DE937346C - Vorrichtung zur Bearbeitung von unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzflaechen mittels drehbarer Kraehler, die mit Eckenkehrgliedern versehen sind - Google Patents
Vorrichtung zur Bearbeitung von unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzflaechen mittels drehbarer Kraehler, die mit Eckenkehrgliedern versehen sindInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Bearbeitung von unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzflächen
mittels drehbarer Krähler, die mit Eckenkehrgliedern versehen sind.
Absetzbehälter besitzen gewöhnlich eine unrunde bzw. mit Ecken versehene Absetzfläche für die
abgesetzten Feststoffe und einen Überlauf für die geklärte Flüssigkeit. Zum Transport der abgesetzten
Feststoffe dient eine drehbare Krähleinrichtung, die die gewöhnlich gleichseitige und gleichwinklige,
vieleckige Absetzfläche bestreicht. Dabei können naturgemäß die festen, umlaufenden Krählarme
nur die innere kreisförmige Partie der Absetzfläche bestreichen, während für die Bearbeitung der
Ecken besondere Eckenkehrglieder vorgesehen sind. Nach der Erfindung sind die Eckenkehrglieder
an den in ihrer Längsrichtung unverschiebbaren Krählarmen mittels eines Gelenkrahmens drehschwingbar
angehängt und werden während der Umdre'hung der Krähleinrichtung als solche in die
Ecken der Absetzflächen vorgeschoben und aus den selben zurückgezogen. ■
Gemäß einer Ausführungsform besteht der Gelenkrahmen für den Eckenkehrer aus eineni an dem
Krählarmende drehbar befestigten Gerüst und den eigentlichen, einerseits an diesem Gerüst sowie
andererseits an dem Kehrglied drehschwingbar angreifenden Gelenkrahmen.
Zweckmäßig sind diese eigentlichen Gelenkrahmen parallel zueinander angeordnet und besitzen
gleiche Länge.
Hierbei können die in bekannter Weise aus
Gegengewichten bestehenden Eckenkehrer, Außenanpreßmittel und ihre elastischen Verbindungsmittel
mit dem Eckenkehrglied auf den Krählannen gelagert werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind gegen die Wirkung der' Außenanpreßmittel
gerichtete Innenanpreßmittel vorgesehen, die beispielsweise aus Führungsleisten bestehen können.
Zweckmäßig ist der Eckenkehrer selbst mit einem Gleitstück versehen, mittels dessen er gegen die die
Absetzfläc'he bzw. die Arbeitsbahn begrenzenden Führungsstreifen der Eckeneinsätze gepreßt ist.
Vorzugsweise sind die Drehzapfen des einen Traggelenksystems des Eckenkehrers hinsichtlich
der Hauptdrehrichtung vor dem Drehzapfen des zweiten Traggelenksystems und auswärts desselben
angeordnet.
Die Aufhängevorrichtungen für das Eckenkehrwerkzeug sind zur Anpassung desselben an die
Eckenabsetzflächen zweckmäßig einstellbar ausgebildet.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt; es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäß ausgestatteten Absetzbehälter,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt, der die Krähleinrichtung in einer gegenüber Fig. 1 um 45 ° versetzten
Arbeitsstellung zeigt,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Krählarm mit Eckenkehrer,
Fig. S eine schaubildliche Ansicht des Eckenkehrers,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 4, Fig. 7 eine Ansicht des Außenendes des in Fig. 4
und 5 gezeigten Eckenkehrers,
Fig. 8 einen Schnitt nach 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach 9-9 der Fig. 4. Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Absetzvorrich-1 tung besteht aus einem unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzbehälter 11, in dem ein um eine senkrechte, zentrale Achse in der Richtung der Pfeile der Fig. ι drehbarer Krähl 12 vorgesehen ist. Der Absetzbehälter kann aus Beton oder aus einem anderen geeigneten Baumaterial bestehen und hat im vorliegenden Ausführungsfall eine viereckige Gestalt entsprechend der Wandung 17 und unrunden bzw. eckigen Boden 15.
