DE940407C - Verfahren zur Messung der Groesse des Synchronpegels von Fernsehsignalen - Google Patents

Verfahren zur Messung der Groesse des Synchronpegels von Fernsehsignalen

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Publication number
DE940407C
DE940407C DEF13538A DEF0013538A DE940407C DE 940407 C DE940407 C DE 940407C DE F13538 A DEF13538 A DE F13538A DE F0013538 A DEF0013538 A DE F0013538A DE 940407 C DE940407 C DE 940407C
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DE
Germany
Prior art keywords
sync pulses
tube
tubes
sync
diode
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Expired
Application number
DEF13538A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Legler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals
    • H04N5/067Arrangements or circuits at the transmitter end
    • H04N5/073Arrangements or circuits at the transmitter end for mutually locking plural sources of synchronising signals, e.g. studios or relay stations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung der Größe des Synchronpegels von Fernsehsignalen Gegenstand der Erfindung ist eine. Schaltung zur Messung und direkten Anzeige der Größe der in einem niederfrequenten Fernsehsignal enthaltenen Synchronimpulse. Die Schaltung hat vor allen Dingen Bedeutung bei Geräten, die in einer Fernsehübertragungsstrecke verwendet werden und bei denen die im Fernsehsignal enthaltenen verschliffenen Synchronimpulse durch neue Impulse größerer Steilheit ersetzt werden.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Messung der Größe des Synchronpegels vorgeschlagen, das darin besteht, das aus Bild- und Synchronsignal bestehende videofrequente Signalgemisch zwei eingangsseitig parallel geschalteten Verstärkerröhren zuzuführen und hierbei das Potential an der Eingangselektrode der einen Röhre für die Spitzen der Synchronimpulse und an der Eingangselektrode der anderen-Röhre für die Fußpunkte der Synchronimpulse auf einen festen Wert zu stabilisieren. Die sich dabei ergebende Differenz der Mittelwerte der Ausgangssignale wird dann einer Anzeige- oder Steuervorrichtung zugeführt.
  • Werden die Röhren - beispielsweise durch Veränderung des Anodenwiderstandes" - so abgestimmt, daß bei fehlendem Signal beide Anoden auf gleichem Potential liegen und im geradlinigen Kennlinienbereich gearbeitet wird, so ist bei angelegtem Signal der Unterschied zwischen den Anodenspannungen der beiden Röhren direkt proportional der Größe der Synchronimpulse. Es bietet sich damit die Möglichkeit einer direkten - Anzeige der absoluten Größe des Synchronpegels durch ein Spannungsmeßgerät.
  • Im allgemeinen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die beiden parallel geschalteten Röhxen als Kathodenverstärker auszubilden und dementsprechend das Anzeigeinstrument zwischen die Kathoden zrl legen.
  • In besonderen Fällen kann es jedoch vorteilhaft sein, die beiden Röhren als Anodenverstärker auszubilden. Das Anzeigeinstrument kann dann jeweils an die Anode oder einen Punkt angeschlossen werden, dessen Potential der Anodenspannung proportional ist.
  • Die Stabilisierung der Synchronimpulse wird mittels bekannter Schaltungen durchgeführt. Die Schaltung zur Stabilisierung der Spitze der Synchronimpulse im Gitterkreis der einen Röhre kann aus einer Diode mit Ableitwiderstand oder einer getasteten Vierdiodenschaltung bestehen. Zur Stabilisierung des Fußpunktes der Synchronimpulse im Gitterkreis der zweiten Röhre wird zweckmäßig eine getastete Diodenschaltung verwendet.
  • Die Erfindung wird, an Hand eines Ausführungsbeispiels-beschrieben.
  • Den Steuergittern der beiden Röhren i und 2 wird von der Klemme 3 über die Koppelkondensatoren q. und 5 das niederfrequente, aus Bildsignal und- Synchronsignal bestehende Gemisch mit negativer Polarität der Synchronimpulse zugeführt. Zwischen Steuergitter und Erde der Röhre i liegt die Diode 6, und zwar mit der Anode an Erdpotential und mit der Kathode am Steuergitter. Die Anodenspannung für die Röhre i wird über den Widerstand 7 und den veränderlichen Widerstand 8 zugeführt. Am Steuergitter der Röhre 2 liegt eine Vierdiodenschaltung, der über die Klemmen 9 und io Impulse von negativer bzw. positiver Polarität zugeführt werden. Die Zuführung der Anodenspannung für die Röhre 2 erfolgt über den Widerstand ii. Zwischen den beiden Anoden liegt ein Spannungsanzeigeinstrument 12.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung ist folgende: Bei nicht vorhandenem Eingangssignal liegt an den Steuergittern der beiden Röhren eine definierte Spannung (Erdpotential). Durch Veränderung des Anodenwiderstandes 8 kann erreicht werden, daß beide Anoden auf gleichem Potential liegen und damit das Anzeigeinstrument i2 den Zeigerausschlag o hat.
