DE950171C - Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Fluguebungsgeraeten - Google Patents

Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Fluguebungsgeraeten

Info

Publication number
DE950171C
DE950171C DE1954950171D DE950171DA DE950171C DE 950171 C DE950171 C DE 950171C DE 1954950171 D DE1954950171 D DE 1954950171D DE 950171D A DE950171D A DE 950171DA DE 950171 C DE950171 C DE 950171C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
force
deflection
potentiometer
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954950171D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Joseph Sherman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Curtiss Wright Corp
Original Assignee
Curtiss Wright Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Curtiss Wright Corp filed Critical Curtiss Wright Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE950171C publication Critical patent/DE950171C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B9/00Simulators for teaching or training purposes
    • G09B9/02Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft
    • G09B9/08Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft for teaching control of aircraft, e.g. Link trainer
    • G09B9/28Simulation of stick forces or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Flugübungsgeräten Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Steuerbelastung bei Flugübungsgeräten, die nachgebildete Flugzeuginstrumente und Steuerungen an einem am Boden befindlichen Führerstand benutzen.
  • Beim wirklichen Flug führt das Flugzeug eine Winkel- oder Drehbewegung um seine Achsen aus, die im allgemeinen als X-, Y- und Z-Achsen bezeichnet werden, und zwar je nach den Drehmomenten, die durch Auslenkung der Querruder, Höhenruder und Seitenruder erzeugt werden. Bei Flugübungsgeräten ist es bisher allgemein üblich gewesen, zur Darstellung der Steuerbelastung eine Ableitungsvorrichtung, z. B. ein Potentiometer, von jeder Steuervorrichtung zu betätigen, um eine Steuergröße in Abhängigkeit von der Auslenkung der Steuervorrichtung aus einer Neutrallage zu erzeugen. Das Potentiometer oder die äquivalente Vorrichtung zur Ableitung der Steuergröße wird von einer Spannung oder einer Steuergröße gespeist, die sich gemäß einer geeigneten Funktion der Eigengeschwindigkeit (Luftgeschwindigkeit) ändert. Die von dem Potentiometer bei der Steuerbetätigung abgegriffene Spannung- ist ein Maß für das in Abhängigkeit von der Steuerauslenkung aus der neutralen Lage erzeugte Drehmoment.
  • In der Praxis steuert der Flugzeugführer das Flugzeug nicht notwendigerweise gemäß der Steuerauslenkung, sondern gemäß dem auf die Steuerung ausgeübten Druck. Der Flugzeugführer beurteilt also die Treue der Nachbildung des Übungsgerätes auf Grund des Ansprechens der Instrumente sowohl auf einen Steuerdruck als auch auf eine Auslenkung. Aus diesem Grund kann eine getreuere Nachbildung dadurch erhalten werden, daß eine Steuergröße erzeugt wird, die einem Drehmoment entspricht, das sowohl durch auf den Steuerdruck als auch auf die Steuerauslenkung ansprechende Mittel bestimmt wird.
  • Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß die Druck-Auslenkungs-Eigengeschwindigkeits-Charakteristik des Steuerbelastungssystems in dem Übungsgerät nicht so genau wiedergegeben zu werden braucht, wenn z. B. ein druckbetätigtes Potentiometer verwendet wird, als wenn eine Auslenkungsbetätigung allein benutzt wird. Dies rührt von der Tatsache her, daß die abgeleitete Momentenspannung beim wirklichen Flugzeug eine Druckfunktion der Steuerung ist, daß jedoch die Nachbildung der Beziehung zwischen der Steuerauslenkung und dem Druck bei jeder nachgebildeten Eigengeschwindigkeit sehr genau sein muß, wenn sie in dem Übungsgerät mit der Steuerauslenkung in Beziehung gebracht wird. Als weiterer Vorteil ergibt sich daher, daß ein einfacheres und wirtschaftlicheres Übungsgerät verwendet werden kann, weil die Druck-Auslenkungs-Kurven für irgendeine gegebene Eigengeschwindigkeit bei einem übungsgerät, bei dem die Momentenspannungen von den druckempfindlichen Vorrichtungen abgeleitet werden, nicht so genau eingestellt zu werden brauchen.
  • Ein Hauptziel der Erfindung ist es daher, eine getreuere Nachahmung des »Steuergefühls« der Flugzeugsteuerung beim tatsächlichen Flug zu schaffen, indem Steuergrößen abgeleitet werden, welche die Steuermomente sowohl entsprechend dem vom Flugzeugführer auf die betreffende Steuerung ausgeübten Druck als auch entsprechend der Auslenkung selbst darstellen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Ansprechen auf die Steuerbelastung durch eine Nachlaufsteuerung zu erreichen, die auf Faktoren anspricht, welche sowohl die Steuerauslenkung als auch den Druck darstellen, den der Flugzeugführer auf die Steuerung ausübt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine nachgebildete Flugzeugsteuerung mit einer Vorrichtung zur Messung der Kraft (oder des Druckes) verbunden, die vorgesehen ist, um eine Steuergröße abzuleiten, die dieser Kraft entspricht, und sie ist ferner mit einer Vorrichtung zur Ableitung einer Steuergröße verbunden, die eine kombinierte Funktion der Eigengeschwindigkeit und der Steuerauslenkung ist. Die Vorrichtung zur Messung der Kraft kann ihrerseits durch eine Nachlaufeinrichtung, z. B. durch einen hydraulischen Widder, verstellt werden, der auf die erwähnten Steuergrößen gemeinsam anspricht, so daß die tatsächliche Steuerbelastung für einen augenblicklichen Zustand eine Resultierende von verschiedenen Faktoren darstellt, zu denen die Eigengeschwindigkeit, die Steuerauslenkung und der Steuerdruck gehören.
