DE945210C - Gangschaltgetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gangschaltgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

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DE945210C
DE945210C DEG15466A DEG0015466A DE945210C DE 945210 C DE945210 C DE 945210C DE G15466 A DEG15466 A DE G15466A DE G0015466 A DEG0015466 A DE G0015466A DE 945210 C DE945210 C DE 945210C
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DE
Germany
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valve
line
pressure
gear
clutch
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Expired
Application number
DEG15466A
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English (en)
Inventor
Walter B Herndon
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Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Gangschaltgetriebe für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Gangschaltgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einer Getriebeeinheit, die ein treibendes, ein getriebenes und ein Abstützelement enthält, welch letzteres gegen Drehung in einer Richtung durch eine Einwegbremse festlegbar ist, und mit einer Flüssigkeitskupplung, deren Antriebsteil mit einem Getriebeeinheitselement, vorzugsweise dem antreibenden Element, verbunden und deren Turbine mit einem der anderen Getriebeeinheitselemente, vorzugsweise dem Abstützelement, verbunden ist.
  • Bei bekannten Bauarten dieser Gattung findet sich ein Planetengetriebe für die Kraftübertragung, das ein treibendes, ein getriebenes und ein Abstützelement enthält, welch letzteres durch eine willkürlich oder unter dem Einfluß eines hydraulischen Steuersystems betätigbare Bremse gegen Verdrehung festgehalten werden kann. Ferner ist eine wahlweise mit der Hand oder unter dem Einfluß eines hydraulischen Steuersystems betätigbare Kupplung vorgesehen, die zwei der Elemente des Planetengetriebes zwecks Einschalten des direkten oder des untersetzten Ganges kuppeln kann.
  • Bei derartig aufgebauten Antrieben und dem zugehörigen Steuersystem entsteht ein ernstes Problem insofern, als ein großes Volumen an Flüssigkeit schnell zur Verfügung stehen muß. Der schnelle Übertritt der Druckflüssigkeit aus dem Steuersystem in die Flüssigkeitskupplung kann dort einen so großen Druckabfall veranlassen, daß eine einwandfreie Betätigung der Organe des Steuersystems infolge des geringen Druckes nicht mehr möglich ist. Dieser Betriebszustand muß aber unbedingt verhindert werden, weil die Betätigung des Getriebes allein von. dem Steuersystem abhängig ist, so daß bei seinem Ausfall der Fahrer jegliche Kontrolle über den Fafhrzeugantrieb verlieren würde.
  • Erfindungsgemäß wird daher ein Kupplungsventil vorgesehen, das wechselweise die Flüssigkeitskupplung füllt oder entleert und in Abhängigkeit vom Druck aus einem oder mehr Umschaltventilen des hydraulischen Steuersystems beeinflußt wird. Dieses System hat eine Förderpumpe, die auch das Kupplungsventil zum Füllen der Flüssigkeitspumpe über ein Grenzventil versorgt. Dieses Grenzventil spricht auf den Förderdruck der Flüssigkeitspumpe an, wenn dieser unter einen bestimmten Mindestwert sinkt.
  • Auf diese Weise wird das Steuersystem jederzeit von der Pumpe mit Flüssigkeit eines ausreichenden Druckes versorgt, der die einwandfreie Betätigung des Systems sichert. Selbst wenn das Füllen der Flüssigkeitskupplung während eines Übergangs vom untersetzten zum direkten Gang infolge des Absinkens des Förderdruckes der Flüssigkeitspumpe aufhört, wird dies nur einen unmerkbaren Einfluß auf die Übertragung haben, da über die Getriebeeinheit stets ein Antrieb wegen der Wirkung der Einwegbremse vorhanden ist. Die genaue Übersetzung des Antriebes wird jedoch von der der Flüssigkeitskupplung zugeführten Flüssigkeitsmenge abhängen.
  • Der Umfang der Erfindung ist in den Ansprüchen niedergelegt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. In den Zeichnungen zeigt Fig. i eine schematische Darstellung der Kupplungen und der Planetengetriebe einer erfindungsgemäßen Kraftübertragungseinrichtung, Fig. 2 ein Schaltbild des Druckflüssigkeitssteuersystems, wobei am Kopf ein Teil der Kraftübertragungseinrichtung gezeigt ist; Fig. 3 bis 6 vergrößerte Darstellungen verschiedener Teile der Fig. 2 und Fig. 7 und 8 vergrößerte Darstellungen von Teilen der in Fig. i dargestellten Einrichtung im Schnitt.
  • Die in Fig. i, 7 und 8 dargestellte Übertragungseinrichtung enthält eine Maschinenwelle Io, die an einer Schwungscheibe II befestigt ist. Diese Schwungscheibe ist an einer Trommel 12 befestigt, die über einen Schwingungsdämpfer 14 mit einer hohlen Welle 15 verbunden ist. Von dieser Welle wird eine Pumpe 170 veränderlicher Fördermenge angetrieben (Fig. 2). Die Welle 15 geht in eine Trommel mit Innenverzahnung 16- über, die mit Planetenrädern i8 kämmt, die ihrerseits mit einem Sonnenrad- 17 im Eingriff stehen. Die Trommel trägt ferner Kupplungsscheiben 74 (Fig. 7), die mit Scheiben 72 zusammenarbeiten, die an einer Trommel 22 des Sonnenrades 17 sitzen. Die Planetenräder 18, werden von Zapfen eines Planetenträgers I9 getragen, der mit einer Hohlwelle 28 verbunden ist. Die Kupplungsscheiben 72, 74 werden durch Federn außer Eingriff gehalten und durch einen Kupplungskolben 75 durch die Wirkung einer durch Leitung 2oi zugeführten Druckflüssigkeit in Eingriff gebracht.
  • Die Welle 15 trägt ferner den treibenden Teil 2o einer Flüssigkeitskupplung B, deren Turbinenteil 2z über die Trommel 22 mit dem Sonnenrad 17 verbunden ist. Die Flüssigkeitskupplung B kann über eine innenliegende Leitung Sog gefüllt und durch diese und eine außenliegende Leitung 3Io entleert werden. Die Trommel 2.2 trägt eine rückwärtige Verlängerung 24, die das bewegliche Element einer nur in einer Richtung wirksamen Bremse 25 bildet, die vom Rollen- oder Federtyp sein kann. Das feste Element 71 dieser Bremse ist mit einer Wand 26 des Getriebegehäuses 27 verbunden.
  • Die Trommel 22 weist. außerdem ein Bremse 8o auf, die einen Kegel 84 an der Trommel, eine konische Gegenplatte 81 am Gehäuse 27 und einen Kolben 82 besitzt, der -zum Anlegen der Bremse unter der Wirkung von durch Leitung 204 zugeführtem Flüssigkeitsdruck beweglich ist.
  • Die Welle 28 erstreckt sich nach vorn durch die Welle 15 und trägt den Antriebsteil 29 einer hydraulischen Kupplung A, deren Turbinenteil 30 mit einer Zwischenwelle 31 -verbunden ist. Die Welle 28 erstreckt sich auch nach hinten und trägt dort eine Trommel 32, die mit Kupplungsscheiben 54 einer Kupplung So versehen ist, welche mit Scheiben 5 i an einer Trommel 52 zusammenwirken. Die Kupplungsscheiben können gegen eine Auflage 55 der Trommel 52 durch die Bewegung eines Kolbens 56 gedrückt -werden, dem Druckflüssigkeit über eine Leitung Zoo zugeleitet wird.
  • Die Zwischenwelle 31 erstreckt sich innerhalb der Welle-28 nach rückwärts und trägt ein Sonnenrad 34, das mit Planetenrädern 36 kämmt, die ihrerseits in die Innenverzahnung 35 der Trommel 52 eingreifen. Die Planetenräder 36 sitzen auf Zapfen eines Planetenträgers 37, der mit einer Abtriebswelle 38 verbunden ist. Die Trommel 52 erstreckt sich ebenfalls nach rückwärts und trägt ein Sonnenrad 4o, das mit Planetenrädern 42 kämmt, die ihrerseits mit einer Innenverzahnung 41 im Eingriff stehen. Die Planetenräder 42, sitzen auf Zapfen eines Planetenträgers 39, der mit der Abtriebswelle 38 verbunden ist.
  • Die Trommel 52 kann gegen Drehen durch eine Bandbremse 45 festgehalten werden.
  • Das Bremsband 45 wird gegen die Trommel 52 durch eine hydraulische Servoeinrichtung (Fig.2) angelegt, die durch Federdruck anlegt und durch Flüssigkeitsdruck löst. Sie besteht aus einem Gehäuse 9o, das durch eine Zwischenwand in zwei Kolben gi und g2 enthaltende Zylinder geteilt ist. Der Kolben gi trägt eine Stoßstange 94, deren Bewegung nach links durch einen Schwinghebel 95 übertragen wird, um die Bremse 45 gegen die Trommel 52 anzulegen. Den beiden Kammern kann Druckflüssigkeit durch Leitung 18.9 und Zweigleitung 189 zugeleitet werden, um die beiden Kolben gi und g2 gegen die Kraft der Federn nach rechts zu bewegen, um die Bremse zu lüften. Flüssigkeit unter Druck, nachstehend Ausgleichsdruck genannt, kann auf die rechte Seite des Kolbens 94 über eine Leitung 257 und anschließend durch eine hohle Stange 96 auf die rechte Seite des Kolbens 92 geleitet werden, um die Wirkung der Federn zu unterstützen. Die Zwischenwand des Gehäuses trägt ein Blatt-Rückschlagventil I9o, das durch eine Stoßstange betätigbar ist. Dieses Ventil verhindert den Austritt von Flüssigkeit aus der Kammer des Kolbens 92, außer wenn Ausgleichsdruck der kolbenartigen Stoßstange zugeleitet wird, um das Ventil voll zu öffnen.
  • Das innenverzahnte Rad 4I kann gegen Drehen durch eine Kegelbremse 6o festgehalten werden, die aus einer an dem Innenzahnrad 4I sitzenden konischen Schürze 61, einer am Getriebegehäuse 27 befestigten konischen Gegenplatte 62 und einem Kolben 65 besteht, der eine konische Oberfläche 67 hat und zum Anlegen der Bremse durch Flüssigkeitsdruck aus einer Leitung 2Io bewegbar ist. Gelüftet wird die Bremse durch Federn 66. Das Innenzahnrad 4I besitzt auch Außenzähne, die mit einer Sperrklinke einer Parkbremse zusammenarbeiten.
  • Die Trommel mit der Innenverzahnung 16, die Planetenräder 18 mit ihrem Träger i9 und das Sonnenrad 17 bilden die vordere Planetengetriebeeinheit. Die Trommel 52 mit Innenverzahnung 35, Planetenräder 36 mit ihrem Träger 37 und das Sonnenrad 34 bilden die hintere Einheit des Planetengetriebes. Das Innenzahnrad 41, die Planetenräder 42 mit ihrem Träger 39 und das Sonnenrad 4.o bilden das Rückwärtsgang-Planetengetriebe.
