DE9302750U1 - Handgeführter Einachsschneepflug - Google Patents

Handgeführter Einachsschneepflug

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DE9302750U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
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    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
    • E01H5/061Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by scraper blades

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Description

18/1
Julius Tielbrüger GmbH & Co. KG
Qjypenwehe NR. 284, 4995 Stemwede
Handgeführter Einachsschneepflug
Die vorliegende Erfindung betrifft einen handgeführten Einachsschneepflug
mit zwei auf einer angetriebenen Achse drehfest aufgesetzten Antriebsrädern, einem Lenker und einem dem Lenker gegenüberliegenden, einstellbaren Schneeräumschild.
Ein in Rede stehender Einachsschneepflüg^ wird benutzt, um den Schnee von
überwiegend von Fußgängern begangenen Plätzen, Wegen oder dergleichen zu
räumen. Diese Plätze oder Wege sind häufig mit Platten belegt. Das Schneeräumschild läßt sich nicht nur in eine Winkelstellung zur Achse des Einachsschneepfluges einstellen, sondern auch in der Höhe. Dazu sind an den beiden Seiten des Schneeräumschildes an der der Achse zugewandten Seite zwei
Führungsrollen gelagert, die höhenmäßig zur unteren Kante des Schneeräum-
Schildes eingestellt werden können. Dadurch wird vermieden, daß das Schneeräumschild die Platten oder Pflastersteiine berührt, wodurch sie beschädigt würden. Demzufolge verbleibt immer eine, wenn auch relativ dünne Schneeschicht auf der Fläche. Häufig werden auch öffentliche Plätze mit Pflastersteinen gepflastert, die eine unregelmäßige oder eine leicht gewölbte
Oberfläche haben. Der in den sich daraus ergebenden Vertiefungen einlagernde Schnee kann mit dem Schneeräumschild nicht erfaßt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einachsschneepflug der eingans beschriebenen Art so zu gestalten, daß auf den geräumten Flächen keine Schneerückstände verbleiben.
- 2 Tielbiirger
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem zwischen den Antriebsrädern und dem Schneeräumschild eine entgegen der Drehrichtung der Antriebsräder rotierend antreibare Bürstenwalze gelagert ist, deren Breite mit der Breite des Schneeräumschildes übereinstimmt oder annähernd übereinstimmt.
Durch die erfindungsgemäße Kombination des Schneeräumschildes der rotierend antreibbaren Bürstenwalze ist es nunmehr möglich, daß die Flächen vollkommen vom Schnee befreit werden. Die mit relativ hoher Drehzahl antreibbare Bürstenwalze hat die Funktion der Kehrwalze einer Kehrmaschine. Der vom Schneeräumschild nicht abgeschobene Schnee wird von der Bürstenwalze aufgewirbelt und über die obere Kante des Schneeräumschildes hinweg vor das Schneeräumschild geschleudert. Durch den Räumvorgang des Schneeräumschildes wird er dann zur Seite geschoben. Durch die Bürstenwalze wird demzufolge keine zusätzliche Spur gelegt. In der praktischen Ausführung wird eine bekannte handgeführte Einachskehrmaschine mit dem Schneeräumschild nach- bzw. aufgerüstet. Dazu wird der Bürstenwalze ein Gestänge zur verstellbaren Aufhängung des Schneeräumschildes zugeordnet. Durch die Erfindung ist es in technisch einfacher Weise möglich, daß die zu räumenden Flächen in einem Arbeitsgang schneefrei sind.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Einachsschneepflug in perspektivischer Darstellung.
Der in der Figur 1 dargestellte Einachsschneepflug 10 beinhaltet ein Maschinengehäuse 11, zwei seitlich des Maschinengehäuses stehende, auf eine rotierend antreibbare Achse 12 drehfest aufgesetzte Antriebsräder 13, einen
- 3 Tielbürger
am Maschinengehäuse 11 festgelegten Lenker 14, ein dem Lenker 14 gegenüberliegendes Schneeräumschild 15 und eine zwischen den Antriebsrädern 13 und dem Schneeräumschild 15 drehbar gelagerte Bürstenwalze 16. Die Drehrichtung der Antriebsräder 13 ist durch den Pfeil A gekennzeichnet. Die Bürstenwalze 16 wird entgegen der Drehrichtung der Antriebsräder 13 in Pfeilrichtung B angetrieben. Die Bürstenwalze ist eine von einer Einachskehrmaschine her bekannte Kehrbürste. Das Maschinengehäuse beinhaltet den Antrieb für die Achse 12 der Antriebsräder 13 und den Antrieb für die Bürstenwalze 16, mit Ausnahme des Verbrennungsmotors 17,der auf der oberen Seite des Maschinengehäuse 11 angeflanscht ist. Die Steuerung der Antriebe und des Verbrennungsmotors 17 erfolgt über entsprechende Hebel und Bowdenzüge. Die Hebel sind funktionsgerecht am Lenker 14 angebracht. Das Schneeräumschild 15 und die Bürstenwalze 16 werden über einen Verstellhebel 18 in die Schrägstellung gebracht. Oberhalb der Bürstenwalze 16 ist eine Platte 19 angeordnet. Das Schneeräumschild 15 ist mittels eines Gestänges an der Platte 19 befestigt. Dieses Gestänge besteht im wesentlichen aus zwei von der Platte aufragenden Haltebolzen 20, 21 und zwei Lenkern 22, 23. Die Lenker 22, 23 sind in nicht näher erläuterter Weise auf dem Haltebolzen 20, 21 verschiebbar. An den beiden Stirnseiten des Schneeräumschildes 15 sind Führungsrollen 24 drehbar gelagert, die gegenüber der unteren Kante des Schneeräumschildes 15 höhenmäßig einstellbar sind.
Zur Schneeräumung wird das Schneeräumschild 15 so eingestellt, daß die untere Kante in einem solchen Abstand zu der zu räumenden Fläche steht, das eine relativ dünne Schicht von Schnee zunächst auf der Fläche verbleibt. Durch die in Pfeilrichtung B rotierend angetriebene Bürstenwalze 16 wird dieser Restschnee durch den Schlitz vor das Schneeräumschild 15 geschleudert, der durch die obere Kante des Schneeräumschildes 15 und der vorderen Kante der Abdeckplatte 19 begrenzt ist. Die Drehzahl der Bürstenwalze 16 ist wesentlich größer als die der Antriebsräder 13, so daß die zu räumende Fläche rückstandsfrei gefegt wird.
- 4 Tielbürger
Aus der, Figur 1 ergibt sich, daß eine Einhandkehrmaschine ohne weiteres mit dem Schneeräumschild 15 nachgerüstet werden kann. Aus der Figur ergibt sich außerdem, daß die Breite der Bürstenwalze 16 mit der Breite des Schneeräumschildes 15 übereinstimmt.