  • Die Erfindung wird im folgenden ausführlicher im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben, wobei sich weitere Merkmale und Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben. In den Zeichnungen ist Fig. i eine teilweise planartige und schematische Darstellung eines Belastungssystems für nachgebildete Flugzeugsteuerungen gemäß der Erfindung, und zwar insbesondere in Anwendung auf ein nachgebildetes Höhensteuer; Fig.2 ist ein Schnitt durch ein -zylindrisches Steuerventil, das bei der Anlage nach Fig. i benutzt wird, und Fig.3 ist eine schematische Darstellung einer abgeänderten Form der Kraftmeßeinrichtung nach Fig. i.
  • In Fig. i ist eine nachgebildete Flugzeugsteuerung mit einem Höhensteuer oder Knüppel i dargestellt, der mit einem kombinierten Gerät 2 zur Messung der Kraft und zur hydraulischen Nachlaufsteuerung verbunden ist. Dieses Meß- und Nachlaufgerät, welches die »Belastung« der Steuerung bestimmt, d. h. den Widerstand gegenüber der Bewegung der Steuerung durch den Flugzeugführer in einer von der neutralen Lage abweichenden Richtung, wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflußt; hierzu gehört die kombinierte Wirkung der Knüppelverstellung und der nachgebildeten Eigengeschwindigkeit, die durch das Potentiometer 3 oder äquivalente Mittel dargestellt wird, welches eine Steuergröße erzeugt, die einen Faktor der Belastungskraft für eine gegebene Eigengeschwindigkeit und Steuerauslenkung darstellt, ferner die Kraft oder der Druck, der von dem Flugzeugführer auf den Knüppel tatsächlich ausgeübt und durch das Potentiometer 4 dargestellt wird, ferner das Ausmaß der Betätigung der hydraulischen Nachlaufvorrichtung, das durch das Potentiometer 5 dargestellt wird, untl der Betrag der Trimmung, der durch das Potentiometer 6 angegeben wird. Die abgeleiteten Steuergrößen oder Spannungen von den verschiedenen Ableitvorrichtungen oder Potentiometern werden dazu benutzt, über einen Summierungsverstärker 7 und einen Motor 8 die Stellung eines Betätigungsventils g zu steuern, das seinerseits den sogenannten hydraulischen Widder oder eine Nachlaufeinrichtungio betätigt.
  • Auch andere Faktoren haben in verschiedenem Maß Einfluß auf die Steuerbelastung, wie z. B. der Anstellwinkel, die Neigungsänderung, der Schub usw. ; diese Faktoren können berücksichtigt werden, wenn eine genaue Nachbildung der Steuerbelastung erforderlich ist. Die im folgenden beschriebene Anlage genügt jedoch zur Ausbildung und zur Anwendung der Erfindung innerhalb vernünftiger wirklichkeitsgetreuer Grenzen.
  • Die Steuerbelastungsanlage der Fig. i ist in Verbindung mit nur einer Steuerung, _ nämlich dem Höhensteuer oder der Knüppelsteuerung, dargestellt. Da die Steuereinrichtungen für das Querruder und das Seitenruder im wesentlichen ähnlich ausgebildet sind, wird eine zusätzliche Beschreibung dieser Steuerungen als überflüssig und als für das volle Verständnis der Erfindung nicht erforderlich angesehen. Die Anwendung der Steuerbelastungsanlage auf die Querruder- und Seitenrudersteuerung ist für den Fachmann ohne weiteres der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen zu entnehmen.
  • Der Steuerknüppel 1 ist auf einer Welle 11 schwenkbar gelagert, so daß er nach vorn und hinten bewegt werden kann und so das »Sinken« und »Steigen« des Flugzeuges nachgebildet wird. Das untere Ende des Knüppels ist gelenkig mit einer Stange 12 verbunden, .auf der ein Kolben 13 befestigt ist, der an seinen beiden gegenüberliegenden Seiten von zwei Federn 14 und 15 beaufschlagt wird, die sich im Innern eines Zylinders 16 befinden. Die festen Enden dieser Federn sind an einer einstellbaren Abschlußscheibe 17 bzw. an einer Innenwand 18 befestigt, so daß die Federn bei einer gegebenen Stellung des Zylinders 16 das Bestreben haben, den Kolben und infolgedessen auch den Steuerknüppel s in die Mittellage zu bewegen. Der Zylinder 16 kann in Längsrichtung durch einen hydraulischen Widder oder eine Nachlaufvorrichtung 1o in einer weiter unten beschriebenen Weise verstellt werden.
  • Die Federn 14 und 15 sind zwischen ihren Widerlagern und. dem Kolben 13 mit Vorspannung eingesetzt, indem die Abschlußplatte 17 so eingestellt ist, daß die Federn etwa die Hälfte der geschätzten maximalen Druckkraft ausüben. Das Gerät ist daher seiner Wirkung nach ein Dynamometer, da die relative Bewegung zwischen dem Kolben 13 und dem Zylinder 16 ein Maß für die von dem Knüppel über den Stab 12 ausgeübte Kraft ist.