  • Bei Antrieb im i. Gang werden beide Planetengetriebeeinheiten untersetzt angetrieben. Die Bremse 45 der hinteren Einheit ist angelegt, um ein Drehen der Trommel 52 zu verhindern, und die Kupplung So ist ausgerückt. Die Flüssigkeitskupplung B der vorderen Einheit ist entleert. Der Antrieb erfolgt von der Maschinenwelle Io über Welle 15 auf das Innenzahnrad 16, dessen Drehung normalerweise bei einer Belastung des Planetenträgers i9 eine Drehung des Sonnenrades 17 im entgegengesetzten Drehsinn verursachen würde. Dies wird durch die nur in einer Richtung wirksame Bremse 25 verhindert, so daß der Planetenträger I9 in der gleichen Richtung wie das Innenzahnrad 16, aber mit verringerter Geschwindigkeit bewegt wird und die Welle 28 und den Antriebsteil 29 der hydraulischen Kupplung A antreibt. Wenn die Maschinendrehzahl groß genug ist, um den Schlupf in der Kupplung A zu überwinden, wird der Turbinenteil 3o der Kupplung zusammen mit der Zwischenwelle 31 und dem Sonnenrad 34 angetrieben. Da die Innenverzahnung 35 festgehalten ist, verursacht die Drehung des Sonnenrades 34 ein Drehen der Planetenräder 36 um ihre Zapfen und damit eine Drehung des Planetenträgers 37 mit einer gegenüber dem Sonnenrad verringerten Geschwindigkeit, um mit dieser die Abtriebswelle 38 anzutreiben.
  • Beim Betrieb im 2. Gang wird die hintere Getriebeeinheit untersetzt und die vordere Einheit direkt angetrieben. Dies wird dadurch erreicht, daß die Kupplung B gefüllt wird, und zwar bis zu einem bestimmten Wert. Der Antriebsteil der Kupplung läuft mit gleicher Drehzahl wie das Innenzahnrad I6, und wenn die Kupplung gefüllt wird, wird der Schlupf zunehmend verringert, bis der Turbinenteil 21 die gleiche Drehzahl wie der Antriebsteil 2o der Kupplung erreicht. Das Sonnenrad 17, das den Turbinenteil 21 trägt, kann frei umlaufen wegen der nur in einer Richtung wirksamen Bremse 25. Da Sonnenrad 17 und Innenzahnrad 16 mit im wesentlichen gleicher Drehzahl umlaufen (Unterschiede sind lediglich durch den Schlupf in der Flüssigkeitskupplung bedingt), läuft auch der Planetenträger i9 mit dieser Drehzahl, so daß die vordere Einheit tatsächlich im direkten Antrieb ist. Die Bandbremse 45 der hinteren Einheit bleibt im Eingriff, und die Kupplung So ist ausgerückt.
  • Bei Betrieb im 3. Gang wird die vordere Getriebeeinheit untersetzt und die hintere Einheit direkt angetrieben. Die Kupplung 5o wird eingerückt und die Bandbremse 45 gelüftet. Die Kupplung B wird entleert, so daß der Planetenträger i9 mit verminderter Drehzahl wie beim i. Gang umläuft. Der Weg des übertragenen Drehmoments ist gegabelt; ein Teil wird über die Kupplung A und ein Teil wird über die Kupplung So auf das Innenzahnrad 35 übertragen. Wenn also die Kupplung A geringsten Schlupf hat, wird das Sonnenrad 34 mit im wesentlichen gleicher Drehzahl wie das Innenzahnrad 35 umlaufen, und auch der Planetenträger 39 wird mit diesen Zahnrädern laufen. Die hintere Einheit ist also tatsächlich direkt angetrieben.
  • Beim Betrieb im 4. Gang wird bei gefüllter Kupplung B die vordere Einheit direkt angetrieben und die hintere Einheit ebenfalls bei eingerückter Kupplung So und gelüfteter Bremse 45 direkt angetrieben.
  • Beim Betrieb im Rückwärtsgang wird die Konusbremse 6o betätigt, um ein Drehen des Innenzahnrads 41 zu verhindern. Die Bremse 45 der hinteren Einheit wird gelüftet und die Kupplung So ausgerückt. Die vordere Einheit wird untersetzt angetrieben, wozu die Flüssigkeitskupplung B entleert ist. Das Sonnenrad 34 wird in Vorwärtsrichtung angetrieben, und da die Fahrzeuglast auf der Abtriebswelle 38 liegt, wird das Innenzahnrad 35 zusammen mit dem Sonnenrad 40 in umgekehrter Drehrichtung angetrieben. Da das Innenzahnrad 41 gegen Verdrehen festgelegt ist, läuft der Planetenträger 39 in der gleichen umgekehrten Richtung wie das Sonnenrad 40 und nimmt den Planetenträger 37 mit, der damit die umgekehrte Drehrichtung des Innenzahnrads 35 unterstützt.
  • Wenn der Antrieb für längere Zeit im 4. Gang erfolgen soll, wird der Schlupf in der Kupplung B vermieden, indem die Kupplung 7o eingerückt wird, die das Innenzahnrad 16 mit dem Sonnenrad 17 verriegelt.
  • Die Kraftübertragungseinrichtung hat einen Antriebsbereich, in dem die Betätigung auf die drei ersten Gänge beschränkt ist. In diesem Bereich ist im 3. Gang bei hoher Geschwindigkeit die Flüssigkeitskupplung B entleert, und wenn die Laufräder des Fahrzeugs die Maschinendrehzahl überwinden, gehen die Vorteile der festgehaltenen Maschine verloren, da bei der erhöhten Drehzahl des Planetenträgers I9 gegenüber dem 'Innenzahnrad 16 das Sonnenrad wegen der nur in einer Richtung wirksamen Bremse 25 mit dem Planetenträger mitlaufen kann. Wenn demzufolge der 3. Gang in diesem Bereich eine bestimmte Zeit eingeschaltet bleibt, wird die. Konusbremse 8o angelegt, um das Sonnenrad 17 mit dem Getriebegehäuse 27 zu verriegeln. Hierdurch wird der Neigung des Planetenträgers I9 zum Überholen begegnet. Das Steuersystem Das Steuersystem zur Betätigung der Bandbremsen, der Kupplungen und der Flüssigkeitskupplungen, um die Gänge zu schalten, ist in Fig. 2 dargestellt. Es enthält ein handbetätigtes Ventil IoI, Umschaltventile I2o, 124 und 12,8, ein drosselabhängiges oder T-V-Ventil IIo, ein Ausgleichsventil 116, ein Doppeldurchgangsventil 115, ein T-V-Regülierventil I32, ein zwangsweise wirkendes Abwärtsschalt-Zeitventil 227, ein Kupplungsventil 145, ein Grenzventil 41, .ein Kupplungsventil 155, ein Bremsenventil 165, ein Auslaßventil 192 für den hinteren Servo und ein Auslaßventil 181 für das System.
  • Die vordere Pumpe 170 saugt über eine Leitung 171 Öl aus dem Sumpf und liefert es unter Druck über eine Leitung 175, durch ein Kugelventil 176, eine Leitung 179 und über das Auslaßventil des Systems 181 in das System. Der Leitungsdruck wird über eine Leitung 215 einem Kolben 2I6 einer Parkbremse zugeleitet, um die Sperrklinke 2217 dieser Bremse angelüftet - zu halten. Über eine Zweigleitung 2I9 wird der Leitungsdruck einem auf die Fahrzeuggeschwindigkeit ansprechendem Ventil oder Regler 218 zugeleitet. Die Pumpe liefert ferner über eine Leitung 22I Druckflüssigkeit zur Kupplung A.
  • Der Regler 2I8 liefert; wenn er von der Abtriebswelle des Fahrzeuges angetrieben wird, in den Leitungen 27o und 28o zwei verschieden hohe Drücke G1 bzw. G2, die die Umschaltventile aufwärts zu schalten suchen. Der Druck G1 wird über die Leitung 2,70 einem Rückwärtsgang-Blockierkolben 27I zugeleitet und betätigt die Blockierung 272 für den Rückwärtsgang, verhindert also das Einschalten des Rückwärtsantriebs. Eine hintere Pumpe 29o saugt aus dem Sumpf über eine Leitung 291 Öl an und liefert es unter Druck durch eine Leitung 292 über ein Kugelventil 176 in die Leitung 179. werden. »N« ist Leerlauf, »DR-4« ist 4. Gang, »DR-3« ist 3. Gang, »LO« ist niedriger Gang und »R« ist Rückwärtsgang. Die Einstellung erfolgt durch einen nicht gezeichneten Wählhebel an der Lenksäule des Fahrzeugs, der über ein nicht dargestelltes Gestänge mit einem Zapfen 107 in Verbindung steht, der zwischen zwei Bunde Io6 des Ventils greift. Wie Fig. 3 erkennen läßt, sind in der Bohrung des handbetätigten Ventils elf Steuerbohrungen vorgesehen, die von links nach rechts folgende sind: Eine Auslaßöffnung, eine mit der Leitung Zoo zur hinteren Kupplung zusammenwirkende Öffnung, eine Öffnung, die mit der Bremsentlastungsleitung 185 der hinteren Bremse zusammenwirkt, Öffnungen, die jede mit einer Druckleitung I82 zusammenwirken, zwei verbundene Speiseöffnungen, die zu . Speiseleitungen 235 und 245 führen, eine mit einer Leitung 370 zusammenarbeitende Öffnung, eine mit einer Leitung 450 zusammenwirkende, eine Öffnung zur Leitung 2Io, die zum Anlegen der Rückwärtsgangbremse dient, und eine Auslaßöffnung.
  • Befindet sich das handbetätigte Ventil in der Leerlaufstellung, so ist die Leitung zum -Einschalten der hinteren Kupplung mit der Auslaßöffnung zwischen den Steuerbunden Io2 und 164 verbunden; die Druckleitung 182 ist mit der zwischen den Steuerbunden 104 und Io5 liegenden Leitung 185, während die Leitungen 235, 245, 370, 45o und 2Io mit dem Auslaß verbunden sind.
  • Befindet sich das handbetätigte Ventil in der Stellung »DR-4«, so verschließt der Steuerbund Io2 die Auslaßöffnung. Die Leitungen Zoo und 185 werden zwischen den Steuerbunden Io, und 104 verbunden; die Druckleitung i82 ist zwischen den Steuerbunden 104 und Io5 mit den Leitungen 235 und 245 verbunden, während die Leitungen 370, 450 und 2Io mit dem Auslaß verbunden sind.
  • Ist das handbetätigte Ventil in der Stellung' »DR-3« (Fig. 3),- so ist die Druckleitung 182 mit den Leitungen 235, 245 und 370 verbunden.
  • Wird das Ventil in die Stellung »LO« bewegt, so ist die Druckleitung 182 mit den Leitungen 235, 245, 370 und 450 verbunden.
