DE9314218U1 - Lüftungsanordnung für Gebäude - Google Patents

Lüftungsanordnung für Gebäude

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Description

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Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung
Lüftungsanordnung für Gebäude
05
Die Erfindung betrifft eine Lüftungsanordnung für Gebäude mit einem von einer Lüftungsleitung unter die Dachdeckungsfläche geführten Lüfterelement.
Zur Belüftung von Sanitärfalleitungen oder zur Zwangsentlüftung von Räumen, wie Bädern, Küchen und dergleichen, ist es bekannt, die im Gebäude aufsteigende Lüftungsleitung bis an die Dachdeckungsfläche zu führen und dort mit einer über Dach angeordneten Lüftungsvorrichtung zu verbinden. Derartige Überdachentlüftungsvorrichtungen sind insofern nachteilig, als für die Durchführung des Lüftungsrohres durch das Dach eine spezielle Durchgangspfanne oder -platte erforderlich ist, die jeweils an die verschiedensten Dachsteinformen und -farben angepaßt sein muß. Zudem wird der ästhetische Gesamteindruck durch das über die Dachebene hinausragende Lüftungselement gestört, und außerdem sind diese Lüftungseinrichtungen bei starkem Wind störanfällig.
Zum Stand der Technik zählen darüber hinaus Dachausbildungen mit einem Trockenfirst, bei denen eine mit Lüftungsöffnungen versehene Firstkappe aus Kunststoff abdichtend auf beiden Seiten der Dachoberfläche aufliegt und sich oberhalb der Firstkappe mit Abstand der eigentliche Firststein befindet. Die Windanströmung des Daches bewirkt die Erzeugung eines Unterdruckes im Trockenfirst und begründet die guten Lüftungseigenschaften des auch als Firstlüftersystem bezeichneten Trockenfirstes.
Die DE 3700744 beschreibt eine Lüftungsvorrichtung,
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bei der die Lüftungsleitung nicht durch die aus Dachpfannen oder -platten gebildete Dachdeckungsfläche hindurch über das Dach geführt ist, sondern unmittelbar in einem Firstlüfter, der hier gegenüber dem oben beschriebenen Trockenei 5 first als einteiliges Lüfterelement aus Kunststoff ausgebildet ist, endet. Dieses als Firststein ausgeführte Lüfterelement besteht aus einer Außenwand und einer im Abstand zur Außenwand befestigten, auf der Dachoberfläche aufliegenden Innenwand, so daß in Längsrichtung auf beiden Seiten Spaltöffnungen gebildet werden, die den Raum zwischen den beiden Wänden mit der Außenluft verbinden, während in Längsrichtung der Innenwand eine Öffnung vorgesehen ist, die an die Lüftungsleitung eines Gebäudes angeschlossen ist. Die Entlüftung bzw. Belüftung der aufsteigenden Lüftungsleitung erfolgt gemäß diesem Vorschlag auf der Basis des bei den bekannten zweiteiligen, aus Firststein und Firstkappe bestehenden Firstlüftern herrschenden Unterdruckes im Firstbereich.
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Mit einer weiterhin bekannten, in der DE 3837369 beschriebenen Lüftungsanordnung für eine Sanitärfalleitung wird das Problem der unerwünschten Durchdringung der Dachdeckungsfläche in mit der zuvor dargestellten Lösung vergleichbarer Weise dadurch gelöst, daß die zu entlüftende aufsteigende Leitung in einen Kanal mündet, dessen Auslaßöffnung ebenfalls im Bereich des großen Unterdrucks eines in das Dach eines Gebäudes integrierten Trockenfirstlüfters angeordnet ist.
