DE950201C - Nachlaufpeiler - Google Patents

Nachlaufpeiler

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Publication number
DE950201C
DE950201C DET8266A DET0008266A DE950201C DE 950201 C DE950201 C DE 950201C DE T8266 A DET8266 A DE T8266A DE T0008266 A DET0008266 A DE T0008266A DE 950201 C DE950201 C DE 950201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
bearing
output
zero
direction finder
Prior art date
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Expired
Application number
DET8266A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerd De Lank
Georg Schmucker
Dipl-Ing Albert Troost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET8266A priority Critical patent/DE950201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950201C publication Critical patent/DE950201C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/14Systems for determining direction or deviation from predetermined direction
    • G01S3/38Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using adjustment of real or effective orientation of directivity characteristic of an antenna or an antenna system to give a desired condition of signal derived from that antenna or antenna system, e.g. to give a maximum or minimum signal
    • G01S3/42Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using adjustment of real or effective orientation of directivity characteristic of an antenna or an antenna system to give a desired condition of signal derived from that antenna or antenna system, e.g. to give a maximum or minimum signal the desired condition being maintained automatically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Nachlaufpeiler Die Erfindung betrifft einen Nachlaufpeiler, dessen Antennensystem aus einer gerichteten und einer ungerichteten Antenne besteht. Die von der gerichteten Antenne gelieferte Spannung wird bei einer Ausführungsform eines Nachlaufpeilers periodisch umgepolt. Im Ausgang des Peilempfängers tritt dann eine Wechselspannung von der Umpolfrequenz auf, deren Amplitude ein Maß für die Größe der Ablage des angepeilten Senders aus dem Peilminimum und deren Phase ein Maß für die Seite der Ablage ist. Bei diesem bekannten Nachlaufpeiler wird die im Ausgang des Peilempfängers auftretende Wechselspannung der einen Wicklung eines Ferrarismotors zugeführt, während der anderen Wicklung des Motors eine Spannung konstanter Phase zugeführt wird, deren Frequenz der Umpolfrequenz entspricht. Da der Rotor des Motors unmittelbar mit dem Richtantennensystem bzw. der Suchspule eines Goniometers mechanisch gekuppelt ist, wird dieses Richtantennensystem so lange gedreht, bis die am Ausgang des Peilempfängers auftretende Wechselspannung zu Null wird. In diesem Fall befindet sich nämlich das Richtantennensystem bzw. die Suchspule des Goniometers im Peilnull.
  • Da einerseits die Güte eines solchen Nachlaufpeilers davon abhängt, in welcher Zeit das Peilorgan automatisch in die Peilnullstellung eingelaufen ist, und da andererseits das Einlaufen des Peilorgans in diese Stellung so erfolgen soll, daß ein Pendeln um die Peilnullstellung vermieden wird sind zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um eine günstige Arbeitsweise zu erreichen. Diese Vorschläge enthalten teilweise komplizierte Relais-oder Gegenkopplungsschaltungen, die jedoch in der Praxis sehr aufwendig sind.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein Nachsteilmechanismus für das Peilorgan so arbeiten muß, daß nicht nur das Drehmoment des Nachstellmotors in an sich bekannter Weise bis kurz vor dem Einlaufen des Peilorgans in das Peilnull seinen maximalen Wert beibehält, sondern daß auf den Nachstellmotor erst kurz vor dem Einlaufen des Peilorgans in das Peilnull ein starkes Dämpfungsmoment ausgeübt wird. Nur in diesem Fall werden die beiden obenerwähnten, an einen einwandfrei arbeitenden Nachlaufpeiler gestellten Bedingungen erfüllt.