  • In der Stellung »R« des handbetätigten Ventils schließt der Steuerbund Io5 die Auslaßöffnung ab; die Druckleitung I82 ist mit den Leitungen 235, 245, 370, 450 und 2Io zwischen den Steuerbunden 104 und Io5 verbunden und mit der Leitung 185 durch die Leitung i84 und zwischen den Steuerbunden rot und 104. Die Leitung Zoo schließlich ist mit dem Auslaß verbunden. Das T-V-Ventil Das drosselabhängige Zumeß- oder T-V-Ventil besteht aus zwei Teilen IIo und III, zwischen denen eine Feder II2 liegt, die eine relative Bewegung der Teile zueinander gestattet. Teil III hat einen Steuerbund 246. Auf der linken Seite des Teils III ist ein Sperrpfropfen 114 vorgesehen. Die Bohrung des T-V-Ventils hat folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung 25o, eine Öffnung 249, eine Umgehungsöffnung 248, eine Zumeßöffnung Das handbetatigte Ventil Das handbetätigte Ventil los ist in einem Ventilgehäuse ioo gleitbar gelagert -und weist drei Steuerbunde io2, io4 und io5 auf (Fig. 3). Dieses Ventil kann in eine von fünf Stellungen geschaltet 247, die alle mit einer Förderleitung 251 in Verbindung stehen, in der T-V-Druck herrscht und die mit einem Steuerstutzen der Pumpe 17o verbunden ist, um den Lieferdruck in Abhängigkeit von der Drosselöffnung zusteuern. Durch eine Zweigleitung 252 und eine Drossel 254 besteht Verbindung mit einer Kammer 255 auf der linken Seite des Sperrpfropfens II4. Eine Öffnung ist mit der Leitung 245 und mit der Leitung 33I verbunden. Zwischen den Teilen IIo und III ist eine Auslaßöffnung vorgesehen. Eine Öffnung 350 ist mit der Leitung 245 verbunden, ferner ist eine Öffnung mit einer Leitung 35I verbunden, die zu einer Leitung 352 zum zwangsweisen Abwärtsschalten führt. Schließlich ist eine Auslaßöffnung vorhanden.
  • Das Ventil wird durch das Beschleunigungspedal des Fahrzeugs (nicht dargestellt) gesteuert, wobei der zunehmende Druck auf dieses Pedal das Ventil nach links zwingt, um den Druck aus der Leitung durch die Öffnung 247 zuzumessen. Der von dem Ventil gelieferte Druck, T-V-Druck genannt, schwankt zwischen Null, wenn die Drossel der Maschine geschlossen ist, bis zum vollen Leitungsdruck, wenn diese Drossel geöffnet ist. Der Teil III des Ventils kann danach noch weiter nach links verstellt werden, um die Auslaßöffnung zu schließen und die Öffnung 350 mit der Leitung 35I zu verbinden, die zur Leitung 532 zum zwangsweisen Abwärtsschalten führt. Das Ausgleichsventil Das Ausgleichsventil II6 hat zwei Steuerbunde und wird in seiner Bohrung durch eine Feder II7 nach links gedrückt. Links neben dem Ventil ist eine Kammer 255. Die Bohrung des Ventils hat folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung, eine Öffnung, die durch die Leitung 257 mit der hydraulischen Servoeinrichtung für die hintere Bandbremse verbunden ist, eine Druckzumeßöffnung, die mit der einer Zweigleitung 256 der Druckleitung I82 verbunden ist und eine auf der rechten Seite des Ventils, die über Leitungen 47I und 47o mit der Leitung 2Io zur Betätigung der Rückwärtsgangbremse verbunden ist und mit einem zweiten Steuerstutzen der Pumpe 170.
  • Das Ausgleichsventil liefert einen zugemessenen Druck, der durch den T-V-Druck bestimmt ist, zur Servoeinrichtung für die hintere Bandbremse, um die Federn zu unterstützen, wenn sie die Bremse anlegen, und ein Schleifen der Trommel bei hohem übertragenem Drehmoment zu verhindern. Der Leitungsdruck, der der Leitung 2Io zugeleitet wird, wenn das handbetätigte Ventil auf Rückwärtsgang eingestellt ist, bewegt das Ausgleichsventil nach links, um die Leitung 256 zu verschließen und den Ausgleichsdruck in Leitung 257 zu entlasten. Das Doppeldurchgangsventil Das Doppeldurchgangsventil II5 hat eine abgesetzte Bohrung und vier Steuerbunde. Die Bohrung hat folgende Öffnungen: eine Öffnung im linken Teil des Ventils, die mit der Leitung 4o2 zusammenarbeitet, eine mit einer Leitung 32o zusammenwirkende Öffnung, die mit dem Umschaltventil vom 3. zum 4. Gang 128 verbindet, eine Öffnung zur Leitung 3o6, die zum Kupplungsventil 145 führt, eine Öffnung zu einer Leitung 305, die vom Umschaltventil vom I. zum 2. Gang I2o kommt, eine mit der Leitung 4o2 verbundene Öffnung 404 und eine Öffnung I86 auf der rechten Seite des Ventils, die zu der Leitung I85 zum Lüften der hinteren Bremse führt.
  • Das Durchgangsventil hat zwei Stellungen; in der linken Stellung sind die Leitungen 320 und 3o6 miteinander verbunden, während in der rechten Stellung (Fig. 3) die Leitungen 305 und 3o6 miteinander in Verbindung stehen. Das T-V-Regulierventil Das T-V-Regulierventil I32 (Fig.4) hat zwei Steuerbunde und eine abgesetzte Bohrung und wird durch Federkraft nach rechts gezwungen. T-V-Druck wird auf der rechten Seite des Ventils durch eine Leitung 258 zugeleitet, die mit der Förderleitung des T-V-Drucks 25I verbunden ist. Dieser Druck wird durch das Ventil dem einen Ende einer Leitung 259 und einer Leitung 262 zugemessen. Die Druckflüssigkeit wird durch ein Kugelventil 26o am Austreten am anderen Ende der Leitung 259 gehindert. Die Leitung 259 hat ferner eine Öffnung 26I, die normalerweise durch einen schmalen Steuerbund des Ventils verschlossen ist, die aber mit dem Auslaß verbunden wird, wenn sich das Ventil nach rechts bewegt, wenn also der T-V-Druck unter einen bestimmten Mindestwert sinkt. Die Leitung 262 hat eine Abzweigung 264, die zwischen die Steuerbunde des Ventils führt.
  • Das T-V-Regulierventil liefert einen abgemessenen Druck, regulierten T-V-Druck genannt, in Übereinstimmung mit der Drosselöffnung, die durch das Beschleunigungspedal bestimmt wird, schneidet diesen Druck aber ab, wenn er einen bestimmten Mindestwert unterschreitet. Die Umschaltventile Das Umschaltventil vom i. zum 2. Gang bildet einen Teil einer Einrichtung, die aus einem Regulierkolben 122 auf der linken Seite des Ventils, einer zwischen diesem Kolben und dem Ventil angeordneten Feder, dem Ventil 12o selbst und einem Regulierkolben 121 auf der rechten Seite des Ventils besteht. Der Regulierkolben 122 hat ein Paar Steuerbunde verschiedenen Durchmessers; das Ventil 12o hat einen großen Kolben und ein Paar Steuerbunde; der Regulierkolben 121 hat einen Kolben und einen schmalen Steuerbund. Die Bohrung für diese Einrichtung hat folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung auf der linken Seite des Regulierkolbens, eine Öffnung, die mit der Leitung 262 für regulierten T-V-Druck zusammenhängt, eine Öffnung, die mit einer .auf die linke Seite des Ventilkolbens führenden Leitung 266 in Verbindung steht, eine Auslaßöffnung, eine öffnung auf der rechten Seite des Ventilkolbens, die über eine Leitung 276 mit der Leitung für den Druck G1 270 verbunden ist, eine Öffnung, die mit einer Leitung 301 verbunden ist, welche über eine Drossel 3o2 von der Druckleitung I82 kommt, eine Öffnung, die zu einer Leitung 304 verbindet, welche zur Leitung 305 geht, eine mit dem Auslaß verbundene Öffnung 300, eine mit einer Leitung 187 verbundene Öffnung, die zur Leitung 185 zum Lüften der hinteren Bremse führt, eine Öffnung auf der linken Seite des Regulierkolbens, die mit einer Leitung 46o zusammenwirkt, die zur Leitung für das zwangsweise Abwärtsschalten 352 führt, und eine Öffnung auf der rechten Seite des Regulierkolbens, die über eine Leitung 275 mit der Leitung 27o für den G1-Druck verbunden ist.
  • Die Ventileinrichtung hat zwei Stellungen. In der linken Stellung drückt das Ventil I2o den Regulierkolben 122 nach links, wodurch die linke Seite des Ventilkolbens entlastet wird und die Leitungen 301 und 304 verbünden werden, um der Leitung 305 Leitungsdruck zuzuführen. In der rechten Stellung (Fig. 4) mißt der Regulierkolben regulierten T-V-Druck aus der Leitung 262 der Leitung 266 und damit der rechten Seite des Ventilkolbens zu, während die Leitung 304 und die Öffnung 300 mit der Auslaßleitung 3o5 verbunden sind.
  • Das Umschaltventil vom 2. zum 3. Gang 124 bildet einen Teil einer Einrichtung, die .aus einem Regulierkolben 127 auf der linken Seite des Ventils; einer zwischen diesem Kolben und dem Ventil angeordneten Feder, dem Ventil I24 selbst, einem Hilfsregelkolben 125 und einem Regulierkolben 126 auf der rechten Seite des Ventils besteht. Der Regulierkolben 127 hat zwei Paare von Steuerbunden verschiedenen Durchmessers; das Ventil 124 hat ein Paar Steuerbunde, und jeder der Regulierkolben 125 und I26 hat einen Kolben und einen schmalen Steuerbund. Die Bohrung für diese Einrichtung hat die folgenden Öffnungen: eine Öffnung auf der linken Seite des Regulierkolbens, die mit einer Leitung 4oo zusammenwirkt, -welche zur Leitung 352 zum zwangsweisen Abwärtsschalten und über eine Leitung 6oo zum Kugelventil 26o führt, eine Öffnung 4oI, die zu einer Leitung 4o2 führt, eine Auslaßöffnung, eine Öffnung, die zu einer auf die linke Seite des Ventils 124 führenden Leitung 265 verbindet, eine mit der Leitung für regulierten T-V-Druck 262 verbundene Öffnung, eine Öffnung 6oI, die mit einer Leitung 6o2 verbunden ist, die über eine Drossel 603 von der Druckleitung 3oI kommt, eine Öffnung, die mit einer Leitung 239 zusammenwirkt, die über eine Drossel 24o von der Leitung 235 kommt, eine Öffnung zu einer Leitung 228, die über eine Drossel 230 und eine Leitung 225 zur Leitung Zoo zum Einrücken der hinteren Kupplung führt, zwei mit dem Auslaß verbundene Öffnungen auf der linken Seite des Hilfsregelkolbens, die mit einer Leitung 451 zusammenarbeitet, die zur Leitung-45o führt, eine Öffnung auf der rechten Seite des Hilfsregelkolbens, die zur Leitung 28o für G2-Druck führt, eine Auslaßöffnung auf der linken Seite des Regulierkolbens und eine Öffnung auf der rechten Seite des Regulierkolbens, die über eine Leitung 277 mit der Leitung 27o für G1-Druck verbunden ist. Der Regulierkolben hat zwei Stellungen. In der linken Stellung (Fig. 4) ist die Leitung 402 mit dem Auslaß verbunden, und regulierter T-V-Druck wird aus der Leitung 262 über Leitung 265 auf die linke Seite des Ventils I24 gesteuert. In der rechten Stellung ist die Leitung 352 zum zwangsweisen Abwärtsschalten über Leitung 4oo mit der Leitung 4o2, verbunden und Leitung 6o2 ist mit Leitung 262 verbunden. Das Ventil hat ebenfalls zwei Stellungen. In seiner linken Stellung ist die Leitung 239 mit der Leitung 228 zum Einrücken der -hinteren Kupplung und in der rechten Stellung ist die letztere mit dem Auslaß 229 verbunden (Fig. 4).
