DE950615C - Geschwindigkeitsregler fuer einen Maschinenantrieb, insbesondere einen Naehmaschinenantrieb - Google Patents

Geschwindigkeitsregler fuer einen Maschinenantrieb, insbesondere einen Naehmaschinenantrieb

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DE950615C
DE950615C DEU3052A DEU0003052A DE950615C DE 950615 C DE950615 C DE 950615C DE U3052 A DEU3052 A DE U3052A DE U0003052 A DEU0003052 A DE U0003052A DE 950615 C DE950615 C DE 950615C
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control
coupling part
clutch
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driven
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DEU3052A
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Fred Cecil Eastman
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives
    • D05B69/12Electrical or electromagnetic drives using rotary electric motors
    • D05B69/125Arrangement of clutch-brake construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsregler für einen Maschinenantrieb, insbesondere einen Nähmaschinenantrieb Die Erfindung bezieht sich auf einen trethebelgesteuerten Maschinenantrieb zum Verändern der Laufgeschwindigkeit einer zu betätigenden Maschine, beispielsweise einer Nähmaschine, die ungleichmäßigen Belastungen ausgesetzt ist und für die eine leichte Geschwindigkeitsregelung wünschenswert ist, ganz gleich, ob der Maschinenantrieb eine Maximalgeschwindigkeit von i8oo Umdrehungen pro Minute oder eine Maschinengeschwindigkeit von io Umdrehungen pro Minute aufweist.
  • Bekannte, unter der Steuerung eines Trethebels stehende Antriebe enthalten eine Reibungskupplung und eine Bremse, die unmittelbar von der Trethebelsteuerung wahlweise geschaltet werden. Soll nun eine Maschine durchschnittlich mit einer minimalen Durchschnittsgeschwindigkeit laufen, so mu8 die Trethebelsteuerung mit einer Anzahl rapider Schwingbewegungen betätigt werden, deren Endausschläge abwechselnd die Kupplung und die Bremse ein- bzw. ausschalten. Jede Schwingbewegung ist von so kurzer Dauer, daB die Maschine nur etwas über die erwünschte Durchschnittsgeschwindigkeit hinaus beschleunigt wird, ehe der Antrieb unterbrochen wird, und die Geschwindigkeit fällt dann bis etwas unter die Durchschnittsgeschwindigkeit, wobei sich die Änderung in rapider Reihenfolge vollzieht und der Maschinengang zwischen je über und unter der erwünschten Geschwindigkeit liegenden Grenzen schwankt. Um nun hierbei die Geschwindigkeit nach Wunsch zu regeln, muß der Arbeiter zum Hin- und Herschwingen der Trethebelsteuerung großes Geschick aufweisen sowie ziemliche Kraft anwenden.
  • Bei einem Versuch, die Geschwindigkeit ohne Schwingen der Trethebelsteuerung zu regeln, ist man auf Schwierigkeiten gestoßen, indem die mechanische Treibwirkung der Kupplung Vibrationen oder Rattern erzeugte, besonders, da man ja die Geschwindigkeit durch den Grad des Rutschens der Kupplung regelte. Dieselben Schwierigkeiten entstanden, wenn man eine Reibungsbremse bei hoher Geschwindigkeit einschaltete. Man hat auch schon vorgeschlagen, das Einschalten der Kupplung oder Bremse teilweise unter Verwendung eines Zentrifugalregulators zu steuern. Dabei ist man jedoch auf dieselben Schwierigkeiten gestoßen.
  • Die vorliegende Erfindung sucht nun einen einfachen, mechanischen Antrieb vorzusehen, der zwar unter einer Trethebelsteuerung steht, jedoch kein rapides Hin- und Herschwingen dieser Steuerung zu seiner Regelung benötigt und leicht von einem ungeschulten Arbeiter bedient werden kann, so daß die Maschine selbst bei einer Minimalgeschwindigkeit einen ruhigen, unveränderlichen Lauf hat. Ferner sucht die Erfindung einen zentrifugal gesteuerten Antrieb vorzusehen, bei dem selbst bei hoher Laufgeschwindigkeit kein Rattern entsteht und durch den ein ruhigerer Maschinengang, als hier zuvor möglich war, geschaffen wird.
