DE932085C - Kokille zum kontinuierlichen Giessen von Metallbarren - Google Patents

Kokille zum kontinuierlichen Giessen von Metallbarren

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DE932085C
DE932085C DEC1944A DEC0001944A DE932085C DE 932085 C DE932085 C DE 932085C DE C1944 A DEC1944 A DE C1944A DE C0001944 A DEC0001944 A DE C0001944A DE 932085 C DE932085 C DE 932085C
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DE
Germany
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mold
cooling
adjustable
continuous casting
metal bars
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Expired
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DEC1944A
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English (en)
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Cie Generale Du Duralumin & Du
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Cie Generale Du Duralumin & Du
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/049Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds for direct chill casting, e.g. electromagnetic casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer Kokille zum kontinuierlichen oder halbkontinui.erliehen Gießen von Metallbarren. Bekanntlich entspricht es der Natur von Bußmetallen und, -legierungen, daß das Abkühlen= des flüssigen' Metalls in der Form nach Raum und Zeit schrittweise verläuft, und zwar derart, daß der Erstarrungsprozeß nach isothermischen, im wesentlichen horizontalen Ebenen vor sich geht.
  • Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen zum kontinuierlichen Gießen besteht die Vorrichtung aus einer Form mit Doppetwandung, welche als Kühlkammer für den Wasserumlauf dient, wobei der Wasserabfluß entweder durch ein Röhrensystem oder einfach durchffnuhg.- im unteren Teil der Gießvorrichtung erfolgt. Hierbei ist es schwierig, den obenerwähnten Erstarrungs- . prozeß zu erzielen; die Oberflächen - der Barrensind rauh und zeigen infolge der Unregelmäßigkeit des Wärmeflusses im Kühlmittel führenden Ringraum Absonderungsstellen. Die Gußhaut des Barrens muß dann durch Entkrusten und Drehen entfernt werden, wodurch dieBearbeitung beträchtlich verteuert wird.
  • Man hat auch bereits vorgeschlagen, am unteren Ende einer -aus zwei Teilen zusammengesetzten wassergekühlten Kokille gegen die Oberfläche des aus der Kokille austretenden Gießstranges gerichtete Spalte anzuordnen, um die Abkühlung des gegossenen Metallbarrens zu vervollkommnen.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß es nicht allein genügt, zwei getrennte Strahlen hoher Strömungsgeschwindigkeit für die Kühlung des Barrens zu verwenden, von denen der eine der Abkühlung des noch in der Kokille befindlichen flüssigen Teils, der andere der Abkühlung des erstarrten Barrens dient. Vielmehr ist die leichte Anpaßbarkeit der Kühlwirkung an die jeweiligen Verhältnisse des Gusses erforderlich.
  • Dies wird derErfindung gemäß dadurch erreicht, daß der mindestens zwei ringförmige- Kühlkanäle enthaltende Kühlmantel aus mehreren derart gegeneinander einstellbaren Teilen gebildet ist, daß zwischen diesen regelbare Spalte zur Verteilung der Kühlflüssigkeit zum Innenteil bzw. zum Metallbarren gebildet werden, so daß die Geschwindigkeit der Kühlflüssigkeit durch diese Spalte nach Belieben geregelt werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die gegeneinander einstellbaren Teile aus drei konzentrischen Ringen, die über Gewinde miteinander verbunden sind, so daß die der Führung des Kühlmittels dienenden Spalte zwischen diesen Ringen einstellbar sind.
  • Die Zeichnung zeigt im Längsschnitt beispielsweise eine Gießvorrichtung nach der Erfindung, die jedoch auf dieses Ausführungsbeispiel nicht beschränkt ist.
  • Wie dargestellt, besteht der Kühlmantel aus einem Ring i mit einer kreisförmigen Aussparung, in welcher ein ebenfalls ringförmiger Teil 2 verschraubbar ist, der einen Einstellring für'den Spalt zur Veränderung der Leistung des oberen Bewässerungsstrahles 3 bildet, der in dem Spielraum.8 :zwischen der eigentlichen Form 6 und dem R ing' 2- -umläuft. Auf diesem Ring ist seinerseits ein zweiter Ring q. verschraubt, dessen mehr oder weniger tiefe Einstellung die Regelung des Flüssigkeitsstromes zur Änderung der Leistung des auf den Barren wirkenden Strahles 5 gestattet. Am Boden der Form vereinigt sich diese Flüssigkeit mit jener, welche die Formoberfläche gekühlt hat.
  • Durch größeres oder geringeres Verstellen dieser Schraubringe in dem einen oder anderen Sinne verkleinert oder vergrößert man den Abflußquerschnift des Flüssigkeitsstromes des Kühlmittels (im allgemeinen Wasser). In üblicher Weise angeordnete (nicht dargestellte) Schrauben dienen dann zur Festlegung der Ringe in den S`tellungen,' de--einer gegebenen Legierung entsprechen.
  • Der gesamte Zufluß der Kühlflüssigkeit erfolgt bei 7 durch einen sehr groß bemessenen Querschnitt. Der regelbare Kühlmantel hat in seinem oberen Teil einen Absatz g, von welchem der Flansch des eigentlichen Kokillenrohres 6 durch einfaches Einsetzen aufgenommen wird. Hierdurch ergibt sich eine leichte Auswechselbarkeit. Das Kokillenrohr besteht im wesentlichen aus einem Zylinder von hoch leitfähigem Metall und von geringer Stärke, der vor allem innen blank ist. Die Stärke soll 2,5 mm nicht übersteigen, damit die Kühlwirkung des oberen Strahles auf das Gießgut möglichst hoch ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kokille zum kontinuierlichen Gießen von Metallbarren aus einem mit gekühlter dünner Wandung versehenen Innenteil, das in einem Kühlmantel mit mindestens zwei ringförmigen Kühlkanälen eingesetzt ist, in denen das Kühlmittel umläuft und nach unten in Richtung des gegossenen Barrens entweicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmantel aus mehreren derart gegeneinander einstellbaren Teilen gebildet ist, daß zwischen diesen regelbare Spalte zur Verteilung der Kühlflüssigkeit zum Innenteil bzw. zum Metallbarren gebildet werden, so daß die Geschwindigkeit der Kühlflüssigkeit durch diese Spalte nach Belieben geregelt werden kann.
  2. 2. Kokille nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander einstellbaren Teile aus drei konzentrischen Ringen gebildet sind, die über Gewinde miteinander verbunden sind, so daß die der Führung des Kühlmittels dienenden Spalte zwischen diesen Ringen einstellbar sind. -Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 826 455; USA.-Patentschrift Nr. 705 72i.
DEC1944A 1947-02-04 1950-08-15 Kokille zum kontinuierlichen Giessen von Metallbarren Expired DE932085C (de)

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DEC1944A Expired DE932085C (de) 1947-02-04 1950-08-15 Kokille zum kontinuierlichen Giessen von Metallbarren

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