  • Das Umschaltventil vom 3. zum 4. Gang I28 ist ein Teil einer Einrichtung, die einen Regulierungskolben 131, einen durch eine Feder nach rechts gedrückten Kolben 13o, eine zwischen dem Kolben und dem Ventil angeordnete Feder 268, das Ventil 128-selbst und einen Regulierkolben 129 umfaßt. Der Regulierungskolben 131 hat einen einzigen Steuerbund und einen Vorsprung, der mit dem Kolben 13o zusammenarbeitet. Der Kolben I3o hat eine Stange, die in der linken Stellung des Ventils mit diesem zusammenarbeitet. Das Ventil 128 hat ein Paar Steuerbunde und zwei Steuerbunde kleinerer Größe. Der Regulierungskolben hat zwei Steuerbunde verschiedenen Durchmessers. Die Bohrung für die Einrichtung hat folgende Öffnungen: eine Öffnung auf der linken Seite des Regulierungskolbens, die mit der Leitung 262 mit reguliertem T-V-Druck in Verbindung steht, eine Öffnung, die mit einer Leitung 267 zur linken Seite des Kolbens 130 in Verbindung steht, eine Öffnung zur Leitung 352 zum zwangsweisen Abwärtsschalten, eine Öffnung zwischen dem Ventil und dem Kolben, die mit einer Leitung 372 in Verbindung steht, eine Öffnung zur Leitung 334 eine Öffnung zur Leitung 32o, eine Auslaßöffnung 321, eine Öffnung auf der rechten Seite des Ventils 128, die über eine Leitung 274 mit der Leitung 270 für G1-Druck verbünden ist, eine Auslaßöffnung auf der linken Seite des Regulierungskolbens, eine Öffnung zwischen den Steuerbunden des Regulierungskolbens, die mit einer Leitung 372 und einer Leitung 370 in Verbindung steht, und eine Öffnung auf der rechten Seite des Regulierungskolbens, die über eine Leitung 281 mit der Leitung 28o für G2 Druck in Verbindung steht.
  • Der Regulierungskolben 131 mißt regulierten T-V-Druck der Leitung 267 und damit auf die linke Seite des Kolbens 13o zu, um diesen nach rechts gegen die Kraft der Feder 268 zu zwingen. Das Ventil r28 hat zwei Stellungen. In der linken Stellung wirkt es auf den Kolben =3o ein, der seinerseits den Regulierungskolben 131 betätigt, so daß dieLeitung 262 mit reguliertem T-V Druck von der Leitung 267 abgeschnitten wird und die Leitungen 331 und 32o miteinander verbunden werden. In seiner rechten Lage verbindet das Ventil die Leitung 32o mit der Auslaßöffnung 321. Das zwangsweise abwärts schaltende Zeitventil Das zwangsweise abwärts schaltende Zeitventil 227 hat zwei Steuerbunde und wird in seiner Bohrung durch eine Feder 23I nach links gedrückt. Die Bohrung hat die folgenden Öffnungen: eine Öffnung auf der linken Seite des Ventils, die mit einer zur Leitung 4o2 führenden Leitung 4Io verbunden ist, eine Öffnung, die über eine Leitung 225 mit der Leitung Zoo zum Einrücken der hinteren Kupplung verbunden ist, eine mit der Leitung 228 verbundene Öffnung, eine Öffnung auf der rechten Seite des Ventils, die über eine Leitung 42o mit der Leitung 3o6 verbunden ist.
  • Das Zeitventil 227 hat zwei Stellungen. In der linken Stellung sind die Leitungen 228 und 225 miteinander verbunden, um die Drossel 230 zu umgehen. In der rechten Stellung sind die Leitungen 228 und 225 voneinander getrennt und gestatten der Drossel 23o, den Flüssigkeitsstrom von der Leitung 228 zur Leitung 225 zu steuern. Das Auslaßventil für das System Das Auslaßventil für das System ist in einer Bohrung I8o gelagert und durch eine Feder nach unten gedrückt. Die Bohrung hat folgende Öffnungen: Öffnungen, die mit den Druckleitungen 179 und 2I9 unterhalb des Ventils in Verbindung stehen, eine Öffnung zur Druckleitung I82, eine Öffnung, die mit einer Zweigleitung I83 von der Druckleitung 182 in Verbindung steht, und eine Auslaßöffnung oberhalb des Ventils.
  • Druck in der Leitung 179 unterhalb des Ventils lüftet das Ventil gegen den Druck der Feder, um die Zweigleitung 183 zu schließen und die Druckleitung 182 mit der Leitung I79 zu verbinden. Das Auslaßventil für den hinteren Bremsenservo Das Auslaßventil für den hinteren Bremsenservo I92 ist in einer Bohrung I9I gelagert und hat ein Paar Steuerbunde. Die Bohrung hat folgende Öffnungen: eine mit der Leitung 45o verbundene Öffnung, eine Öffnung zur Leitung 188, die mit der Leitung 185 zum Lüften der hinteren Bremse verbunden ist, eine Öffnung auf die linke Seite des Kolbens 92 des Servos der hinteren Bremse und eine Auslaßöffnung.
  • Das Ventil I92 ist durch eine Feder nach links gedrückt, um die Leitung I88 von der Kammer auf der linken Seite des Kolbens 92 abzuschließen. Druck in der Leitung 45o indessen bewegt das Ventil, um die Kammer mit der Leitung 188 zu verbinden. Das Grenzventil Das Grenzventil 141 (Fig. 5) ist in einer Bohrung I4o gelagert und hat ein Paar Steuerbunde. Die Bohrung hat folgende Öffnungen: eine Öffnung zur Leitung 235, eine Öffnung zu einer Leitung 220, die mit der Pumpenförderleitung 175 in Verbindung steht, eine Öffnung zu einer Leitung 236 und eine Auslaßöffnung.
  • Das Grenzventil 141 wird durch eine Feder 142 nach unten gedrückt, um die Leitung 236 von den Leitungen 22o und I75 abzuschließen. Ein vorbestimmter Druck in der Leitung 235 bewegt das Ventil, um die Leitungen 22o und 236 miteinander zu verbinden.
  • Das Kupplungsventil Das Kupplungsventil 145 ist in einer Bohrung I44 gelagert und hat vier Steuerbunde 147, 237, 238 und 307. Die Bohrung hat folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung unter dem Steuerbund 147, eine Auslaßöffnung 322 über dem Steuerbund 47, eine mit der Kupplungsfülleitung 309 zusammenwirkende Öffnung, eine Öffnung zur Leitung 236, eine mit der Kupplungsentleerungsleitung 3Io in Verbindung stehende Öffnung, eine Auslaßöffnung 3o8, eine Öffnung über dem Steuerbund 307, die mit der Leitung 3o6 verbunden ist.
  • Das Ventil 145 wird durch eine Feder 146 nach oben gedrückt, um die Leitungen 309 und 31o mit den Auslaßöffnungen 322 bzw. 308 zu verbinden. Druck in der Leitung 3o6 bewegt das Ventil, so daß die Leitungen 3o9 und 31o vom Auslaß getrennt werden und die Leitungen 236 und 309 zwischen den Steuerbunden 238 und 237 verbunden werden. Das Bremsenventil Das Bremsenventil 165 (Fig. 6) hat zwei Steuerbunde, und seine Bohrung hat folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung unter dem Ventil, eine zweite Auslaßöffnung 2o5, eine Öffnung, die mit der Leitung 2o4 zum Anlegen der vorderen Bremse in Verbindung steht, eine Öffnung, die über Leitung 375 mit der Leitung 370 verbunden ist.
  • Das Ventil hat ferner einen Kolben I6o in einer weiteren Bohrung 164, der mit dem Ventil zusammen durch eine Feder I61 nach unten gedrückt wird. Die Feder stützt sich an Stiften 162 ab. Oben ist die Bohrung I64 geschlossen und enthält eine Öffnung, die mit einer Leitung 346 zusammenarbeitet, welche durch eine Leitung 334 mit der Leitung 320 verbunden ist. Unter dem Kolben 16o hat die Bohrung eine Öffnung, die über eine Leitung 385, ein Kugelventil 382 und eine Zweigleitung 381 mit einer Leitung 380 verbunden ist, die mit der Leitung 228 in Verbindung steht. Diese Öffnung ist außerdem mit der Leitung 380 über eine Drossel 384 verbunden. Druck in der Leitung 380 lüftet das Ventil, um die Leitungen 2o4 und 375 miteinander zu verbinden. Druck in der Leitung 346 zusammen mit dem Druck der Feder 161 kann den Druck unter dem Kolben 16o überwinden und das Ventil nach unten zwingen, um die Leitung 375 abzusperren und die Leitung 2o4 mit der Auslaßöffnung 2o5 zu verbinden. Das Kupplungsventil Das Kupplungsventil 155 hat zwei Steuerbunde und in seiner Bohrung folgende Öffnungen: eine Auslaßöffnung unter dem Ventil, eine zweite Auslaßöffnung 2o2, eine Öffnung zur Leitung toi zum Einrücken der vorderen Kupplung, eine Öffnung 338 zu einer Leitung 337, die mit der Leitung 334 verbunden ist.
