DE93045C - - Google Patents
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- DE93045C DE93045C DENDAT93045D DE93045DA DE93045C DE 93045 C DE93045 C DE 93045C DE NDAT93045 D DENDAT93045 D DE NDAT93045D DE 93045D A DE93045D A DE 93045DA DE 93045 C DE93045 C DE 93045C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
- F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
- F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
- F01L25/06—Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES.
PATENTAM
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die Erfindung betrifft die Vertheilungsschieberanordnung direkt wirkender Dampfpumpen ohne
Dr.ehkrafterzeugung. Gemäfs der Erfindung, durch welche die Steuerung vervollkommnet
und wirksamer gemacht werden soll, wird der Hauptschieber unter Vermittelung eines Hülfsschiebers
gesteuert, welcher auf einem Schieberspiegel am Rücken des Hauptschiebers in einer
Richtung verschiebbar angeordnet ist, die entgegengesetzt oder unter einem rechten Winkel
zu der Bewegungsrichtung des Hauptschiebers versetzt ist. Die neue Schiebervorrichtung ist
von einer Bauart, die sehr hohen Druckbeanspruchungen, ebenso wie gewöhnlichen Pressungen
ausgesetzt werden kann.
Die Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung in mehreren
Abänderungen veranschaulicht; in diesen Zeichnungen ist:
Fig.· ι und 2 der Querschnitt und der Längsschnitt,
wobei die Schnittebene für Fig. 1 in Richtung der Arbeitscylinderachse, für Fig. 2
rechtwinklig dazu angenommen ist.
Fig. 3 ist eine theilweise Oberansicht des Haupt- und Hülfsschiebers in der Anordnung
nach Fig. 1, und 2. „
Fig. 4 und 5 sind den Fig. 1 und 2 ähnliche Schnittdarstellungen für eine Abänderung
der Steuerungsvorrichtung.
Fig. 6 ist eine Schieber-Oberansicht derselben.
Fig. 7 stellt im Schnitt durch den Hauptschieber eine weitere Anordnung des Erfindungsgegenstandes
dar.
Mit Bezug auf Fig. 1, 2 und 3 bezeichnet M den Hülfsschieber, der sich in Querrichtung
über dem mit entsprechendem Schieberspiegel ausgerüsteten Hauptschieber F bewegen kann,
während dieser letztere, innerhalb des Schieberkastens D durch Stege D1 geführt, für Bewegung
auf dem Schieberspiegel mit den Kanälen A, B und C eingerichtet ist. Von diesen
Kanälen des im Grunde des Schieberkastens D vorgesehenen Schieberspiegels vermitteln die
mit A und B bezeichneten den Dampfeinlafs zum Arbeitscylinder E, und der Kanal C bildet
den Auspuffweg. Der Körper des Hauptschiebers F hat aufsen rechteckigen Querschnitt
und ist mit einem inneren Cylinder F1 vereinigt, von welchem durch eine mittlere Scheidewand
i72 zwei Cylinderräume abgetheilt sind.
Letztere nehmen in ihren gegen die Schieberenden gerichteten Oeffnungen hineinpassende
Kolben G G1 auf, die in fester Lage bei den Endwandungen des Schieberkastens D gehalten
werden und mittelst einer durch ein Loch der Scheidewand F2 hindurchführenden Stange G2
verbunden sind. Zur Festlegung der Kolben G G1 dienen Widerlager G3, die aus zwei innerhalb
und aufserhalb der bezüglichen,Schieberkastenwand eingelassenen, mittels Schraubenbolzen
verbundenen Scheibenkörpern bestehen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die als Ueberführungswege
für den Dampf dienenden Expansionskammern H1J1 des Hauptschieberkörpers
münden getrennt an den Vertheilöffnungen HJ der unteren Schieberfläche aus,
welche aufserdem mit einer zwischen H und J gelegenen Auspuffkammer oder Muschelhöhlung
C1 derart versehen ist, dafs diese entweder den Kanal B oder den Kanal A mit dem Auspuff
C verbinden kann, wobei gleichzeitig entweder die Oeffnung J mit A oder die Oeffnung
H mit B communicirt. An dem auf dem Rücken des Hauptschiebers angebrachten
Schieberspiegel münden die Kanäle K und L, welche im Verkehr mit den Cylinderräumen
zwischen den Kolben G G1 und der Scheidewand F2 sind. An demselben Schieberspiegel
münden die Expansionskamm'erkanäle H2 J2 (Fig. 3) und ferner Kanäle C2 C3, welche mit
der Auspuffkammer C1 in Verbindung stehen. Der Hülfsschieber M ist ein eigentümlich geformter
Muschelschieber (Fig. 3) und wirkt mittelst einer Auspuffkammer Ai1 so, dafs entweder
K oder L b'ezw. der eine oder andere Cylinderraum an der Scheidewand C3 mit dem
Auspuff in Verkehr gesetzt wird.
