DE948832C - Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben - Google Patents

Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben

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DE948832C
DE948832C DED10308A DED0010308A DE948832C DE 948832 C DE948832 C DE 948832C DE D10308 A DED10308 A DE D10308A DE D0010308 A DED0010308 A DE D0010308A DE 948832 C DE948832 C DE 948832C
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DE
Germany
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electric motor
switching
shift drum
shift
downshifting
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Expired
Application number
DED10308A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing E H Nallinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/26Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms
    • F16H61/28Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms with at least one movement of the final actuating mechanism being caused by a non-mechanical force, e.g. power-assisted
    • F16H61/32Electric motors , actuators or related electrical control means  therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/08Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism
    • F16H63/16Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism the final output mechanisms being successively actuated by progressive movement of the final actuating mechanism
    • F16H63/18Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism the final output mechanisms being successively actuated by progressive movement of the final actuating mechanism the final actuating mechanism comprising cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 6. SEPTEMBER 1956
D 10308II /63 c ■
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben mit elektromotorisch, z. B. durch eine Schaltwalze, kraftschlüssig geschalteten Gangschaltkupplungen.
Die bisherigen Schaltungen dieser Art haben den Nachteil, daß die elektromotorisch angetriebene Schaltwalze den verschiedenartigen Erfordernissen des Aufwärts- und Abwärtsschaltens nicht genügend Rechnung trägt. Infolge des gleichmäßigen Antriebes der Schaltwalze in der .einen oder anderen Drehrichtung entstehen entweder beim Aufwärts- oder beim Abwärtsschaken Schaltstöße. Ist die Drehzahl der Schaltrwalze zu gering, so· beschleunigt sich der unter Vollast stehende Motor beim Aufwärtsschalten zu stark, ist die Drehzahl zu hoch, so hat beim Abwärtsschalten der Motor nicht genügend Zeit, sich 'entsprechend dem neu einzurückenden Gang zu beschleunigen.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen beim Einschalten des ersten und des Rückwärtsganges besondere Widerstände in den Stromkreis des Schaltmotors geschaltet werden, um den Einschal tvorgiang des ersten und des Rückwärtsganges aus der Neutralstellung heraus möglichst weich zu gestalten; in den höheren Gängen wird dagegen mit unverminderter Geschwindigkeit herauf- wie heruntergeschaltet. Nach einem anderen Vorschlag wird mittels eines Vorschaltwiderstandes die Einschaltdauer des Motors und damit die Drehzahl
desselben durch eine Aussetzerregelung willkürlich bestimmt. Eine automatische Schaltbeeinflussung ist nicht vorgesehen.
Nach einem weiteren Vorschlag setzt sich bei jeder Umschaltung der Arbeitsweg des Motors aus einem schnell und einem langsam umlaufenden Teil zusammen, gleichviel, ob die Schaltwalze das Getriebe aufwärts oder abwärts schaltet. Es besteht also ebenfalls kein Unterschied in der Scbaltgeschwindigkeit beim Auf- oder Abwärtsschalten. Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieses Nachteils und besteht im wesentlichen darin, daß die Umlaufgeschwindigkeit des zum Antrieb der Schaltwalze dienenden Elektromotors beim Abwärtsschalten des Getriebes auf dem ganzen Arbeitsweg langsamer ist als beim Aufwärtsschalten.
Die Erfindung weist gegenüber den bekannten Einrichtungen den Vorteil auf, daß einerseits die Schallgeschwindigkeit den verschiedenen Anforderungen an die Schaltweise beim Auf- und Abwärtsschalten angepaßt wird und andererseits diese Wirkung mit geringstem baulichen Aufwand und geringen Kosten erzielbar ist. Auch: können empfindliche, den Wirkungsgrad herabsetzende Widerstände vermieden weirden.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 3 drei beispielsweise Möglichkeiten für eine entsprechende Regelung der Getriebeschaltung schematisch dargestellt.
In Fig. ι ist 10 der Elektromotor, welcher, z. B. über ein Getrieben, die Schaltwalze 12 antreibt. Letztere betätigt hierbei in geeigneter Weise, z. B. mittels Nocken, Stößel oder Hebel 13, welche die Schaltung der einzelnen Gänge bewirken. Der Elektromotor 10 ist an eine Stromquelle 14 (z. B. die übliche Batterie eines Kraftfabrzeuges) angeschlossen. Er ist als umschaltbarer Motor ausgebildet, wobei seine Drehrichtung durch den Umschalter 15 bestimmt wird, welcher in der ausgezogenen Stellung den Elektromotor 10 derart an die Stromquelle 14 anschließt, daß er eine Drehung der Schaltwalze 12 im Sinne eines Aufwärtsschaltens des Getriebes bewirkt. Wird der Umschalter 15 in die gestrichelt angedeutete Stellung 15' umgeschaltet, so wird damit einerseits eine Stromumkehr in der Erregerleitung 16 des Elektromotors 10 bewirkt und andererseits ein Widerstand 17 in den Stromkreis eingeschaltet, welcher die Spannung, mit der der Motor betrieben wird, entsprechend herabsetzt. Durch die Umkehr der Stromrichtung in der Leitung 16 wird der Motor 10 in entgegengesetzter Drehrichtung, also' im Sinne eines Abwärtsschaltens des Getriebes, und zwar infolge der geringeren Erregerspannung verlangsamt angetrieben.
