DE932840C - Verpackung fuer festes, wasserfreies Alkalimetallhydroxyd - Google Patents
Verpackung fuer festes, wasserfreies AlkalimetallhydroxydInfo
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Description
- Verpackung für festes, wasserfreies Alkalimetallhydroxyd Die Erfindung befaßt sich mit Verbesserungen bei der Verpackung von wasserfreiem Alkalimetallhydroxyd. Bisher wurden wasserfreies Ätznatron oder andere Ätzalkalien verpackt, indem sie bei Temperaturen zwischen etwa 340 und 3700 C geschmolzen in Stahltrommeln gefüllt wurden und erstarrten.
- Danach wurden diese Trommeln verschlossen, verschweißt und an den Verbraucher versandt. Da die zur Verpackung von wasserfreiem Atznatron benutzten Trommeln nicht wieder verwendet werden können, müssen sie billig sein.
- Normalerweise werden dabei den Trommeln die Deckel unmittelbar nach dem Einfüllen aufgesetzt, um zu verhüten, daß das Ätzalkali während des Erstarrens verunreinigt wird; aber auch aus Sicherheitsgründen erfolgt sie. Nach dem Erstarren des Ätznatrons werden die Deckel eingefalzt, die Trommeln gewaschen und gestrichen, und schließlich wird der Deckel der Trommel durch Punktschweißung oder mit Metallschrauben sicher an seinem Platz befestigt. Wurden die Deckel vor dem Erstarren des Ätznatrons eingesetzt, so mußten sie wieder entfernt und der leere Raum in der Trommel mit Luft ausgeblasen werden, um Wasserstoffgas zu entfernen, das sich bildet, wenn das geschmolzene Ätznatron in Berührung mit der Stahltrommel kommt.
- Wird diese Maßnahme unterlassen, so besteht für die Arbeiter beim Punktschweißen der Deckel Gefahr, da sich in der Trommel eine explosive Mischung aus Wasserstoff und Luft befindet. Außerdem ist es unsicher, Trommeln zu versenden, die solche explosiven Mischungen enthalten.
- Nach dem Anstreichen sind die Trommeln zum Versand oder zur Lagerung fertig. Oftmals benötigen aber Trommeln, die mehrere Wochen lang gelagert wurden, infolge von Korrosion an der ungeschützten Oberfläche neue Anstriche. Dies gilt insbesondere für die Böden der Trommeln, bei denen sich nur schwer ein gut bindender wasserabstoßender Anstrich anbringen läßt, und für die Nähte der Stahltrommel-.- Dadurch erhöhen sich die Unkosten.
- Eine noch wesentlichere Schwierigkeit ergibt sich dadurch, daß geschmolzenes Ätznatron bei der Verpackung in die zur Zeit üblichen Stahlbehälter mit Eisen verunreinigt wird. Diese Verunreinigung mit Eisen entsteht gewöhnlich dadurch, daß infolge der durch die hohen Fülltemperaturen im Stahl ver ursachten Beanspruchungen Eisen der Trommel wandung abblättert, oder durch chemische Reaktion zwischen dem geschmolzenen wasserfreien Ätznatron und dem Trommelstahl.
- Im allgemeinen zeigt sich, daß er Eisengehalt heim Einfüllen von wasserfreiem eisenarmem Ätznatron in Stahltrommeln um 50 bis 300 O/o ansteigt.
- Bei wasserfreiem Atznatron mit hohem Eisengehalt, das normalerweise durch V.erdampfuÆng .des Atznatrons in offenen Eisenpfannen entwässert wird, ist diese Erhöhung nicht von Bedeutung, da der Eisengehalt dieses ätznatron bereits. so lioch ist, daß eine weitere Erhöhung während des Einfüllens unwesentlich ist, wohl aber dann, wenn es auf möglichste Eisenfreiheit des Atzalkalis ankommt.
- Es wurde nun gefunden, daß die Schwieriglseiten ohne wesentliche Erhöhung der Verpackungskosten weitgehend dadurch vermieden werden, wenn wasserfreies Ätzalkali in geschmolzenem Zustand in solche aus heiß oder kalt gewalztem Bandstahl hergestellte Stahltrommeln eingefüllt wird sowie darin erstarrt und die Stahltrommeln erfindungsgemäß einen Nickelüberzug von nicht mehr als 0,0254 mm, vorzugsweise zwischen 0,00254 und 0,OI27 mm, haben. Dabei wurde festgestellt, daß gegenüber den in gewöhnlichen Stahltrommeln im Gas enthaltenen IO O/o Wasserstoff der Wasserstoffgehalt des Gases in den vernickelten Trommeln wesentlich weniger als 1 e/o, gewöhnlich nur etwa 0,2 bis o,6 0/0, beträgt. Eine solch niedrige Wasserstoffkonzentration ist nicht explosiv, und es brauchen infolgedessen keine Vorsichtsmaßregeln zur Entfernung von Wasserstoff getroffen zu werden.
- Die Erfindung ist besonders wertvoll für die Verpackens von Ätznatrbn und ähnlichen Alkalimetallhydroxyden, in denen der Eisengehalt vor dem Einfüllen niedrig ist und vorzugsweise unterhalb 0,005 % beträgt.
- Der Nickelüberzug muß dünn sein, da sonst die Kosten für die Herstellung der Trommeln untragbar werden. Normalerweise werden sowohl das Innere wie auch das Außere der Trommel einschließlich des Deckels vernickelt. Das Überziehen kann auf jede übliche Art erfolgen, wie z. B. au£ dem- üblichen galvanischen Wege.
- Es wurde gefunden, daß, ungeachtet der ungewöhnlichen Dünnheit des Nickelüberzuges und des korrosiven Charakters des Ätzalkalis, der Nickelüberzug die Aufnahnre von Eisen und die Erzeugung von Wasserstoff zu einem erstaunlichen Grad reduziert, ohne selbst ernstlich angegriffen zu werden. Selbst bei sehr dünnen Überzügen von z. B. nur O,OI27 mm erhöht sich der Eisengehalt des Ätzalkalis in den Trommeln nur ganz geringfügig.
- Der in der Beschreibung gebrauchte Ausdruck »festes wasserfreies Ätznatron«, »Atzalkali« oder »festes wasserfreies Alkalimetallhydroxyd« soll diejenigen wasserfreien oder fast wasserfreien Hydroxyde umfassen, die bei Zimmertemperatur fest sind und nicht mehr als 15 Gewichtsprozent Wasser enthalten.
- PATENTANSPRVCHE: I. Verpackung für festes, wasserfreies Alkalimetallhydroxyd, z. B. Natriumhydroxyd, in einer geschlossenen Stahltrommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Trommel mit einem Nickelüberzug versehen ist, dessen Stärke nicht mehr als 0,0254 mm beträgt.
Claims (1)
- 2. Verpackung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vernickelung eine Stärke von 0,00254 bis O,OI27 mm hat.
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| DE932840C true DE932840C (de) | 1955-09-08 |
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