Abgesehen von den rein konstruktiven Unterschieden zwischen den beiden Firstlüftern sowie der unterschiedlichen Anbindung der Lüftungsleitung an den Firstlüfter, d.h. einmal unmittelbar und im anderen
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Fall über einen an die Leitung angeschlossenen Kanal, sind beide, gleichermaßen auf die Vermeidung der Durchdringung der Dachdeckungsfläche durch Heranführen der Lüftungsleitung in den Bereich eines Trockenfirstlüfters gerichtete Vorschläge insofern nachteilig, als zwischen dem Ende der Lüftungsleitung und dem Firstlüfter mit den gewöhnlich verwendeten flexiblen Rohrleitungen lange Anschlußwege zu überbrücken sind. Damit ist zum einen ein erhöhter Montage- und Kostenaufwand für die Verlegung der flexiblen Schlauchleitungen verbunden, und zwar insbesondere insofern, als bei isolierten Dachräumen mit zwischen den Dachsparren angeordneter Isolierung das Wärmedämmaterial ausgespart werden muß, um die normalerweise in der Nennweite 100 ausgeführten flexiblen Rohrleitungen im Raum verdeckt unterbringen zu können. Als Folge der geschwächten Wärmeisolierschicht bildet der Verlegeweg der flexiblen Rohrverbindung zum anderen in der kalten Jahreszeit eine Wärmebrücke, verbunden mit den negativen Folgen der Kondensatbildung an den entsprechenden Stellen im Innenraum. Die Gefahr der Kondensatbildung besteht im übrigen auch dann, wenn Abluft mit einem hohen Feuchteanteil aus der Sanitärfalleitung oder einem Feuchtraumentlüftungsrohr austritt. Schlägt sich das Kondensat an den Holzteilen der Dachkonstruktion nieder, so wird deren Lebensdauer verringert. Zudem ist diese Art der Lüftungsanordnung auf die tatsächliche Ausbildung des Dachfirstes als Trockenfirst oder zumindest die Anordnung eines als Trockenfirst ausgebildeten einzelnen Trockenfirststeines beschränkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lüftungsanordnung für Gebäude mit einem von einer aufsteigenden Lüftungsleitung unter die Dachdeckungsfläche geführten Lüfterelement anzugeben, die unter Vermeldung des durch die Verlegung flexibler Rohrleitungen
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bedingten Kosten- und Montageaufwandes, der Ausbildung von Wärmebrücken sowie der negativen Folgen einer Kondensatbildung eine sichere ünterdachentlüftung aus zum Dach aufsteigenden Lüftungsleitungen gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Lüftungsanordnung mit einem unter die Dachdeckungsfläche geführten Lüfterelement dadurch gelöst, daß das Lüfterelement unmittelbar am Ort des dachseitigen Endes der Lüftungsleitung angeordnet und mit deren Austrittsöffnung verbunden ist und die Austrittsöffnung des Lüfterelements im Bereich des Lüftungsleitungsendes in den von der Dachdeckungsfläche und einer darunterliegenden Dichtungsfläche begrenzten Lüftungskanal ragt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Lüfterelement in Achsrichtung senkrecht zur Dachdeckungsfläche angeordnet, wobei seine in den Lüftungskanal hineinragende Austrittsöffnung mit der in diesem Bereich hochgezogenen unteren Dichtungsfläche, beispielsweise einer Unterspannbahn, verbunden ist und zur Dachdeckungsfläche vorzugsweise parallel angeordnet ist.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ist das Lüfterelement zur Anpassung an die Sparrenhöhe in der Länge verstellbar ausgebildet und an seinem in einem Befestigungsteil verschiebbaren, zur Lüftungsleitung gerichteten Anschlußstück mit einem Flansch versehen, der das Lüftungselement an einer Wind- und Dampf-0 sperrbahn gegenüber dem Innenraum abdichtet, während das Lüfterelement zum Lüftungskanal hin durch die an der Austrittsöffnung des Lüfterelements bzw. Befestigungsteils verklemmte untere Dichtungsfläche abgedichtet ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist im Abstand
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zur Austrittsöffnung des Lüfterelements eine Prallplatte mit auf den austretenden Luftstrom gerichteten Rippen angeordnet, die bei einer an ein Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung quer zur Dachneigungsrichtung und bei AnschluS an eine Raumentlüftung in Richtung der Dachneigung angeordnet sind. Die Prallplatte kann außerdem mit in Dachneigungsrichtung verlaufenden, nach unten abgewinkelten Rändern versehen und in eben dieser Richtung gewölbt ausgebildet sein.
Nach noch einem anderen Merkmal der Erfindung ist bei der an ein Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung im Bereich der Austrittsöffnung des Lüfterelements ein durch einen Unterdruck im Innenraum der Lüftungsleitung gesteuertes, bei Druckausgleich geschlossenes Rückschlagventil angeordnet.
Weitere Merkmale und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht somit in einer Lüftungsanordnung, bei der der zwischen der Dachdeckungsfläche und der die Wärmeisolierschicht abdeckenden unteren Dichtungsfläche gebildete, über die gesamte Dachbreite und -länge vorhandene Lüftungskanal und die dort herrschende Luftströmung unabhängig von der Anordnung eines Trockenfirstlüfters zur Abführung der aus den Lüftungsleitungen entweichenden Abluft genutzt wird. Das Lüfterelement wird dabei gerade dort angeordnet bzw. die Abluft wird gerade dort in den Lüftungskanal unter der Dachdeckungsfläche geleitet, wo sich der Ausgang der zum Dach aufsteigenden Leitung befindet, Die Strömungsverhältnisse in dem unter Dach liegenden Lüftungskanal reichen in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Anordnung und Ausbildung des Lüfterelements aus, die
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Abluft an jeder Stelle des Lüftungskanals fortzuführen.