Fig. 8 einen Schnitt nach 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach 9-9 der Fig. 4. Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Absetzvorrich-1 tung besteht aus einem unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzbehälter 11, in dem ein um eine senkrechte, zentrale Achse in der Richtung der Pfeile der Fig. ι drehbarer Krähl 12 vorgesehen ist. Der Absetzbehälter kann aus Beton oder aus einem anderen geeigneten Baumaterial bestehen und hat im vorliegenden Ausführungsfall eine viereckige Gestalt entsprechend der Wandung 17 und unrunden bzw. eckigen Boden 15.
In dem Behälter befindet sich eine hohle mittlere Säule 16; der Boden ist mit einem Sumpf 18 versehen,
aus dem die abgesetzten;· Feststoffe durch ein Rohr 19 ausgetragen werden. Am oberen Ende des
Behälters ist mittels des Ringes 20 eine Ausflußrinnepa
mit Überlaufwehr 21 gebildet, welche an den--Ausfluß. 23 angeschlossen ist. Es ist ein
Trübenzufluß 24 von unten angeordnet, der in die hohle Säule 16 einmündet; diese ist mit einem
oberen, mit öffnungen 26 versehenen Ansatz 25 ausgerüstet, durch welche die Trübe in die mittlere
Partie des Absetzbehälters gelangt. Sie fließt zunächst in die Kammer 27, welche von einer Steuerwand
28 umgeben ist. Der Boden 15 besitzt eine innere kreisrunde Absetzfläche, zu welcher die Behälterseiten
tangential verlaufen (Fig. 1). Die Behälterecken sind zum Teil durch Einsätze 101
(Fig. i, 2) ausgefüllt, und die Eckenpartien des Behälterraumes sind durch den Rand der kreisförmigen
Bodenfläche, durch die gewölbten Innenoberflächen der Einsätze 101, durch einen Teil der
geraden Behälterwandungen 17 begrenzt. Der kreisrunde Teil der Bodenfläche kann waagerecht oder
geneigt sein, während die Eckenbodenfläche vorzugsweise waagerecht verläuft. Die Einsätze 101
sind mit abwärts und einwärts geneigten Oberflächen versehen, auf denen das dort abgesetzte
Material auf die Bodenfläche des Behälters gelangt.
Die Krähleinrichtung 12 besteht aus einem oder mehreren Krählarmen 13, die an einem
Käfig 35 angeschlossen sind, der die Säule 16 umgibt. Dieser Käfig ist an einem Drehkörper 34 angehängt,
welcher durch ein auf der Mittelsäule 16 vorgesehenes, nicht drehbares Lager abgestützt ist.
Ein feststehendes Gerüst 31, das teilweise auf der Wand 17, teilweise auf der Mittelsäule 16 auf ruht,
vermittelt den Zugang zu dem Motor 32 und zu einer Geschwindigkeitsreduzier- und Kraftübertragungseinrichtung
33, durch welche der Krähl in Drehung versetzt ist.
Die Krählarme sind ein aus den Längsstangen 37> 38) 39 und 40 zusammengefügtes Gerüst, das
durch senkrechte, waagerechte, Quer- und Diagonalstreben 41 bis 48 und Verbindungsbleche 49 bis 52
versteift ist. Jeder Krählarm 36 ist mit gehobenen oder schräg geneigten und mit Rücksicht auf die
Bewegungsrichtung rückwärts einwärts verlaufenden Krählern 53 bis 57 versehen. Die Krählarme
schaffen die abgesetzten Feststoffe nach dem Sumpf 18. ·
Jeder Krählarm trägt ferner eine Eckenbearbeitungsvorrichtung, die im einzelnen in den
Fig. 4 bis 9 gezeigt ist.
Dieselbe besteht aus einem Sammel- oder Kehrglied 63, das mit den Enden 74, 75 der waagerechten
schwingbaren' Gelenkrahmen 72,73 durch Drehzapfen verbunden ist. Die inneren senkrechten
Teile dieser Gelenkrahmen sind drehbar in einem Gerüst gelagert, das schräg zum Radius des
Krählarmes 36 an dessen Außenende befestigt ist (Fig. 4). Dieses Gerüst besteht aus oberen und
unteren waagerechten Stangen 80, 81, die durch senkrechte, mittels Diagonalstreben 104 versteifte
Stangen 82, 83 verbunden sind. Die senkrechten Stangen 82, 83 sind mit waagerechten Stangen 102,
IO3 verbunden, die ihrerseits an die Enden der
Längsstangen 37 bis 40 des Krählarmes angeschlossen sind.
