DE949C - Maschine zum Abfleischen Abhaaren Zurichten etc von Leder und ähnlichen Stoffen - Google Patents
Maschine zum Abfleischen Abhaaren Zurichten etc von Leder und ähnlichen StoffenInfo
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Description
1877.
nlc^A
asse 28.
EMIL VOLKERSEN in HAMBURG und CHARLES MOLINIER in BUZET (Frankreich).
Patentirt im Deutschen Reiche vom i8. August 1877 ab.
Längste Dauer: 26. Januar 1892.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte Lederbearbeitungs-Maschine zum
Abfleischen des Leders etc., bei welcher das Leder unter einer Walze, deren Oberfläche mit
schneckenförmig gewundenen Messern versehen ist, langsam hindurchgezogen und durch leichten
Druck gegen diese Walze gedrückt wird.
Wenn auch mit derartigen Maschinen des öfteren Versuche gemacht worden sind, so sind
dieselben doch bis jetzt noch wenig glücklich ausgefallen. Erst die vorliegenden Verbesserungen,
welche auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind, haben diese Maschine arbeits- und
leistungsfähig gemacht, so dafs an derselben Nachtheile bis jetzt nicht bemerkt wurden. .
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren gleiche Theile.
Die mit den schneckenförmig gewundenen Messern versehene Walze A erhält ihren Antrieb
durch die feste und lose Scheibe B und wird dadurch in sehr schnelle Umdrehung versetzt.
Die Zapfen der Welle, welche durch die Walze A hindurchgehen, ruhen in den beiden Seitenträgern
der Maschine, jedoch nicht in festen Lagern, sondern in beweglichen Lagern, welche
schlittenförmig in einem Schlitz der Seitenständer gleiten können und durch eine Schraube
in diesen Schlitz höher oder niedriger gestellt werden können. Auf diese Weise kann man,
wenn die Maschine nicht ganz waagerecht steht, diesem Fehler mit Leichtigkeit abhelfen.
Gegen diese Messerwalze wird die Haut durch die mit Gummi überzogene Walze C gedrückt,
welche auf dem beweglichen Tische D ruht, und. mit demselben durch Hebel und Tritt E
gegen die Messerwalze gedrückt wird.
Damit man jedoch die Walze C nicht zu stark gegen die Walze A drücken kann, wodurch das
Leder zu sehr angegriffen werden würde, ist am Tritt E die Stellschraube E1 angebracht, welche
vorher genau gestellt wird und durch Aufstofsen auf den Fufsboden das Tiefergreifen des Trittes
und das Höhergehen der Walze C hindert.
Die Haut wird zwischen den beiden Querhölzern, welche an beiden Enden mit Führungen
versehen sind, durch die Verschlussvorrichtung G, welche beliebig construirt werden kann, festgespannt,
und vermittelst eines Seiles, dessen Ende an den Klammerstücken F befestigt ist, durch
das Getriebe .der Maschine selbst zwischen der Messerwalze A und der durch den Tritt E
gegengedrückten Gummiwalze C hindurch gezogen. Dieses Hindurchziehen geschieht aber
ganz nach Belieben des Arbeiters, sobald er nach Vollendung aller Vorbereitungen an der
Schnur χ zieht und so lange er dies thut.
Hierdurch wird nämlich durch Heben des Hebels s die Frictionsrolle Tgegen den RiemenU
gedruckt und derselbe dadurch gespannt. .
Hierdurch geschieht folgendes:
Die Welle der Walze A trägt an der äufseren linken Seite die kleine. Rolle H, welche durch
einen gekreuzten Riemen die Bewegung auf die untere Rolle / überträgt, welche dann stetig
verlangsamend die Bewegung mit Hülfe der Zahnräder KMN auf die grofsen Trommeln Q
und P, und so auch auf die Schnurräder Q Q überträgt, welche vermittelst der Schnur R die
Querbalken F1 zwischen denen die Haut festgeklemmt
ist, weiter ziehen, wodurch dann die Haut unter der Walze A hindurchgezogen wird.
Wird also durch Ziehen an der Schnur χ und Frictionsrolle T der Riemen U gespannt, so
wirkt die durch das Getriebe HIKL M fortgepflanzte
Bewegung auf die Schnurscheibe Q Q und das Leder wird hindurchgezogen.
Eine Frictionsrolle V, von den Rollen W und X getrieben, zwingt die Rolle C, sich zu
drehen, wenn sie durch den Tritt E von der Fläche der Walze A herabgelassen worden ist.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Die Anordnung der verstellbaren Lager für die Messerwalze A.
- 2. Die Anordnung der mit Gummi überzogenen Walze C und die Art, wie sie gehoben, gesenkt und bewegt wird, sowie auch die. Art, wie ein zu starkes Andrücken der Haut durch die Gummiwalze C gegen die Messerwalze verhindert wird, nämlich durch:
- 3. Den Tritt E und zwar durch die Stellschraube E1 an demselben.
- 4. Die ganze Anordnung, wie die Haut, welche zwischen den Querbalken F festgespannt ist, durch die Maschine gezogen W.'1"^, wenn der Arbeiter an der Schnur χ zieht, nämlich der Hebel S, Frictionsrolle T und das Getriebe HIKL M;
- 5. und schliefslich die Bewegung der herabgelassenen Walze C durch die Frictionsrolle V.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE949T | 1877-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949C true DE949C (de) |
Family
ID=70977289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000949DA Expired - Lifetime DE949C (de) | 1877-08-18 | 1877-08-18 | Maschine zum Abfleischen Abhaaren Zurichten etc von Leder und ähnlichen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE949C (de) |
-
1877
- 1877-08-18 DE DE000000000949DA patent/DE949C/de not_active Expired - Lifetime
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