DE947940C - Rollenzapfen fuer eine Spannrolle - Google Patents

Rollenzapfen fuer eine Spannrolle

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DE947940C
DE947940C DEV5402A DEV0005402A DE947940C DE 947940 C DE947940 C DE 947940C DE V5402 A DEV5402 A DE V5402A DE V0005402 A DEV0005402 A DE V0005402A DE 947940 C DE947940 C DE 947940C
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DE
Germany
Prior art keywords
bearing
outer ring
bearing housing
bearing outer
housing
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Expired
Application number
DEV5402A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Beck
Dipl-Ing Heinrich Fink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE947940C publication Critical patent/DE947940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C43/00Assembling bearings
    • F16C43/04Assembling rolling-contact bearings
    • F16C43/06Placing rolling bodies in cages or bearings
    • F16C43/08Placing rolling bodies in cages or bearings by deforming the cages or the races

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Rollenzapfen für eine Spannrolle Die Erfindung betrifft einen Rollenzapfen für eine Spannrolle, insbesondere eine Spannrolle für Textilmaschinen, mit einem dünnwandigen Lagergehäuse, in dem der Lageraußenring des Rollenzapfenlagers untergebracht ist.
  • Es ist bereits bekannt, in Lagergehäusen von Spannrollen Wälzlagerlaufringe zu befestigen. Um eine axiale Verschiebung dieser Ringe zu vermeiden, werden meist formschlüssige Verbindungen vorgesehen, wie z. B. Sprengringe, die in entsprechende Nuten des Lagergehäuses eingreifen, oder Bördelränder, die einer einseitigen Verschiebung entgegenstehen.
  • Bei der Anwendung von Preßsitzen für Wälzlager ist allgemein bekannt, daß die vereinigten Körper Dehnungen erleiden und unter Spannung stehen. Diese bewirkt Maßänderungen der wichtigen Teile. Beispielsweise wird durch die Zusammenpressung das Lagerspiel sehr stark und in einer nur annäherungsweise und umständlich berechenbaren Größe beeinflußt. Die Folge ist, daß langwierige Versuche zur Ermittlung der richtigen Montageluft oft nicht zu umgehen sind. Außerdem muß die Toleranzbreite der Sitzflächen sehr stark begrenzt werden. Auch kommt es vor, daß ein zu scharf eingepreßter Außenring reißt oder zumindest in seiner Tragfähigkeit beschränkt ist. Der umgekehrten Wirkung unterliegt ein zu stark gedehnter Innenring.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß Lagergehäuse und Lageraußenring, die beide aus elastischem Stahl oder Eisen bestehen, kraftschlüssig miteinander verbunden sind und die Streckgrenze für den Werkstoff des Lagergehäuses sowie dessen Wandstärke geringer sind als die entsprechenden Werte des Lageraußenringes und daß zwischen dem Außendurchmesser des Lageraußenringes und dem Innendurchmesser des Lagergehäuses ein solches Übermaß vorgesehen ist, daß beim Einpreßvorgang das Lagergehäuse bleibend und der Lageraußenring elastisch verformt sind.
  • Durch diese Art der Befestigung ist es möglich, die Teile so auszubilden, daß das Lagergehäuse den Hauptteil der auftretenden Maßveränderungen aufnimmt. Beim Einpressen des Lageraußenringes in das Lagergehäuse gemäß der Erfindung wird der Werkstoff des Lagergehäuses zuerst elastisch und nachher, nach Überschreiten der Streckgrenze, bleibend verformt, während der Werkstoff des Lageraußenringes innerhalb der elastischen Verformung bleibt., Die durch das Übermaß hervorgerufene Spannung ist bei plastisch verformtem Lagergehäuse wesentlich kleiner, als wenn keine bleibende Verformung eintreten würde.
  • Durch geeignete Wahl der Streckgrenze, Wandstärken und des Übermaßes kann erreicht werden, daß sich die auftretende elastische Verformung des Lageraußenringes in geringen Grenzen hält und eine unzulässige Änderung des Lagerspiels nicht auftritt. Dies ist dann von besonderer Wichtigkeit, wenn das Lager vor dem Einpressen in das Lagergehäuse schon fertig montiert ist, und das unzulässige Spiel einen bestimmten minimalen Betrag nicht unterschreiten darf.
  • Durch diese Art der Verbindung von Lagergehäuse und Lageraußenring ist es ferner nicht mehr notwendig, die Toleranzen des für den Preßsitz notwendigen Übermaßes innerhalb sehr enger Grenzen zu halten, da das zu große Übermaß lediglich eine bleibende Verformung des Lagergehäuses zur Folge hat, ohne zusätzliche Spannungen und damit unzulässige Formänderungen im Lageraußenring hervorzurufen. Die maximale Toleranz des Übermaßes muß allerdings so festgelegt sein, daß die im Lagergehäuse auftretende Spannung zwar oberhalb der Streckgrenze, jedoch unterhalb der Bruchgrenze bleibt, um so mit Sicherheit ein Reißen des Gehäuses zu vermeiden.