  • Erfindungsgemäß werden mit der Kupplung und der Trethebelsteuerung ein nicht zentrifugaler, durch das Trägheitsmoment beeinflußter Steuerungsteil und ein Zentrifugalregulator verwendet, wobei der Steuerungsteil und der Zentrifugalregulator von dem getriebenen Kupplungsteil gedreht und zwischen der Trethebelsteuerung und dem getriebenen Kupplungsteil eingeschaltet sind, um die von der Trethebelsteuerung auf die Kupplung ausgeübte Kraft in Anpassung an die vorübergehende Beschleunigung der Kupplung und an die konstante Geschwindigkeit des getriebenen Kupplungsteiles zu begrenzen. Der getriebene Kupplungsteil wird ferner zum Betätigen der Bremse von der Trethebelsteuerung geschaltet, und der Steuerungsteil und der Zentrifugalregulator begrenzen auch hier die auf die Bremse ausgeübten Kräfte. Hierdurch kann ein konstanteres Drehmoment, als mit einer einfachen Trethebelsteuerung möglich ist, auf die zu betätigende Maschine übertragen werden, und gleichzeitig kann die Drehgeschwindigkeit konstant gehalten werden, ohne daß die Trethebelsteuerung rapide hin-undhergeschwungen zu werden braucht. besonders, wenn der Maschinengang eine ungleichmäßige Belastung in den Antrieb einführt. Der Durchstechhub der Nadel einer Nähmaschine durch ein Werkstück benötigt beispielsweise vorübergehend ein größeres Drehmoment, als zu anderen Zeiten eines Nähzyklus erforderlich ist. Um somit hierbei eine gleichmäßige Geschwindigkeit einzuhalten, benötigt das größere Drehmoment einen stärkeren Kupplungsdruck. Statt eine Verminderung der Maschinengeschwindigkeit eintreten zu lassen, wird unter Verwendung eines durch ein Trägheitsmoment beeinflußten Steuerungsteiles der auf die Kupplung ausgeübte Druck für die nötige Zeitspanne verstärkt.
  • Der Zentrifugalregulator besteht gemäß der Erfindung aus einem Paar Federn und Schwungteilen, die mit dem vorerwähnten Steuerungsteil verbunden sind und den Steuerungsteil in einer Neutrallage halten. Der Steuerungsteil besteht aus einem Rad, das auf einer konzentrisch mit der Kupplung gelagerten Steuerstange befestigt ist, wobei die Steuerstange bei einer Drehung des Rades und des getriebenen Kupplungsteiles bezüglich einander eine Längsbewegung zur Kupplung erhält und den getriebenen Kupplungsteil verschiebt. Wenn zum Beispiel die Nadel einer Nähmaschine ein Werkstück durchstochen hat, macht sich als Begleiterscheinung eine Beschleunigung des Maschinenganges bemerkbar, wobei jedoch der vorerwähnte Steuerungsteil nun den Kupplungsdruck über die Steuerstange automatisch vermindert, so daß die Maschinengeschwindigkeit bei einer gegebenen Einstellung der Trethebelsteuerung ungefähr gleichbleibt. Ist die Tendenz zu einer Geschwindigkeitserhöhung groß genug, so wird als Ausgleich vorübergehend Druck auf die Bremse ausgeübt. Um die Wirkung des Zentrifugalregulators gegebenenfalls auf den langsameren Lauf des Antriebes zu beschränken, sind erfindungsgemäß Parallelbolzen an dem Steuerungsrad mit den Enden der Schwungteile verbunden und zum Beschränken der relativen Drehbewegung des Steuerungsrades und des getriebenen Kupplungsteiles auf einen Teil der Geschwindigkeitsweite des Kupplungsteiles durch bogenförmige Schlitze einer mit dem getriebenen Kupplungsteil verbundenen Scheibe gesteckt. Drehbolzen, auf welchen die Schwungteile gelagert sind, sind so nahe zum Umriß der letzterwähnten Scheibe angeordnet, daß die Federn des Zentrifugalregulators die Schwungteile da zusammenhalten, wo die Teile den Beschleunigungskräften am wenigsten ausgesetzt sind, wobei die Federn je mit den Schwungteilen und der Scheibe verbindende Bolzen in gleicher Flucht mit den Drehbolzen der Schwungteile liegen, wenn der getriebene Kupplungsteil in seiner Ruhelage ist. Hierdurch wird ferner ein langsamer Lauf verbessert.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine Schni+tansicht eines Geschwindigkeitsreglers längs einer Ebene, die den Drehmittelpunkt des Reglers schneidet, Fig. a eine Schnittansicht nach der Linie II-II der Fig. i und Fig. 3 eine Schnittansicht nach der Linie III-III der Fig. i.