Die Strömung der aus dem Lüfterelement austretenden Abluft wird dabei durch den zwischen der Prallplatte und der Austrittsöffnung des Lüfterelements gebildeten Ringspalt sowie durch die nach unten abgewinkelten Ränder und die gewölbte Ausbildung der Prallplatte bestimmt, um dadurch die abströmende feuchte Luft von den Holzteilen der Dachkonstruktion fernzuhalten. Die vorteilhafte Wirkung der Prallplatte besteht jedoch im wesentlichen darin, daß die in der warmen Abluft enthaltene Feuchtigkeit beim Auftreffen auf die kalte Prallplatte kondensiert und damit zu einem großen Teil aus dem Luftstrom ausgeschieden wird. Die Abluft kann somit ohne nachteilige Folgen für die Holzkonstruktion des Daches über das Firstlüftersystem oder in der Dachdeckungsfläche vorhandene Lüfterziegel abgeführt werden.
Beim Anschluß des Lüfterelements an die Lüftungsleitung für ein Fallrohr im Sanitärbereich bewirkt das mit dem Lüfterelement verbundene Rückschlagventil, das in diesem Fall anstelle der Prallplatte vorgesehen ist, einen Verschluß der Lüftungsleitung an deren Austrittsende in Stromungsrichtung der in der Lüftungsleitung aufsteigenden feuchten Luft und nur bei einem im Sanitär-Fallrohr durch eine ablaufende Wassersäule erzeugten Unterdruck ein kurzzeitiges, selbsttätiges Öffnen des Rückschlagventils in entgegengesetzter Richtung, so daß in diesem Fall Luft in das Fallrohr einströmen kann, um dort den erforderlichen Druckausgleich zu bewirken. In dieser Ausführungsform des Lüfterelements kann feuchte Luft nicht an die Holzkonstruktion des Daches gelangen.
Das Lüfterelement ist zweckmäßigerweise über eine Halteplatte seitlich an einem Dachsparren angebracht.
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Es ist aber auch denkbar, das Lüfterelement über von diesem seitlich auskragende Haltearme an den Latten oberhalb der Dachsparren zu befestigen, so daß seine Anbringung genau über der Austrittsöffnung der Lüftungsleitung erfolgen kann.
Durch den Erfindungsvorschlag wird der bei den bekannten Lösungen des Standes der Technik, bei denen die Lüftungsleitung durch montage- und kostenintensive Anordnung von flexiblen Schlauchleitungen bis zum Trockenfirstlüfter verlängert wird, um die Abluft genau in diesem Bereich abzuführen, bestehende Aufwand erheblich verringert, Zudem ist die Gefahr von Wärmebrücken durch ungenügende Wärmeisolierung bei Verlegung der flexiblen Rohrleitungen im Wärmeisoliermaterial vollständig beseitigt, und schließlich gewährleistet die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anordnung und Ausbildung des Lüfterelements eine ausgezeichnete Abdichtung zwischen Lüftungskanal und Innenraum im Bereich der Durchdringung der Wärmeisolierschxcht durch das Lüfterelement. Die Gefahr der Kondensatbildung an der Holzkonstruktion des Daches wird bei Anschluß des Lüfterelements an die Lüftungsleitung sowohl einer Raumentlüftung als auch einer Sanitärfalleitung verhindert. Die Lüftungsanordnung ist unabhängig von der Ausbildung des Firstes als Trockenfirst, d.h. auch bei geschlossenen Firststeinen, funktionsfähig.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: 30
Figur 1 einen Dachaufbau mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Lüftungsanordnung und der Einbindung des Lüfterelements in die Wärmeisolierschicht;
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Figur 2 eine Ansicht des Lüfterelements nach Figur 1 in vergrößerter Darstellung;
Figur 3 eine Ansicht eines Lüfterelements nach Fig. 1, jedoch mit einer oberhalb seiner Luftaustrittsöffnung angeordneten Prallplatte und in einer abgewandelten Befestigungsvariante und
Figur 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Detailansicht eines an die Lüftungsleitung eines Sanitärfallrohres angeschlossenen Lüfterelements mit im Bereich seiner Austrittsöffnung angeordnetem Rückschlagventil.