  • Um eine Steuergröße entsprechend der erwähnten Kraftmessung zu erhalten, ist das Potentiometer 4 in dem Zylinder 16 in geeigneter Weise innerhalb eines Endabschnittes angebracht, der von der Wandung 18 und einerEndwandung 16' gebildet wird. Das Potentiometer ist mit einem Schleifkontakt 2o versehen, der auf der Stange 12 befestigt und von ihr in passender Weise isoliert ist. Der Kontakt 2o kann z. B. auf einer isolierenden Scheibe 21 angebracht sein, die mit Hilfe von Muttern 22 auf dem mit Gewinde versehenen Teil der Stange 12 einstellbar befestigt ist. Das dargestellte Potentiometer ist mit einer geerdeten Mittelanzapfung 23 versehen, und der Schleifkontakt 2o ist so eingestellt, daß er auf diese Anzapfung zentriert ist, wenn der Kolben 13 frei in der Mitte zwischen den Federn steht. Die Endklemmen 24 und 25 sind mit einer Spannungsquelle von gegenphasiger Wechselspannung verbunden, die die in der Zeichnung angedeuteten Augenblickswerte der Polarität aufweist; der Schleifkontakt ist über eine Leitung 26 an den Eingang eines Summierungsverstärkers 7 über einen Anpassungswiderstand 27 angeschlossen.
  • Die Lage des Zylinders 16 wird durch den schnell wirkenden hydraulischen Widder 1o bestimmt, der einen langgestreckten Zylinder 3o aufweist, welcher auf einem Erde schwenkbar an einem festen Träger 31 gelagert ist, so daß er eine Schwenkbewegung ausführen kann. Ein Kolben 32 ist mit Hilfe einer Stange 33 mit der Endwandung 16' des Zylinders verbunden, wie aus der Zeichnung hervorgeht, und kann im Innern des Zylinders eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, je nach dem hydraulischen Druck, der den einander gegenüberliegenden Enden des Zylinders durch die Öffnungen 34 und 35 wahlweise zugeführt wird. Diese Öffnungen sind durch Rohre 36 und 37 mit einem Steuerventil 9 verbunden, welches eine schnelle Arbeitsweise hat.
  • Eine vergrößerte Ansicht einer vereinfachten Ausführungsform eines zylindrischen Steuerventils, das keine »toten« Zonen aufweist, ist in Fig. 2 dargestellt. Das Ventilgehäuse 38 ist mit einer zentralen Querböhrung 39 versehen, in der die Ventilspindel 4o hin-und herbewegt werden kann. In der neutralen Stellung, die in der Zeichnung dargestellt ist, bedecken die Ventile 41 und 42 die Auslaßöffnungen 45 bzw. 46, und das Ventil 43 bedeckt den Auslaßkanal 44, so daß kein Druckmittel von dem Druckeinlaß in den Zylinder 1o des Widders über die Auslaßöffnungen 36d, 37" und die Leitungen 36, 37 eingelassen wird. Es ist ersichtlich, daß eine seitliche Bewegung der Ventilspindel 40 in irgendeiner Richtung sowohl den Druckeinlaßkanal als auch eine der Auslaßöffnungen verschieden weitöffnet, so daß Drucköl auf die eine oder andere Seite des Widderkolbens 32 gelangt.
  • Die Auslaßöffnungen 45 und 46 werden in üblicher Weise durch die Ventile 41 und 42 gesteuert, um das zurückkehrende Öl einem Rohr 47 zuzuführen, welches zu einem Ölsumpf 48 (Fig. 1) führt. Der Druckeinla.ß 44 ist durch ein Rohr 49 mit einer geeigneten Hilfsdruckquelle, z. B. einer Zentrifugalpumpe 50 mit hoher Umlaufgeschwindigkeit, verbunden, die von einem 'Motor 51 mäßiger Leistung mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird. Das rücklaufende Öl wird von dem Sumpf 48 über eine Leitung 52 dem Pumpeneinlaß zugeleitet.
  • Die Betätigungsvorrichtung für das Steuerventil 9 enthält einen Zweiphasenwechselstrommotor 8, der gemäß der Ausgangsspannung des Verstärkers 7 erregt wird. Der Motor wird in üblicher Weise mittels einer Wicklung 53, die mit einer Wechselstrombezugsspannungsquelle verbunden ist, und mittels einer Steuerwicklung 54 angetrieben, die mit der Ausgangsseite des Verstärkers 7 über einen go°-Phasenschieber in, Verbindung steht. Der Motor ist in geeigneter Weise z. B. über ein Untersetzungsgetriebe usw. mit der Ventilspindel 40 verbunden, um die Ventile in der einen oder anderen Richtung in Übereinstimmung mit der Richtung der Verstärkerausgangsspannung zu verschieben. Ein Kurbeltrieb 55 kann z. B. benutzt werden, um den Motor über den Getriebekasten mit der Ventilspindel bei 40, zu verbinden und die Ventile gegenüber den betreffenden Öffnungen genau einzustellen. Das gegenüberliegende Ende der Ventilspindel ist bei 40d in ähnlicher Weise über einen Kurbeltrieb 56 mit dem Schleifkontakt 57 des Ventilpotentiometers 5 verbunden. Der Schleifkontakt ist auf die geerdete Mittelanzapfung des Potentiometers eingestellt, wenn das Ventil sich in seiner neutralen Stellung befindet, d. h. wenn die Druckeinlaßöffnung 44 geschlossen ist; die Klemmen des Potentiometers werden von einer gegenphasigen Wechselspannung gespeist, welche die angezeigte Polarität haben kann. Der Schleifkontakt 57 ist durch eine Leitung 58 mit der Eingangsseite des Verstärkers 7 über einen Anpassungswiderstand 59 verbunden.