  • Eine günstige Konstruktion ergibt sich, wenn das Lagergehäuse einen Flansch aufweist, in den eingepreßte und mit Gewinde versehene Löcher zum Einschrauben von Halteschrauben für das Lagergehäuse und gegebenenfalls zum Festhalten eines die Spannrolle mindestens teilweise abdeckenden Abdeckorgans vorgesehen sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. I ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm für zwei verschiedene Stahlarten, Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Innenring auf dünnwandiger Hülse, Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Außenring in einem dünnwandigen Gehäuse.
  • Fig.I zeigt eine Kurve a, die das Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines Wälzlagerstahles darstellt. Die Kurve weist einen geradlinigen Teil auf, an den sich ein nach unten zu gekrümmter Teil anschließt. Die Proportionalitäts- oder Streckgrenze dieser Stahlart ist mit A bezeichnet. Eine Kurve b stellt das Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines Tiefziehbleches dar. Auch diese Kurve beginnt mit einem geradlinigen Teil, der sich mit dem geradlinigen Teil der Kurve a deckt. Die Streckgrenze der Kurve b, die mit B bezeichnet ist, ist bei dieser Stahlart deutlich erkennbar. Der Bruch des Tiefziehblechs tritt bei einer bestimmten, dem Punkt C entsprechenden Bruchspannung auf.
  • Fig. 3 zeigt eine Spannrolle, die vorzugsweise zum Spannen von Bändern an Textilmaschinen Verwendung findet. Auf einer Welle 2o ist eine Nabe 21 starr angeordnet, die eine Laufscheibe 22 mit einer entsprechenden Lauffläche 2I trägt. Die Befestigung der Laufscheibe 22 auf der Nabe 21 geschieht mittels eines Federringes 23. Um die Welle 2o, die zwei ringförmige Nuten 2oI aufweist, ist ein Kugellageraußenring 24 angeordnet. Zwischen diesem und der Welle 20 sind Kugeln 25 vorgesehen, die in die vorgenannten Nuten. 2oI eingreifen und durch zwei Käfige 26 gehalten sind. Der Kugellageraußenring 24 ist in ein mit einer zentralen Öffnung für die Welle 2o versehenes Lagergehäuse 27 eingepreßt, das an seinem äußeren Ende einen Flansch 27I aufweist. In diesem Flansch sind mit Gewinde versehene Löcher angebracht, in welche die Befestigungsschrauben 28 zum Befestigen der Spannrolle und zum Festhalten einer Abdeckscheibe 29 eingeschraubt sind.
  • Die Übermaße des Lagergehäuses 27 und des Lageraußenringes 24 sind nun so gehalten, daß in dem Lagergehäuse 27 eine Spannung auftritt, die oberhalb des Punktes B und unterhalb des Punktes C der Kurve b gemäß Fig. I liegt. Die in dem Lageraußenring 24 auftretende Spannung ist dann nach der bleibenden Verformung des Lagergehäuses im Hinblick auf die unterschiedliche Stärke des Ringes gegenüber dem Gehäuse und auf den verschiedenen- Spannungsverlauf so klein, daß der Ring nur ganz geringfügig elastisch verformt wird. Die auftretenden Spannungen in diesem Ring liegen dabei auf dem unteren Teil der Anfangsgeraden der Kurve a. Die auftretenden Dehnungen im Kugellageraußenring und im Lagergehäuse verhalten sich dabei ungefähr wie die beiden Strecken c zu d in Fig. i. Im Lageraußenring 27 treten allerdings Druckspannungen auf. Die obige Betrachtung bleibt davon jedoch unberührt, da die Hookesche Gerade auch für Druckspannungen gilt.
  • Die beschriebenen Verhältnisse treten auch auf, wenn ein Innenring auf eine dünnwandige Hülse aufgezogen wird, die den erfindungsgemäßen Voraussetzungen entspricht. Ein derartiges Ausfiihrungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt, in der io die dünnwandige Hülse und i i den Innenring bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollenzapfen für eine Spannrolle, insbesondere eine Spannrolle für Textilmaschinen, mit einem dünnwandigen Lagergehäuse, in das der Lageraußenring des Rollenzapfenlagers mit Festsitz eingepreßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckgrenze (B) für den Werkstoff des Lagergehäuses (27) sowie dessen Wandstärke geringer sind als die entsprechenden Werte des Lageraußenringes (24) und daß zwischen dem Außendurchmesser des Lageraußenringes (24) und dem Innendurchmesser des Lagergehäuses (27) ein solches Übermaß vorgesehen ist, daß beim Einpreßvorgang das Lagergehäuse (27) bleibend und der Lageraußenring (24) elastisch verformt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 851 28q., 635 388; britische Patentschrift Nr. 636 884.
DEV5402A 1953-01-30 1953-01-30 Rollenzapfen fuer eine Spannrolle Expired DE947940C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19908158A1 (de) * 1999-02-25 2000-08-31 Schaeffler Waelzlager Ohg Lagerungsbaugruppe

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE635388C (de) * 1934-02-27 1936-09-19 Ver Kugellagerfabriken Akt Ges Lagerung fuer Spannrollen
GB636884A (en) * 1945-11-15 1950-05-10 Skf Svenska Kullagerfab Ab Improvements in or relating to tension pulleys for tape-driven spinning spindles and the like
DE851284C (de) * 1950-12-01 1952-10-02 Ver Kugellagerfabriken A G Einseitig an ihrem Halter befestigte Spann- oder Leitrolle

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