  • Zur Messung des Synchronpegels wird über die Klemme 3 das Signal mit der eingezeichneten Polarität zugeführt. Die Diode 6 ist so gepolt, daß die Spitzen der Synchronimpulse die Diode öffnen. Damit liegt für diesen Signalwert am Steuergitter der Röhre i ein festes Potential (Erdpotential) .
  • Mit gleicher Polarität gelangt das Signalgemisch auch an das Steuergitter der Röhre 2. Hier wird durch die Klemmschaltung die Steuergitterspannung für die Dauer der Schwarzscliulter auf einem festem Wert (Erdpotential) gehalten. Die Tastimpulse, die über 9 und io zugeführt werden, haben dabei eine Breite, die etwas geringer ist als die Breite der hinteren Schwarzschulter. Falls nun beide Röhren eine lineare Kennlinie haben, was durch die Gegenkopplung über die Widerstände 13 und 1q. erreicht werden kann, fließt in der Röhre i ein mittlerer Anodenstrom h (Fig.2), dessen Wert sich von dem mittleren Anodenstrom I2 der Röhre :2 um einen Betrag unterscheidet, dessen Größe direkt proportional der Größe der Synchronimpulse ist.
  • Fig.2 zeigt in vereinfachter Darstellung die sich im Spannungsmesser i2 ergebenden Werte für die Messung von Synchronimpulsen unterschiedlicher Größe.
  • Die Gitterwechselspannung Ugl erzeugt einen mittleren Anodenstrom l1. Bei Verringerung von Ugl auf den halben Wert Ug'l sinkt .T1 auf I'1. Entsprechend sinkt I2 auf* T'2 bei Veränderung von Ug. auf Ug 2. Wie die Figur zeigt, ändert sich die Differenz der Anodenströme um den gleichen prozentualen Wert wie die Größe der Synchronimpulse der zugeführten Spannung.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann Abänderungen erfahren, die im Rahmen des fachmännischen Könnens liegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung der Größe des Synchronpegels von Fernsehsignalen, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Bildsignal und Synchronsignal bestehende videofrequente Signalgemisch zwei eingangsseitig parallel geschalteten Röhren zugeführt wird, daß hierbei das Potential an der Eingangselektrode der einen Röhre für die Spitzen -der Synchronimpulse und* an der Eingangselektrode der zweiten Röhre für die Fußpunkte der Synchronimpulse auf einen festen Wert stabilisiert wird, und daß die sich ergebende Differenz der Mittelwerte der Ausgangssignale als Meßwert einer Anzeige- oder Steuervorrichtung zugeführt wird.
  2. 2. Meßanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausgangselektroden der eingangs parallel geschalteten Röhren ein Spannungsanzeigeinstrument angeschlossen ist, dessen Ausschlag die Amplitude der jeweils übertragenen Synchronimpulse direkt ablesbar anzeigt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeirhnet, daß zur Erzeugung einer linearen Kennlinie eine starke Gegenkopplung vorgesehen ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der Signalwerte an der Eingangselektrode der Verstärkerröhren getastete Vierdiodenschaltungen verwendet werden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch a und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung des Synchronimpulsspitzenpotentials eine Diode mit Ableitwiderstand und zur Stabilisierung des Fußpunktes der Synchronimpulse eine getastete Vierdiodenschaltung verwendet wird.
DEF13538A 1953-12-24 1953-12-24 Verfahren zur Messung der Groesse des Synchronpegels von Fernsehsignalen Expired DE940407C (de)

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DE (1) DE940407C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253362B (de) * 1963-08-02 1967-11-02 Deutsche Post Inst Verfahren zur zeitselektiven Pegelmessung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1253362B (de) * 1963-08-02 1967-11-02 Deutsche Post Inst Verfahren zur zeitselektiven Pegelmessung

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