  • Zu den übrigen elektrischen Eingangsspannungen für den Verstärker 7 gehört eine an dem Schleifkontakt 6o des Potentiometers 3 abgegriffene Spannung, welche eine kombinierte Funktion der Eigengeschwindigkeit und derSteuerauslenkung darstellt, und eine Spannung, welche die Wirkung der nachgebildeten Höhensteuertrimmung am Schleifkontakt 61 des Trimmpotentiometers 6 darstellt. Der Schleifkontakt 6o des Potentiometers 3 ist durch eine Leitung 6o' mit der Eingangsseite des Verstärkers 7 verbunden und wird in geeigneter Weise durch mechanische Mittel, die bei 62 angedeutet sind, entsprechend der Stellung des Knüppels i eingestellt. Das Potentiometer 3 hat eine geerdete Mittelanzapfung und wird an seinen Enden mit einer gegenphasigen Wechselspannung gespeist, welche die angegebene Polarität hat und gemäß dem Quadrat der nachgebildeten Eigengeschwindigkeit v, veränderlich ist. Die Eigengeschwindigkeitsspannung wird ihrerseits von einem doppelten Potentiometer 64, 65 abgegriffen, dessen beide Abschnitte einen geeigneten Umriß haben oder in an sich bekannter Weise so bemessen sind, daß Spannungen gemäß einer quadratischen Funktion abgegriffen werden können. Die betreffenden Schleifkontakte 66 und 67 werden gemeinsam gemäß der nachgebildeten Eigengeschwindigkeit -durch geeignete Mittel, z. B. eine von Hand verstellbare Scheibe 68, eingestellt oder, wenn das Gerät in einem Flugrechengerät benutzt wird, durch den Eigengeschwindigkeitsservomotor. Das doppelte Potentiometer 64, 65 wird, wie dargestellt, von einer gegenphasigen Wechselspannung gespeist, und die an den Kontakten 66 und 67 abgegriffenen Spannungen, welche -v2 bzw. + v2 darstellen, werden durch Leitungen 69 und 7o den Klemmen desPotentiometers3 zugeführt.
  • Das Potentiometer 6 wird ebenfalls durch gegenphasige Werte von vi über Leitungen 71, 72, die mit den Schleifkontakten 66 und 67 in Verbindung stehen und die an die Klemmen des Potentiometers 6 angeschlossen sind, gespeist, während der Schleifkontakt 61 des Potentiometers 6 durch eine Leitung 61' mit der Eingangsseite des Verstärkers -7 verbunden ist. Der Schleifkontakt wird mit einer von Hand bedienbaren Einstellscheibe 63 je nach der nachgebildeten Trimmung eingestellt. Es sei darauf hingewiesen, daß die mechanischen Verbindungen der verschiedenen Potentiometer im Bedarfsfall geeignete Untersetzungsgetriebe zur Ableitung der genauen Spannungswerte enthalten können.
  • Die Funktionen der oben beschriebenen Potentiometer lassen sich dahingehend zusammenfassen, daß von dem Steuerausschlags-Potentiometer 3 eine Wechselspannung ei abgeleitet wird, welche eine Belastungskraftkomponente darstellt, die eine kombinierte Funktion der Eigengeschwindigkeit und der Knüppelauslenkung ist und sich in Phase und Richtung gemäß der Richtung der Auslenkung ändert; von dem Kraftpotentiometer 4 wird eine Spannung er abgeleitet, welche den Steuerdruck oder die Steuerkraft darstellt, die von dem Flugzeugführer ausgeübt werden und in Phase oder Richtung sich mit der Richtung der Kraft ändern; von dem Ventilpotentiometer 5 wird eine Spannung er abgeleitet, welche den Grad der Ventilöffnung darstellt und nach Phase oder Richtung sich gemäß der Durchlaßöffnung ändert, welcher der Druck zugeführt wird; von dem Trimmungspotentiometer 6 schließlich wird eine Spannung eT abgeleitet, die nach Größe und Phase je nach Betrag und Richtung der Trimmung schwankt. Diese Spannungen sind so gepolt, daß er und eF Gegenspannungen für die Eingangsspannungen ea und ep mit entgegengesetzter Phase bilden. Wenn zusätzliche Eingangsspannungen z. B. für den Anstellwinkel usw., wie oben erwähnt, benutzt werden, um die Steuerbelastung zu beeinflussen, dann werden sie mit einer für die Nachbildung geeigneten Phasenlage zugeführt.
  • Die resultierende (algebraische Summen-) Spannung des Verstärkers 7 entspricht daher der Änderung der Kraft, welche erforderlich ist, um den Augenblickswert der Steuerbelastung darzustellen.Die resultierende Spannung ist Null, wenn die Kraft an dem Steuerknüppel richtig ist. Wenn die resultierende Spannung nicht gleich Null ist, dann erzeugt sie eine Nachlaufbewegung des hydraulischen Widders, so daß eine Knüppelkraft und von der Steuerstellung abhängige Spannungen erzeugt werden, die ihrerseits die Ausgangsspannungen zu Null machen, so daß die richtige Kraft oder Steuerauslenkung allen übrigen Eingangssignalen entspricht.
  • Die Wirkungsweise des Gerätes ist folgende: Es sei angenommen, der Flugzeugführer fliegt waagerecht mit konstanter Eigengeschwindigkeit und zieht den Knüppel zurück, um ein Steigmanöver nachzuahmen. Da der hydraulische Widder den Zylinder 16 anfangs ortsfest hält, da beide Ausgangsventile 41 und 42 geschlossen sind, wird die Feder 14 zusammengedrückt, da der Stab 12 sich nach links bewegt, und eine Spannung + er wird an dem Kraftpotentiometer 4 abgegriffen. In demselben Augenblick wird eine Spannung -ea an dem Auslenkungspotentiometer 3 abgeleitet. Wenn diese Spannungen gleiche Größe haben sollten (in der Annahme, daß keine Trimmung notwendig ist), ist die Ausgangsspannung des Verstärkers 7 gleich Null, und das Ventil bleibt in der neutralen Lage stehen. Die Spannung er ist daher gleich Null. Für diese angenommene augenblickliche Stellung ist die Steuerbelastungskraft der Federn der angenommenen Eigengeschwindigkeit und der Höhensteuerauslenkung angepaßt.