  • Von dieser Erkenntnis ausgehend, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zur Erzielung eines starken, erst kurz vor dem Peilnull einsetzenden, auf den Narhstellmotor einwirkenden Dämpfungsmoments eine an den Ausgang des Peilempfängers anzuschließende Schaltung vorzusehen, die eine gittergesteuerte Elektronenröhre besitzt, deren Steuergitter die gleichgerichtete Peilausgangsspannung als negative Vorspannung zugeführt wird, und deren Anodengleichstrom über eine Wicklung des Nachstellmotors geführt wird. Diese Schaltung kann beispielsweise in einer Serienschaltung aus einem Gleichrichter und einem Arbeitswiderstand bestehen, wobei die negative Vorspannung für die Röhre an dem Arbeitswiderstand abgegriffen wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Abb. I stellt einen Nachlaufpeiler der obenerwähnten, bereits bekannten Bauart dar, der durch die erfindungsgemäße Schaltung - dargestellt durch das gestrichelt eingezeichnete Kästchen - zu einem Nachlaufpeiler weiterentwickelt ist, der die angebenen Bedingungen erfüllt.
  • Das Richtantennensystem bei diesem Nachlaufpeiler besteht aus den beiden senkrecht zueinander angeordneten Rahmen 1 und 2, die mit einem Goniometer 3 verbunden sind. Der Ausgang des Goniometers 3 ist mit einer Einrichtung 4 verbunden, in der die von der Suchspule des Goniometers 3 abgegriffene Peilspannung periodisch umgepolt wird. Der Rhythmus dieser Umpolung wird bestimmt durch einen Generator 7, der eine Frequenz von beispielsweise 75 Hz erzeugt. Die aus dem Umpolgerät 4 kommende Spannung wird dem Peilempfänger 5 zugeführt, auf dessen Eingang noch die Spannung einer ungerichteten Antenne I4 gekoppelt wird. Im Ausgang des Peilempfängers 5 tritt die niederfrequente Peilspannung auf, die in dem Niederfrequenzverstärker 6 noch verstärkt wird. Diese Peilspannung wird der einen Spuleg eines Ferrarismotors zugeführt. Der anderen Spule 8 des Ferrarismotors wird die in dem Generator 7 erzeugte Wechselspannung von 75 Hz zugeführt. Die Achse des Rotors 1o des Ferrarismotors ist mit der Peilsuchspule mechanisch gekuppelt und bewirkt eine Nachführung des Peilsystems in eine Lage, in der die Peilspannung zu Null wird.
  • Zur Erzielung einer starken, auf den Rotor des Ferrarismotors wirkenden Bremsung wird die im Ausgang des Niederfrequenzverstärkers 6 auftretende Peilspannung in einem Gleichrichter II gleichgerichtet, so daß an dem Arbeitswiderstand 12 dieses Gleichrichters eine Gleichspannung entsteht. Diese Gleichspannung wird dem Gitter der als Pentode ausgebildeten Röhre I3 als negative Vorspannung zugeführt. Die Anode der Röhre I3 ist mit der Wicklung g des Ferrarismotors verbunden, über die ihr die Anodenspannung zugeführt wird.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Je nach der Lage des Peilorgans zu dem anzupeilenden Sender wird dem Eingangskreis des Peilempfängers eine Peilspannung zugeführt, wie sie in den Abb. 2 bis 4 dargestellt ist. Die Abb. 2 und 4 stellen die Peilspannung dar für den Fall, daß der anzupeilende Sender auf der einen und auf der anderen Seite des Peilminimums- des Peilorgans liegt. Die Phase der die Hochfrequenz umhüllenden Niederfrequenzspannung, die sich aus der Umschaltung der Richtempfangsspannung ergibt, ist in beiden Fällen um I800 versetzt.
  • Im Peilminimum, für das der Verlauf der Hochfrequenzspannung durch die Abb. 3 dargestellt ist, tritt eine Wechselspannungskomponente überhaupt nicht auf; die in dieser Lage des Peilorgans vorhandene Hochfrequenzspannung rührt lediglich von der ungerichteten Antenne her.
  • Entsprechend der dem Eingangskreis des Peilempfängers zugeführten Hc chfrequenzspannung wird auch im Ausgang des Niederfrequenzverstärkers 6 lediglich eine Wechselspannung der Umschaltfrequenz auftreten, deren Phase von der Seite der Abweichung aus dem-Peilnull und deren Amplitude von der Größe der Abweichung labhängig ist. Diese Wechselspannung erzeugt ein auf den Ferrarismotor einwirkendes Drehmoment Md, dessen Verlauf in Abhängigkeit von dem Winkel ç des Peilorgans in Abb. 5 durch die ausgezogene Sinuskurve dargestellt ist. Um jedoch einen Drehmomentenverlauf zu erzielen, wie er durch die gestrichelte Kurve in Abb. 5 wiedergegeben ist -wobei also das Drehmoment bis kurz vor dem Einlauf des Peilorgans in das Peilnull konstant ist -, wird der Niederfrequenzverstärker 6 geregelt. Je größer die 75-Hz-Amplitude ist, die am Ausgang des Peilempfängers 5- auftritt, desto mehr wird der Selektivverstärker 6 zurückgeregelt. Zur Erzeugung einer solchen Regelspannung dient der Spannung verstärker 15. Durch diese für den genannten Zweck an sich bekannte Regelung erhält man ein auf den Nachstellmotor einwirkendes Drehmoment entsprechend der gestricheiten Kurve von Abb. 5.
