DE925216C - Einhandzerstaeuber mit in seiner Fluessigkeitskammer angeordneter Kolbenpumpe - Google Patents

Einhandzerstaeuber mit in seiner Fluessigkeitskammer angeordneter Kolbenpumpe

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DE925216C
DE925216C DEF9578A DEF0009578A DE925216C DE 925216 C DE925216 C DE 925216C DE F9578 A DEF9578 A DE F9578A DE F0009578 A DEF0009578 A DE F0009578A DE 925216 C DE925216 C DE 925216C
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DE
Germany
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atomizer
closure body
piston
hand
sealing plate
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Expired
Application number
DEF9578A
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English (en)
Inventor
Peter Franken
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE925216C publication Critical patent/DE925216C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/0005Components or details
    • B05B11/0037Containers
    • B05B11/0039Containers associated with means for compensating the pressure difference between the ambient pressure and the pressure inside the container, e.g. pressure relief means
    • B05B11/0044Containers associated with means for compensating the pressure difference between the ambient pressure and the pressure inside the container, e.g. pressure relief means compensating underpressure by ingress of atmospheric air into the container, i.e. with venting means

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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Einhandzerstäuber mit in seiner Flüssigkeitskammer angeordneter Kolbenpumpe Einhandkolbenzerstäuber sind für verschiedenartige Verwendungszwecke, z. B. zum Aufsetzen auf Flaschen oder Büchsen zum Zerstäuben öder Bespritzen von Blumen, bekannt. Auch Parfümflaschen, die mit schraubbarem Verschlußdeckel oder aufgesetztem Verschlußkorken versehen sind, durch die das Steigrohr des Zerstäubers hindurchgeführt wird, sind bereits als Einhandzerstäuber ausgebildet worden. Alle Einhandkolbenzerstäuber, deren Pumpe in der Flüssigkeitskammer angeordnet ist, haben den Nachteil, daß sie beim Nichtgeebraueh in liegender Lage durch das im Verschluß@deckefe= findliche Luftloch auslaufen. können. Bei manchen Zerstäubern ist an Stelle des Luftloches im Verschlußkörper der Durchgang zwischen dem Steigrohr in der Verschlußkappe, dem Korken oder dem Deckel so groß gehalten, daß die Luft durch diesen Spalt eintritt. Auch bei diesen Ausführungen läuft die Flüssigkeit beim Umlegen des Gefäßes oder der Flasche aus.
  • Diese Nachteile werden bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Einhändzerstäuber dadurch vermieden, däß die Lüftzufuhröffnung in dem beispielsweise aus einem Schraubdeckel oder Stopfen bestehenden Verschlußkörper angeordnet und beim Nichtgebrauch des Zerstäubers durch eine am Kolbenschaft befestigte nachgiebige Punkt- oder Flächendichtung, z. B. eine Dichtungsplatte, selbsttätig geschlossen gehalten ist.
  • Der Verschlußkörper kann ganz oder teilweise aus elastischem Material bestehen und ist mit dem Flüssigkeitsbehälter fest oder abnehmbar verbunden. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß ausgebildeten Zerstäubers dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Kolbenzerstäuber, dessen Kolbenpumpe in der zu zerstäubenden Flüssigkeit steht. Der Verschlußkörper a wird auf den Flüssigkeitsbehälter b aufgesteckt oder mit bekannten Mitteln fest oder leicht lösbar befestigt. Der Zerstäuber kann in einer Hand gehalten werden, und mittels Fingerdruck -auf die Druckplatte -c werden der als Steigrohr d ausgebildete Kolbenschaft sowie der Kolben e und dieDichtungsplatte f heruntergedrückt, so daß die Flüssigkeit durch die Spritzdüse g austritt. Beim Wegnehmen des Fingers schnellt der Kolben e durch den Druck der Feder h wieder hoch und drückt dann die Dichtungsplatte f gegen den Verschlußkörper a und dichtet damit das Luftloch i ab. Die Abdichtung mit der Dichtungsplatte f ist auch in dem Fall möglich, wenn die Lufteintrittsöffnung zwischen dem Außenmantel des Kolbenschaftes und dem Verschluß'körper a liegt. Eine leicht abnehmbare Kappe k wird beim Nichtgebrauch des Zerstäubers auf den Verschlußkörper a zwecks Schonung des Zerstäubers aufgesetzt. Die Einzelteile des Zerstäubers können aus beliebigem Material bestehen. Der Zerstäuber kann mit seinen Einzelteilen anders als beschrieben gestaltet werden, soweit der aus den Unterlagen erkennbare allgemeinere Erfindungsgedanke nicht verlassen wird.
  • Fi,g.2 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel einen andersgeartetenKolbenzerstäuber, dessen Kolbenpumpe nicht in die zu zerstäubende Flüssigkeit eintaucht. Durch den Druck der Feder h1 wird der auf seiner Oberseite mit einer Dichtungsplatte f versehene Kolbenzylinder l des Zerstäubers, welcher z. B. auf dem Steigrohr d befestigt ist und sich gegen den Boden des Flüssigkeitsbehälters b abstützt, gegen den Verschlußkörper a gedrückt, wodurch die Luftzufuhröffnung abgedichtet und ein Auslaufen der Flüssigkeit verhindert wird. Bei Herunterdrücken der Druckplatte c wird der Kolbenzylinder l mittels des Kolbens e abgedrückt, und die Luft kann durch die öffnungen i oder durch einen Spalt zwischen äußerem Kolbenzylinder l und Verschlußkörper a eintreten. Beim Freigeben der Druckplatte c schnellt der Kolben e nach oben, und die Druckfeder hl drückt den Kolbenzylinder 1, welcher einen. Ansatz aufweisen kann; gegen die Unterseite des Verschlußkörpers a, wodurch die Luftzufuhr unterbunden wird. Die Abfederung des Kolbenzylinders 1 kann auch oberhalb des Ve'rschlußkörpers ca liegen; in diesem Fall ist zwi'sbhen einem Ansatz des Kolbenzylinders 1 und dem Verschlußkörper a ein elastisches Glied, z. B. eine Feder m, angeordnet.