  • Wenn nun die nachgebildete Eigengeschwindigkeit infolge des sich ergebenden Steigens abnimmt, dann nimmt die Spannung ea infolge der Verringerung von v@ ab, und die Spannung er überwiegt. Die resultierende Spannung des Verstärkers 7 dreht den Motor 8 in einer solchen Richtung, daß das Ventil 43 geöffnet wird, so daß das Druckmittel in die Öffnung 37" einströmen kann, während gleichzeitig das Ventil 41: die Auslaßöffnung 45 öffnet, so daß das Drucköl der rechten Seite des Kolbens 32 zuströmt und der Widder io den Federzylinder 16 nach links bewegt. Dieser Vorgang schwächt die Spannung an der Feder 14 und verringert die Belastung an dem Steuerknüppel. Der Flugzeugführer fühlt daher eine leichtere Belastung der Steuerung infolge der nachgebildeten Abnahme der Eigengeschwindigkeit. Zur gleichen Zeit erhöht sich, wenn das Ventil 43 geöffnet wird, die Spannung -ey von dem Ventilpotentiometer, und die Spannung + eF an dem Kraftpotentiometer 4 wird infolge -der Verschiebung des Widerstandselementes des Potentiometers 4, das mit dem Zylinder 16 verbunden ist und sich gegenüber dem Stab 12 und dem zugehörigen Stab 2o bewegt, erniedrigt. Diese Relativbewegung zwischen den beiden Elementen des Potentiometers 4 bewirkt, daß die abgeleitete Spannung er sowohl die Kraftkomponente des Knüppels als auch der Betätigungsvorrichtung darstellt.
  • Die kombinierten negativen Spannungen ei und ey überwiegen nun die positive Spannung er, und die resultierende Spannung des Verstärkers 7 bewirkt eine Betätigung des Motors 8 in der entgegengesetzten Richtung, um das Ventil zu schließen. Wenn das Ventil geschlossen wird, nimmt die Spannung ey auf Null ab, und die Spannungen ei und er streben einem Gleichgewicht für den augenblicklichen Zustand zu. Die Gegenspannung ey ist so polarisiert, daß sie ein Schließen des Steuerventils zu bewirken sucht.
  • Bei dem oben beschriebenen Betrieb wurde angenommen, daß der Flugzeugführer automatisch den Druck auf den Steuerknüppel vermindert, wenn er fühlt, daß die Eigengeschwindigkeit abnimmt, so daß die Steiglage im wesentlichen konstant bleibt. Wenn er jedoch den Steuerknüppel mit der gleichen Kraft weiterziehen sollte, würden die folgenden Steuervorgänge stattfinden: An Stelle der oben beschriebenen Betätigung des Widders, durch die die Spannung der Feder 14 durch eine Verschiebung des Zylinders 16 nach links verringert wurde, würde der Knüppeldruck die Nachlaufbewegung des hydraulischen Widders aufnehmen, wobei sich eine größere Auslenkung des Knüppels nach hinten ergibt. Die Spannung -ei würde j e nach der Änderung der Eigengeschwindigkeit mehr oder weniger negativ werden. Die Spannung er würde anfangs das Bestreben haben, infolge der Nachlaufbewegung des hydraulischen Widders abzunehmen, aber der anhaltende Knüppelduck würde das Bestreben haben, die Spannung auf im wesentlichen den gleichen Anfangswert zurückzubringen, da, wie oben erwähnt, der Flugzeugführer fortfährt, die - gleiche Kraft am Steuerknüppel auszuüben. Dieser neue augenblickliche Zustand jedoch, der eine verstärkte Steiglage darstellt, führt - zu einem inneren Looping und zu einer weiteren Abnahme der Eigengeschwindigkeit sowie zu einer Wiederholung des oben beschriebenen Steuervorgangs. Wenn der Knüppeldruck gleichmäßig und stetig ausgeübt wird, wird tatsächlich das Ventil 43 an der Einlaßöffnung 44 leicht geöffnet, um der Leitung 37" und daher der rechten Seite des hydraulischen Widders Drucköl zuzuleiten, so daß der Widder bei Abnahme der Eigengeschwi.,digkeit sanft nachfolgt, bis bei dem nachgeahmten Flugmanöver der oberste Punkt der S,:ileife erreicht wird, wonach die nachgebildete Zunahme der Eigengeschwindigkeit die Spannung ei negativer macht, so daß die resultierende Spannung am Verstärker 7 den Antrieb des Ventilmotors 8 umkehrt und das Ventil 43 in der entgegengesetzten Richtung öffnet, so daß das Druckmittel der Einlaßöffnung 36. und infolgedessen der linken Seite des hydraulischen Widders zugeführt wird. Auf diese Weise folgt der .hydraulische Widder glatt dem Federkolben in der umgekehrten Richtung, wenn die Eigengeschwindigkeit weiter zunimmt, um die Zunahme der Steuerbelastung nachzubilden.