  • Das- Ventil hat ebenfalls einen Kolben 151 in einer weiteren Bohrung i5o, der mit dein Ventil durch eine Feder 152, nach unten gedrückt wird. Die Feder I52 stützt sich an, Stiften 154 ab. Die Bohrung I5o ist oben offen und hat unterhalb des Kolbens I5I eine Öffnung, die über eine Leitung 345, ein Kugelventil 336 und eine Zweigleitung 335 mit der Leitung 337 verbunden ist. Die Öffnung ist ferner mit der Öffnung 338 durch eine Drossel 339 verbunden. Wirkungsweise Wenn das Fahrzeug steht und der Motor nicht läuft, herrscht kein Pumpendruck. Die Bremse und die Kupplung der vorderen Einheit sind ausgerückt, und die Flüssigkeitskupplungen A und B sind leer. Die Kupplung der hinteren Einheit und die Bremse der Rückwärtseinheit sind ausgerückt, die Federn des hinteren Servos legen aber die Bandbremse 45 gegen die Trommel an, so daß also die hintere Einheit auf untersetzten Antrieb liegt. Leerlauf Die Maschine kann nur angelassen werden, wenn das handbetätigte Ventil IoI in der Leerlaufstellung ist. Befindet sich dieses Ventil in dieser Stellung und der Motor wird: angelassen, so liefert die Pumpe 170 Flüssigkeit unter Druck über die Leitungen 175, 179, um das Auslaßventil 181 zu lüften und die Leitung 182 zu öffnen. Der Pumpendruck wird durch das handbetätigte Ventil IoI der Leitung I85 zugesteuert. Dieser auf den Kolben 9I und über die Leitung auf Kolben 92 wirkende Druck betätigt die hintere Servoeinrichtung, um die Bandbremse 45 zu lüften. Durch die Leitung 186 schaltet dieser Druck das Doppeldurchgangsventil 115 nach links. Die Druckleitung Zoo zum Anlegen der hinteren Kupplung ist durch das handbetätigte Ventil entlastet, die Druckleitung 2oI für die vordere Kupplung ist durch das Kupplungsventil 155 entlastet, die Leitung 204 zum Anlegen der vorderen Bremse ist durch das Bremsenventil I65 entlastet, die Leitung 309 zum Füllen der Flüssigkeitskupplung ist durch das Kupplungsventil I45 entlastet, und die Leitung 2Io zum Anlegen der Rückwärtsbremse ist durch das handbetätigte Ventil entlastet.
  • Die Pumpe I7o füllt ferner über die Leitung 22I die Hauptkupplung A, wobei aus dieser austretendes Öl zur Schmierung, verwendet wird. Druckflüssigkeit wird durch die Leitung 22o dem Grenzventil 141, dem Parkbremsenkolben 2I6 über die Leitung 215 zugeleitet, um die Sperrklinke 2I7 gelüftet zu halten. Durch die Leitung 2I9 gelangt Druckflüssigkeit zu dem stillstehenden Regler 2I8. Mit Ausnahme des Sonnenrades I7 der vorderen Einheit des Getriebes können alle Teile des Getriebes sich frei drehen, ohne ein Drehmoment zu* übertragen, so daß das Fahrzeug also in Ruhe bleibt. Antriebsbereich in vier Gängen Wird das handbetätigte Ventil bei leer laufender Maschine in die Stellung »DR-4« gestellt, so wird die Druckleitung 2oo zum Anlegen der hinteren Kupplung und die Leitung I85 zum Lüften der hinteren Bremse durch die Leitungen 225 und 228 und den Auslaß 229 entlastet. Die hintere Bandbremse 45 wird angelegt, so daß die hintere Einheit im untersetzten Antrieb ist.
  • Leitungsdruck aus Leitung 182 wird über Leitung 235 unter das. Grenzventil 141 gefördert, um dieses zu lüften, wodurch die zwischen die zwei Steuerbunde 237 und 238 des Kupplungsventils 145 führende Leitung 236 mit der Leitung Zoo verbunden wird. Leitungsdruck wird ebenfalls über die Leitung 235 dem Umschaltventil vom 2. zum 3. Gang durch die Leitung 239 und Drossel 240 zugeleitet. Der Leitungsdruck gelangt auch zur Leitung 245, kann aber nicht zur Zumeßöffnung 247 gelangen, da die Maschine mit zurückgezogenem Beschleunigungspedal im Leerlauf läuft. Der Leitungsdruck ist aber durch die Leitung 33I dem Umschaltventil vom 3. zum 4. Gang zugeleitet.
  • Da die Maschine im Leerlauf ist, genügt der Schlupf der Hauptkupplung A, um einen Antrieb zu verhindern.
  • I. Gang Wird der Beschleunigungshebel des Fahrzeugs niedergedrückt; so wird die Geschwindigkeit des Antriebsteils 29 der Hauptkupplung zunehmen, so daß der Turbinenteil 3o angetrieben wird, wobei die vordere Getriebeeinheit im untersetzten Gang ist, da die Kupplung B leer ist. Die Turbine 30 treibt das Sonnenrad 34 der hinteren Einheit an. Da das Innenzahnrad 35 durch die Bandbremse 45 festgebremst ist, laufen die Planetenräder 36 und ihr Träger 37 mit der Abtriebswelle 38 mit untersetzter Geschwindigkeit um.
  • Wenn die Drossel geöffnet ist, wird der Teil IIo des T-V-Ventils mit dem Teil III nach links bewegt. Der Steuerbund 246 gibt die Öffnung 247 frei, wodurch Druck zu der Leitung 25I, der Umgehungsleitung 248 und der Öffnung 249 gelangt. Dieser Druck wirkt auf den Steuerbund 246 zurück, um den Teil III des Ventils nach rechts gegen die Kraft der Feder II2 zu bewegen, wodurch die Öffnung 249 mit der Auslaßöffnung 250 verbunden wird. Das T-V-Ventil wirkt als Zumeßventil, um einen T-V-Druck zu erzielen, der abhängig von der Öffnung der Maschinendrossel ist.
  • Der Druck in Leitung 151 wird dem Kontrollstutzen der Pumpe 170 zugeleitet, um die Fördermenge der Pumpe zu ändern. Ferner gelangt dieser Druck auf die linke Seite des Sperrpfropfens 114 und des Ausgleichsventils 116,. die-nach- rechts bewegt werden. Die Bewegung des Ausgleichsventils i 16 nach rechts gegen die Kraft der Feder i 17 gestattet dem Ventil, Druck aus der Leitung 256 der Leitung 257 zuzumessen, die zur Servoeinrichtung für die hintere Bremse führt, wodurch die Federn beim Anlegen der Bremse 45 gegen die Trommel 52 unterstützt werden. Der Ausgleichsdruck ändert sich in Abhängigkeit von der Stellung der Drossel.
  • Der T-V-Druck wird auch dem T-V-Regulierventil 132 zugeleitet, um dieses nach links zu bewegen, wodurch das- eine Ende der Leitung 259 und die Leitung 262 freigegeben werden. Hierdurch wird regulierter T-V-Druck den Regulierkolben 122, und 131 der Umschaltventile I2o und 128 und dem Umschaltventil 124 zugeleitet, um diese Ventile in ihrer rechten Stellung zu halten. Wenn der Antrieb des Fahrzeugs durch die Kraftübertragungseinrichtung beginnt, bewegt sich dieses fort, und die Drehung der Abtriebswelle 38 betätigt den Regler 2I8 und die hintere Pumpe 29o.
  • G1-Druck wird über Leitung 27o zum Kolben 271 geleitet, um das Einschalten des Rückwärtsganges durch das handbetätigte Ventil unterhalb von Fahrzeuggeschwindigkeiten von etwa 8 Meilen je Stunde zu verhindern. G1-Druck wird ebenfalls den Regulierkolben I26 und 121 der Umschaltventile 124 und I2o und den Umschaltventilen I2o und I28 zugeleitet, um die Ventile nach links zu zwingen.
  • G2-Druck wird den Regulierkolben 125 und 129 der Umschaltventile I24 und 128 zugeleitet, um den G1-Druck zu unterstützen.
  • Der Antrieb erfolgt weiterhin im I. Gang, bis das Umschaltventil I2o zum Umschalten vom I. zum 2. Gang durch den mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit zunehmenden Reglerdruck nach links bewegt wird. Der Bewegung der Umschaltventile nach links durch den Reglerdruck stehen die Kräfte der Federn und der regulierte T-V-Drucle entgegen. Da der letztere in Abhängigkeit von der Drosselöffnung gesteuert wird, sind höhere Reglerdrücke zum Umschalten der Umschaltventile nötig, wenn die Drossel geöffnet ist, so daß die Umschaltpunkte für jeden Gang über einen ziemlich großen Bereich von Fahrzeuggeschwindigkeiten verteilt sind. Umschalten vom I. zum 2. Gang Wenn der dem Regulierkolben I2I und dem Umschaltventil I2o zugeführte G1-Druck hoch genug wird, um den Widerstand der Feder und den regulierten T-V-Druck zu überwinden, bewegt sich das Umschaltventil-I2o zum Umschalten vom I. zum 2. Gang nach links und schließt die Öffnung 300 und verbindet die Leitung 301 mit der Leitung 3o4. Der Druck aus der Leitung 304 gelangt in die Leitung 305 und durch das Doppeldurchgangsventil II5 zur Leitung 3o6, die auf die Oberseite des Kupplungsventils 145 führt. Hierdurch wird dieses Ventil gegen seine Feder 146 nach unten gezwungen. Der Steuerbund 237 schließt die Leitung 309 von der Auslaßöffnung 322 ab, während die Leitungen 236 und 309 zwischen den Steuerbunden 237 und 238 miteinander verbunden werden. Über die Leitung 22o wird dadurch der Kupplung B Flüssigkeit zugeführt. Auch das Grenzventil 141, die Leitung 236, das Kupplungsventil 145 und die Leitung 309 erhalten Flüssigkeit. Die Entleerungsleitung der Kupplung wird durch den Steuerbund 307 von der Auslaßöffnung 3o8 getrennt. Die Kupplung B wird hierdurch mit Öl gefüllt, und der mit dem Innenzahnrad 16 umlaufende Antriebsteil 20 treibt die mit dem Sonnenrad 17 verbundene Turbine 21 an. Das Füllen der Kupplung benötigt eine kurze Zeit, während der die Turbine auf annähernd die gleiche Geschwindigkeit wie der Antriebsteil2o beschleunigt wird. Mit dieser Geschwindigkeit befindet sich die vordere Einheit im direkten Antrieb. Die hintere Einheit verbleibt im untersetzten Antrieb.
  • Bei seiner Bewegung nach links bewegt das Umschaltventil I2o den Regulierungskolben I22 nach links, um die Öffnung auf der linken Seite des Ventilkolbens zu entlasten. Dadurch wird regulierter T-V-Druck dem Ventil lediglich auf der verhältnismäßig kleinen Differenzfläche zwischen den beiden Steuerbunden des. Regulierkolbens 122 zugeleitet.