In Fig. 2 sind Erregerwicklungen 18, 19 bzw. 18', 19' in den an die Stromquelle 14 anschließbaren Leitungen-20, 21, 22, 23 und 24 angeordnet. Befindet sich der Umschalter 25 in der gezeichneten voll ausgezogenen Stellung, so fließt der Strom über 20, 18, 19, 24, 19', i8', 22; es sind also beide Paare von Erregerwicklungen 18, 19 bzw. 18', 19' in den Stromkreis eingeschaltet, und die Maschine steht unter hoher Erregerspannung. In dieser Schaltstellung treibt der Elektromotor 10 die Schaltwalze im Sinne eines Abwärtsschaltens des Getriebes mit geringerer Schaltgeschwindigkeit an.
Wird der Umschalter 25 in die gestrichelt angedeutete Lage 25' umgestellt, so fließt der Strom über 2i, 19', 24, 19, 23, so daß lediglich die Erregerwicklungen 19 und 19' unter Strom stehen. Infolge des schwächeren Feldes läuft der Anker des Elektromotors mit höherer Drehzahl um. Gleichzeitig hat sich die Stromrichtung in den Erregerspulen umgekehrt, so daß der Elektromotor in entgegengesetzter Richtung, d. h. im Sinne eines Aufwärtsschaltens des Getriebes, mit höherer Schaltgeschwindigkeit angetrieben wird.
Im Falle der Fig. 3 wird die Spannung des Elektromotors dadurch geregelt, daß in der einen Stellung des Umschalters 26, bei welcher der Motor im Sinne eines Aufwärtsschaltens angetrieben wird, dieser sowohl an die Zellen 27 als auch 28 der Batterie angeschlossen ist, während im Falle des Um-. Schaltens des Schalters 26 in die Stellung 26' nur die Zellen 27 der Batterie als Stromquelle dienen. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Regelungsweise beschränkt. So kann z. B. ein Elektromotor vorgesehen sein, welcher ständig in gleicher Drehrichtung umläuft und welcher die Schaltwalze bzw. eine entsprechende die Gangschaltung bedienende Schaltvorrichtung über ein Umkehrgetriebe beliebiger Art antreibt. Statt der Spannungsregelung kann auch eine Stromregelung od. dgl. vorgesehen sein.
Im gezeichneten Schema sind die Vorrichtungen zum Begrenzen der jeweiligen Bewegungen des Motors bzw. der Schaltwalze beim Überschalten von einem zum anderen Gang nicht dargestellt. Eine solche Begrenzung kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß ein auf der Achse des Motors oder der Schaltwalze angeordneter Anschlag, eine von diesen, betätigte Klinke od. dgl. bei Erreichen einer Gangstellung den Umschalter in eine neutrale Stellung, z. B. unter Federwirkung, verstellt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetriebein mit elektromotorisch, z. B. durch eine Schaltwake, kraftschlüssig geschalteten Gangschaltungskupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufgeschwindigkeit des zum Antrieb der Schaltwalze dienenden Elektromotors bei Abwärtsschalten des Getriebes auf dem ganzen Arbeitswege langsamer ist als beim Aufwärtsschalten.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abwärtsschalten des Getriebes in der Leitung des die Schaltwalze antreibenden Elektromotors ein Widerstand eingeschaltet wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abwärtsschalten des
Getriebes der die Schaltwalze antreibende Elektromotor nur an einen Teil der Batteriezellen gelegt wird.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltwalze antreibende Elektromotor mehrere Erregerwicklungen trägt, von denen beim Abwärtsschalten alle Wicklungen, beim Aufwärtsechalten aber nur ein Teil unter Strom gesetzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 680992, 834 811.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunigen
© 609 602 S.
DED10308A 1951-09-27 1951-09-28 Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben Expired DE948832C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED10308A DE948832C (de) 1951-09-27 1951-09-28 Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE719277X 1951-09-27
DED10308A DE948832C (de) 1951-09-27 1951-09-28 Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE948832C true DE948832C (de) 1956-09-06

Family

ID=25946912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED10308A Expired DE948832C (de) 1951-09-27 1951-09-28 Elektromotorische Schaltvorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben

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DE (1) DE948832C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170798B (de) * 1957-02-26 1964-05-21 Heinz Ermel Steuervorrichtung zum Umschalten von Kraftfahrzeug-Wechselgetrieben

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE680992C (de) * 1932-05-07 1939-09-13 Gaston Fleischel Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit einer durch einen Elektromotor drehbaren Schaltwelle
DE834811C (de) * 1950-12-01 1952-03-24 Max Goepfert Elektrischer Antrieb fuer Stufengetriebe, insbesondere fuer Lamellen-Kupplungsgetriebe von Kraftfahrzeugen

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DE834811C (de) * 1950-12-01 1952-03-24 Max Goepfert Elektrischer Antrieb fuer Stufengetriebe, insbesondere fuer Lamellen-Kupplungsgetriebe von Kraftfahrzeugen

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