DE940343C - Vorrichtung an Tueren mit metallischer Selbstdichtung fuer liegende Koksoefen - Google Patents

Vorrichtung an Tueren mit metallischer Selbstdichtung fuer liegende Koksoefen

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DE940343C
DE940343C DEST1388D DEST001388D DE940343C DE 940343 C DE940343 C DE 940343C DE ST1388 D DEST1388 D DE ST1388D DE ST001388 D DEST001388 D DE ST001388D DE 940343 C DE940343 C DE 940343C
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DE
Germany
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sealing
door
plate
door frame
wear plate
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DEST1388D
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English (en)
Inventor
Carl Dr-Ing E H Still
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Carl Still GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Still GmbH and Co KG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B43/00Preventing or removing incrustations
    • C10B43/14Preventing incrustations
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Türen mit metallischer Selbstdichtung für liegende Koksöfen Bei Türen mit metallischer Selbstdichtung für liegende Koksöfen, wobei bekanntlich diese Dichtung in der Regel aus einer am Türkörper nachgiebig oder beweglich befestigten Dichtungsschneide und einer am Ofen- oder Türrahmen vorgesehenen ebenen Dichtungsfläche, die beide g-egeneinandergepreßt werden, besteht, bereitet im Betriebe der durch den abkühlenden Einfluß der Außenluft kondensierte Teer der flüchtigen Destillationsprodukte, besonders wenn er sich an den einzelnen Teilen der metallischen Dichtung festsetzt, mancherlei Schwierigkeiten und Störungen. Diese zeigen sich besonders beim Abheben und Wiedereinsetzen der Tür darin, daß zwischen diesen beiden Vornahmen unbequeme Reinigungen der Dichtungsvorrichtungen zur Sicherung ihres einwandfreien Funktionierens vorgenommen werden müssen.
  • Die Erfindung behebt diese Schwierigkeiten und beruht auf dem Gedanken, dem am Türkörper kondensierten und abwärts gesickerten Teer die Möglichkeit eines Abflusses ins Innere der Ofenkammer hinein zu gewähren. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung i. die in Höhe der Ofensohle liegende Schleißplatte des Ofen- oder Türrahmens mit einer nach dem Ofeninnern hin geneigten Auflage oder Oberfläche versehen; a. werden an der Unterseite der Tür Vorsprünge derart angebracht, daß sich die Tür unter Belassung entsprechender, Durchfluß gewährender Hohlräume auf die Schleißplatte aufsetzt (hierdurch wird dem kondensierten Teer, der sich zufolge der vollständigen Abdichtung der Tür am untersten Teil der Dichtung zwischen dem Türkörper und dem. Türrahmen flüssig ansammelt, die Möglichkeit des freien Ab:fließens geboten, das infolge der Neigung der Schleißplattenoberseite in Richtung nach ,dem Ofeninnern hin erfolgt, und dadurch wird das Bilden von verhärtenden Ansätzen oder backenden Verkrustungen, die das Abnehmen der Tür behindern und umständlich beseitigt werden müßten, vermieden), und 3. der taschenförmige Hohlraum an -der Unterseite der Türdichtung zwischen der Dichtungsfläche des Türrahmens und der die Dichtungsschneide tragenden Membran oder biegsamen Platte durch eine solche körperhafte Ausfüllung beseitigt, welche die notwendige Beweglichkeit der Membran und Dichtung nicht verringert. Zu diesem Zweck wird an dem ganzen unteren waagerechten Stück der metallischen Dichtungsschneide eine senkrecht stehende Blechplatte nahe der Vorder-bzw. Dichtungsfläche des Türrahmens so befestigt, daß sie annähernd bis zur Oberseite der Schleißplatte hochseicht, und der dadurch gebildete ta"sdhenförmige Hohlraum zwischen- Blechplatte und Dichtungsmembran wird mit einem hitzebeständigen nachgiebigen Füllstoff, z. B. Asbestwolle, vollgestopft. Dieser Füllstoff wirkt zugleich wärmeisolierend gegen den Abkühlungseinfluß der Außenluft und verringert dadurch überhaupt Kondensationen und Ansammlungen von Teer.