  • Der Antrieb wird beispielsweise für Nähmaschinen verwendet und enthält einen elektrischen Motor, der ungefähr i8oo Umdrehungen pro Minute ausführt. Die Geschwindigkeit des Antriebes wird durch die Reibungshöhe einer Kupplung und einer Bremse bestimmt, wobei ein Ventilationssystem die beim Laufen des Antriebes erzeugte Hitze entfernt. Der Motor ist in einem zweiteiligen Gehäuse io (Fig. i) gelagert. Sein Anker ist mit einer Treibwelle 16 verbunden, und die Welle dreht sich in Lagern, von denen eines bei 18 dargestellt ist. Mit der Welle 16 ist ein Schwungrad 2o verkeilt. Das Schwungrad 2o bildet den treibenden Teil der Kupplung, und Segmente 22 an der einen Radfläche treten mit einer getriebenen Kupplungsplatte 24 in Eingriff.
  • Die Kupplungsplatte 24 ist durch Bolzen 26 mit einer Scheibe 28 verbunden. Die Scheibe 28 ist am Innenende einer Hohlwelle 3o ausgebildet, die sich in einem Lager 32 eines Gehäusedeckels 34 dreht. Die Bremsei ist ebenfalls in dem Deckel 34 ausgebildet und besteht aus einem Innenflansch 36 mit Segmenten 38, die mit der anderen Seite der Kupplungsplatte 24 in Eingriff treten. Eine Riemenscheibe 4o sitzt auf dem Außenende der Welle 30, und ein Riemen 42 läuft von der Riemenscheibe nach der zu betätigenden Maschine.
  • Um die Antriebsgeschwindigkeit der Maschine zu verändern und wahlweise entweder die Kupplung oder die Bremse zu betätigen, ist eine Trethebelsteuerung vorgesehen. An dem Deckel 34 ist ein Träger 44 befestigt. In einer mit einem Gewinde versehenen Nabe des Trägers q.. ist ein Bolzen 46 drehbar, der ebenfalls mit einem Gewinde versehen ist und in gleicher Flucht mit der Welle 30 liegt. Ein Arm 48 ist mit dem Außenende des Bolzens 46 verklemmt. Mit dem Arm 48 ist ein Lenker 5o verzapft, der drehbar mit einem nicht dargestellten Trethebel verbunden ist.
  • Die Maschinengeschwindigkeit wird auf folgende Weise leicht und gleichmäßig geregelt: Zwischen dem Gestänge 48, 5o bzw. dem Bolzen 46 und dem getriebenen Kupplungsteil 24, 28 ist ein nicht zentrifugaler, durch das Trägheitsmoment beeinflußter Steuerungsteil 58 eingeschaltet, der von dem Kupplungsteil 24, 28 gedreht wird. Dieser Steuerungsteil besteht aus einem Rad 58, das auf dem Innenende einer mit einem Gewinde versehenen Steuerstange 6o befestigt ist. Die Stange 6o ist in der Hohlwelle 3o drehbar gelagert und mit denn getriebenen Kupplungsteil konzentrisch. Auf dem Außenende -der Stange 6o sitzt ein Druckkugellager 62, das in einer Mutter 64 verklemmt ist. Die Mutter 64 ist auf einem Kopfteil des Bolzens 46 aufgeschraubt. Bei der Betätigung der Trethebelsteuerung 50, 48 wird die Stange 6o unter Schwingen des Trethebels in ihrer Längsrichtung bewegt. Hierdurch wird die Hohlwelle 30 verschoben und die getriebene Kupplungsplatte 24 in Eingriff mit den Segmenten 22 gebracht. Beim Schwingen des Trethebels in der anderen Richtung wird die Bremse 38 eingeschaltet.
