DE93159C - - Google Patents

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DE93159C
DE93159C DENDAT93159D DE93159DA DE93159C DE 93159 C DE93159 C DE 93159C DE NDAT93159 D DENDAT93159 D DE NDAT93159D DE 93159D A DE93159D A DE 93159DA DE 93159 C DE93159 C DE 93159C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in einer neuen Gestaltung des kreisenden Schneidwerkzeuges (Fräs- und Hobelmesser) bestehende Erfindung stellt eine Verbesserung des durch Patent Nr. 74467 geschützten Schneidkopfes und anderer Schneidköpfe verwandter Art dar, bei welchem cylindrisch, aber excentrisch zur Umdrehungsachse des Schneidkopfes gekrümmte Messer auf ebensolcher Unterlage verschoben werden können. Die neue Messerform ermöglicht die Anordnung einer die Umlaufsachse überquerenden Schneide, während auf Schneidköpfen nach Art des Patentes Nr. 74467 nur Messer mit zur. Umlaufsachse paralleler Schneide verwendet werden konnten. Der den Erfindungsgegenstand bildende Messerkopf verbindet die Vortheile, welche die schräg über die Achse laufende Schneide besitzt, mit den besonderen Vortheilen der durch Patent Nr. 74467 geschützten Schneidköpfe. Aufserdem weist das neue Messer mit schräg zur Achse verlaufender Schneide eine ebene Brustfläche auf. Bei den Messern mit schraubenlinienförmiger Schneide ist eine gewundene Brustfläche vorhanden. Eine solche ist nur mit grofser Sorgfalt und Geschicklichkeit herzustellen und beim Nachschleifen genau innezuhalten. Kreist aber ein solches Messer um eine Achse, welche mit der Krümmungsachse des Messers nicht zusammenfällt, so hat jede, wenn auch noch so geringe Veränderung' der Lage der Schneide (mit Bezug auf die Umdrehungsachse) eine Aenderung des erzeugten Schnittprofils zur Folge. ■.-.,-
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung bedeutet B die Schneidkopfwelle, A die Unterlage (Körper des Schneidkopfes), welche im Profil (Fig. 2) durch die um \ ^1 geschlagenen Kreisbögen begrenzt ist, CC ein nach der Unterlage gekrümmtes Messer. Beide Endpunkte yy1 der zur Umdrehungsachse x-x1 parallelen Schneide fallen bei der Projection nach Fig. 2 hinüber in dieselbe Kreislinie n>-u>. Sie sind also vom Mittelpunkt x2 (welcher in der Achse x-x1 liegt) gleich weit entfernt und die Schneidey-y1 beschreibt demgemäfs einen die Ebene X-X1 berührenden Cylinder. Bei einer schräg zur Achse verlaufenden Schneide y-y2 hingegen würde, da ^1 nicht mit x2 zusammenfällt, die Projection von y2 nicht mehr in die Kreislinie w-w, sondern darüber hinaus in den um x1 geschlagenen Kreis v-v fallen, und es würde die Schneide y-y'2 einen Kegelmantel beschreiben, woraus der Schnitt u-u1 (Fig. 3) sich ergeben würde.
Um nun trotzdem bei schräg zur Achse verlaufender Schneide einen cylindrischen Schnitt herzustellen, ist bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Messer die Umfläche, welche in ihrer Durchdringung mit der Brustfläche die Schneide bildet, nicht cylindrisch, sondern kegelförmig gestaltet, und zwar beträgt die Verjüngung so viel, dafs die Projection der vorstehenden Schneidenecke (y2) in den Kreis w-w fällt.
Ein wesentliches und neues Merkmal der neuen Messerform ist also, dafs das Messer
innen cylindrisch, aufsen kegelig gekrümmt ist, wobei die Verjüngung so viel beträgt, dafs das Messer beim Umlauf um x-x1 mit seiner nunmehr die Achse überquerenden Schneide einen Cylinder beschreibt.
Mit Hülfe des durch Patent Nr. 88353 ge~ schützten Instrumentes werden nun unter Innehaltung eines gewissen mittleren Schneidenwinkels zwei parallele Linien verzeichnet, welche von den Punkten y und y'2 ausgehen, wobei diese Linien als Richtschnur für das Anschleifen einer Ebene benutzt werden, welche, die kegelige Umfläche schneidend, eine Schneide erzeugt, die bei richtiger Wahl der Verhältnisse im Umlauf um x-x1 einen Cylinder beschreibt. Wird die Lage der so erhaltenen Brustebene zur Umdrehungsachse festgehalten, so kann das Messer vom Schneidkopf abgenommen, nachgeschliffen, wieder aufgesetzt und auf seiner Unterlage winkelrecht zur Achse nachgestellt werden. Immer wird es wieder das ursprüngliche Profil erzeugen.
Derartige Messer sind in Fig. 4 im Längsschnitt und in Fig. 5 im Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 4 bei einem Schneidkopf des Patentes Nr. 74467 dargestellt. B ist die Welle, A der Körper, C das Messer mit der schräg verlaufenden Schneide C2. Fig. 7 ist ein Schaubild, in welchem die Welle B fehlt. Die Messer sind mit ihrem schwalbenschwanzförmigen Fufs C1 zwischen den axial verschiebbaren Theilen von A eingeklemmt.
eines Profils
Auch zur Erzeugung
irgend
können derartige Messer verwendet werden. Jedes Profil läfst sich auf eine ideelle Grundlinie zurückführen, welche auf dem vom ebenen Messer beschriebenen Cylinder liegt, und so lassen sich beliebig gestaltete Messer mit schräger Schneide herstellen. In Fig. 6 sind zwei derartige Messer, das eine in der Ansicht, das andere im Schnitt, dargestellt. Da das im Umlauf um die Umdrehungsachse das gegebene Urprofil erzeugende Schneidenprofil wesentlich flacher ist als jenes, so kann man die tiefsten Einbuchtungen des Profils am dünnen Ende des Messers anbringen, weil hier jeder Krümmungshalbmesser beim Umlauf weiter ausgreift als ein gleich grofser am dicken Ende. Man erhält dann verhältnifsmäfsig dünne Messer.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Messer für Schneidköpfe nach Art des Patentes Nr. 74467, dadurch gekennzeichnet, dafs das innen cylindrisch gekrümmte, aber nicht um die Achse der Krümmung kreisende Messer zwecks Erzielung einer schräg über die Achse laufenden, aber beim Umlauf des Schneidkopfes gleichwohl einen Cylinder beschreibenden Schneide aufsen kegelig gestaltet und zwecks Erleichterung genauen Nachschleifens der nur in einer gewissen Lage zur Umlaufsachse das verlangte Profil ergebenden Schneide mit einer ebenen, durch zwei von der Umlaufsachse gleich weit entfernte Punkte der Schneide hindurchgehenden Brustfiä'che versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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