DE940798C - Schutzeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Abdecken von Durchbruechen - Google Patents

Schutzeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Abdecken von Durchbruechen

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DE940798C
DE940798C DEH16765A DEH0016765A DE940798C DE 940798 C DE940798 C DE 940798C DE H16765 A DEH16765 A DE H16765A DE H0016765 A DEH0016765 A DE H0016765A DE 940798 C DE940798 C DE 940798C
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DE
Germany
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tape
axis
band
machine tools
spring
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Expired
Application number
DEH16765A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schomburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/085Flexible coverings, e.g. coiled-up belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Schutzeinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Abdecken von Durchbrüchen Es besteht häufig die Aufgabe, an Werkzeugmaschinen Durchbrüche abzudecken, die insbesondere nötig ist, um ein verschiebbares Teil mit seinem Antriebsmittel zu verbinden. Diese Notwendigkeit ist besonders dann gegeben, wenn die Durchbrüche im Bereich des Spänefalles liegen. Aber auch Führungen, Spindeln, Wellen od. dgl. sind oft zu schützen. Die einfachste Art, diese Durchbrüche oder Teile durch einen festen, mit dem verschieblichen Teil verbundenen Schütz zu überdecken, läßt sich häufig nicht anwenden. Er muß nämlich so lang sein, daß er die volle Verschiebung, z. B. des Schlittens, zuläßt, ohne den Durchbruch oder das Teil freizugeben. Da er somit in seiner äußersten Stellung um die volle Länge des Durchbruches oder Teiles über diesen hinausragt, beansprucht er viel Platz. Besonders aus diesem Grunde sind schon Abdeckungen durch ein Band ausgeführt worden, das mittels einer seitlich von der Abdekkung angeordneten Federtrommel unter Spannung gehalten wird. Damit ist erreicht, daß die Abdekkung in keiner Stellung des verschieblichen Teiles über den Durchbruch hinausreicht. Dabei wickelt die Feder das Abdeckband bei Verkürzung des Durchbruches durch Verschieben des beweglichen Teiles auf. Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß für die Federtrommel ein besonderer Platz nötig ist. Dieser läßt sich in vielen Fällen, wie an Kreuzsupporten bei Drehbänken, oft nur schwer schaffen. Überdies stört die Federtrommel das glatte Äußere der Maschine und gibt zu Schmutzecken Anlaß. Unter Umständen wird durch diese Trommel der Arbeitsbereich der Maschine eingeengt oder die Arbeit erschwert. Meist ist-auch-die zur Verfügung stehende Bauhöhe sehr beschräkt, so daß sich die Einrichtung schon dadurch verbietet.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß als Abdeckband ein federndes, ohne Einwirkung äußerer Kräfte eine gestreckte oder .annähernd gestreckte Lage einnehmendes Band dient, daß die zum Aufwickeln des Bandes bestimmte Achse feststeht und daB das Band um diese Achse mit einer Anzahl Windungen spiralig unter Vorspannung herumgelegt ist. Damit sind Feder und Abdeckband'in einem vereinigt, und ein besonderes Federgehäuse mit Feder wird nicht benötigt. Das glatte Äußere des Maschinenteiles wird nicht gestört. Da die Abdeckung unter Umständen recht erheblichen Beanspruchungen ausgesetzt ist, ist ein federndes Band, z. B. aus Federstahl, ganz besonders zu diesem Zwecke geeignet.
  • Nach einer Einzelheit der Erfindung wird vorgeschlagen, die zum Aufwickeln des Bandes bestimmte Achse nach außen zu führen und nach Spannen dieses federnden Bandes festzulegen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Spannung des Bandes jederzeit, besonders bei der Montage, in einfacher Weise einzustellen. Dabei ist es von besonderem Vorteil, das federnde Band an einer mit der Achse uridrehbar verbundenen Hülse anzuordnen. Hierdurch ist eine besonders einfache Montage und Demontage gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt und Fig. 2 einen Schnitt auf der Linie A-B.