Das Lüfterelement 16 besteht aus einem als beidseitig offener, ringförmiger Hohlkörper ausgebildeten Befestigungsteil 1 vorzugsweise mit einem an seiner Oberkante vorgesehenen Klemmring 2 und einem an der gegenüberliegenden Seite auf das Befestigungsteil 1 aufgeschobenem Anschlußstück 3, das in seinem unteren, zur Lüftungsleitung 4 einer Sanitärfalleitung, eines Dunstabzugsrohres oder dergleichen gerichteten Ende einen angeformten Flansch 5 sowie einen Stutzen 6 zum unmittelbaren Anschluß an die Lüftungsleitung 4 oder über eine flexible Rohrleitung 7 aufweist. Das Anschlußstück 3 ist an dem Befestigungsteil 1 verschiebbar angeordnet, um gegebenenfalls unterschiedliche Sparrenhöhen ausgleichen zu können. Die flexible Rohrleitung 7 ist z. B. über eine Schelle 8 mit der Lüftungsleitung 4 verbunden.
An dem Befestigungsteil 1 ist eine Halteplatte 9 seitlich angeformt, über die das Befestigungsteil 1 fest an der Seite des Dachsparrens 10 angebracht werden kann.
Nach einer weiteren, jedoch nicht dargestellten Ausführungs-Variante ist das Befestigungsteil 1 mit seitlich aus-
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«4
kragenden Halterungen versehen, um seine Anordnung bzw. Befestigung an den Latten 11 zu ermöglichen und damit eine unmittelbare Verbindung zwischen der Lüftungsleitung 4 und dem Stutzen 6 herstellen zu können.
Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, befindet sich die Öffnung des Lüfterelements 16 einerseits unmittelbar in dem durch die Dachdeckungsfläche 22 - bestehend aus den Dachpfannen 12 - und die untere Dichtungsfläche 13 gebildeten Lüftungskanal 14 und andererseits in unmittelbarer Nähe der oberen Öffnung der Lüftungsleitung 4. Außerdem ist das Lüfterelement 16 in Achsrichtung vorzugsweise senkrecht zur Dachdeckungsfläche 22 angeordnet bzw. im rechten Winkel durch die Wärmeisolierschicht 15 geführt. Somit ist zum einen durch den kürzesten Weg zwischen Lüfterelement 16 und Lüftungsleitung 4 eine einfache und kostengünstige Montage und zum anderen aufgrund des senkrecht zur Neigungsebene der Wärmeisolierschicht 15 angeordneten Lüfterelements 16 in einfacher Weise eine gute Abdichtung an dieser Stelle gewährleistet, indem beispielsweise dem an der oberen Seite der vorgesehenen Wind- und Dampfsperrbahn 17 liegenden Flansch 5 an der Unterseite der Wind- und Dampfsperrbahn 17 ein Gegenflansch 18 mit Dichtungsscheibe 19 zugeordnet ist. Eine weitere Ausführungsform beinhaltet nur einen Flansch, der mittels eines Klebers an der Wind- und Dampfsperrbahn befestigt wird.
Die über der Wärmeisolierschicht 15 angeordnete untere Dichtungsfläche 13 ist am Umfang des Befestigungsteils 1 vorzugsweise mittels des Klemmrings 2 abdichtend befestigt. Das Lüfterelement 16 ist dabei so in die Dachkonstruktion eingebunden, daß seine öffnung oberhalb der durch die Oberseite der Dachsparren 10 bzw. die Unterseite der Konterlatten 21 festgelegten Ebene liegt. Eine beispiels-
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weise als untere Dichtungsfläche 13 verwendete Unterspannbahn wird somit hochgezogen, so daß einerseits auf der Unterspannbahn ablaufende Feuchtigkeit nicht in das Lüfterelement 16 und damit in die Lüftungsleitung 4 oder durch undichten Anschluß in die Wärmedämmung gelangen kann. Andererseits wird durch die hochgezogene Anordnung des Lüfterelements 16 und damit der unteren Dichtungsfläche 13 in dem Lüftungskanal 14 zwischen der Dachdeckungsfläche 22 und der unteren Dichtungsfläche 13 eine Querschnittsverengung und damit ein Bereich erhöhter Strömungsgeschwindigkeit an der Austrittsöffnung des Lüfterelements 16 geschaffen.
