DE930309C - Heizscheibe, insbesondere solche mit Vorrichtungen zur Behebung von Sichtstoerungen durch Regen, Schnee u. ae. - Google Patents

Heizscheibe, insbesondere solche mit Vorrichtungen zur Behebung von Sichtstoerungen durch Regen, Schnee u. ae.

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DE930309C
DE930309C DEA3351D DEA0003351D DE930309C DE 930309 C DE930309 C DE 930309C DE A3351 D DEA3351 D DE A3351D DE A0003351 D DEA0003351 D DE A0003351D DE 930309 C DE930309 C DE 930309C
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heating
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DEA3351D
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Walther Bethge
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/023Cleaning windscreens, windows or optical devices including defroster or demisting means
    • B60S1/026Cleaning windscreens, windows or optical devices including defroster or demisting means using electrical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description

  • Heizscheibe, insbesondere solche mit Vorrichtungen zur Behebung von Sichtstörungen durch Regen, Schnee u. ä. Zur Beseitigung der Sichtstörungen, die durch Regen oder Schnee an Sichtscheiben verursacht werden, wird bei normalen Anforderungen (beispielsweise am Auto) ein Pendelscheibenwischer verwendet. Bei höheren optischen Anforderungen genügen die Sichtverhältnisse nicht, da die Pendelwischer in einem verhältnismäßig langsamen Rhythmus das Blickfeld bestreichen. Bei hoher Beaufschlagung tritt eine Sichtverbesserung durch den Pendelwischer kaum noch ein. Eine wesentliche Steigerung des Pendelrhythmus ist nicht möglich; zudem würde die Behinderung durch den Wischer selbst störend wirken. Man hat sich am Flugzeug, wo hohe Beaufschlagung häufiger ist und besonders bei Start und Landung stark behindert, durch umlaufende Wischer geholfen. Durch Wahl einer genügend hohen Umdrehungszahl konnte auch die Sichtbehinderung durch den Wischer behoben werden. Beiden beschriebenen Systemen haftet indessen der Nachteil an, daß die Scheiben mit der Zeit verkratzt werden, wobei der umlaufende Wischer mit seiner höheren Geschwindigkeit sich ungünstiger verhält.
  • Ein Verfahren, welches das Verkratzen der Scheibe vermeidet, beruht darauf, die Scheibe selbst - in entsprechender Form - so :schnell umlaufen zu lassen, daß die Zentrifugalkräfte die auftreffenden Wassertropfen oder Schneeteilchen abschleudern. Die erzielte Sicht ist hierbei sehr gut. Bei Temperaturen unter o° genügen die genannten Mittel zur Sichterhaltung nicht. Wasser, besonders wenn es unterkühlt ist, oder nasser Schnee friert an den kalten Scheiben an. Die Haftfestigkeit dieser Esschicht ist so erheblich, daß mechanische Mittel zur laufenden Entfernung vollkommen un-Mittel auf Grundlage niederer Alkohole mit I zulänglich sind.
  • Als Abhilfe gegen die Vereisung der Scheiben hat man eislösende, gefrierpunkterniedrigende bis 3 OH-Gruppen anzuwenden versucht. Solche Flüssigkeiten bzw. deren Gemische spritzt man entweder durch die hohle Achse aus, daß sie durch den Fahrtwind sich auf der Scheibe niederschlagen, oder man führt sie dem Wischer zu, aus dem sie durch Bohrungen auf die Scheibenoberfläche austreten. Nachteilig in der Anwendung ist, daß die Schlierenbildung bei den zäheren Alkoholen erheblich ist, während die Alkohole mit einer OH-Gruppe (Methyl- oder Äthylalkohol) leicht brennbar sind und durch Einatmung ihrer Dämpfe für die Besatzung eine gewisse Gefährdung darstellen.
  • Nach Patent 9o7 97I sind Heizscheiben mit sehr eng liegenden Heizdrähten bekannt. Beim Einsatz dieser Heizscheiben am Flugzeug hat sich gezeigt, daß bei normalen Fluggeschwindigkeiten eine Sichtbehinderung durch das abfließende Wasser genau so wenig wie durch auftreffenden Reigen oder Schnee eintritt. Jedoch treten starke Behinderungen bei Start und Landung ein oder ganz allgemein bei Geschwindigkeiten bis etwa Ioo km/h.
  • Es ist versucht worden, derartige Heizscheiben mit Wischern zu verwenden. Es zeigten sich aber Nachteile dadurch, daß bei kleinerer Heizfläche der Wischer an den unbeheizten, vereisenden Stellen hängenbleibt oder daß bei größerer Heizfläche Wärmestauungen an den vom Wischer nicht bestrichenen Zonen auftreten, die unter Umständen zur vorzeitigen Zerstörung der Scheiben führen können. Man brachte deshalb notgedrungen Wischer und Heizscheibe an verschiedenen Stellen an.
  • Demgegenüber sieht die Erfindung vor, durch entsprechende Aufteilung des Heizgitters die Herzfläche dem Wischbereich anzupassen. Derartige Heizflächen sind gegenüber den sonst üblichen eckigen Heizflächen auch insofern günstiger, als kritische Glasspannungen, hervorgerufen durch die Ausdehnung des beheizten Scheibenteils gegenüber den unbeheizten, erst bei höheren Belastungen auftreten. Zweckmäßigerweise kann die Heizleistung zum Ausgleich des Wärmeflusses parallel zur Scheibenoberfläche am Rande der beheizten Scheibe verstärkt werden. Dadurch wird die Randvereisung beseitigt.
  • Ein vornehmlich höheren Anforderungen genügendes Verfahren sieht vor, das Heizgitter in eine umlaufende Scheibe .einzulassen. Dabei hat aber die Zuleitung des Heizstroms durch einen oder mehrere Schleifringe bisher nicht befriedigt, da ein verhältnismäßig hoher Anpreßdruck der Bürsten notwendig ist.
  • Zur sicheren Stromübertragung sieht die Erfindung vor, einen Stromerzeuger mit der Scheibe derart umlaufen zu lassen, daß die Stromzufuhr in fester Leitung nach dem Heizgitter der umlaufenden Scheibe geführt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Heizscheibe nach Patent 9o7 97I, gekennzeichnet durch kreisförmige oder elliptische Heizflächen oder Sektoren davon und Unterteilung des Heizgitters zur Erzielung einer gleichmäßigen Oberflächentemperatur.
  2. 2. Heizscheibe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Wärmeflusses parallel zur Scheibenoberfläche eine verstärkte Heizleistung am Rande der Scheibe vorgesehen ist, welche die Randvereisung beseitigt.
  3. 3. Heizscheibe nach Anspruch i und i2, gekennzeichnet durch einen Scheibenwischer, dessen Wischerbeneich sich mit der beheizten Fläche dreckt.
  4. 4. Heizscheibe nach Anspruch i und 2, die um ihren Mittelpunkt drehbar isst, gekennzeichnet durch einen mitumlazfenden Stromerzeuger für das Heizgitter. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. i 6o6 52.6.
DEA3351D 1943-08-14 1943-08-14 Heizscheibe, insbesondere solche mit Vorrichtungen zur Behebung von Sichtstoerungen durch Regen, Schnee u. ae. Expired DE930309C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1606526A (en) * 1925-12-07 1926-11-09 Walter D Graham Windshield and the like

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1606526A (en) * 1925-12-07 1926-11-09 Walter D Graham Windshield and the like

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