  • Um die von der Trethebelsteuerung ausgeübte Kraft zu begrenzen, ist ' das Gewindeprofil der Stange 6o steil, und das Stangengewinde kämmt mit einem Gewinde 67 in der Hohlwelle 30. Infolgedessen werden die Stange 6o und die Welle 30 in ihrer Längsrichtung mit Bezug aufeinander bewegt, wenn das Steuerungsrad 58 und die Scheibe 28 sich mit Bezug aufeinander drehen. Die Steigung und Richtung der betreffenden Gewinde sind derart, daß bei einer Beschleunigung des getriebenen Kupplungsteiles 24 die Scheibe 28 sich mit Bezug auf das Steuerungsrad 58 dreht und den Kupplungsteil 24 automatisch von dem treibenden Kupplungsteil 2o hin-,vegbewegt. Bei einer Verminderung der Geschwindigkeit wird der Kupplungsteil 24 dagegen vorübergehend mit verstärktem Druck gegen den treibenden Kupplungsteil 20 gepreßt. Somit wird irgendwelche Vibration des getriebenen Kupplungsteiles 24 ausgeglichen, während der Durchschnittsdruck dieses Kupplungsteiles auf dem treibenden Kupplungsteil 2o gleichzeitig unmittelbar von dem Trethebel gesteuert wird. Eine ähnliche Wirkung tritt zwischen dem getriebenen Kupplungsteil 24 und der Bremse ein, indem das Steuerungsrad 58 den Kupplungsteil 24 vorübergehend von der Bremse hinwegbewegt, um die Bremswirkung zu begrenzen. Sollte die Neigung zur Erzeugung von Vibration und Rattern stark genug sein, so kann das Steuerungsrad 58 den getriebenen Kupplungsteil 24 abwechselnd in Eingriff mit dem treibenden Kupplungsteil 2o und der Bremse bewegen. Die Trethebelsteuerung bleibt hierbei bewegungslos.
  • Um den Steuerungsteil 58 in einer Neutrallage zu halten, in welcher er sich während seiner gesamten Tätigkeitsweite gleichartig sowohl unter übermäßiger Beschleunigung als auch Verminderung der Geschwindigkeit auswirkt, ist er mit einem Zentrifugalregulator verbunden. Der letztere besteht aus einem Paar Zugfedern 66 und Schwungteilen 74. Die Federn 66 sind je zwischen Bolzen 68 und 72 ausgezogen. Die Bolzen 68 sitzen in Verstellhebeln 7o, die von der Scheibe 28 getragen werden, und die Bolzen 72 sitzen in den Schwungteilen 74 (Fig. 2), die auf Verlängerungen der Bolzen 26 drehbar und mit dem Steuerungsteil 58 verbunden sind. Die Federn 66 ziehen die Schwungteile 74 auf die .'Welle 30 und somit aufeinander zu. Hierbei nehmen die Schwungteile Einstellagen ein, in denen ihre Massen den Änderungen in den Beschleunigungskräften am wenigsten ausgesetzt sind. Wenn der getriebene Kupplungsteil 24 sich in seiner Ruhelage befindet, liegen die Bolzen 68 und 72 je mit- dem entsprechenden Bolzen 26 in gleicher Flucht. Zwecks Verstellung der Federn 66 sind die Hebel 70 um Achsen 75 an der Scheibe 28'belvegbar und werden in den ihnen erteilten Einstellagen durch Klemmbolzen 76 festgelegt. Die Klemmbolzen 76 erstrecken sich durch Schlitze der Hebel und sind in die Scheibe 28 eingeschraubt.
  • Der Zentrifugal:regulator 66, 74 wirkt mit der Masse des Steuerungsteiles 58 zusammen, um sowohl die augenblicklichen Veränderungen in der Kupplungsgeschwindigkeit zu vermindern als auch die Geschwindigkeit des getriebenen Kupplungsteiles 24 bei einer gegebenen Einstellung der Trethebelsteuerung konstant zu halten. Die Kupplung und die Bremse werden von dem Steuerungsteil 58 und dem Zentrifugalregulator auf dieselbe Weise, jedoch zu verschiedenen Zeitpunkten, gesteuert. Beim Schwingen des Armes 48 der Trethebelsteuerung zum Einschalten der Kupplung wird der getriebene Kupplungsteil 24 gegen den treibenden Kupplungsteil 2o gepreßt, und die Riemenscheibe 4o beginnt ihre Drehbewegung. Während der Beschleunigung des getriebenen Kupplungsteiles 24 hält der Steuerungsteil 58 den Druck innerhalb der Grenzen des vorhandenen Drehmomentes. Sobald die Riemenscheibe 4o eine Geschwindigkeit erreicht, zu der die Schwungteile 74 des Regulators in die gegebenen Lagen ausschwingen, werden die Stange 6o und die Welle 30 mit Bezug aufeinander gedreht. Der mit einem Gewinde versehene Teil der Stange 6o dreht demzufolge den Steuerungsteil 58 und bewegt den getriebenen Kupplungsteil 24 von dem treibenden Kupplungsteil 2o hinweg. Die Riemenscheibe 40 wird nun, solange der Arm 48 keine weitere Bewegung erhält, ohne Vibration oder Rattern gleichmäßig zu derselben Geschwindigkeit gedreht, und zwar unabhängig von der ausgeübten Belastung. Wenn der Arm 48 in seine Kupplungsausschaltlage bewegt wird, so wird der getriebene Kupplungsteil 24 gegen die Bremse 38 gedrückt, und die Schwungteile 74 des Regulators bewegen sich einwärts, bis die Stange 6o in ihrer Längsrichtung verschoben wird, wobei sie den getriebenen Kupplungsteil von der Bremse hinwegbewegt. Die Bremswirkung wird somit ebenfalls von dem Steuerungsteil 58 beeinflußt, um durch Längsbewegung der Stange 6o Vibration und Rattern zu verhindern.