  • Das Grenzventil 141 verhindert, daß durch das Füllen der Kupplung ein Abfall des verfügbaren Pumpendrucks in anderen Teilen des Systems eintritt. Wenn die verhältnismäßig große Ölmenge, die zum Füllen der Kupplung nötig ist, plötzlich dem Steuersystem entnommen wird, kann der verfügbare Pumpendruck unter einen Mindestwert absinken, der zur Betätigung anderer Teile des Systems nötig ist. Die Feder 142 ist demzufolge so gewählt, das sie einen diesem Mindestdruck entsprechenden Druck auszuüben vermag, der auf das obere Ende des Ventils 141 einwirkt, und. dem verfügbaren Pumpendruck, der von unten dem Ventil durch die Leitung 235 zugeführt wird, entgegengerichtet ist. Wenn das der Kupplung B durch die Leitung 309 zugespeiste Ölvolumen aus dem Kupplungsventil 145 den Druck im Steuersystem unter das notwendige Minimum absinken läßt, wird die Feder 142 das Ventil 141 sofort nach unten zwingen und dadurch die Ölzufuhr zur Leitung 236 und zur Kupplung B absperren, bis der Pumpendruck sich über dieses Minimum wieder erhoben hat. Dies verzögert das Füllen der Kupplung aber nur kurze Zeit, und Fehler im Steuersystem infolge zu geringen Öldrucks werden nicht eintreten. Umschaltern vom 2. zum 3. Gang Wenn der dem Regulierungskolben 126 zugeleitete G1-Druck und der dem. Hilfsregelkolben 125 zugeleitete G2-Druck genügend, hoch sind, um die auf das Umschaltventil 124 zum Umschalten vom 2. zum 3. Gang wirkende Feder und den regulierten T-V-Druck zu überwinden, bewegt sich dieses Ventil nach, links, schließt die Auslaßöffnung 229 und verbindet die Leitung 239 mit der Leitung 228 zum Einrücken der hinteren Kupplung. Der Druck in der Leitung 239 wird so der Leitung 228 und über das Zeitventil 227 den Leitungen 225 und Zoo unter Umgehung der Drossel 23o zugeleitet. Der Druck in der Leitung Zoo wird auf den Kolben 56 der hinteren Kupplung 5o und durch das bandbetätigte Ventil zur Leitung 185 und auf die linken Seiten der Kolben 9 1 und 92 der hinteren Servoeinrichtung geleitet. Da die Leitungen zum Einrücken der Kupplung :und zum. Lüften der Bremse miteinander verbunden sind, sind, das, volle Einrücken der Kupplung 5o und das. Lüften der Bandbremse 45 aufeinander abgestimmt. Da aber dem Druck in, der hinteren @erro@eirl_ri@hcur_g der Ausgleichsdruck, der von der Drosselöffnung abhängig ist, entgegensteht, eilt das Lüften der Bremse gegenüber -dem. Einrücken der Kupplung 5o nach, wenn die Drossel geöffnet ist, so daß kein Drehmomentverlust oder ein Durchgehen der-Maschine eintritt.
  • Der Druck aus Leitung 185 wird über die Zweigleitung 186 auf die rechte Seite des Doppeldurchgangsventils II5 gebracht, um dieses nach links zu bewegen. Hierdurch wird die Leitung 3o6 von der Leitung 305 getrennt und mit der Leitung 320 verbunden. Da diese letztere über das Umschaltventil vom 3. zum 4. Gang mit dem Auslaß verbunden ist, wird die Oberseite des Ventils I45 über die Leitung 306 entlastet. Das Ventil I45 wird durch die Feder I46 nach oben bewegt, und der Steuerbund 237 unterbricht die Ölzufuhr zur Leitung 3o9. Die Leitungen 309 und 3I0: sind ebenfalls zwischen den Steuerbunden 237 und 238 bzw. 238 und, 3o7 entlastet (Fig. 5). Das Öl aus der Kupplung B ward über die Leitungen 309 und 3I0 über die Auslaßöffnungen 322 und 308 abgelassen. Mit dem Entleeren des Öls wird das von der Antriebseite 2o der Turbane 2I übermittelte Drehmoment verkleinert. Turbine 2I und das Sonnenrad I7 verlieren an Drehzahl; da der Planetenträger versucht, sich. langsamer, zu drehen als das Innenzahnrad, wird eine umgekehrte Drehrichtung des Sonnenrades eingeleitet. Dies. wird aber durch die in einer Richtung wirksame Bremse 25 verhindert. Ein weicher Übergang vom, direkten zum untersetzten Antrieb ist hierdurch bei der vorderen Einheit erreicht: Bei der Linksbewegung des Umschaltventils 124 zum Umschalten vom 2. zum 3. Gang schließt dieses die Leitung 265 ab, so daß der regulierte T-V-Druck nicht länger auf die linke Seite des Ventils einwirkt.
  • Der Druck aus Leitung 185 wird durch die Zweigleitung 187 auf die rechte Seite des Umschaltventils I2o zum Umschaltern vom I. zum 2. Gang geleitet, um dieses in seiner linken, Stellung festzuhalten, wenn das Umschaltventil 124 zum Umschalten vom 2. zum 3. Gang in seiner linken Stellung ist. Druck in der Leitung 228 wird über die Leitung 380 und die Drossel 381 unter den Kolben I6o des Bremsenventils I65 geleitet, wodurch dieses gelüftet wird, um die Leitung 2o4 zum Anlegen der vorderen Bremse mit der Leitung 375 zu verbinden. Letztere ist indessen durch das handbetätigte Ventil entlastet, wenn dieses Ventil in der Stellung »DR-3 « ist.
  • Umschaltern vom 3. zum 4. Gang Wenn der dem Umschaltventil zum Umschalten vom 3. zum 4. Gang zugeleitete G1-Druck und der dem Regulierungskolben I29 zugeleitete G2-Druck genügend hoch sind, um das Umschaltventil gegen die Kraft der Feder und des regulierten T-V-Drucks, der auf den Kolben 130 wirkt, nach links zu bewegen wird die Leitung 320 vom Anslaß 32I getrennt und mit Leitung 33I verbunden. Der Druck in der Leitung 331 wird dann über die Leitung 32o und das Doppeldurchgangsventil II5 zu Leistung 3o6 zugesteuert, die auf die Oberseite des Ventils 145 führt. Das Ventil I45 wird nach unten bewegt und gestattet das Füllen der Kupplung B, wie dies beim Schalten vom I. zum 2. Gang beschrieben wurde. Hierdurch wird direkter Antrieb der vorderen Einheit bewirkt. Die hintere Einheit verblieb am direkten Antrieb.
  • Der Druck aus. Leitung 320 gelangt über Leitungen 334 und 337 zur Öffnung 338 des Kupplungsventils 155. Von dieser Öffnung fließt das Öl durch die Drossel 339 auf die Unterseite des Kolbens 151, um diesen um einen gesteuerten Betrag zu lüften. Sind Kolben 151 und das Ventil I55 genügend angehoben, so daß die Stange die Öffnung 338 freigibt, so wird durch diese Druck in die Leitung 2oI gesteuert, die zum Zylinder des Kolbens 75 der Kupplung 70 führt. Hierdurch werden die Kupplungsscheiben 72 und 74 zusammen gepreßt und verriegeln das Sonnenrad .17 mit dem Innenzahnrad I6. Der Öldurchstrom durch die Drossel 339 ist so gewählt, daß eine genügende Füllung der Flüssigkeitskupplung B zur Übertragung des vollen Drehmoments gesichert ist, bevor die Kupplung 70 eingerückt wird.
  • Der Druck in der Leitung 334 wird ebenfalls durch die Leitung 346 auf die Oberseite des Kolbens I6o des Bremsenventils I65 geleitet, um dieses nach untern zu bewegen oder in dieser Lage zu halten. Hierdurch wird das gleichzeitige Betätigen der Kupplung 70 und der Bremse 8o verhindert.
  • Bei seiner Bewegung nach links bewegt das Umschaltventil zum Umschalten vom 3. zum 4. Gang den Kolben I3o und den Regulierkolben I31 nach links, um die Bohrung auf der linken Seite des Kolbens durch" die Leitung 352 und die Auslaßöffnung zwischen den Steuerbunden des Teils IIo des T-V-Ventils zu entlasten. Dadurch wirkt der regulierte T-V-Druck auf das Ventil: nur durch den verhältnismäßig kleinen Regulierkolben 13I. Umschalten vom 4. zum 3. Gang Der Kraftantrieb wird im 4. Gang so lange verbleiben, bis der auf das Umschaltventil zum Umschalten vom 3. zum 4. Gang wirkende G1-Druck und der auf den Regulierungskolben I29 einwirkende G2-Druck genügend gefallen sind, daß der auf den Regulierkolben 131 wirkende regulierte T-V-Druck und der Federdruck das Ventil nach rechts bewegen. Dies erfolgt bei einer kleineren Geschwindigkeit als das Umschalten vom 3. zum 4. Gang, da im letzteren Fall die vom regulierten T-V-Druck beaufschlagte Fläche größer ist.
  • In der ' rechten Lage des Ventils 128 ist die Leitung 32o mit dem Auslaß 321 verbunden, um die Leitung 3o6 zu entlasten und das Kupplungsventil 146 zu heben. Die Kupplung B wird über die Leitungen 3o9 und 3io entleert, wie dies beim Umschalten vom 2. zum 3. Gang beschrieben wurde. Gleichzeitig werden die Leitungen 334 und 346 entlastet, so daß die Feder 152 das Kupplungsventil 155 nach unten drückt. Das Öl unter dem Ventilkolben wird schnell entlastet, und zwar über Leitung 345, Kugelventil 336 und Leitung 335, die die Drossel 339 umgeht. Wenn sich das Ventil nach unten bewegt, schließt es die Leitung 2o1 zum Einrücken der vorderen Kupplung von der Leitung 337 ab und verbindet diese mit der Auslaßöffnung 2o2. Die vordere Einheit wird nunmehr untersetzt angetrieben, während die hintere Einheit im direkten Antrieb verbleibt.
  • Umschalten vom 3. zum 2. Gang Wenn der auf den Regulierkolben 126 wirkende G1-Druck und der auf den Regulierkolben I25 wirkende G2-Druck genügend gefallen sind, daß die Feder das Umschaltventil zum Umschalten vom 2. zum 3. Gang das Ventil nach rechts bewegen kann, wird das Getriebe in den 2. Gang geschaltet. Dies erfolgt bei einer kleineren Geschwindigkeit als das Umschalten vom 2. zum 3. Gang, da im ersteren Fall der regulierte T-V-Druck nicht auf das Ventil wirkt.
  • In der rechten Stellung des Ventils 124 ist die Leitung 228 mit der Auslaßöffnung 229 verbunden, um die Leitung 225 zum Einrücken der hinteren Kupplung zu entlasten, wodurch Kupplung 50 ausgerückt wird. Gleichzeitig wird die Leitung 185 zum Lüften der hinteren Bremse durch das handbetätigte Ventil und die Leitung Zoo entlastet, wodurch dem Ausgleichsdruck und den Federn der hinteren Servoeinrichtung gestattet wird, die Bandbremse 45 anzulegen. Das rechts liegende Ende des Doppeldurchgangsventils 115 ist ebenfalls durch die Leitungen 185 und 186 entlastet. Der Druck in Leitung 3o5 vom in der linken Stellung befindlichen Umschaltventil zum Umschalten vom I. zum 2. Gang wirkt auf das Doppeldurchgangsventil ein und bewegt es in seine rechte Lage (Fig. 3). In dieser Lage wird durch Leitung 305 Druck der Leitung 301 über Leitung 3o6 auf die Oberseite des Kupplungsventils gesteuert, um dieses gegen die Feder 146 nach unten zu bewegen. Hierdurch wird die Kupplung B gefüllt, wie dies beim Umschalten vom I. zum 2. Gang beschrieben wurde. Die vordere Einheit wird direkt angetrieben, während die hintere Einheit untersetzt ist.