Wenn der Hülfsschieber M- mittelst .seiner
Schieberstange M'2 quer zum Hauptschieber
über demselben zur Endlage gemäfs Fig. 1 und 3 verschoben wird, öffnet sich der Äuspuffweg
bei ÜTdurch Verbindung mit Ai1 C3 C1 C
für den einen Cylinderraum, so dafs Druckentlastung zwischen dem zugehörigen Kolben G
und der Scheidewand F'2 eintritt, während gleichzeitig Dampfeinströmung bei dem.anderen
gegenüberliegenden Cylinderraum ermöglicht ist, indem der Kanal L vom Schieber M ungedeckt
liegt. Der im zuletzt bezeichneten Cylinderraum wirksame Druck treibt daher den
Hauptschieber F selbst -zur· änderen : Endlage.
Zufolge der Bewegung des Hülfsschiebers M ist der Expansionskanal H2 freigelegt und
communicirt nun mit dem entsprechenden Kanal B am Schieberspiegelgrunde des Schieberkastens
D derart, dafs Dampf hinter den Arbeitskolben tritt (Fig. 2) und zur Vollendung eines
Treibhubes Anlafs giebt. Wenn der Hülfsschieber M umgekehrt bewegt wird, wird der
Kanal L durch Af1 C2 zum Auspuff C1C verbunden
und die Druckentlastung für den bezüglichen Cylinderraum zwischen dem Kolben
G1 und der Scheidewand F'2 herbeigeführt; Dampf tritt bei dem inzwischen freigelegten
Kanal K zwischen den anderen Kolben G und die Scheidewand F2 und bewirkt die Umsteuerung
des Häuptschiebers .F zur entgegengesetzten Endlage, wonach der Kanal J2, sofern
er eröffnet ist, den Frischdampfweg zum Hauptkanal A darbietet und der Hauptkolben
infolge dessen einen Treibhub entgegengesetzter Richtung wie vorher vollendet.
Im Anschlufs an den Schieberspiegel auf dem
Grunde des Schieberkastens D sind Kanäle NN1
vorgesehen, welche durch Vermittelung von Kammern iV2 und durch mit Niederschraubventilen
N3 regulirbare Oeffhungen hindurch
mit den zugehörigen benachbarten Hauptkanälen A bezw. B verkehren. Jedesmal, wenn
der Hülfsschieber M den einen oder anderen der Expansionskammerkanäle H2 J2 geschlossen
hat, bleibt der Nebenventilweg N oder N1 ohne
Ueberd eckung und läfst einen geringen, durch Einstellung der Ventile N3 TV4 regelbaren Dampfbetrag
hindurchtreten, so dafs der Hauptkolben seinen Hub ohne Stofs vollenden kann. Entweder
der Kanal N oder der Kanal N1 wird inzwischen von dem Hauptschieber F überdeckt,
sofern der benachbarte Kanal A oder B gerade mit dem Auspuff C C1 im Verkehr ist.