  • Die Wirkungsweise ist auch bei einem Sinken im wesentlichen die gleiche, wenn der Steuerknüppel nach vorn gedrückt wird, so daß von dem Potentioineter 3 eine Spannung + ei und von dem Kraftpotentiometer 4 eine Spannung -er, abgegriffen wird. In diesem Falle werden für den betreffenden Zustand die beiden Spannungen, wenn sie nicht die gleiche Größe haben, durch Betätigung des Ventilmotors 8 in einer der Richtung der Gleichgewichtsstörung entsprechenden Richtung ausgeglichen. Die Teile des Potentiometers 4 werden so eingestellt, daß die Spannungen ausgeglichen sind. Wenn die nachgeahmte Sinköewegung anhält, nimmt die Eigengeschwindigkeit zu, so daß die Spannung -E- ei erhöht wird und der Ventilmotor 8 in einer solchen Richtung bewegt wird, daß sich das Ventil 43 öffnet und die Druckflüssigkeit durch die Öffnung 37" dem hydraulischen Widder zuströmt, so daß die Feder 15 zusammengedrückt wird und die Belastungskraft für die angenommene Steuerknüppelstellung zunimmt. Der Druck auf den Knüppel muß daher in diesem Falle von dem Flugzeugführer bis auf den Höchstwert der Eigengeschwindigkeit vergrößert werden, um eine konstante Sinklage beizubehalten, da andernfalls der hydraulische Widder bei seiner Nachlaufbewegung den Knüppel durch den Druck der Feder 15 in die neutrale oder ebene Fluglage bewegen würde. Die verhältnismäßig prompte und schnelle Nachlaufbewegung des hydraulischen Widders wird durch die Zentrifugalpumpe hoher Geschwindigkeit und den Motor erleichtert. Da der Motor ständig mit hoher Geschwindigkeit umläuft, kann er eine verhältnismäßig niedrige Leistung haben und trotzdem einen hohen Druck liefern. Die Zentrifugalpumpe ihrerseits gewährleistet einen stetigen Druck, so daß stets genügend Kraft zur Verfügung steht. Das System hat also den Vorteil günstiger Leistung und Geschwindigkeit.
  • Es ist ersichtlich, daß der hydraulische Widder durch seine Steuervorrichtung dazu benutzt werden kann, die Nachlaufbewegung für den Steuerknüppel schnell auszuführen, und zwar je nach der Änderung der ausgeübten Steuerkraft, die durch die Spannung er dargestellt wird; und daß bei einem stetigen Zustand der Widder dazu dient, den Federzylinder 16 so lange festzuhalten, wie das Steuerventil in seiner neutralen geschlossenen Stellung verbleibt. Im Falle eines Ölverlustes an den Ventilen -der dem Kolben des Widders wird die leichte Änderung in der Stellung des Widderkolbens 32 sofort infolge der sich ergebenden Änderung der Spannung er korrigiert, welche eine Betätigung des Ventilmotors 8 verursacht, die genügt, das Steuerventil zu öffnen und die Kolbenlage wiederherzustellen.
  • Wenn eine besonders hohe Empfindlichkeit gefordert wird rnd der Ventilmotor 8 gegenüber kleinen Spannungen nicht genügend empfindlich ist, dann können für das Steuerventil 9 Zentrierfedern an Stelle des Ventilgegenpotentiometers 5 benutzt werden. In solch einem Falle wird das Potentiometer 5 weggelassen, und die Ventilspindel 40 wird in ihre neutrale geschlossene Stellung, die in der Zeichnung dargestellt ist, von zwei gegeneinander wirkenden vorgespannten Federn im wesentlichen in der gleichen Weise in die neutrale geschlossene Stellung geführt wie der Kolben 13 durch die Federn 14 und 15. Wenn ein kleines Signal nicht genügt, um das Ventil zu schließen, dann übernehmen die Federn die Aufgabe, das Ventil in die Mittellage zu bringen.
  • Wenn der Flugzeugführer wünscht, die Trimmung der Steuerung nachzuahmen, wird das Potentiometer 6 durch den Knopf 63 eingestellt; um eine Trimmspannung eT abzuleiten. Die Spannung. verursacht eine Bewegung des Widders in der einen oder anderen Richtung, j e nach der Richtung der Trimmung, die den Knüppel in eine neue neutrale Stellung bewegt, bei der es gleich eT ist. In dieser Stellung wird der Schleifkontakt 2o durch die Federn 14 und 15 zentriert, so daß ep gleich Null ist.
  • Wenn in besonderen Fällen eine Kraftsteuerung, d. h. eine durch Servomotoren bediente Steuerung, nachgebildet wird, kann ein anderer Flugbedingungsfaktor, wie z. B. die Beschleunigung, an Stelle von oder in Kombination mit einer Eigengeschwindigkeitsfunktion benutzt werden, um das besondere Steuergefühl bei einer Kraftsteuerung nachzubilden.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Fühlvörrichtung für die Kraft so eingerichtet, daß zwei getrennte Komponenten der ausgeübten Steuerkraft abgeleitet werden, die der von dem Steuerknüppel bzw. der Betätigungsvon-ichtung ausgeübten Kraft entsprechen. Die Komponenten werden kombiniert und zur Steuerung des Ventilmotors in im wesentlichen der gleichen Weise wie oben beschrieben benutzt. Der Knüppel i ist in diesem Fall an seinem unteren Ende mit zwei Seilen 75 und 76 verbunden, die an den Belastungsfedern 77 und 78 befestigt sind. Zu diesem Zweck ist der Knüppel mit einem gebogenen Teil 79 versehen, dessen Umriß konzentrisch zum Drehpunkt ii des Knüppels liegt. Das Seil 75 ist bei 75' mit dem Teil -79 und das Seil 76 bei 76' mit dem Teil 79 verbunden. Die Seile und Federn bilden eine geschlossene Schleife die über die Rollen 8o, 81 geführt ist, wobei der Abschnitt des Seiles, welcher die Federn verbindet, mit dem Rad 81 bei 81' in geeigneter Weise verankert ist, um ein Rutschen zu verhindern. Die Federn 77 und 78 sind in der erforderlichen Weise vorgespannt, um den Knüppel durch geeignete Mittel, z. B. Spannschlösser 82 und 83, zu zentrieren.