  • Die Bohrung 164 unter dem Kolben I6o des Bremsenventils 165 ist ebenfalls entlastet, und zwar durch die Leitungen 380 und 228, so daß das Ventil in seiner unteren Lage ist, in der durch die Leitung 2o5 die Leitung 204 zum Anlegen der vorderen Bremse entlastet ist. Auch das rechte Ende des Umschaltventils vom I. zum 2. Gang ist über die Leitungen 187 und 185 entlastet, um dieses Ventil für unabhängige Betätigung freizugeben. Umschalten vom 2. zum I. Gang Nimmt die Fahrzeuggeschwindigkeit weiter ab, so wird der auf den Kolben des Umschaltventils zum Umschalten vom I. zum 2. Gang wirkende G1-Druck, der auch auf den Regulierkolben 121 einwirkt, zu gering, um zu verhindern, daß der regulierte T-V-Druck auf den Regulierkolben I22 und die Federkraft das Umschaltventil vom I. zum 2. Gang in die rechte Lage bewegt. Dies erfolgt bei einer kleineren Geschwindigkeit als das Umschalten vom I. zum 2. Gang, da im letzteren Fall der regulierte T-V-Druck auf die größere Fläche des Ventilkolbens einwirkt.
  • In der rechten Stellung des Ventils 120 ist die Leitung 304 mit der Auslaßöffnung 229 verbunden, um die Leitungen 305 und 3o6 zu entlasten, so daß das Kupplungsventil 145 sich hebt und die Flüssigkeitskupplung B über die Leitungen 309 und 310 entleert wird, wie dies beim Umschalten vom 2. zum 3. Gang beschrieben wurde.
  • Beide Einheiten werden untersetzt angetrieben. Erzwungenes Abwärtsschalten vom 4. zum 3. Gang Wenn es gewünscht wird, die Beschleunigung des Fahrzeugs unter einer gewissen Geschwindigkeit zu erhöhen, so kann dies durch ein erzwungenes Abwärtsschalten erreicht werden. Das Beschleunigungspedal wird bis zur vollen Drosselöffnung und darüber hinaus bewegt. Die volle Drosselöffnung wird erreicht, wenn die Teile des T-V-Ventilis IIo und III in Eingriff kommen und das Ende des Teils III gegen den Sperrpfropfen 114 in Kontakt kommt, auf dem T-V-Druck lastet. Die weitere Bewegung des Drosselsteuerorgans erfolgt gegen diesen Druck und ist vom Fahrer wahrnehmbar. Wird das T-V-Ventil über diese Stellung hinaus nach links bewegt, :so wird die Leitung 352 zum erzwungenen Abwärtsschalten von dem Auslaß getrennt und mit der Öffnung 350 verbunden, so daß sie Druck von der Leitung 182 erhält. Der Druck zum erzwungenen Abwärtsschalten wird auf die linke Seite des Regulierkolbens 1227, des Kolbens 130 und des. Regulierkolbens I2I geleitet. Hierdurch wird das Umschaltventil 128 zum Umschalten vom 3. zum 4. Gang nach rechts gezwungen und veranlaßt das Einschalten des 3. Ganges durch Entlastung der Leitung 320, wie dies beim Umschalten vom 4. zum 3. Gang beschrieben ist.
  • Das Umschaltventil zum Umschalten vom I. zum 2. Gang verbleibt in seiner linken Lage, da -auf seiner rechten Seite Druck über die Leitung' 187 einwirkt. Solange die Drossel in dieser Stellung verbleibt, wird der Antrieb im 3. Gang erfolgen, bis eine hohe Fahrzeuggeschwindigkeit bei erhöhter Motordrehzahl erreicht ist. Dann werden der auf den Regulierkolben 129 wirkende G2-Druck und der auf das Umschaltventil 128 einwirkende G1-Druck hoch genug sein, um das Ventil nach links zu bewegen und damit das Aufschalten vom 3. zum 4. Gang zu bewirken. Hierdurch werden überhöhte Motordrehzahlen vermieden. Erzwungenes Abwärtsschalten vom 3. zum 2. Gang Erfolgt der Antrieb des Fahrzeugs im 3. Gang und wird eine zusätzliche Beschleunigung gewünscht, zum Beispiel um einen steilen Hügel zu nehmen, so wird die Drossel über die volle Öffnungsstellung hinaus festgehalten, bis der Druck in der Leitung 352 und der Zweigleitung 40o den Regulierkolben 127 und das Umschaltventil i24 nach rechts gegen den auf die Regulierungskolben 125 5 und i26 wirkenden Reglerdruck bewegt. Die Bewegung des Regulierungskolbens i27 nach rechts öffnet die Öffnung, 4oI, um die Leitung 4o2 mit der Leitung 400 zum zwangsweisen Abwärtsschalten zu verbinden. Der Druck zum zwangsweisen Abwürtsschalten wird auf die linke Seite des Doppeldurchgangsventils 115 und die linke Seite dessen größeren Steuerbundes geleitet. Das Doppeldurchgangsventil wird hierdurch nach rechts bewegt, um die vom Umschaltventil I2o zum Umschalten vom I. zum 2. Gang kommende Leitung 305 mit der Leitung 3o6 zu verbinden, wodurch das Füllen der Flüssigkeitskupplung B zum Einschalten des direkten Antriebs :der vorderen Einheit veranlaßt wird.
  • Dem Umschaltventil zum Umschalten vom I. zum 2. Gang wird Drucköl über die Drossel 302 zugeführt, wodurch normalerweise das Abwärtsschalten des Kupplungsventils 145 und das Füllen der. Flüssigkeitskupplung B verzögert werden. Beim zwangsweisen Abwärtsschalten ist ein schnelles Füllen .dieser Kupplung erwünscht. Der Druck zum zwangsweisen Umschalten in der Leitung 400 tritt durch die Zweigleitung 6oo, lüftet das Kugelventil 26o und tritt in die Kammer auf der rechten Seite des T-V-Regulierventils 132 ein, das durch den vollen T-V-Druck in seiner linken Lage gehalten wird, welcher in Leitung 258 herrscht. Der Druck zum zwangsweisen Abwärtsschalten gelangt in die Leitung 262 und die Leitung 6ö2, die vom Kolben 127 freigegeben ist. Über die Drossel 6o3 fließt Öl zur Leitung 301, die somit aus zwei Richtungen Öl erhält, so daß die Abwärtsbewegung des Kupp= lungsventils 145 und die Einschaltung des direkten Antriebs der vorderen. Einheit beschleunigt werden.
  • Die Bewegung des Umschaltventils I24 zum Umschalten: vom. 2. zum 3. Gang nach rechts verbindet die: Leitung 228 mit der Auslaßöffnung 229, um die Leitungen 22.5, 200, 380, 18.5, 186 und 18.7 zu entlasten. Der Druck zum zwangsweisen Abwärtsschalten in Leitung 402 gelangt über Leitung 410 auf die linke Seite .des Abwärtsschalt-Zeitventils 227,. um es gegen die Feder 231 nach rechts zu bewegen, wobei es die Leitung 228 von der Leitung 225 abschneidet. Öl vom Kolben 56 der hinteren Kupplung und von der hinteren Bremsenentlastungsleitung 18.5 gelangt über die Drossel 230 zum Auslaß. Der Wechsel des Antriebes der hinteren Einheit ist hierdurch verzögert. Wenn der auf die Oberseite des Kupplungsventils I45 geleitete Druck seinen Höchstwert erreicht, wird dieser Druck über die Leitung 42o auf die rechte .Seite des Zeitventils 227 geleitet, das unter Unterstützung durch die Feder 23I nach links bewegt wird. Hierdurch wird eine Umgehung zur Drossel 230 geöffnet, so daß das in den Kupplungs- und Bremszylindern. der hinteren Einheit verbliebene Ö1 schnell .abgeleitet wird, um den untersetzten Antrieb der hinteren Einheit einzuschalten.
  • Da die auf- die. Unterseite des Kolbens I6o des Bremsenventils 165 führende Leitung 380 über die Leitung 228 entlastet ist, wird das Bremsenventil durch die Feder I61 nach unten bewegt oder in dieser Lage festgehalten und schließt die Leitung 375 von der Leitung 2,04 zum Anlegen der vorderen - Bremse ab und verbindet sie mit dem Auslaß, 2o5.
  • Erzwungenes Abwärtsschalten vom 2. zum I. Gang Ist der Kraftantrieb im 2. Gang und ein Umschalten in den I. Gang erwünscht, so wird die Drossel über ihre volle Offenlage hinaus verstellt, und die Druckzuteilung wird erfolgen, wie dies bei dem zwangsweisen Abwärtsschalten vom 3, zum 2. Gang beschrieben wurde. Ist die Fahrzeuggeschwindigkeit genügend klein, so überwinden der auf den Kolben 122 wirkende Druck und die Feder auf das Umschaltventil vom I. zum 2. Gang den auf den Kolben des Ventils geleiteten G1-Druck, so daß das Ventil nach rechts bewegt wind. In dieser Stellung ist die Leitung 301 von der Leitung 304 getrennt, die mit dem Aüslaß 229 verbunden ist. Dies verursacht den Abfluß der Flüssigkeit und den untersetzten Antrieb der vorderen Einheit, wie dies unter Umschalten vom 2. zum 3. Gang beschrieben wurde: Die hintere Einheit verbleibt im untersetzten Antrieb.
  • Wird die Drossel in dieser Stellung zum zwangsweisen Abwärtsschalten festgehalten, nachdem das Umschalten auf einen kleineren Gang erfolgte. so bleibt der Antrieb. in diesem, bis die Fahrzeuggeschwindigkeit sieh so weit erhöht hat, daß sich die Motordrehzahl einer Überdrehzahl nähert, :bei der der Reglerdruck die ihm entgegenstehenden Kräfte überwindet und das Umschaltventil nach links schaltet und das. Aufschalten in den höheren Gang-verursacht. Verringert sich andererseits die Fahrzeuggeschwindigkeit, wie beispielsweise infolge einer Steigung der Straße, so wird augenblicklich das erzwungene Abwärtsschalten in einen kleineren Gang erfolgen.
  • Natürlich kann die Drossel auch zurückgenommen werden, so daß das Aufwärtsschalter nach dem erzwungenen Abwärtsschalten bei den normalen Fahrzeuggeschwindigkeiten entsprechend der Drosselstellung erfolgt. Antriebsbereich über drei Gänge Befindet sich der Antrieb im 4. Gang und das handbetätigte Ventil wird in die Stellung »DR-3 « bewegt, so wird der Druck aus :der Leitung 182 zur Leitung 370 gesteuert, aus der er. zwischen die Steuerbunde des Regulierkolbens 129 tritt, um dem G.-Druck - entgegenzuwirken, durch die Leitung 372 auf die linke Seite des Umschaltventils vom 3. zum 4. Gang gelangt, um dieses Ventil nach rechts zu bewegen. Hierdurch wird der 3. Gang eingeschaltet, wie- dies. unter Umschalten vom 4. zum 3. Gang beschrieben wurde.