In Figur 3 ist das Lüfterelement 16 in einer weiteren Ausführungsform mit einer oberhalb seiner Austrittsöffnung angeordneten Prallplatte 25 dargestellt. Die Abdichtung des Stutzens 6 an der Wind- und Dampfsperrbahn 17 erfolgt über den am Stutzen 6 angeformten Flansch 5 und einen Klemmring 30. Das in dem Stutzen 6 aufgenommene Anschlußstück 3 ist über eine Befestigungsplatte 3a am Dachsparren 10 gehalten. Oberhalb der Austrittsöffnung des Anschlußstücks 3 des Lüfterelements 16 ist die Prallplatte 25 in einem derartigen Abstand angeordnet, daß die Fläche des zwischen der Oberkante des Anschlußstücks 3 und der Prallplatte 25 gebildeten Ringspaltes etwa der Querschnittsfläche der Austrittsöffnung entspricht, während die von der Prallplatte 25 gebildete Fläche etwa doppelt so groß wie die der Austrittsöffnung ist. Die Prallplatte 25 ist an ihrer Unterseite mit Rippen 26 versehen, so daß die Fläche, auf die der aus der Lüftungsleitung 4 austretende Luftstrom auftrifft, noch wesentlich vergrößert wird. An der Prallplatte 25 sind außerdem Füße 27 angebracht, die in dem Anschlußstück 3 bajonettverschlußartig verrastet sind. Schließlich ist an den Füßen 27 der Prallplatte 25 ein Ring 28 vor-
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gesehen, zwischen dem und einem am Anschlußstück angeformten Flansch 29 die untere Dichtungsfläche 13, z.B. eine Unterspannbahn, fest eingespannt ist.
Der aus der Lüftungsleitung austretende Luftstrom trifft auf die Prallplatte 25 und wird - durch den zum Anschlußstück 3 gebildeten Ringspalt verteilt - unter die Dachdeckungsfläche 22 geleitet und über den Firstlüfter 20 bzw. die Lüfterziegel 24 ins Freie abgeführt. In dem Luftstrom enthaltene Feuchtigkeit kondensiert beim Auftreffen auf die Prallplatte 25 und wird damit aus dem Luftstrom ausgeschieden, so daß im wesentlichen feuchtigkeitsarme Luft in den Raum zwischen der Dachdeckungsfläche 22 und der unteren Dichtungsfläche 13 gelangt und die Holzteile der Dachkonstruktion nicht mit Feuchtigkeit beaufschlagt werden.
Bei einer an ein in eine Kanalisation mündenden Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung 4 verlaufen die Rippen 26, wie in Figur 3 dargestellt, quer zur Dachneigung, d.h. in Richtung der Latten 11, auf denen die Dachdeckungsfläche 22 gebildet ist. Das sich an den Rippen bildende Kondensat tropft in die Lüftungsleitung 4 zurück und gelangt in diesem Fall über das Sanitär-Fallrohr in die Kanalisation. Die Ausbildung der Wassertropfen wird dadurch unterstützt, daß die Rippen 26 zum einen relativ scharfe Kanten aufweisen und zum anderen von der Mitte zum Rand der Prallplatte 25 abgeschrägt, d. h. sich verjüngend ausgebildet sind (Fig. 3), so daß die Tropfenbildung erleichtert wird und die Tropfen leicht abreißen und auch tatsächlich in die Austrittsöffnung des Anschlußstückes 3 abtropfen.
Ist das Lüftungsrohr hingegen an eine Raumentlüftung angeschlossen, sind die Rippen 26 unter Vermeidung der
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zuvor beschriebenen abgeschrägten Ausbildung in Richtung der Dachneigung angeordnet, so daß das Kondenswasser an den damit geneigt angeordneten Rippen 26 zu der zur Traufe 23 gerichteten Seite der Prallplatte 25 abfließt und die sich dort bildenden Tropfen auf die untere Dichtungsfläche 13 fallen und von dort über die Traufe 23 abfließen.
Um den Kondensationseffekt zu verbessern, ist die Prallplatte aus einem gut wärmeleitfähigen Material, vorzugsweise Aluminium, gefertigt.
In einer weiteren, zeichnerisch nicht dargestellten Variante ist die Prallplatte 25 nicht wie zuvor beschrieben rund, sondern quadratisch ausgebildet und an ihren in der Dachneigungsrichtung verlaufenden Seitenkanten nach unten abgewinkelt, so daß die aus der öffnung des Anschlußstücks 3 des Lüfterelements 16 austretende, gegebenenfalls feuchte Luft in einem seitlich begrenzten Strom zum Firstlüfter 20 geführt wird. Um die noch feuchte Luft auch von den Latten 11 der Dachdeckungsfläche 22 fernzuhalten, ist die Prallplatte 25 außerdem in Dachneigungsrichtung konkav gewölbt ausgebildet, so daß der Luftstrom unter die Latten 11 geleitet wird.
Wenn das Dach, wie in Figur 1 dargestellt ist, mit einem Firstlüfter 20 ausgerüstet ist, strömt die an der Traufe 23 in den Lüftungskanal 14 in Pfeilrichtung A eintretende Außenluft zum Firstlüfter 20, wobei die aus dem Lüfterelement 16 austretende Abluft zusammen mit der durch den Lüftungskanal 14 strömenden Abluft am First abgeführt wird.