  • Eine zufriedenstellende Wirkung des Geschwindigkeitsreglers kann auch erhalten werden, wenn der Zentrifugalregulator 66, 74 nur bei den niedrigeren Drehgeschwindigkeiten der Riemenscheibe 40 tätig ist. Erreichen beispielsweise die Schwungteile des Regulators bei einer Maximalgeschwindigkeit des Motors von i8oo Umdrehungen pro Minute ihre äußeren Endlagen, wenn die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe 325 Umdrehungen pro Minute beträgt, so ist die Wirkung des Regulators zufriedenstellend. Wenn man nämlich eine gleichmäßige, ruhige Geschwindigkeitsregelung in dem Teil der Geschwindigkeitsweite erhält, in dem die größte Rutschwirkung zwischen den Kupplungsteilen eintritt, so werden während des verbleibenden Teiles der Geschwindigkeitsweite keine Schwierigkeiten auf Grund von Vibration oder Rattern entstehen. Ferner tritt dann auch eine wünschenswerte Verminderung in der Gesamtbewegung der Trethebelsteuerung beim Übergang von der niedrigeren auf die Maximaldrehzahl ein.
  • Die Wirkung des Zentrifugalregulators wird auf folgende Weise begrenzt: Zwei Parallelbolzen 77 an dem Steuerungsteil 58 erstrecken sich durch Schlitze 78 (Fig. 2) der Scheibe 28 und sind je durch Lenker 79 mit Drehzapfen an den freien Enden der Schwungteile74 verbunden. (Die Lenker 79 bilden auch die vorerwähnte Verbindung zwischen dem Zentrifugalregulator und dem Steuerungsteil.) Die Schlitze 78 verlaufen bogenförmig, und wenn die Bolzen 78 sich von ihrer in Fig. 2 dargestellten Einstellage bis zu den anderen Enden der Schlitze bewegt haben, dreht sich die Riemenscheibe 40 mit einer Geschwindigkeit von 325 Umdrehungen pro Minute. Wenn danach die Drehgeschwindigkeit der Kupplung vergrößert wird, so geschieht dies nur unter der Steuerung des Trethebels. Diese Anordnung hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn die Maschine zeitweise sehr langsam und dann zeitweise sehr schnell betätigt werden soll. Die volle Wirkung einer kraftschlüssigen Betätigung der Reibungskupplung wird bei hoher Geschwindigkeit erhalten. Dabei kann die Maschine bei niedriger Geschwindigkeit ohne Vibration ruhig laufen.
