DE935065C - Messanordnung fuer Verkehrsbeobachtungen in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Messanordnung fuer Verkehrsbeobachtungen in Fernmeldeanlagen

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DE935065C
DE935065C DES35556A DES0035556A DE935065C DE 935065 C DE935065 C DE 935065C DE S35556 A DES35556 A DE S35556A DE S0035556 A DES0035556 A DE S0035556A DE 935065 C DE935065 C DE 935065C
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DE
Germany
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bundle
line
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measuring arrangement
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Expired
Application number
DES35556A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl-Ing Knappe
Konrad Dr-Ing Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE935065C publication Critical patent/DE935065C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Meßanordnung für Verkehrsbeobachtungen in Fernmeldeanlagen Für die Beurteilung des über ein Leitungsbündel oder sonstige Vermittlungseinrichtungen fließenden Verkchrs ist nicht nur die Kenntnis der Leistung des Bündels, sondern auch die Anzahl der Belegungen innerhalb eines Zeitabschnittes, wie z. B. der Hauptverkehrsstunde, und die mittlere Belegungsdauer des Bündels erforderlich. Zur Ermittlung der Leistung eines Leitungsbündels bedient man sich bekanntlich eines Amperestundenzählers, der zweckmäßig in Erlang geeicht und vielfach an die Registrierwiderstände der einzelnen Leitungen des Bündels geschaltet ist. Während der Belegung einer Leitung fließt dann über den Registrierkontakt, der durch den Registrierwiderstand bestimmte Strom, der bei gleichzeitiger Bergung mehrerer Leitungen entsprechend ansteigt. Der Meßwert, den der Amperestundenzähler anzeigt, hängt daher von der Anzahl und der Dauer der einzelnen Belegungen ab. Bekanntlich ist dieser Meßwert, d. h. die Leistung y des Bündels gleich dem Produkt aus der Zahl c der Belegungen und der mittleren Belegungsdauer t",. Um aus dem Meßwert .v die mittlere Belegungsdauer zu ermitteln, wäre die Feststellung der Anzahl der Belegungen notwendig. Dies würde bedeuten, daß jeder Leitung des Bündels ein Zähler zuzuordnen ist, der bei jeder Belegung der Leitung um einen Schritt fortgeschaltet wird.
  • Durch die Erfindung soll die Vielzahl von Zählwerken für die Verkehrsmessung eines Leitungsbündels vermieden werden und die zahlreichen ':vleßleitungen erspart werden, die notwendig sind, wenn die Messung an einem zentralen Meßplatz vorgenommen werden soll. Anstatt alle Belegungen der verschiedenen Leitungen des Bündels zu zählen, wird die Zahl und Dauer der Belegungen von nur einer Leitung des Bündels ermittelt. Die mittlere Belegungsdauer ist bekanntlich die Verhältniszahl aus Dauer und Zahl der Belegungen. Wenn nun für die Stichprobenmessung eine solche Leitung aus dem Leitungsbündel ausgewählt ist, die möglichst viele Belegungen erhält, so ist die mittlere Belegungsdauer dieser Leitung mit größter Annäherung auch gleich der mittleren Belegungsdauer des ganzen Leitungsbündels. Da für die Feststellung der mittleren Belegungsdauer einer Leitung lediglich ein Zähler, der die Zahl der Belegungen ermittelt, und ein Zeitzähler erforderlich sind, der gleichfalls ein Schrittschalter sein kann, der während der Belegungszeit der Leitung durch einen Zeittaktgeber fortgeschaltet wird, ist für die Feststellung der mittleren Belegungsdauer für das ganze Bündel nur ein geringer Schaltaufwand erforderlich. Durch Ermittlung der Leistung y des Leitungsbündels läßt sich dann in einfacher Weise aus der mittleren Belegungsdauer des Bündels die Zahl der Belegungen des Bündels errechnen. Die Meßanordnung besteht daher gemäß der Erfindung aus einer die Zahl und Dauer der Belegungen einer Leitung des Bündels bestimmenden Meßeinrichtung, die von einem an dem Registrierausgang dieser Leitung geschalteten Hilfsrelais gesteuert wird, das einen Ersatz-Registrierwiderstand dem die Leistung des Bündels ermittelnden Amperestundenzähler zuschaltet. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß von den Registrierausgängen des zu messenden Leitungsbündels nur zwei Meßleitungen zu dem zentralen Meßplatz geführt werden müssen.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile der Meßanordnung dargestellt sind. Von den einzelnen Leitungen des zu beobachtenden Leitungsbündels sind nur die Registrierkontakte c gezeigt, die geschlossen sind, wenn eine Leitung belegt ist, d. h. das nicht dargestellte Belegungsrelais C erregt ist. Die Registrierwiderstände W und die Registrierkontakte der einzelnen Leitungen sind durch die entsprechende Bezifferung der Leitung, zu der sie gehören, voneinander unterschieden. Kontakt c i und Widerstand Wi gehören zur Leitung i, entsprechend gehören Kontakt c2 und Widerstand W 2 zur Leitung 2. Ist die vorgeordnete Wahlstufe mit Wählern ausgestattet, die bei der Suchwahl aus einer festen Nullstellung laufen, so wird die Leitung i, die auf dem ersten Schritt der Suchwähler liegt, am häufigsten belegt werden, so daß die mittlere Belegungsdauer dieser Leitung als gleich mit der mittleren Belegungsdauer des ganzen Leitungsbündels angesehen werden kann. Von dem Registrierwiderstand W i dieser Leitung ist eine Meßleitung zu dem Hilfsrelais H geführt, das anzieht, sobald die Leitung i belegt ist. Über den Kontakt i lt dieses Relais wird daher der Zähler Z i bei jeder Belegung der Leitung i um einen Schritt fortgeschaltet. Während der Dauer der Belegung der Leitung i ist der Kontakt 2la geschlossen, so daß der Zähler Z2 durch den Zeittaktgeber i" in jeder Sekunde um einen Schritt fortgeschaltet wird. Die beiden ZählerZi und Z2 sind übliche Gesprächszähler. Aus dem Zählerstand von Z 2 und Z i ergibt sich daher die mittlere Belegungsdauer t". für die Leitung i. Diese mittlere Belegungsdauer ist dann auch gleich der mittleren Belegungsdauer des Leitungsbündels. Damit auch die Leistung der Leitung i von dem Erlang-Meter AZ angezeigt wird, wird über den Kontakt 3 h ein Ersatz-Registrierwiderstand W i' an das Erlang-Meter AZ geschaltet, von dem eine Meßleitung zu den Registrierausgängen der übrigen Leitungen des Bündels geführt ist. AZ zeigt daher die Leistung y des Leitungsbündels an. Die Zahl c der Belegungen des Leitungsbündels errechnet sich dann aus der Leistung y und der mittleren Belegungsdauer tm, da bekanntlich

