DE930234C - Verfahren zum Herstellung gesinterter Metallteile - Google Patents
Verfahren zum Herstellung gesinterter MetallteileInfo
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- DE930234C DE930234C DEB7652D DEB0007652D DE930234C DE 930234 C DE930234 C DE 930234C DE B7652 D DEB7652 D DE B7652D DE B0007652 D DEB0007652 D DE B0007652D DE 930234 C DE930234 C DE 930234C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C33/00—Making ferrous alloys
- C22C33/02—Making ferrous alloys by powder metallurgy
- C22C33/0235—Starting from compounds, e.g. oxides
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Description
- Verfahren zum Herstellen gesinterter Metallteile Es ist bekannt, Eisen- und Metallpulver durch Pressen und anschließendes Sintern zu formen; für die Verarbeitung von Siliziumkarbid und Siliziumpulver wurde auch die Beigabe eines organischen oder anovganIschen B.in@d(emitbels vorgeschlagen, durch das die Verarbeitung erleichtert wird.
- Es wurde gefunden, daß man Massen mit besonderen Eigenschaften erzielen kann, wenn man Eisen- oder Metallpulver mit Emailpulver oder Stoffen ähnlicher Eigenschaften versetzt, formt und gemeinsam sintert.
- Die Vorteile dieses erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens sind die Möglichkeit des Einstellens eines langen Sinterintervalls, Erleichterung der Sinterung durch eine Schmelzphase, gute Kaltdruckfestigkeit .des Fertigp-ro@dukts auch bei Brenntemperaturen unterhalb jener der Sinterung für das angewendete Metall, elektrische Isolation der einzelnen Metallkörnchen und insbesondere gute Korrosionsfestigkeit der ganzen Masse.
- Wenn man beispielsweise Arsenpulver mit 5 % eines Emailpulvers mischt, verpreßt und bei etwa iioo° C sintert, so erhält man einen sehr dichten Körper, in dem die einzelnen Teilchen von einer dünnen Glasurhaut überzogen sind. Bei starker mechanischer Beanspruchung können wohl einzelne Teilchen freigelegt werden. und korrodieren, im wesentlichen verhält sich aber der Körper wie ein säurefestes Material. Die geringe Dehnung des Emails ist im allgemeinen ohne Bedeutung, da gesinterte Körper fast immer auch ohne Zusätze eine geringe Dehnung besitzen.
- Bei der innigen Verteilung von Metall und Email ist zumeist ein Grundemail nicht notwendig; in manchen Fällen wird es aber zweckmäßig sein, auf der Oberfläche des E,ilsenpu@lvers Haftoxyde, z. B. durch Niederschlagen von Kobalt aus Kobalt-Carbonyl oder duridh chemische Füllung, zu erzielen.
- In manchen Fällen können auch gesinterte, poröse Körper mit aufgepudertem Email versehen werden, welches beim Brennen teilweise eingesaugt wird. Ausführungsbeispiel Die Teile einer Armatur, die bisher z. B. aus Bronze gefertigt wurde, werden durch Verpressen der obenerwähnten Pulvermischung geformt und anschließend gesintert. Der so erhaltene Austauschwerkstoff zeigt eine genügende mechanische Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit; er widersteht aggressiven Wässern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen gesinterter Metallteile, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eisen- oder Metallpulver Pulver von Email zugesetzt wind, `vorauf die Masse in üblicher Weise gefomm@t -und gebrannt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vorher gesinterte, poröse Formlinge hergestellt und anschließend mit Email getränkt werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberfläche des Eisenpulvers Haftoxyde oder diesen entsprechende Metalle niedergeschlagen werden, worauf erst der Zusatz des Emailpulvers erfolgt und die Masse in üblicher Weise fertig verarbeitet wird. 4. Verwendung von Eisen- oder Metallforrnl:ingcn nach den Ansprüchen i his 3 als korrosionsfester Werkstoff. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891 279; »The Iron Age«; Januar 1940, S. 28.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB7652D DE930234C (de) | 1942-11-20 | 1942-11-20 | Verfahren zum Herstellung gesinterter Metallteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB7652D DE930234C (de) | 1942-11-20 | 1942-11-20 | Verfahren zum Herstellung gesinterter Metallteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE930234C true DE930234C (de) | 1955-07-11 |
Family
ID=6955515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB7652D Expired DE930234C (de) | 1942-11-20 | 1942-11-20 | Verfahren zum Herstellung gesinterter Metallteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE930234C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891279C (de) * | 1941-10-04 | 1953-09-28 | Kurt Dr-Ing Dies | Auf gleitende Reibung beanspruchte Bauteile, z. B. Gleitlager, aus gesintertem Werkstoff |
-
1942
- 1942-11-20 DE DEB7652D patent/DE930234C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891279C (de) * | 1941-10-04 | 1953-09-28 | Kurt Dr-Ing Dies | Auf gleitende Reibung beanspruchte Bauteile, z. B. Gleitlager, aus gesintertem Werkstoff |
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