DE94674C - - Google Patents
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- DE94674C DE94674C DENDAT94674D DE94674DA DE94674C DE 94674 C DE94674 C DE 94674C DE NDAT94674 D DENDAT94674 D DE NDAT94674D DE 94674D A DE94674D A DE 94674DA DE 94674 C DE94674 C DE 94674C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
- H02J3/40—Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
- H02J3/42—Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1897 ab.
Beim Betrieb von ein- oder mehrphasigen Wechselstrommaschinen in Parallelschaltung ergeben
sich Schwierigkeiten beim Hinzuschalten einer Maschine in den Stromkreis bereits
arbeitender Maschinen. Man überwindet diese bisher durch Anwendung von mehr oder
weniger umständlichen Apparaten, die einer aufmerksamen Bedienung und sorgfältigen Handhabung
bedürfen. Es mufs namentlich jedesmal beim Parallelschalten der genaue synchrone
Gang einer in Betrieb zu nehmenden Maschine herbeigeführt werden, zu welchem Zwecke von
Hand oder durch Motoren, deren Steuerung vom Schaltbrett aus bedient wird, am Regulator
so lange gestellt wird, bis die Umlaufzahlen der Maschinen übereinstimmen.
Der in Folgendem beschriebene Apparat soll die Regelung der Antriebsmaschinen selbstthätig
ausführen. Er besteht aus drei Theilen, zwei Synchronmotoren und einem von diesen angetriebenen
* Differentialwerk mit Planetenrad. Die Synchronmotoren, die z. B. aus je einer
Ankerwickelung und einem aus permanenten Magneten bestehenden Stern bestehen können
— selbstverständlich ist jede andere Form eines Synchronmotors ebenfalls anwendbar — , werden
so geschaltet, dafs der Anker des einen Motors von dem Arbeitsstromkreis der schon in Betrieb
befindlichen Maschinen, der des anderen von der einzuschaltenden Maschine aus erregt
werden kann. Die Zeichnung zeigt schematisch die Verbindung.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende.
Wenn die Antriebsmaschine auf diejenige Umlaufszahl gekommen ist, die sie unter dem Einflufs
ihres Regulators zunächst annimmt, wird die in Betrieb zu nehmende Dynamo zunächst
erregt und auf die normale Spannung regulirt. Nun wird einer der beiden Synchronmotoren
an das Netz, der zweite an die erst erregte Maschine angeschlossen; dann laufen die Motoren
synchron mit derjenigen Maschine, aus deren Stromkreis sie gespeist werden, d. h. im
allgemeinen mit etwas von einander verschiedener Umdrehungszahl. Die Folge wird eine
Bewegung des Planetenrades sein; diese Bewegung läfst man in irgend einer Weise, z. B.
durch einen Seilzug, Hebel, ein Zahnrad oder dergleichen, auf den Geschwindigkeitsregulator
der Antriebsmaschine wirken. Es ist nun leicht ersichtlich, dafs, so lange eine Differenz in der
Umdrehungszahl der Motoren besteht, eine Verstellung des Regulators stattfindet, die nicht
eher aufhört, als bis beide Motoren mit genau gleicher Geschwindigkeit laufen. Dies letztere
ist aber erst der Fall, wenn die Drehstromoder Wechselstrommaschinen sich im Synchronismus
befinden, und folglich stellt die Vorrichtung selbstthätig den synchronen Gang der arbeitenden und der parallel zu schaltenden
Maschine her.
Die Einrichtung läfst sich mit einer optischen oder elektrischen Anzeigevorrichtung verbinden,
indem man auf die Welle jedes Motors eine Scheibe mit radialem Schlitz setzt. Da beide
Motoren in entgegengesetzter Richtung laufen,
so werden die Schlitze bei jeder Umdrehung sich einmal decken, und bei verschiedenen
Tourenzahlen wird das Bild des von hinten zu beleuchtenden Spaltes wandern, während
es nach Erreichung des Synchronismus stillstehen wird. In ähnlicher Weise kann man
zwei Contacte anbringen, die unter feststehenden Bürsten vorbeigehen und nur bei gleichzeitiger
Berührung beider Bürsten, d. h. bei Synchronismus einen Hülfsstromkreis (z. B. eines
selbstthätigen Einschalters) schliefsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Einrichtung zur Herbeiführung .des synchronen Laufes parallel zu schaltender Wechselstrommaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Synchronmotoren, von denen der eine in dem Stromkreis der belastet laufenden Maschinen, der andere in dem der zuzuschaltenden Maschine liegt, durch ein Umlaufgetriebe gekuppelt sind, welches auf den Geschwindigkeitsregler der Antriebsmaschine einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94674C true DE94674C (de) |
Family
ID=365982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94674D Active DE94674C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94674C (de) |
-
0
- DE DENDAT94674D patent/DE94674C/de active Active
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