Die waagerechten Stangen 80, 81 sind mit Lagern 91, 92 versehen, die die oberen und unteren
Zapfen 85, 86, 87, 88 aufnehmen, welche an den senkrechten Innenteilen der Gelenkrahmen 72, 73
vorgesehen sind. An ihren Außenenden sind mittels der Bügel 89, 90 Lager 95 (Fig. 9) vorgesehen, die
die Drehzapfen 94 aufnehmen; das Kehrglied 63 ist mit Sitzen j6, 77 versehen, in welche die Drehzapfen
94 eingreifen. Es besteht aus einem hohlen oberen Teil (Fig. 7, 8) und einem Blech 64, an
welchem eine Kehr leiste 100 befestigt ist. Diese Leiste besorgt die Reinigung der Ecken bzw. die
Entfernung der abgesetzten Feststoffe aus denselben; die senkrechten Rahmenstangen 82, 83
können mit den waagerechten Stangen 102, 103 durch Bolzen verbunden sein, die durch Schlitze
hindurchgeführt sind; hierdurch wird eine Verbindung geschaffen, die ein geeignetes Zusammenarbeiten
der Kehrleiste 63, 100 mit der Bodenfläche der Behälterecken sichert. Infolge der Schrägstellung
des Rahmens 80 bis 83 ist die Drehachse des Gelenkrahmens 73 gegenüber der des Rahmens
72 nach auswärts und vorwärts verschoben. Das Kehrglied 63 ist ständig und elastisch mit der
unrunden Bahn im Eingriff gehalten, welche durch die geraden Außenwände des Behälters und die gewölbte
Innenfläche der Einsätze 101 gebildet ist. Diese Bahn ist vorzugsweise mit einem senkrechten
Führungsstreifen 60 (Fig. 1 und 2) versehen, der aus vier geraden Teilen 61 und vier gebogenen
Teilen 62 besteht. Das unfertige Ende der Führungsstreifen ist so gebogen, daß es von dem
Vorderende des angrenzenden Führungsstreifens überlappt ist, wobei eine ununterbrochene Führungsbahn
entsteht. Das Kehrglied 63 ist mit einem Gleitstück 97, beispielsweise aus lignum vitae
(Guaiacum officinale), versehen; dasselbe hat Schlitze (Fig. 7,8) durch die die Befeistigungsbol'zen
mit dem Blech 64 geführt sind. Dieses leicht auswechselbare Gleitstück verringert die Abnutzung.
Die ständige Auswärtspressung des Kehrgliedes wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
durch eine Einrichtung 65 (Fig. 6) besorgt; diese umfaßt ein Gewicht 66, das in einem Rahmen auf
dem Krählarm 36 (Fig. 4,6) senkrecht verschiebbar ist. Das Gewicht ist mit einem Zugmittel oder einer
Zugkette 67 verbunden, welche über eine Seilscheibe 68 läuft; die Kette ist am anderen Ende mit
dem Außenende eines Armes 20 verbunden, der in den senkrechten Innenteilen des Gelenkrahmens 72
angeschlossen ist bzw. mit demselben aus einem Teil besteht.
Die Trübe tritt durch Leitung 24 und die öffnungen 26 in die Beruhigungskammer27 ein; sie
steigt dann allmählich aufwärts bis zu dem Überlaufwehr 21, und die geklärte Flüssigkeit läuft über
dasselbe in die Rinne 22 und den Ausfluß 23. Die Feststoffe sinken auf den Boden.
Die Krähler 53 bis 57 schaffen den Schlamm von dem inneren runden Boden teil in den Sumpf 18.
Die Krählglieder 63 bearbeiten die vier Ecken und schaffen die darin abgesetzten Feststoffe aus
denselben. Solange die Krählarme im wesentlichen rechtwinklig zur Seitenwand stehen, sind die Kehrleisten
infolgeZusammenwirkens des Gleitstückes 97 mit einer geraden Führungsleiste 61 mit Bezug auf
die Krählarme rückwärts und einwärts gerichtet, und zwar entgegen der Wirkung des Gewichtes 66.