Claims (3)

- 5 Tielbürger Schutzansprüche
1. Handgeführter Einachsschneepflug mit zwei auf einer angetriebenen Achse drehfest aufgesetzten Antriebsrädern, einem Lenker und einem dem Lenker gegenüberliegenden, einstellbaren Schneeräumschild, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebsrädern (13) und dem Schneeräumschild (15) eine entgegen der Drehrichtung der Antriebsräder rotierend antreibbare Bürstenwalze (16) gelagert sind, deren Breite mit der Breite des Schneeräumschildes (15) übereinstimmt oder annähernd übereinstimmt.
2. Handgeführter Einhandschneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an eine handgeführte Einachskehrmaschine der Bürstenwalze (16) an der den Antriebsrädern (13) abgewandten Seite ein Gestänge zur verstellbaren Aufhängung des Schneeräumschildes (15) angeordnet ist.
3. Handgeführter Einachsschneepflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge im wesentlichen aus zwei von einer die Bürstenwalze
(16) abdeckenden Platte (19) aufragende Haltebolzen (20, 21) und zwei Lenkern (22, 23) gebildet ist, wobei die Lenker (22, 23) mit einem Ende am Schneeräumschild (15) und mit dem anderen Ende an den Haltebolzen (20, 21) festgelegt sind.
30
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