  • Die am Ausgang des Selelctivverstärkers 6 auftretende Wechselspannung wird außerdem einer aus einem Gleichrichter II und einem Arbeits- widerstand 12 bestehenden Serienschaltung zugeführt. Nach Gleichrichtung entsteht am Widerstand I2 eine Spannung, die dem Steuergitter der Pentose 13 als negative Vorspannung zugeführt wird. Solange am Ausgang des Verstärkers 6 eine Wechselspannung a-lftritt, ist daher die Röhre I3 gesperrt, und es kann in ihrem Anodenkreis kein Anodenstrom fließen. Sobald dieWechselspannungsamplitude jedoch verschwindet, was kurz vor dem Einlaufen des Peilorgans in das Peilnull der Fall ist, verschwindet auch die negative Vorspannung von der Röhre I3, und der Anodenruhestrom dieser Röhre fließt über die Wicklung g des Ferrarismotors und ruft eine starke Bremswirkung hervor. Diese Bremswirkung reicht aus, um den Nachstellmotor unmittelbar abzubremsen.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung ergibt also einen Nachlaufpeiler, dessen Nachlaufmotor das Peilorgan mit vollem Drehmoment in das Peilnull hereindreht, ohne gleichzeitig ein Pendeln um das Peilnull hervorzurufen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Eine gerichtete und eine ungerichtete Antenne besitzendes Peilempfangssystem, dessen von der gerichteten Antenne gelieferte Empfangsspannung periodisch umgepolt wird und dessen Ausgangswechselspannung einem Elektromotor zugeführt wird, der die Aufgabe hat, die gerichtete Antenne selbsttätig in die Peilnullstellung zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines starken, erst kurz vor dem Peilnull einsetzenden, auf den Nachstellmotor einwirkenden Dämpfungsmomeates eine gittergesteuerte Elektronenröhre, vorzugsweise eine Pentode, vorgesehen ist, deren Steuergitter die gleichgerichtete Peilausgangsspannung als negative Vorspannung zugeführt und deren Anodengleichstrom über eine Wicklung des Nachstellmotors geführt wird.
  2. 2. Peilempfangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ausgang des Peilempfängers auftretende niederfrequente Wechselspannung einer aus Gleichrichter und Arbeitswiderstand bestehenden Serienschåltung zugeführt wird und daß die Vorspannung für die Röhre an dem Arbeitswiderstand abgegriffen wird.
  3. 3. Peilempfangssystem nach Anspruch I oder2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der im Ausgang des Peilempfängers- auftretenden Peilwechselspannung in an sich bekannter Weise ein derart geregelter Selektivverstärker vorgesehen ist, daß auf den Nachstellmotor bis kurz vor dem Einlaufen des Richtsystems in das Peilnull ein konstantes oder annähernd konstantes Drehmoment einwirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 757 346.
DET8266A 1953-08-20 1953-08-20 Nachlaufpeiler Expired DE950201C (de)

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DET8266A DE950201C (de) 1953-08-20 1953-08-20 Nachlaufpeiler

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DET8266A DE950201C (de) 1953-08-20 1953-08-20 Nachlaufpeiler

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DE950201C true DE950201C (de) 1956-10-04

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DET8266A Expired DE950201C (de) 1953-08-20 1953-08-20 Nachlaufpeiler

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757346C (de) * 1938-03-19 1953-04-16 Rca Corp Nachlaufpeiler

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757346C (de) * 1938-03-19 1953-04-16 Rca Corp Nachlaufpeiler

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