DE93182C - - Google Patents

Info

Publication number
DE93182C
DE93182C DENDAT93182D DE93182DA DE93182C DE 93182 C DE93182 C DE 93182C DE NDAT93182 D DENDAT93182 D DE NDAT93182D DE 93182D A DE93182D A DE 93182DA DE 93182 C DE93182 C DE 93182C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
mandrel
drop
metal
suitable liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT93182D
Other languages
English (en)
Publication of DE93182C publication Critical patent/DE93182C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/20Measures not previously mentioned for influencing the grain structure or texture; Selection of compositions therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/06Special casting characterised by the nature of the product by its physical properties
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/08Alloys with open or closed pores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: i/$he'sserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1897 ab.
Beim Giefsen eines Metalles oder einer Legirung nach der bekannten Methode, sei es in Sand- oder andere. Formen auf gewöhnliche Art oder in Metallformen durch Giefsen unter Druck, sucht man es stets mit der gröfsten Sorgfalt zu verhindern, dafs das Metall sich mit einem Gase, einer Flüssigkeit oder einem Dampfe mischt.
Die Abführung der Luft ist vorgesehen und hat den Zweck, die Bildung von Blasen zu verhüten, welche in dem Gufsstück Löcher, Blasen, Risse und Brüche hervorbringen und das Stück für den Gebrauch untauglich machen.
In allen Fällen, wo es sich darum handelt, Gufsstücke von homogener Beschaffenheit herzustellen, wird das Metall nach seiner chemischen Zusammensetzung und nicht nach der mehr oder weniger grofsen Cohä'sion seiner Molecule ausgewählt. Die grofse Cohäsion wird aber sehr oft als ein Uebelstand empfunden, da das gröfsere specifische Gewicht eine natürliche Folge derselben ist, und kann es daher von grofsem Nutzen sein, diese Cohä'sion gleichmäfsig zu ändern, oder die Dichte des gegossenen Stückes zu verringern, sei es zu dem Zwecke, mit demselben Material weniger schwere und folglich auch billigere Gufsstücke herzustellen, sei es zu dem Zwecke, dem Stücke eine gleichförmige Porosität zu geben. Dieses ist namentlich für die Fabrikation der Siegelplomben von Werth, welche meistens bei regelrechten Dimensionen unverhältnifsmäfsig leicht sein sollen. Dasselbe gilt für die Platten elektrischer Accumulatoren, welche bei einer gegebenen Dicke eine bestimmte Oberfläche aufweisen sollen, deren Volumen mit einem Wort das einzig Charakteristische und deren beträchtliches Gewicht stets ein Uebelstand ist, desgleichen für die in der Galvanoplastik gebrauchten Anoden, deren grofse Angriffsflächen allein von Werth, deren Cohäsion der metallischen Molecule dagegen ein Hindernifs ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Giefsverfahren, welches die Dichte des gegossenen Stückes beliebig zu verringern gestattet und aufser anderen Vorzügen die Reduction des Gewichtes und der Herstellungskosten zum Zwecke hat.
Zur Erreichung dieses doppelten Zweckes werden während des Gusses in die Masse des geschmolzenen Metalles einige Tropfen einer geeigneten Flüssigkeit, wie Petroleum oder dergl., gespritzt, welche durch ihre Verdampfung und Vertheilung in der geschmolzenen Masse ohne Aenderung der chemischen Zusammensetzung des Metalles dem gegossenen Stücke eine gleichförmige Porosität verleiht und das Gefüge des Metalles gleichmäfsig ändert, wodurch die Dichte des Gufsstückes zwar verringert, die homogene Beschaffenheit aber nichtsdestoweniger erhalten bleibt.
Dieses für die verschiedenartigsten Zwecke geeignete Verfahren soll beispielsweise in seiner Anwendung bei der Fabrikation von Bleiplomben' näher beschrieben werden.
Eine solche Plombe ist in der beiliegenden Zeichnung durch Fig. 1 im Schnitt und durch Fig. 2 in Oberansicht dargestellt.
Das in einem Tiegel geschmolzene Blei wird mit Hülfe einer kleinen Pumpe durch einen Eingufs J in eine geeignete Form M (Fig. 3, 4, 5 und 6) gegossen.
B ist ein Dorn, welcher in die Form in dem Augenblick eindringt, wenn das flüssige Metall durch den Eingufs einfliefst, und welcher dazu dient, die Höhlung C in der Plombe P zu bilden.
Der Dorn B wird mit einer Schicht Petroleum getränkt, welche er beim Eindringen in die Form erhält.
Das Petroleum befindet sich in einem Behälter R, von wo es tropfenweise abfliefst und durch Löcher t der Platte ρ in die Form dringt. Seine Verdampfung vollzieht sich während des Giefsens der Plombe.
Auf solche Weise erhält man eine Siegelplombe von homogener Beschaffenheit, gleichmäfsiger Porosität und bedeutend geringerem Gewicht, als die gewöhnlichen Plomben gleicher Gröfse.
Die Methode zur Einführung der Flüssigkeit oder des Gases in das geschmolzene Metall, sowie die Art der Flüssigkeit, des Gases oder des Dampfes kann nach Wunsch beliebig geändert und den verschiedenen Verhältnissen angepafst werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zur Erzielung poröser Gufsstücke,. dadurch gekennzeichnet, dafs in das geschmolzene Metall beim Eingufs in die Form eine geeignete Flüssigkeit tropfenweise oder ein Gas- bezw. Dampfstrom eingeführt wird.
  2. 2. Zur Herstellung homogener Gufsstücke von verringertem Gewicht, besonders Bleiplomben nach dem durch Patent-Anspruch ι gekennzeichneten Verfahren eine Vorrichtung, bestehend aus einer Form (M) mit Eingufs (J) und Dorn (B), sowie aus einem Behälter. (R), aus welchem Petroleum oder eine andere geeignete Flüssigkeit tropfenweise auf den Dorn (B) und über diesen in die Form (M) fliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT93182D Active DE93182C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE93182C true DE93182C (de)