  • Die Anbringung einer mit Blechmantel geschützten Wärmeisolierschicht an der Innenseite der Federplatte der Ofentür ist zwar an sich zum Beispiel aus der Patentschrift 6oi 39i und 701 545 bekannt. Dort hat diese aber nicht die Funktion der weitestgehenden Teerverdrängung aus dem Hohlraum zwischen :der Federplatte und dem unteren Türrahmen zwecks raschen Teerrücklaufs in das Innere des Koksofens über eine schräge Schleißplatte gemäß der Erfindung.
  • Die Zeichnung gibt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung wieder.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den untersten Teil der Tür und des Türrahmens einer liegenden Koksofenkammer; Abb.2 ist ein rechtwinklig zu diesem Schnitt stehender senkrechter Schnitt nach der Linie a-a der Abb. i für ein Teilstück derselben; Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt ebenfalls für ein Teilstück nach der Linie b-b der Abb. i.
  • In Abb. i ist i der eigentliche eiserne Türkörper, 3 der daran befestigte, nach der Kammerinnenseite hin ragende eiserne Steinhalter zum Tragen der feuerfesten Türausmauerung, 2 der untere waagerechte Teil .des Ofen- oder Türrahmens, 4 die gemauerte Ofensohle. Auf dem Türrahmenstück 2 ist die übliche, annähernd in der Höhe der Ofensohle nahezu bündig mit ihr liegende metallische Schleißplatte 5 befestigt. Gemäß der Erfindung wird diese Schleißplatte mit einer metallischen Auflageplatte 6 versehen, deren Oberfläche in Richtung von außen nach dem Ofeninnern zu abfallend schwach geneigt ist und mit der Ofensohle 4 genau bündig liegt. Die Befestigung der Teile 5 und 6 an dem Türrahmenstück 2 geschieht durch die Sohrauben7. An Stelle der Schleißplatte5 und Auflageplatte 6 kann eine einheitliche, entsprechend dicke Schleißplatte mit gleichartig geneigter Oberseite verwendet werden. An der Unterseite des Steinträgers 3 der Tür wird über die ganze waagerechte Erstreckung in Richtung der Kammerbreite durch Sehrauben g das Flacheisen 8 befestigt, an welches mehrere abwärts ragende, aus Flacheisen bestehende kräftige Vorsprünge io angeschweißt sind (Abb. 2). Mit diesen Vorsprüngen io setzt sich die Tür auf die Auflageplatte 6 der Schleißplatte 5 bzw. auf die einheitlich gedachte Schleißplatte auf, wobei zwischen den Platten 6 und 8 und neben .den einzelnen Vorsprüngen io entsprechende Hohlräume belassen werden.
  • An dem ringsum nach außen bzw: nach abwärts ragenden Flansch ii des Türkörpers i ist die federnde Membranplatte 12 mittels .des Flacheisens 13 und der Schrauben- 14 befestigt. Mit dieser Membranplatte ist die metallische Dichtungsschneide 15 durch den Winkelflansch 16 verbunden. Die Dichtungsschneide 15 setzt sich .auf die ebene Dichtungsfläche 17 des Türrahmens 2 auf und wird im Betrieb durch die Stellschrauben 18, die in dem Haltekörper ig sitzen, ringsum verstellbar angepreßt. Aus Abb. i ist zu erkennen, daß durch diese Anordnung zwischen der Vorderfläche 17 des Türrahmens 2 und der Membranplatte i2 ein taschenförmiger Hohlraum gebildet wird,-in welchem sich herabsickernde Teerflüssigkeit ansammeln muß. Um nun derartige Teeransammlungen und ihre nachteiligen Auswirkungen zu vermeiden, wird nach einer Weiterbildung der Eindung an das untere waagerechte Stück der Dich :tungsachneide 15 über seine ganze waagerechte Längserstreckung die senkrecht stehende Blechplatte 2o so befestigt, daß sie nahe der Vorderfläche 17 des Türrahmens zu stehen kommt. Diese Blechplatte reicht nach oben hin annähernd bis zur Oberseite der Auflageplatte 6 bzw. der ohne solche Auflageplatte einheitlich ausgebildeten' Sohleißplatte. Die Befestigung der Blechplatte 2o geschieht an ihren unteren Rändern 21 und Seitenrändern 22 -durch Verschweißen mit der Dichtungsschneide 15. Außerdem können Haltestege 23 aus Blech- oder Flacheisenstücken, die einerseits an dem Befestigungswinkel 16, andererseits an der Platte 2o festgeschweißt werden, zur Versteifung der letzteren dienen (Abb. 3). Die Ränder 2i und 22 der Blechplatte 2o werden zweckmäßig, wie aus Abb. i und 3 erkennbar, etwas zurückgebogen, damit die Schneidenkante der Dichtungsschneide 15 nachdem Abheben der Tür durch Abbürsten oder Abkratzen mit einem passenden Werkzeug leicht gereinigt werden kann. Der zwischen .der Blechplatte 2o und der Membran 12 gebildete taschenförmige Hohlraum wird mit einem hitzebeständigen nachgiebigen Füllstoff 24 (in Abb. i durch eine leichte Punktierung angedeutet), etwa mit Asbestwolle, vollgestopft. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung wird der zwischen der Türrahmenvorderfläche 17 und der Membran 12, verbleibende, nach unten durch die Dichtungsteile 15 und 16 abgeschlossene Hohlraum praktisch vollständig beseitigt und unschädlich gemacht, ohne daß die federnde Beweglichkeit der Membran 12 beeinträchtigt wird.