Bei einer ausschließlich an ein Sanitär-Fallrohr und nicht an die Zwangsentlüftung von Räumen angeschlossenen
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Lüftungsleitung 4 ist in den Luftaustrittsquerschnitt des Lüfterelements 16 ein Rückschlagventil 31 eingebunden, das in Richtung der in der Lüftungsleitung 4 aufsteigenden feuchten Luft geschlossen ist, aber bei einem in der Lüftungsleitung 4 aufgrund einer fallenden Wassersäule erzeugten Unterdruck in entgegengesetzter Strömungsrichtung kurzzeitig öffnet.
Gemäß Figur 4 ist das Rückschlagventil 31 durch eine innerhalb des Befestigungsteils 1 außermittig auf einer Drehachse 32 in begrenztem Umfang schwenkbar gelagerte Ventilklappe 33 gebildet, wobei der Ventilklappe an der Innenwand des Befestigungsteils 1 zwei Anschläge 34 und 35 zugeordnet sind und die Ventilklappe 33 außerdem mit einem Rückstellgewicht 36 versehen ist. Im Ausführungsbeispiel ist die kreisförmig ausgeführte Ventilklappe 33 bei geschlossenem Rückschlagventil 31 in einer zur Längsachse des Lüfterelements 16 senkrechten Ebene angeordnet, wobei der Durchmesser der hier rund ausgeführten Ventilklappe 33 - bei einem geringen Spiel zur Innenwand des Befestigungsteils 1 - im wesentlichen dem Innendurchmesser des Befestigungsteils 1 entspricht.
Durch die außermittige Anordnung der Drehachse 32 wird die Ventilklappe 33 in einen größeren Abschnitt 33a und einen kleineren Abschnitt 33b unterteilt. Die Ventilklappe 33 wird bei einem gegenüber dem Atmosphärendruck ausgeglichenen Druck im Innern der Lüftungsleitung 4 unter der Wirkung des an der kleineren Querschnittsfläche 33b wirksamen Rückstellgewichts 36 an dem auf der Seite der größeren Querschnittsfläche 33a angeordneten ersten Anschlag 34 in Schließstellung des Rückschlagventils 31 gehalten, so daß keine feuchte Luft aus der Lüftungsleitung 4 in den Bereich der Dachkonstruktion entweichen 5 kann.
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Bei einem durch eine fallende Wassersäule erzeugten Unterdruck wird die Ventilklappe 33 aufgrund der größeren Kraftwirkung an ihrem größeren Abschnitt 33a nach unten (Pfeil B) verschwenkt, um die Austrittsöffnung des Lüfterelements freizugeben, so daß von außen Luft in die Lüftungsleitung 4 einströmen kann. Nach erfolgtem Druckausgleich gelangt die Ventilklappe 33, deren Öffnungswinkel durch den zweiten Anschlag 35 zum Verhindern eines Umschlagens der Ventilklappe 33 begrenzt ist, unter der Wirkung des Rückstellgewichts 36 wieder in die Schließstellung am ersten Anschlag 34.
Die durch den Druckunterschied zwischen dem Innenraum des Lüftungsrohres und der Atmosphäre gesteuerte Ventilklappe kann bei entsprechend elliptischer Form in Schließstellung auch schräg im Befestigungsteil 1 - wobei sich die Drehachse 32 weiterhin im rechten Winkel zur Längsachse des Lüfterelements 16 befindet - angeordnet sein.
Entsprechend der infolge unterschiedlicher Dachneigungen veränderlichen Lage des Lüfterelements 16 ist außerdem die durch das Rückstellgewicht 36 bewirkte Rückstellkraft an der Ventilklappe 33 des Rückschlagventils 31 veränderbar.
Bei der Ausführung der Lüftungsanordnung mit einer an ein Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung und einem in dem Lüfterelement angeordneten Rückschlagventil ist es weiterhin denkbar, das Lüfterelement im Dachraum, d. h. unterhalb der Wind- und Dampfsperrbahn 17 anzuordnen. Andererseits kann das Rückschlagventil 31 auch in den Stutzen 6 des Lüfterelements eingebunden sein.
Es ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, daß
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die Entlüftung gleichermaßen bei einer geschlossenen Firstausbildung möglich ist. In diesem Fall findet der Luftaustausch über Lüfterziegel 24 statt, die zum Zwecke der Dachlüftung ohnehin vorhanden sein müssen.
Außerdem ist bekannt, daß die Außenluft abhängig vom Windeinfall im Lüftungskanal 14 von der Traufe über den First zur anderen Dachseite strömt, um auf diese Weise die am Lüfterelement 16 austretende Abluft über den gesamten unterhalb der Dachdeckungsfläche zur Verfügung stehenden Lüftungskanal in die Umgebung abzuführen.