  • Auf dem Bettschlitten i i eines nicht gezeichneten Drehbankbettes gleitet der Planschlitten 12, geführt von den Leisten 13 und 14 des Bettschlittens ii und spielfrei gehalten durch die Stelleisten 15, 16 und r7. Im Bettschlitten i i ist die Gewindespindel 18 gelagert, die über Mutter -ig den Plangang betätigt. Parallel zu der Spindel 18 ist die Keilwelle 2o für den Selbstgang des Obersupportes angeordnet. Für die Verbindung der Wellen 18 und 2o mit den oberen verschieblichen Teilen ist ein Durchbruch 2i vorgesehen, ider gegenSpäneeinfall u. dgl. stets verdeckt gehalten werden soll. Als Abdeckungist ein federndes Band 22 angeordnet, das mit seinem einen Ende mittels Leiste 23 am Bettschlitten befestigt ist: Das andere Ende des Bandes 22 ist fest mit Hülse 2q. verbunden und wird durch Leiste 25 gehalten. Hülse 2q. ist mit einem langen Bolzen 26 uridrehbar verbunden, der an seinem äußeren Ende mit Stellring 27,verstiftet ist und nach Spannen des Federbandes 22 durch Schraube 28 gegen Verdrehen gesichert wird. Das auf der Hülse 24 aufgerollte Federband wird von Gehäuse 29 aufgenommen, das wiederum durch Seitenstücke 30, 31 gehalten wird.
  • Dieses Gehäuse ist derart mit dem Planschlitten i2 verbunden, daß es Hülse 24 nicht behindert; ohne sich aber selbst mitdrehen zu können. Zum Andrücken des Federbandes 22 gegen seine Führung 32, 33 ist am Planschlitten 12 ein Druckstück 34 vorgesehen, das mit einem Abstreifer verbunden sein kann. Bei der Montage wird das Band an Hülse 24 befestigt und durch Drehen des Bolzens in das Gehäuse 29 hineingezogen. Dabei wird das freie Ende des Bandes nicht gehalten. Das durch Drehen des Bolzens in das Gehäuse hineingezogene Ende des Federbandes legt sich zuerst gegen die innere Gehäusewand. Es wickelt sich Windung an Windung auf, wobei sich naturgemäß immer das zuletzt hineingezogene Stück an die Gehäusewand anlegt. So wird das Federband hineingezogen, bis z. B. noch ein der Fig. i entsprechendes Stück herausragt. Dieses spannungslose Stück wird durch die Leiste 23 am Bettschlitten i i festgelegt. Im jetzigen Zustande liegen die Windungen noch an. der .Gehäusewand bzw. an der benachbarten. Windung an, soweit dieses bei der Steifigkeit des Bandes möglich ist. Auf das herausstehende Federbandende wird keinerlei Kraft ausgeübt. Nun wird der Bolzen wie bisher in Richtung des Einziehens weitergedreht. Da das durch die Leiste 23, festgelegte Ende des Bandes nicht folgen kann, müssen sich die Windungen bei Weiterdrehen des Balzens voneinander abheben. Das Drehen- wird so lange fortgesetzt, bis sich die einzelnen Windungen: nicht mehr wesentlich aneinander reiben, die gewünschte Spannung geben und so viel Platz haben, daß das herausragende Ende des Bandes in einem der Verschiebung des Schlittens i2 entsprechendem Maße nachrutschen kann.
  • Wäre das nun gespannte Band nicht durch die Leiste 23 gehalten, würde es ofenbar nachrutschen, Zveil die Windungen sich ausdehnen wollen. So dehnen sich die Windungen auch aus, wenn sich der Schlitten auf die.Leiste23 zu bewegt. In gleicher Weise kann das Band auch durch Bewegung des Planschlittens 12 in entgegengesetzter Richtung herausgezogen werden, wobei sich die Windungen enger aneinanderlegen, ohne daß sich ihre Zahl ändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung, insbesondere für Werkzeugmaschinen, zum Abdecken von Durchbrüchen, Aussparungen, Führungen. o. dgl., welche infolgeVerschiebens zweier Teile gegeneinander frei werden, mittels eines Bandes, das an dem einen der sich gegeneinander verschiebenden Teile unnachgiebig befestigt und an dem anderen Teil um eine Achse unter Federwirkung aufwickelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdeckband ein federndes, ohne Einwirkung äußerer Kräfte eine gestreckte oder annähernd gestreckte Lage einnehmendes Band (22) dient, daß die zum Aufwickeln des Bandes bestimmte Achse (26) feststeht und daß das Band um diese Achse mit einer Anzahl Windungen spiralig unter Vorspannung herumgelegt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufwickeln des Bandes bestimmte Achse (26) nach außen geführt ist und nach Spannen dieses federnden Bandes festgelegt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch a und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Band an einer mit der Achse undrehbar verbundenen Hülse (24) angeordnet ist.
DEH16765A 1953-06-20 1953-06-20 Schutzeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Abdecken von Durchbruechen Expired DE940798C (de)

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