenröhrenhaube nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die isoliert in die lonisationskammer eingeführte Innenelektrode der lonisationskanimer aus einem netzartige? Geflecht metallisierter Fäden au:> isolierendem Material besteht.
  5. 5. Röntgenröhrenhaube nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daB das Geflecht über einen Metallring gespannt und mit ihm leitend verbunden ist und daL3 dieser Metallring eine metallische Halterung aufweist, .die isoliert in die Ionisationskammer eingeführt ist.
  6. 6. Röntgenröhrenhäube nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Ionisationskammer über eine Spannungsquelle an ein direkt anzeigendes StrommeBinstrument (Mikroamperemeter) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 3 z9 2o2.
DES42263A 1955-01-12 1955-01-12 Roentgenroehrenhaube mit Ionisationskammer Expired DE950669C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE319202C (de) * 1918-04-14 1920-02-27 Reiniger Gebbert & Schall Akt Einrichtung zur Bestimmung der Intensitaet von Roentgen- und aehnlichen Strahlen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE319202C (de) * 1918-04-14 1920-02-27 Reiniger Gebbert & Schall Akt Einrichtung zur Bestimmung der Intensitaet von Roentgen- und aehnlichen Strahlen

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