DE948459C - Geschlitzter Blechnagel - Google Patents

Geschlitzter Blechnagel

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DE948459C
DE948459C DER12591A DER0012591A DE948459C DE 948459 C DE948459 C DE 948459C DE R12591 A DER12591 A DE R12591A DE R0012591 A DER0012591 A DE R0012591A DE 948459 C DE948459 C DE 948459C
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DE
Germany
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sheet metal
nail
hollow cylinder
slotted sheet
metal nail
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Expired
Application number
DER12591A
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English (en)
Inventor
Hermann Ruf
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/04Nails; Staples with spreading shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ei-nen geschlitzten Blechnagel, insbesondere zur Verwendung bei der Befestigung von Metallbeschlägen auf Stirnholz.
  • In der Metallverarbeitung sind bisher zylinderartig ausgebildete Hohlniete mit gestauchtem bzw. gestauchten Ende(n) bekannt.
  • In der Holzverarbeitung war es bisher ein ungelöstes Problem, beispielsweise Metallbeschläge od. dgl. auf Stirnholz mittels Nägeln, Schrauben od. dgl. so sicher zu befestigen, daß durch Erschütterungen, Schwingungen usw., denen der betreffende Gegenstand im Betrieb unterworfen ist, kein Lockern und Herauslösen des verwendeten Befestigungsmittels eintritt. Dies ist beispielsweise der Fall bei Tuch- oder Färbereiwalzen, bei denen es bisher eine unbehobene Schwierigkeit war, die an den Enden aufgesetzten Schutzkappen ohne Gefahr des Lockerns und Loslösens im Laufe des Betriebes !dauerhaft anzubringen.
  • Die Erfindung behebt die obenerwähnten Schwierigkeiten und -schafft ein zuverlässiges Befestigungsmittel insbesondere für Metallbeschläge auf Stirnholz in der Form, daß ein Ablösen des Beschlages nur noch unter gewaltsamer Zerstörung des Holzes, jedoch nicht unter den gewöhnlichen Befriebseinwirk-ungen, wie Erschütterungen, Schwingungen, hohen Umlaufges-chwindigkeiten usw., möglich ist.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem geschlitzten Blechnagel, dessen mit einem Rund-oder Flachkopf vers-ehener kurzer Schaft einen langen, aus etwa trape-zförmigem- Blech gebogenen Hohlzylinder - trägt, _der einen durchgehenden Längsschlitz aufweist und dessen dem Kopf abgekehTte Stirnfläche abgeschrägt nach unten spitz ausläuft, wodurch der Hohlzylinder beim Eintreiben sic-h trichterförrnig ausweitend und unter dem Schaft des Kopfes infolge der Stauchung des Holzes sich radial ausbauchend verankerbar ist.
  • Über die Wand ' des geschlitzten Blechnagels verteilt werden in an sich bekannter Weise Rundlöcher ausgestanzt und/oder in die Wand des Hohlzylinders die Hadtfläche erweiternde Längsriefen eingeprägt, in die vor dein Eintreiben,des Nagels die Bindung erhöhender Klebstoff einbringbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Ausfüh.rung und Anwendung einer bevorzugten Form des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i zeigt den geschlitzten Blechnagel gemäß der Erfindung in Ansicht; - Fig. 2 ist die Abwicklung der Umhüllung oder geschlitzten Zylinderwanid; Fig. 3 zeigt in gestrichelten Linien die Vorgänge beim Eintreiben des geschlitzten Blechnagels in das Stirnholz; Fig. 4 zeigt die Bindung des Klebstoffes in den Rundlöchern bzw. Längsriefen; Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Anwendungsform der Erfindung.
  • Auf den - Rund- oder Flachkopf i des kurzen Nagelschaftes wird die Umhüllung bzw. der geschlitzte Hohlzylinder 2 festgeschweißt, so daß ein Längsschlitz 3 stehenbleibt. Diedurch die schräge untere Kante des Hohlzylinders gebildete Spitze 4 bewirkt beim Einschlagen des geschlitzten Blechnagels in das Holz eine trichterartige Erweiterung 5 (Fig. 3), während an der mit 6 bezeichneten Stelle infolge der Stauchung des Holzes durch den Nagelkopf am Ende 7 des kurzen Nagelschaftes eine Ausbauchung des Hohlzylinders bewirkt wird. Durch Eintauchen des Blechnagels vor dessen Einschlagen in einen hochwertigen Klebstoff wird beim Aushärten der Klebmasse 8, insbesondere durch deren Bindung in den dafür vorgesehenen Rundlöchern 9 (Fig. 4) oder (nicht gezeichneten) Längsriefen, eine allseitige Adhäsion. und zusätzliche Festigung bewirkt.
  • Die- Erfindung ist keineswegs auf die Anwendung als Befestigungsmittel für Beschläge u. dgl. beschränkt. Sie kann auch zur dauerhaften Anbringung der Lagerzapfen, z. B. bei den in der Textilindustrie verwendeten hölzernen Tuch- und Färbereiwalzen in deT Form nach Fig. 5, dienen.
  • Auf Grund der vorgenommenen ausgedehnten Versuche und gesammelten Betriebserfahrungen kann die Erfindung als zuverlässigstes Befestigunigsmittel im Sinne der vorstehenden Bes chreibung bezeichnet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Geschlitzter Blechnagel, insbesondere zur unlösbaren Befestigung von Beschlägen auf Stirnholz, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Rund- oder Flachkopf (i) versehene kurze Schaft des Nagels einen langen, aus etwa t,rapezförmigem Blech gebogenen Hohlzylinder (:2) trägt, der einen durchgehenden Längsschlitz (3) aufweist und dessen dem Kopf abgekehrte Stirnfläche abgeschrägt nach unten spitz ausläuft, wodurch der Hohlzylinder"beim-Eintreiben sich trichterförmig ausweitend und unter dem Schaft des Kopfes infolge der Stauchung des'Holzes sich radial ausbauchend verankerbar ist.
  2. 2. Geschlitzter Blechnagel -nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannler Weise in die Wand des Hohlzylinders (:2) Rundlöcher (9) ausgestanzt und/oder die Haftfläche erweiternde Längsriefen eingeprägt sind, in die vor dem Eintreiben des Nagels die Bindung erhöhender Klebstoff einbringbar ist 3. Geschlitzter Blechnagel nach den Ansprüchen i und :2, gekennzeichnet durch seine Verwendung zur Befestigung von Lagerzapfen in hölzefnen Wellen.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche-Patentschrift Nr. 888485.
DER12591A 1953-09-22 1953-09-22 Geschlitzter Blechnagel Expired DE948459C (de)

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DER12591A DE948459C (de) 1953-09-22 1953-09-22 Geschlitzter Blechnagel

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3266361A (en) * 1963-08-09 1966-08-16 Metalcraft Corp Miter joint nail
US3466967A (en) * 1968-03-12 1969-09-16 Robert L Hallock Tapered sheet metal nail
EP0622553A3 (de) * 1993-04-17 1995-01-11 Fischer Artur Werke Gmbh Nagel mit einem Spreizbereich.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888485C (de) * 1951-01-09 1953-09-03 Hans Vollmar Stahlnagel aus kantigem Drillstahldraht zur Aufnahme von Zugkraeften

Patent Citations (1)

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