Durch die dargestellte Anordnung und Ausbildung des Lüfterelements ist bei Dachkonstruktionen mit und ohne Trockenfirst eine Unterdachentlüftung ohne aufwendige Verlegung flexibler Rohrleitungen zum Dachfirst und ohne Schwächung der Wärmeisolierschicht und Erzeugung zur Kondensation führender Wärmebrücken möglich. In der Abluft enthaltene Feuchte wird zum grossen Teil an der Prallplatte des Lüfterelements ausgeschieden, wobei das Kondensat entweder in das Sanitär-Fallrohr und damit in die Kanalisation gelangt oder über die untere Dichtungsfläche 13 abfließt. Bei einer an ein Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung und in das Lüfterelement erfindungsgemäß eingebundenem Rückschlagventil wird das Austreten von feuchter Luft aus der Lüftungsleitung vollständig verhindert. Das vorgeschlagene Lüfterelement ist einfach aufgebaut, leicht zu montieren sowie an verschiedene Sparrenhöhen anpaßbar und gewährleistet eine gute Abdichtung zur unteren Dichtungsfläche und zur Wind- und Dampfsperrbahn.
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Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Befestigungsteil
2 Klemmring
3 Anschlußstück
3a Befestigungsplatte
4 Lüftungsleitung
5 Flansch
6 Stutzen
7 flexible Rohrleitung
8 Schelle
9 Halteplatte
10 Dachsparren
11 Latte
12 Dachpfanne
13 untere Dichtungsfläche
14 Lüftungskanal
15 Wärmeisolierschicht
16 Lüfterelement
17 Wind- und Dampfsperrbahn
18 Gegenflansch
19 Dichtungsscheibe
20 Firstlüfter
21 Konterlatte
22 Dachdeckungsfläche
23 Traufe
24 Lüfterziegel
25 Prallplatte
26 Rippe
27 Fuß
28 Ring
29 Flansch
30 Klemmring
31 Rückschlagventil 32 Drehachse
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33 Ventilklappe
33a größerer Abschnitt 33b kleinerer Abschnitt
34 erster Anschlag 35 zweiter Anschlag 36 Rückstellgewicht

Claims (1)

  1. 3519.8&mdash;B+A+Bz - 1 -.·' · ·· V"\* *ilt,0j.l993
    Schutzansprüche:
    Lüftungsanordnung für Gebäude mit einem von einer Lüftungsleitung unter die Dachdeckungsfläche geführten Lüfterelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüfterelement (16) unmittelbar am Ort des dachseitigen Endes der Lüftungsleitung (4) angeordnet und mit deren Austrittsöffnung verbunden ist und die Austrittsöffnung des Lüfterelements (16) im Bereich des Lüftungsleitungsendes in den von der Dachdeckungfläche (22) und einer unteren Dichtungsfläche (13) begrenzten Lüftungskanal (14) ragt.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüfterelement (16) aus einem als ringförmiger Hohlkörper ausgebildeten Befestigungsteil (1) mit an diesem verschiebbar und abdichtend befestigtem rohrförmigen Anschlußstück (3) ausgebildet ist, wobei an dem in den Lüftungskanal (14) ragenden Ende des Befestigungsteils (1) ein Klemmring (2) vorgesehen und im Bereich des gegenüberliegenden Endes des Anschlußstückes (3) ein Flansch (5) angeformt ist.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Befestigungsteil (1) eine Halteplatte (9) zur Befestigung am Dachsparren (10) angeformt ist.
    3519.8&mdash;B+A+Bz - 2 - .' · · · I "I * *1^^0§.1993
    4.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Befestigungsteil (1) seitlich auskragende Halterungen zur Befestigung des Lüfterelements (16) an den Latten (11) vorgesehen sind.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüfterelement (16) in Achsrichtung senkrecht zur Dachdeckungsfläche (22) angeordnet ist und seine mit dem Befestigungsteil (1) in den Lüftungskanal (14) hineinragende Austrittsöffnung mit der unteren Dichtungsfläche (13) fest verbunden ist.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung des Lüfterelements (16) parallel zur Dachdeckungsfläche (22) angeordnet ist.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand zur Austrittsöffnung des Lüfterelements (16) eine Prallplatte (25) angeordnet ist.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Luftaustrittsfläche des zwischen dem Anschlußstück (3) des Lüfterelements
    (16) und der Prallplatte (25) gebildeten Ringspalts etwa
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    3519.8&mdash;B+A+Bz - 3 -/' · ·; : **: " £4 .-Q^. 199
    der Fläche der Austrittsöffnung entspricht.
    9.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (25) aus einem gut wärmeleitenden Material besteht.
    10. Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, d a durch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (25) des Lüfterelements (16) mit zu dessen Austrittsöffnung gerichteten Rippen (26) versehen ist.