  • Ein Potentiometer 84, welches die Knüppelkomponente der Steuerkraft darstellt, ist mit seinem Schleifkontakt 85 mit dem Knüppel bei 86 antriebsmäßig verbunden. Das Potentiometer hat eine geerdete Mittelanzapfung und wird an seinen Enden durch eine gegenphasige Wechselspannung gespeist. Die abgeleitete Spannung am Schleifkontakt 85 wird durch eine Leitung 85' dem Summierungsverstärker 7 zugeführt. In Gegenphase zu dieser Eingangsspannung wird eine andere Spannung entgegengesetzter Polarität von dem Potentiometer 87 abgegriffen, die der Betätigungskomponente der Steuerkraft entspricht, Dieses Potentiometer hat ebenfalls eine geerdete Mittelanzapfung und wird an seinen Enden von einer gegenphasigen Spannung, wie dargestellt; gespeist. Die am Schleifkontakt 88 'abgegriffene Spannung wird durch eipe Leitung 88' dem Verstärker 7 zugeführt, und der Schleifkontakt ist bei 89 mit dem Rad 81 antriebsmäßig verbunden, das seinerseits mit der Stange 33 des hydraulischen Widders io durch eine geeignete Gelenkverbindung 9o in Verbindung steht. Die Differenz zwischen den von den Potentiometern 84 und 87 abgeleiteten Spannungen stellt den Kräftegegenfaktor an dem Summierungsverstärker 7 dar, der der Spannung er der Fig. i entspricht. Außer den beschriebenen Eingangsgrößen ist der Steuerknüppel noch mit dem oben beschriebenen Auslenkungspotentiometer 3 verbunden, so daß eine vom Schleifkontakt 6o abgeleitete Spannung ei durch die Leitung 6o' dem Verstärker 7 wie im Falle der Fig. i zugeführt wird.
  • Die Anlage der Fig. 3 arbeitet im wesentlichen in der Weise der Fig. i, da der hydraulische Widder in der gleichen Weise dazu benutzt wird, die Stellung der Seilrolle 81 zu verstellen, die in ihrer Wirkung die Vorrichtung zur Aufnahme der Federkraft darstellt. Der Hauptunterschied besteht in der Ableitung der Kraftspannung er, da im Falle der Fig. 3 diese Spannung aus zwei einzelnen Komponenten abgeleitet wird. Wenn z. B. ein ansteigender Flug angenommen wird, dann wird die Steuerknüppelk:omponente (die positiv dargestellt ist) zuerst von demy Potentiometer 84 abgeleitet. Hierdurch wird der Ventilmotor so betätigt, daß er den Widder oder die Betätigungsvorrichtung so einstellt, daß eine Betätigungskomponente (negativ dargestellt) von dem Potentiometer 87 abgegriffen wird. Diese Komponente wird mit der Steuerknüppelkomponente kombiniert. Wenn die Resultierende eF die Spannung ea vom Potentiometer 3 ausgleicht, schließt das Ventil. Dieser Vorgang entspricht der Relativbewegung des Schleifkontaktes (Knüppelkomponente) und des Widerstandselementes (Betätigungskomponente) des Potentiometers 4. Durch Einstellung der Seilrolle 81 entsprechend der resultierenden Ausgangsspannung des Verstärkers 7 wird die gleiche Nachlaufbewegung durch die Federn 77 und 78 gegenüber dem Knüppel erhalten wie im Falle der Fig. i durch die Federn 14 und 15. Wenn irgendeine Neigung zu Schwingungen vorhanden ist, kann ein Dämpfungsglied 9i an dem Steuerknüppel in der dargestellten Weise angeschlossen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Flugübungsgeräten, die mit Flugrechenvorrichtungen zur Erzeugung von auf die Betätigungen der Steuerungen ansprechenden Steuergrößen einschließlich einer Steuergröße, die eine Funktion der Eigengeschwindigkeit ist, ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftübertragungsvorrichtung (io, 12 bis 18, 5o, 51) vorgesehen ist, die mit der Steuerung (Z) derart in Arbeitsverbindung steht, daß bei -der Auslenkung der Steuerung aus der neutralen Lage ein Widerstand geleistet wird, daß ferner auf die Auslenkung ansprechende Mittel (3) mit der Steuerung verbunden sind, um eine Größe abzuleiten, die die Auslenkung der Steuerung aus der neutralen Lage darstellt, daß ferner auf den Steuerdruck ansprechende Mittel (q. oder 8q., 87) mit der Steuerung verbunden sind, um eine Größe abzuleiten, welche die Kraft darstellt, die der vom Flugzeugführer ausgeübten C; Auslenkungskraft der Steuerung aus der neutralen Lage entgegensteht, und daB eine Kraftsteuerung (7, 8, g) gemeinsam auf Größen anspricht, die die Auslenkung der nachgebildeten Flugzeugsteuerung, die Funktion der Eigengeschwindigkeit und die Gegenkraft darstellen, um die Kraftübertragungsvorrichtung zu steuern, wodurch die Gegenkraft sich in Übereinstimmung mit den nachgebildeten Flugbedingungen ändert.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftsteuerung (7, 8, g) auf die Differenz zwischen der Größe, welche die Gegenkraft darstellt, und der Größe, welche die Steuerauslenkung darstellt, anspricht, wobei die letztere durch die Größe, welche eine Funktion der Eigengeschvindigkeit ist, verändert wird. -3. Gerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuergrößen in an sich bekannter Weise elektrische Größen, z. B. Spa»-nungen, verwendet werden. q.. Gerät nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsvorrichtung (io, 12 bis 16, 50, 51) eine Einstellvorrichtung (io), die auf die Kraftsteuerung (7, 8, g)_= anspricht, sowie einenachgiebigeKupplung (i2 bis 18' oder 77, 78, 81) zwischen der nachgebildeten Flugzeugsteuerung (i) und der Einstellvorrichtung enthält, um auf diese Steuerung eine Gegenkraft auszuüben, die sich in Abhängigkeit von der relativen Lage zwischen der Steuervorrichtung und der Ein- -stellvorrichtung ändert. 