DE93993C - - Google Patents

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DE93993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/14Instantaneous or flash steam boilers built-up from heat-exchange elements arranged within a confined chamber having heat-retaining walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Dampfkesseln, in welchen das bei jedem Hube der Speisepumpe gelieferte Wasser auf seinem Wege durch ein erhitztes Rohrsystem verdampft wird. Die Erfindung bezweckt eine gute Wärmeaufspeicherung, um im Falle einer plötzlichen Druckverminderung im Kessel diese sofort wieder ausgleichen zu können.
Zu diesem Zwecke hat man bisher Wärmehaltungskörper aus Metall verwendet, welches bei einem specifischen Gewicht von ca. 8 eine Wä'rmeaufnahmefähigkeit von nur ca. 0,11 hat.
Da durch eine solche Einrichtung das Gewicht des Kessels sehr erhöht wird und die Wärmeaufspeicherung doch nur eine verhältnifsmäfsig geringe ist, so sollen nach vorliegender Erfindung zur Wärmehaltung Stoffe verwendet werden, welche durch die Wärme nicht angegriffen werden und bei einem geringen specifischen Gewichte (von etwa 2) eine verhältnifsmäfsig grofse Wärmeaufnahmefähigkeit besitzen. Solche Körper sind z. B. Koks, Graphit, Thierkohle, Bittererde, Thonerde, Infusorienerde und Gips, deren Wärmeaufnahmefähigkeit zwischen 0,20 und 0,33 liegt. Diese Körper können allein oder noch besser in gepulvertem Zustande mit Wasser zusammen zur Wärmehaltung benutzt werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines mit den neuen Wärmehaltungskörpern versehenen Kessels dargestellt.
Wie aus dem ersten Beispiel Fig. 1 bis 3 ersichtlich, besteht der Kessel aus einem Bündel gerader Röhren A, welche durch gebogene Röhren. B mit Hülfe der Flantschen b derart mit einander verbunden sind, dafs das durch das Rohr e eintretende Speisewasser nach einander sämmtliche Röhren A und B durchläuft und, nachdem es auf diesem Wege verdampft ist, durch das Rohr f den Kessel verläfst. In die Röhren A sind Röhren C aus Aluminium oder einem anderen geeigneten Metall eingeschoben, deren äufserer Durchmesser etwas kleiner als der innere Durchmesser der Röhren A ist, so dafs zwischen beiden Röhren nur ein enger Durchgang für das Wasser bleibt. Diese durch geeignete Deckel d verschlossenen Röhren C sind mit einem der vorerwähnten Stoffe D, z. B. Gips, gefüllt, wodurch eine wirkungsvolle Wärmeaufspeicherung erreicht wird. Das ganze Rohrsystem ist in einem Ofen H mit Schornsteinöffnung / untergebracht und wird von dem Rost G aus beheizt.
Zweckmäfsig verwendet man die Wä'rmehaltungsstoffe in pulverförmigem Zustande und versieht die Röhren C an ihren Enden mit einer feinen Durchlochung, so dafs das Wasser in dieselben eindringt. Da das von der Pumpe gelieferte Speisewasser zwischen den Röhren A und C hindurch einen leichteren Weg findet, so wird für gewöhnlich das in die Röhren C eingedrungene Wasser in denselben verbleiben und erwärmt werden. Ist aber der Dampfverbrauch der Maschine plötzlich ein gröfserer, so dafs in den Röhren A eine Druckverminderung entsteht, so verdampft das Wasser in den Röhren C, wodurch der normale Kesseldruck wieder hergestellt wird.
Fig. 4 und 5 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel eines Kessels nach der Erfindung, bei
welchem noch besondere Vorrichtungen getroffen sind, um das Festsetzen von Kesselstein zwischen den Röhren A und C zu verhüten. Zu diesem Zwecke sind die Röhren C etwas kürzer als die Röhren A gewählt, und werden die ersteren durch Federn R nach der Seite gedrückt, an welcher das Speisewasser eintritt. Beim jedesmaligen Eintreten desselben werden also die Röhren C, dem Federdruck entgegen, etwas vorgeschoben, während sie, wenn das Wasser in den Röhren A verdampft und hierdurch auf beiden Seiten ein gleicher Dampfdruck entsteht, durch den Ueberdruck der Federn R wieder zurückgeschoben werden, durch welche Bewegungen ein Festsetzen von Kesselstein verhindert wird. In Fig. 4 und 5 ist das Rohrbündel zwischen zwei Platten M und N angeordnet und schräg gestellt, um die Wirkung der Federn jR zu unterstützen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Röhrenkessel, gekennzeichnet durch in den Röhren (A) befindliche Wärmespeicher (DJ, bestehend aus pulverförmiger in geeignete Behälter (C) eingefüllten, nichtmetallischen und unverbrennbaren Stoffen von geringem specifischen Gewicht und grofser Wärmeaufnahmefähigkeit, zum Zweck, ohne wesentliche Erhöhung des Kesselgewichtes eine gute Wärmeaufspeicherung zu erreichen.
    Dampfkessel nach Anspruch !,gekennzeichnet durch gerade Verdampfungsröhren (A), in welchen die Wärmehaltungsstoffe in Röhren (C) von etwas geringerem Durchmesser als der Verdampfungsröhren (A) eingeschlossen sind.
    Dampfkessel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an den Enden fein durchlochte Röhren (C) für die pulverförmigen Wärmehaltungsstoffe, zum Zweck, ein Eindringen des Wassers in die Wärmespeicher behufs schneller Verdampfung desselben zu ermöglichen.
    Dampfkessel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Röhren (C) zur Aufnahme der Wärmehaltungsstoffe, welche etwas kürzer sind als die sie umgebenden Röhren (A) und durch Federn (R) nach der Seite, an welcher das Speisewasser eindringt, gedrückt werden, zum Zweck, dieselben abwechselnd durch das Speisewasser und die Federn hin und her zu bewegen und so ein Festsetzen von Kesselstein zwischen beiden Röhren zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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