  • Im Betriebe wird der an der Innenseite des Türkörpers i herabsickernde kondensierte Teer durch die Ausfüllung 24 und -die Blechplatte 2o daran gehindert, in diesem Teil der Tür eine Ansammlung zu bilden und dabei der Luftabkühlung und Verdickung an der Membranplatte ausgesetzt zu werden, und er gelangt im allgemeinen auch nicht in den sehr schmalen Spalt zwischen der Blechplatte 2o und d er Türrahmenfläche 17 hinein, weil er schon an der oberen Eingangsstelle dieses Spalts durch Adhäsion zurückgehalten und angestaut wird. Der herabgesickerte und hier dünnflüssig gebliebene Teer muß daher durch die neben den Vorsprüngen io der Türunterseite zwischen den Platten 6 und 8 belassenen Hohlräume wegen der Neigung der Oberseite der Auflageplatte 6 bzw. der einheitlich gedachten Schleißplatte nach dem Innern der Ofenkammer hinein abfließen, wo er durch die Koksglut verdampft und dadurch unschädlich gemacht wird. Nach dem Abnehmen der Tür liegen die Oberseite der Auflageplatte 6 bzw. der Schleißplatte und die Unterseite der Tür bzw. die Vorsprünge io und die sie tragende Platte 8 völlig frei, so daß ein leichtes Reinigen auch dieser Teile und damit ein Freihalten der durch sie nach dem Wiedereinsetzen der Tür gebildeten Hohlräume für den Abfluß von Teer gesichert sind. Die durch die Zeichnung wiedergegebene gesonderte Anbringung der Auflageplatte 6 an der Schleißplatte und der die Vorsprünge io tragenden Flacheisenplatte 8 am Türkörper kommen vorwiegend nur für die nachträgliche Anbringung des Erfindungsgegenstandes bei vorhandenen Ofen oder Türen in Betracht. Bei einer Neuanfertigung werden die besagten Teile zweckmäßig als einheitliche Bestandteile des Türrahmens bzw. der Tür vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Türen mit metallischer Selbstdichtung für liegende Koksöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die in Höhe der Ofensohle liegende Schleißplatte des Türrahmens mit einer nach dem Ofeninnern hin geneigten Auflageoder Oberfläche (6) versehen ist und daß sich die Unterseite der Tür durch daran angebrachte Vorsprünge (io) unter Belassung entsprechender freier Hohlräume auf die Schleißplatte aufsetzt, wobei in an sich bekannter Weise an dem ganzen unteren waagerechten Stück der metallischen Dichtungsschneide (i5) eine senkrecht stehende Blechplatte (2o) nahe der Vorder- bzw. Dichtungsfläche des Türrahmens bis annähernd zur Oberseite der Schleißplatte hochreichend befestigt und der dadurch gebildete taschenförmige Hohlraum (24) mit einem hitzebeständigen nachgiebigen Füllstoff vollgestopft ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 701 545, 735 865. 6oi 394 534021-
DEST1388D 1943-03-19 1943-03-19 Vorrichtung an Tueren mit metallischer Selbstdichtung fuer liegende Koksoefen Expired DE940343C (de)

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