5. Gerät nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (io) geeignet ist, die neutrale oder Gleichgewichtslage der Kupplung (12 bis 18 oder 77, 78, 81) zu ändern,. um die auf die Flugzeugsteuerung (i) ausgeübte elastische Kraft zur Nachbildung der Flugbedingungen zu verändern. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kupplung (12 bis 18) gegeneinander wirkende vorgespannte Federn (14, 15 oder 77, 78) enthält, die jeweils- mit ihrem einen Ende mit der Flugzeugsteuerung (i) und mit ihren entgegengesetzten Enden mit der Einstellvorrichtung (io) verbunden sind, wobei die Einstellvorrichtung geeignet ist, den Druck auf die eine Feder zu erhöhen und auf die andere Feder zu erniedrigen, um die auf die Flugzeugsteuerung ausgeübte elastische Kraft zu verändern. 7. Gerät nach Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (io) eine schnellwirkende hydraulische Nachlaufeinrichtung enthält und daß die Kraftsteuerung ein Ventil (g) zur Steuerung der hydraulischen Nachlaufeinrichtung sowie einen elektrischen Motor (8) zur Einstellung des Ventils in Abhängigkeit von der Richtung und Größe derjenigen Spannung aufweist, .weiche der Differenz zwischen der Größe, die die Gegenkiaft darstellt, und der Größe, welche die Steuerauslenkung in Abhängigkeit von der Eigengeschwindigkeit darstellt, entspricht. B. Gerät nach Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Steuerdruck ansprechenden Mittel (q. oder 8q., 87) mit der Flugzeugsteuerung (i) sowie mit der Einstellvorrichtung .(io) verbunden und geeignet sind, die von der nachgiebigen Kupplung (12 bis 18 oder 77, 7$,.8z) in Abhängigkeit der'relativen Lage zwischen Kupplung und Einstellvorrichtung ausgeübte Kraft _zu messen. g. -Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Steuerdruck ansprechenden Mittel ein Potentiometer (q.) enthalten, das mechanisch einerseits mit der Flugzeugsteuerung und andererseits mit der Einstellvorrichtung ver-`"bunden ist. io. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Steuerdruck ansprechenden Mittel zwei Potentiometer enthalten, von denen das eine (8q.) mechanisch zwischen der Flugzeugsteuerung (i) und einer Bezugsvorrichtung und das andere (87) mechanisch zwischen der Einstellvorrichtung (io) und dieser Bezugsvorrichtung angeordnet ist.
DE1954950171D 1954-11-13 1954-11-13 Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Fluguebungsgeraeten Expired DE950171C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE950171T 1954-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE950171C true DE950171C (de) 1956-10-04

Family

ID=581994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1954950171D Expired DE950171C (de) 1954-11-13 1954-11-13 Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Fluguebungsgeraeten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE950171C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294227B (de) * 1963-11-05 1969-04-30 Communications Patents Ltd Fliegerschulungsgeraet zur Nachahmung der Belastung einer Steuerflaeche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294227B (de) * 1963-11-05 1969-04-30 Communications Patents Ltd Fliegerschulungsgeraet zur Nachahmung der Belastung einer Steuerflaeche

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE729124C (de) Regeleinrichtung fuer Brennkraftmaschinenanlagen mit Aufladung und mittelbarer Kraftuebertragung
DE950171C (de) Einrichtung zur Belastung von Steuerungen von am Boden befindlichen Fluguebungsgeraeten
DE2349620C2 (de) Fernsteuersystem für eine hydraulische Leistungsübertragungsvorrichtung
DE2713802C2 (de) Vorrichtung zum Regeln der kontinuierlichen Zufuhr eines hydraulischen oder pneumatischen Antriebsmittels
DE2157427A1 (de) Steuersystem für hydrokinetische Einrichtungen wie Dynamometer, Bremsen oder Drehmomentswandler
DE1033519B (de) Steueranlage fuer Flugzeuge
DE604798C (de) Ferneinstellung von Servomotoren
DE3502964A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur einstellung der propellerfluegel eines hydraulisch betaetigten verstellpropellers
DE948029C (de) Geraet zur Belastung von nachgebildeten Flugzeugsteuerungen in Fluguebungsgeraeten
DE2236888C3 (de) Hydraulisches Übersetzungsstellsystem
DEC0010254MA (de)
DE1673551B2 (de)
DE2800227C3 (de) Vorrichtung zum Vermeiden von unzulässigen Betriebszuständen für den Antriebsmotor eines Zykloidalschiffspropellers mit sich axial vom Drehkörper aus erstreckenden Flügeln
DE1233269B (de) Hydraulischer Drehzahlregler
DE1013177B (de) Geraet zur Nachahmung der Steuerbelastung und des Steuergefuehls von Flugzeugen bei FLuguebungsgeraeten
DE945896C (de) Geraet zur Belastung der von einem Flugzeugfuehrer bedienten Steuerung von Fluguebungsgeraeten zur Nachbildung aerodynamischer Kraefte
DE963491C (de) Vorrichtung zum Anlernen von Flugschuelern
DE400056C (de) Von Hand verstellbare selbsttaetige Gleichgewichtssteuerung
DE2802752A1 (de) Hydraulischer regler zur erzeugung eines fahrgeschwindigkeitsabhaengigen druckes
DE897023C (de) Regeleinrichtung mit Servomotor
DE394404C (de) Grenzregler
DE679158C (de) Indirekt wirkende Regelungsvorrichtung mit Auslassdrossel
DE939245C (de) Drehzahlregler
DE916131C (de) Vorrichtung zur mittelbaren Regelung technisch-physikalischer Groessen
DE1601697C (de) Steuereinrichtung