  • Der Druck der Leitung 370 wird durch die LeitUng 375 auch der oberen Öffnung dies Bremsenventils 165 zugeführt. Die Bohrung 164 für den Kolben 16o dieses Ventils wird oberhalb des Kolbens durch die Leitungen 346; 334 'und 320 entlastet, wenn die Umschaltung vom 4. zum 3. Gang erfolgt. Dies gestattet dem von unten auf den Kolben wirkenden Druck, das Ventil- zu heben., wodurch die Leitungen 375 und 2o4 verbunden werden, um den Kolben 82 der vorderen Bremse zu beaufschlagen, die das Sonnenrad 17 festbremst und damit die Maschine in diesem Bereich bremst. Wegen der Drossel 384 erfolgt dieses Heben gradweise, und es ergibt sich eine kurze Zeitverzögerung wach dem Einschalten des 3. Ganges im Bereich über drei Gänge, bevor die Überholbremse 8o angelegt wird.
  • Gleichzeitig wird die Bohrung 150 unterhalb des Kolbens 151 des Kupplungsventils 155 über das Kugelventil 336 :schnell entlastet, um die Kupplung 7o auszurücken, indem der Zylinder für den Kolben 5 über die Leitung 20I und den Auslaß 202 entleert wird. Die Überholbremswirkung ist nicht erforderlich beim zwangsweisen Abwärtsschalten vom 4. zum 3. Gang. Im letzteren Falle wird der Reglerdruck automatisch ein Umschalten vom 3. zum 4. Gang veranlassen, wenn der Druck der Drossel nachläßt oder das Fahrzeug eine hohe Geschwindigkeit erreicht. Im 4. Gang ist ein Festbremsen der Maschine durch Einrücken der Kupplung 70 erreichbar.
  • Das Fahrzeug kann aus der Ruhe mit dem handbetätigten Ventil in Stellung »DR-3« gestartet werden. In diesem Falle erfolgt das Umschalten der einzelnen Gänge in der gleichen Weise wie im Bereich über vier Gänge bis zum Erreichen des 3. Gange. In diesem Gang ist der Antrieb verhindert, auf den 4. Gang zu schalten, wie dies oben beschrieben ist, bis die Fahrzeuggeschwindigkeit so hoch wird, daß überhöhte Motordrehzahlen erreicht werden, wobei dann der Reglerdruck ein Aufschalten vom 3. zum 4. Gang verursacht. Zwangsweises Abwärtsschalten vom 3. zum 2. Gang und vom 2. zum I. Gang kann auch im Bereich über drei Gänge vorgenommen werden. Niedriger Bereich Befindet sich der Antrieb im 3. Gang und das handbetätigte Ventil wird in die Stellung »L0« bewegt, so wird Druck aus der Leitung 182 in die Leitung 450 gesteuert, von der er auf die linke Seite des Auslaßventils 192 der hinteren Servoeinrichtung gelangt, um dieses Ventil nach rechts zu zwingen. In dieser Lage verbindet es Leitung 188 mit der Kammer auf der linken Seite des Kolbens 92. Durch die Leitung 451 wird auch Druck auf die linke Seite des Hilfsregelkolbens I25 geleitet, um die Federkraft und den regulierten T-V-Druck bei der Bewegung des Umschaltventils 124 zum Umschalten vom 2. zum 3. Gang nach rechts zu unterstützen. Dieses Ventil verbindet dann Leitung 228 mit dem Auslaß 229. Hierdurch wird das Umschalten vom 3. zum 2. Gang bewirkt, wie dies unter Umschalten vom 3. zum 2. Gang beschrieben wurde. .Das Auslaßventil der hinteren Servoeinrichtung, das lediglich im niedrigen Bereich und bei Rückwärtsgang betätigt wird, gestattet ein schnelles Entleeren der Kammer auf der linken Seite des Kolbens 92, indem es eine Umgehung zu dem Blattrückschlagventil I9o zwischen der Kammer und der Leitung 185 freilegt. Ist der Antrieb im 4. Gang und das handbetätigte Ventil in der Stellung »L0«, aus der Stellung »DR-4« kommend, so wird die Stellung »DR-3« überlaufen, so daß das Umschaltventil vom 3. zum 4. Gang nach rechts bewegt wird, um das Umschalten vorn 4. zum 3. Gang zu bewirken zwischen dem Umschalten vom 3. zum 4. Gang.
  • Das Fahrzeug kann aus dem Stand mit dem handbetätigten Ventil in der Stellung »L0« gestartet werden. In diesem Falle wird der Antrieb im I. Gang erfolgen, bis ein automatisches Umschalten zum 2. Gang erfolgt, wie dies unter Umschalten vom I. zum 2. Gang beschrieben wurde. Danach verbleibt der Antrieb im 2. Gang, bis eine den Motor gefährdende Drehzahl erreicht wird, wobei dann der Regler ein Aufwärtsschalten veranläßt. Rückwärtsgang Bei stehendem Fahrzeug kann das handbetätigte Ventil in die Stellung »R« bewegt werden, um Druck aus der Leitung I82 in die Leitung 2IO zu steuern, die zur Kammer für .den Kolben 65 für die Rückwärtsbremse führt, um die Rückwärtsbremse 6o anzulegen. Über die Leitungen 184 und 185 wird ebenfalls Druck zum Lüften der hinteren Bandbremse 45 geführt.
  • Durch die Leitung 470 wird Druck auch zu dem zweiten Steuerstutzen der Pumpe 170 geleitet, der deren Fördermenge ändert, so daß der Pumpenförderdruck höher ist als bei irgendeinem der Vorwärtsfahrbereiche. Die Leitung 471 gestattet dem Druck aus Leitung 47o, das Ausgleichsventil 116 nach links zu bewegen, wodurch der Ausgleichsdruck abgeschlossen wird.
  • Der Antrieb ist im Rückwärtsgang, wobei die vordere Einheit mit untersetztem Antrieb, die zweite Einheit frei und die Rückwärtsgangeinheit mit untersetztem Antrieb läuft. Der von der Pumpe 17o entwickelte höhere ,Druck ist erforderlich, um die Rückwärtskonusbremse 6o sicher gegen Drehen festzuhalten, die zusätzlich unter der Reaktionskraft steht.
  • Da die Stellungen »L0« und »R« des Handhebels nebeneinanderliegen, kann das Fahrzeug mit kleiner Drossel gerüttelt werden, indem das handbetätigte Ventil von der einen in die andere Stellung bewegt wird. Solange bestimmte Geschwindigkeiten in beiden Richtungen nicht überschritten werden, so daß der den Rückwärtsgang blockierende Kolben 271 unwirksam bleibt, kann durch dieses Manöver eine Unterstützung schwieriger Antriebsverhältnisse erfolgen, z. B. bei Schlamm, Schnee oder Sand.
  • In diesem Falle ist das Awslaßventil 192 der hinteren Servoeinrichtung besonders nützlich, da es eine schnelle Entleerung der Kammer und ein schnelles Anlegen der Handbremse 45 ermöglicht.
  • Der Antrieb ist so ausgebildet, daß das Umschalten von einem zum anderen Gang, bei dem ein Wechsel der vorderen Getriebeeinheit erforderlich ist, mit ausgesprochener Weichheit erfolgt, was durch die Flüssigkeitskupplung B und die in einer Richtung wirksame Bremse für das Sonnenrad erreicht wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gangschaltgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einer Getriebeeinheit, die ein treibendes Element, ein getriebenes Element und ein Abstützelement enthält, welch letzteres gegen Drehung in einer Richtung durch eine Einwegbremse festlegbar ist, und mit einer Flüssigkeitskupplung, deren Antriebsteil mit einem Getritebeeinheitselement, vorzitgsweise dem antreibenden Element, verbunden und deren Turbine mit einem der anderen Getriebeeinheitselemente, vorzugsweise dem Abstützelement, verbunden ist, gekennzeichnet durch ein Kupplungsventil (z45) zum wechselweisen Füllen und Entleeren der Flüssigkeitskupplung (B) in Abhängigkeit vom Druck aus einem oder mehreren Umschaltventilen (I2O, 128) eines hydraulischen Steuersystems, dessen Flüssigkeitspumpe (I7O) auch das Kupplungsventil zum Füllen der Flüssigkeitskupplung (B) über ein Grenzventil (I4I) versorgt, das auf den Förderdruck der Pumpe (17o) anspricht, wenn dieser unter einen bestimmten Mindestwert sinkt.
  2. 2. Gangschaltgetriebe nach Anspruch i, bei dem die Getriebeeinheit zwischen zwei ihrer Elemente eine servobetätigte Kupplung aufweist, gekennzeichnet durch ein zweites Kupplungsventil (I55), das der Servoeinrichtung Druckflüssigkeit zusteuert, um die Kupplung (7o) mit Verzögerung einzurücken, und das durch Flüssigkeitsdruck betätigt wird, der von einem Umschaltventil (i28) dem ersten Kupplungsventil (I45) zum Füllen der Kupplung (B) zugeführt wird.
  3. 3. Gangschaltgetriebe nach Anspruch i oder 2, bei dem die Getriebeeinheit eine servobetätigte Bremse für das Abstützelement aufweist, gekennzeichnet durch ein Bremsenventil (i65), das durch einen bei leerer Kupplung (B) von einem Umschaltventil (i24) kommenden Flüssigkeitsdruck betätigt wird und das Anlegen der Bremse (8o) durch einen über ein handgesteuertes Ventil (roi) kommenden Flüssigkeitsdruck mit Verzögerung veranlaßt.
  4. 4. Gangschaltgetriebe nach Anspruch 2 ,und 3, dadurch gekennzeichnet, daB :der dem zweiten Kupplungsventil (z55) zugeleitete Flüssigkeitsdruck auch auf das Bremsenventil (i65), aber dem diesem zugeführten Druck entgegen einwirkt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8993i2. 757966# belgische Patentschrift Nr. 503 755.
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DE1202149B (de) * 1960-09-20 1965-09-30 Gen Motors Corp Hydraulische Steueranlage fuer ein Stufen-Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge mit selbsttaetiger Schaltung
DE1214549B (de) * 1958-04-24 1966-04-14 Gen Motors Corp Mit Druckfluessigkeit arbeitende Steueranlage fuer den Gangwechsel von Stufenwechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1292008B (de) * 1964-10-28 1969-04-03 Ford Werke Ag Hydraulisch betaetigte Schaltkupplungsanordnung zur Verbindung eines hydrodynamischen Drehmomentwandlers mit einem diesen nachgeschalteten Umlaufraedergetriebe fuer Kraftfahrzeuge

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