Wenn die Krählarme weiter gedreht werden, dann werden sie durch Gewicht 66 nach auswärts und
vorwärts gedrückt, welches Gewicht das Gleitstück 97 in ständigem Eingriff mit dem restlichen Teil
des geraden Streifenabschnittes 61 und mit dem gebogenen Streifenabsdhnitt 62 hält; das Kehrglied
erreicht das Höchstmaß seiner Außenverschiebung ungefähr, wenn die Mitte des Streifenteiles 62 erreicht
ist. Dann wird es wieder nach innen und rückwärts bewegt, während das Gleitstück 97
an dem Leistenteil 62 und dem geraden Leistenteil 61 der nächsten Behälterwand entlang wandelt und
das Höchstmaß der Innenverschiebung erreicht, wenn der Krählarm senkrecht zur Seitenwand
steht. Dieser Vorgang wiederholt sich an jeder Ecke; der Schlamm wird dabei aus den Eckennach
innen und dann durch die Krähler 53 bis 57 in den Sumpf 18 geschafft.
In Fig. ι ist die Erfindung an einem quadratischen
Absetzbehälter gezeigt; sie kann natürlich auch in jedem anderen unrunden Behälter verwendet
werden.
Es kann auch jede beliebige Anzahl von Krählarmen vorhanden sein, und es kann einer oder eine
Mehrzahl derselben mit einem Eckenbearbeitungswerkzeug versehen werden. Man könnte auch einen
oder mehrere Krählarme für die Bearbeitung des mittleren Bodenteiles und einen oder mehrere in
radialer Richtung verlaufende Arme anordnen, in denen das Eckenbearbeitungswerkzeug angehängt
ist. Wenn von zwei Krählarmen nur der eine erfindungsgemäß ausgerüstet ist, wird es sich empfehlen,
den anderen auszubalancieren, beispielsweise mit einem Gegengewicht. Diese Gegengewichtsentlastung
kann ganz oder teilweise dergestalt besorgt werden, daß man die Kette 67 über die Behälterachse hinaus verlängert und den
Rahmen für das Gewicht 65 auf dem Arm vorsieht, der keine Eckenbearbeitung besorgt, so daß das
Gewicht diesen Arm entlastet. Man könnte die Anordnung auch so treffen, daß man das Gewicht
während der Auswärtsbewegung des Kehrgliedes 63 einen größeren Druck auf die Führungsbahn 60
ausüben läßt und einen kleineren Druck während der Innenverschiebung; das könnte bewerkstelligt
werden durch Stellungsänderung des Armes 30 im Verhältnis zu dem Gelenkrahmen 72.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Bearbeitung von unrunden bzw. mit Ecken versehenen Absetzflächen mittels drehbarer Kahler, die mit Eckenkehrgliedern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckenkehrglieder (64, 133) an den in ihrer Längsrichtung unverschiebbaren Krählarmenmittels eines Gelenkrahmens drehschwingbar angelenkt sind und während der Umdrehung der Krähleinrichtung als solche in die Ecken der Absetzfläche vorgeschoben und aus denselben zurückgezogen werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkrahmen aus einem an dem Krählarmende drehbar befestigten Gerüst (8o, 8i, 82, 83) und an diesem Gerüst einerseits sowie dem Kehrglied andererseits drehschwingbar angreifenden Gelenkrahmen (72,73) besteht.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkrahmen parallel zueinander angeordnet sind und gleiche Länge besitzen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise aus Gegengewichten (66) bestehenden Eckenkehrer-Außenanpreßmittel und ihre elastischen Verbindungsmittel mit dem Eckenkehrglied auf den Krählarmen gelagert sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Wirkung der Außenanpreßmittel gerichteteInnenanpreßmittel vorgesehen sind, die beispielsweise aus den Führungsstreifen (60, 61, 62) bestehen.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckenkehrer mit einem Gleitstück 97 versehen ist, mittels dessen er gegen die Absetzfläche bzw. die Arbeitsbahn begrenzende Führungsstreifen (60) der Eckeneinsätze (101) gepreßt ist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (75) des einen Traggelenksystems des Eckenkehrers hinsichtlich der Hauptdrehrichtung vor dem Drehzapfen (74) des zweiten Traggelenksystems und auswärts desselben angeordnet sind.
- 8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtungen für das Eckenkehrwerkzeug zur Anpassung desselben an die Eckenabsetzflächen einstellbar gemacht sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen1 509 612 12,55
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