Family

ID=364628

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT93182D Active DE93182C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE93182C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164102B (de) * 1956-03-19 1964-02-27 Lor Corp Verfahren zur Herstellung von Metallschaumkoerpern
DE1166421B (de) * 1959-01-05 1964-03-26 Lor Corp Verfahren zum Giessen von Formkoerpern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164102B (de) * 1956-03-19 1964-02-27 Lor Corp Verfahren zur Herstellung von Metallschaumkoerpern
DE1166421B (de) * 1959-01-05 1964-03-26 Lor Corp Verfahren zum Giessen von Formkoerpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60319700T2 (de) Geschäumte strukturen von glasbildenden amorphen legierungen
DE2503165C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Sinterkörpers mit örtlich unterschiedlichen Materialeigenschaften und Anwendung des Verfahrens
WO2018108962A1 (de) Verfahren zur herstellung einer strömungsplatte für eine brennstoffzelle
DE1936153B2 (de) Verfahren und giessform zum herstellen von gusstuecken mit kugelgraphit
DE2813892A1 (de) Pulvermetallurgisches verfahren zur herstellung von metallteilen aus metallpulver unter isostatischem heisspressen
DE2524122A1 (de) Verfahren zum herstellen von gegenstaenden aus metallpulver
DE2704376A1 (de) Verfahren zur herstellung von graphithaltigen kupferlegierungen
DE2218455A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und Verwendung zusammengesetzter Schäume sowie nach dem Verfahren hergestellte zusammengesetzte Schäume
DE1583748A1 (de) Herstellung von poly-poroesen Mikrostrukturen
DE2018032B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Karbidhartmetall auf der Basis von WC, TiC und/oder TaC
DE112014004626T5 (de) Verfahren zum Herstellen dichter Werkstücke durch Pulvermetallurgie
DE4335606A1 (de) Oxidations-resistente, partikelförmige Metall-Materialien und Medien und Verfahren zur Bildung derselben
DE93182C (de)
DE2537112C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer Schweißelektrode zum Hartauftragsschweißen
DE2522073A1 (de) Blech aus einer legierung
DE69000588T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung fluessigen metalls an eine gussform.
DE1902367A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver
DE2025793A1 (de) Schlickergießverfahren, insbesondere zur Herstellung gesinterter Metallgegenstände großer Dichte
DE69213005T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von amorphem metalldraht auf eisenbasis
DE1458127A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von zusammenhaengenden Metallkoerpern wie Blech,Stangen od.dgl.
DE1608121A1 (de) Korrosionsbestaendige Kupfer-Nickel-Legierung
DE2262696A1 (de) Aluminium/blei-block od. dgl. und verfahren zur herstellung desselben
DE2406379A1 (de) Metallische (bau)teile und verfahren zu ihrer herstellung
EP2143809B1 (de) Metallschäume aus einer Aluminiumlegierung, ihre Verwendung und Verfahren zur Herstellung
DE1132735B (de) Verfahren zur Herstellung eines warmfesten Werkstoffes