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meßanordnung für Verkehrsbeobachtungen in Fernmeldeanlagen zur Feststellung der mittleren Belegungsdauer und Zahl der Belegungen von Leitungsbündeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßanordnung aus einer die Zahl und Dauer der Belegungen einer Leitung des Bündels bestimmenden Meßeinrichtung (Zi, Z2), die von einem an den Registrierausgang dieser Leitung geschaltetem Hilfsrelais (H) gesteuert wird, und aus einem an die Registrierausgänge des Bündels vielfach geschalteten Amperestundenzähler (AZ) für die Anzeige der Leistung des Bündels besteht, so daß aus der von der Meßeinrichtung (Zi, Z2) ermittelten mittleren Belegungsdauer und der festgestellten Leistung des Bündels sich die Zahl der Belegungen des Bündels errechnet.
  2. 2. Meßanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Kontakt (31a) des Hilfsrelais (H) ein Ersatz-Registrierwiderstand (W i') dem Amperestundenzähler (AZ) bei Belegung der für die Stichprobenmessung ausgewählten Leitung zugeschaltet ist.
  3. 3. Meßanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Stichprobenmessung benutzten Zähler (Z i, Z2) gewöhnliche Gesprächszähler sind.
DES35556A 1953-10-01 1953-10-01 Messanordnung fuer Verkehrsbeobachtungen in Fernmeldeanlagen Expired DE935065C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061836B (de) * 1957-07-25 1959-07-23 Siemens Spa Italiana Verfahren und Vorrichtung zur Zaehlung der Belegungen von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech- und Fernschreibanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061836B (de) * 1957-07-25 1959-07-23 Siemens Spa Italiana Verfahren und Vorrichtung zur Zaehlung der Belegungen von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech- und Fernschreibanlagen

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