  • Die beim Betätigen der Maschine zu einer niedrigen Geschwindigkeit erwachsenden Schwierigkeiten beruhen hauptsächlich auf den aus der rapiden Beschleunigung und Verminderung der Geschwindigkeit erwachsenden vorübergehenden Trägheitswirkungen. Vorzugsweise sind infolgedessen die Verbindungen mit dem Steuerungsteil derart, daß eine größere Steuerwirkung von dem Steuerungsteil 58 als von dem Zentrifugalregulator erhalten wird. Die Bolzen 26 sind infolgedessen in der Nähe des Umrisses der Scheibe 28 gelagert, und die Schwungteile 74 sind so angeordnet, daß die Mittelpunkte ihrer Massen, «renn sie von den Federn 66 aufeinander au bewegt sind, ungefähr auf einem die Mitte der Bolzen 26 durchlaufenden Kreis liegen. In dieser Einstellage der Schwungteile 74 werden ihre Bewegungen um die Bolzen 26 nicht durch Beschleunigung oder Verminderung beeinflußt; die Wirkung des Steuerungsteiles 58 wird jedoch erheblich verstärkt, da die Lenker 79 mit den äußeren, freien Enden der Schwungteile 74 verbunden sind. Der Steuerungsteil 58 kann somit die Schwungteile 74 viel leichter bewegen, wenn sie aufeinander zu gezogen sind, als wenn sie beim Drehen der Kupplung zu höherer Geschwindigkeit auseinander bewegt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschwindigkeitsregler für einen Maschinenantrieb, insbesondere einen Nähmaschinenantrieb, mit einer ein- und ausschaltbaren, aus einem treibenden Teil und einem angetriebenen Teil bestehenden Kupplung und mit einer Trethebelsteuerung zum Bewegen des getriebenen Kupplungsteiles mit Bezug auf den treibenden Kupplungsteil, gekennzeichnet durch die Kombination eines nicht durch Zentrifugalkraft oder durch das Trägheitsmoment beeinflußten Steuerungsteiles (58) und eines Zentrifugalregulators (66, 74) mit der Kupplung (20, 24) und der Trethebelsteuerung (46, 48, 50), wobei der Steuerungsteil (58) und der Zentrifugalregulator (66, 74) von dem getriebenen Kupplungsteil (24) gedreht werden und zwischen der Trethebelsteuerung (46, 48, 5o) und dem getriebenen Kupplungsteil (24) eingeschaltet sind, um die von der Trethebelsteuerung auf die Kupplung (2o, 24) ausgeübte Kraft in Anpassung an die vorübergehende Beschleunigung der Kupplung und an die konstante Geschwindigkeit des getriebenen Kupplungsteiles (24) zu begrenzen.
  2. 2. Geschwindigkeitsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrifugalregulator aus einem Paar Federn (66) und Schwungteilen (74) besteht, die mit dem Steuerungsteil (58) verbunden sind und denselben in einer Neutrallage halten.
  3. 3. Geschwindigkeitsregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Steuerungsteil (58) aus einem Rad besteht, das auf einer konzentrisch mit der Kupplung (2o, 24) gelagerten Steuerstange (6o) befestigt ist und daB die Stange (6o) bei einer Drehung des Rades (58) und des getriebenen Kupplungsteiles (24) mit Bezug aufeinander eine Längsbewegung zur Kupplung erhält und den getriebenen Kupplungsteil (24) verschiebt.
  4. 4. Geschwindigkeitsregler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB Parallelbolzen (77) an dem Steuerungsrad (58) mit den Enden der Schwungteile (74) verbunden sind (7g) und. zum Beschränken der relativen Dreh= bewegung des Steuerungsrades (58) und des getriebenen Kupplungsteiles (24) auf einen Teil der Geschwindigkeitswerte des getriebenen Kupplungsteiles durch -bogenförmige Schlitze (78) einer mit dem getriebenen Kupplungsteil verbundenen Scheibe (a8) gesteckt sind.
  5. 5. Geschwindigkeitsregler nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daB Bolzen (26), auf denen die Schwungteile (74) drehbar sind, so nahe zum Umriß der Scheibe (--?) lagern, daß die Federn (66) des Zentrifugalregulators die Schwungteile (74) da zusammenhalten, wo dieTeile denBeschleunigungskräften am wenigsten ausgesetzt sind, wobei die Federn (66) je mit den Schwungteilen und der Scheibe (68) verbindende Bolzen in gleicher Flucht mit den Drehbolzen (26) der Schwungteile liegen, wenn der getriebene Kupplungsteil (24) in seiner Ruhelage ist.
  6. 6. Geschwindigkeitsregler mach Anspruch i, mit einer Bremse, dadurch gekennzeichnet, daB der getriebene Kupplungsteil (24) zum Betätigen der Bremse (38) von der Trethebelsteuerung (46, 48, 50) geschaltet wird und daB der Steuerungsteil (58) und der Zentrifugalregulator (66, 74) auch die auf die Bremse ausgeübten Kräfte begrenzen.
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