Bei der anderweitigen Ausführungsform der neuen Schiebervorrichtung, welche Fig. 4, 5
und 6 darstellen, ist diejenige bauliche Abänderung getroffen, dafs der Schieberspiegel
mit den Kanälen A B C in Form einer Platte Q.
auf dem Boden des Schieberkastens D festgelegt ist und eine concave Führungsfläche für
den im Querschnitt rund gestalteten Hauptschieber F darbietet. Die Kolben G G1 sind
in diesem Falle mit Packungsringen G* versehen und werden je für sich mittelst einer
Schraube G5 gegen die Wandungen des Schieberkastens festgelegt. Der Hauptschieber F trägt
ferner Führungsflantsche Jf71, mittelst deren er auf dem Schieberspiegelgleis in Stellung gehalten
wird. Aufserdem sind an diesem Hauptschieber F die Expansionsdampfwege fortgelassen,
die bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform mittelst des Hülfsschiebers wechselseitig
geschlossen und geöffnet werden. Statt dessen tritt der Dampf unmittelbar an den
diesseits und jenseits des Muschelhauptschiebers sich freilegenden Hauptkahälen: AB ein. Mit
der Ausnahme, dafs die Schieber F und M
nicht mit Expansionswirkung arbeiten können, ist die Wirkungsweise dieselbe, wie sie vorher
beschrieben ist.
In Fig. 7 ist eine dritte Abänderung der
Schiebervorrichtung veranschaulicht, bei welcher vorausgesetzt ist, dafs der Hauptschieber sich
auf einem concaven Schieberspiegel führt und sich zur Verhinderung des Kippens mit den
Ansätzen F1 stützt.. Die Expansionskammern H1 J1 und Kanäle H2 J2 sind vorhanden und
letztere münden an einem als eine obere Abflachung des Hauptschiebers sich darstellenden
Schieberspiegel, auf welcher in Querrichtung der Hülfsschieber zu gleiten bestimmt ist. Die
sonstige Anordnung und die Wirkungsweise entsprechen derjenigen der zuerst beschriebenen
Ausführungsform. ■ .
Vermöge der neuen Einrichtung des Steuerungswerkes gemäfs vorliegender Erfindung
kann man eine grofse wirksame Querschnittsfläche der zum Cylinder leitenden Kanäle erzielen,
zugleich auch eine Vergröfserung der Fläche, auf welcher der Hülfsschieber läuft,
so dafs die Möglichkeit der Anbringung gröfserer
Oeffnungeii für die Expansionswege und eines längeren Hülfsschieberhubes gegeben ist. Aufser-.
dem ist an der neuen Schiebervorrichtung die Anordnung der Nebenwegventile zu bemerken,
die Dampf an den Cylinderkanä'len behufs Ausschlusses von Arbeitskolbenstöfsen einlassen.
Claims (1)
- Pa tent-An Sprüche:Steuerungsvorrichtung für direkt wirkende Dampfpumpen mit einem Hauptschieber (F) und einem quer über demselben beweglichen Hülfsschieber (M), welcher bei seiner Bewegung wechselseitig die zu zweiCylinderräumen diesseits und jenseits des Hauptschiebers führenden Kanäle (KL) eröffnet und mit dem Auspuff auf dem Wege durch den Hauptschieber zum Verkehr bringt, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf diese Weise mittelbar durch Dampfwirkung hin- und hergeschobene Hauptschieber (F) selbst Träger der nach beiden Enden hin geöffneten Cylindermäntel ist, in welchen feststehende, von den Gehä'usestirnseiten gehaltene Kolben (G G1) die Cylinderräume begrenzen, die mittelst Zwischenwand (F2)' am Hauptschieberkörper getrennt sind und in welche die Kanäle (KL) münden.
Ausführungsform der Steuerungsvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Hauptschieber (F) auf einem concaven, von einer besonderen Platte (Q) am Gehäusegrunde gebildeten Schieberspiegel geführt und mit Ansätzen (F1) versehen ist, um sich zur Verhinderung der Kippung auf Seitenleisten des Schieberspiegels zu stützen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93045C true DE93045C (de) |
Family
ID=364507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93045D Active DE93045C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93045C (de) |
-
0
- DE DENDAT93045D patent/DE93045C/de active Active
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