    11. Lüftungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Rippen (26) scharfkantig ausgebildet sind.
    12. Lüftungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Rippen (26) bei einem an die Lüftungsleitung (4) angeschlossenen, mit der Kanalisation verbundenen Sanitär-Fallrohr quer zur Dachneigungsrichtung angeordnet sind.
    13. Lüftungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Rippen (26) vom Rand zur Mitte in einer zur Austrittsöffnung gerichteten Neigung verlaufen.
    14. Lüftungsanordnung nach Anspruch 10 Oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Rippen (26) bei einem an die Lüftungsleitung (4) angeschlossenen, zu
    3519.8&mdash;B+A+Bz - 4 -#·" : *: t "I * *$4·.&bgr;
    entlüftenden Raum in Dachneigungsrichtung angeordnet sind.
    15.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (25) rund ist.
    16.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (25) quadratisch ausgebildet, an den in Dachneigungsrichtung verlaufenden Seitenkanten nach unten abgewinkelt und in Dachneigungsrichtung konkav gewölbt ist.
    17.
    Lüfteranordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 16 , dadurch gekennzeichnet, daß die Prall- platte (25) über Füße (27) in dem Anschlußstück (3) bajonettverschlußartig verrastet und über einen Ring (28) sowie einen Flansch (29) am Anschlußstück (3) abdichtend die untere Dichtungsfläche (13) und das Anschlußstück (3) angeschlossen sind.
    18.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß bei einer an ein Sanitär-Fallrohr angeschlossenen Lüftungsleitung
    (4) im Lüfterelement (16) ein durch einen Unterdruck im Innenraum der Lüftungsleitung (4) gesteuertes, bei Druckausgleich mit der Atmosphäre geschlossenes Rückschlagventil (31) angeordnet ist.
    19.
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    LüftungSanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , daß das Rückschlagventil (31) durch eine um eine zur Längsachse des Lüfterelements (16) senkrechte, außermittig angeordnete Drehachse (32) innerhalb des Lüfterelements (16) bzw. dessen Stutzens (6) oder Befestigungsteils (1) in begrenztem Umfang schwenkbare Ventilklappe (33) gebildet ist, wobei einem größeren Abschnitt (33a) der Ventilklappe (33) an der Innenwand des Befestigungsteils (1) bzw. Stutzens (6) und auf der der Austrittsöffnung zugewandten Seite der Ventilklappe (33) ein erster Anschlag (34) zugeordnet ist, während im Bereich des kleineren Abschnitts (33b) der Ventilklappe (33) ein Rückstellgewicht (36) vorgesehen ist.
    20.
    Lüftungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß das Rückstellgewicht (36) zur Änderung der Ruckstellkraftwirkung auf die Ventilklappe (33) veränderbar ist.
    21.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Ventilklappe (33) im Bereich des kleineren Abschnitts (33b) ein zweiter Anschlag (35) zur Begrenzung des Öffnungswinkels der Ventilklappe (33) vorgesehen ist.
    22.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilklappe ( 33) in Schließstellung des Lüfterelements (16) mit Bezug auf dessen Längsachse in einer waagerechten oder einer geneigten Ebene angeordnet ist, wobei die
    3519.8---B+A+Bz - 6 -.·* * ' %,: [\* * Hk\QS.1993
    Form der Ventilklappe (33) im wesentlichen jeweils der im Innern des Lüfterelements (16) in Schließstellung abgedeckten freien Querschnittsfläche entspricht.
    23.
    Lüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (3) des Lüfterelements (16) über seinen Flansch (5) und einen Gegenflansch (18) sowie eine Dichtungsscheibe (19) gegenüber einer Wind- und Dampfsperrbahn (17) an der Unterseite einer Wärmeisolierschicht (15) abgedichtet ist.
    24.
    Lüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wind- und Dampfsperrbahn (17) mittels eines Klebers am Flansch (5) befestigt ist.
    25.
    Lüftungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Rückschlagventil (31) versehene Lüfterelement
    (16) unterhalb der Wind- und Dampfsperrbahn (17) im Dachraum angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2492411A2 (de) 2011-02-25 2012-08-29 Monier Roofing Components GmbH In ein mit Dachsteinen eingedecktes Dach einsetzbare Lüftungsvorrichtung
NL2008160C2 (nl) * 2011-09-05 2013-03-07 Wilhelmus Josephus Alex Wall Elementen die gebruik maken van de luchtstroming langs gebouwen om ingestraalde zonnewarmte via de spouw af te voeren.

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DE102011000944A1 (de) 2011-02-25 2012-08-30 Monier Roofing Components Gmbh In ein mit Dachsteinen eingedecktes Dach einsetzbare Lüftungsvorrichtung
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