Claims (7)

  1. P ATENTANSPRÜCHE: i. Einhandzerstäuber mit in seiner Flüssigkeitskammer angeordneter Kolbenpumpe, deren Kolbenschaft als Steigrohr mit einer Spritzdüse für die Flüssigkeit ausgebildet und durch den Verschlußkörper des Flüssigkeitsbehälters geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhröffnung (i) in dem beispielsweise aus einem Schraubdeckel oder Stopfen bestehenden Verschlußkörper (a) angeordnet und beim Nichtgebrauch des Zerstäubers durch eine am Kolbenschaft befestigte nachgiebige Punkt- oder Flächendichtung, z. B. eine Dichtungsplatte (f), selbsttätig geschlossen gehalten ist.
  2. 2. Einhandzerstäuber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (a) des Behälters (b) ganz oder zum Teil aus elastischem Material, z. B. Gummi, besteht.
  3. 3. Einhan.dzerstäuber nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (a) mit dem Flüssigkeitsbehälter (b) fest verbunden oder mit Gewinde versehen oder in anderer Weise abnehmbar ausgebildet ist.
  4. 4. Einhandzerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (a) mit einer die Zerstäuberdüse (g) umschließenden, leicht abnehmbaren Kappe (k) versehen ist.
  5. 5. Einhandzerstäuber nach einem der Ansprüche r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verschließen der Luftzufuhröffnung (i) dienende Dichtungsplatte (f) beim Nichtgebrauch des Zerstäubers durch den Druck einer im Zylinder angeordneten und auf den Kolben (e) wirkenden. Feder (h) gegen den Verschlußkörper (a) dichtend angepreßt ist.
  6. 6. Einhandzerstäuber- nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden des Flüssigkeitsbehälters (b) eine Druckfeder (h1) angeordnet ist, durch welche beim Nichtgebrauch -des Zerstäubers der Kolbenzylinder (1) unmittelbar oder über ein in den Kolbenzylinder (1) einmündendes Steigrohr (d) gegen die die Luftzufuhröffnung (a) verschließende Dichtungsplatte (f) gepreßt ist.
  7. 7. Einhandzerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch ein auf der Oberseite des Verschlußkörpers (a) angeordnetes elastisches Glied, z. B. eine Feder (m), durch dessen Druck auf den am Kolbenschaft außerhalb des Behälters (b) befestigten Federteller beim Nichtgebrauch des Zerstäubers die Dichtungsplatte (f) gegen die Luftzuführöffnung (i) dichtend angehoben wird.
DEF9578A 1952-07-26 1952-07-26 Einhandzerstaeuber mit in seiner Fluessigkeitskammer angeordneter Kolbenpumpe Expired DE925216C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8716940U1 (de) * 1987-12-24 1988-02-18 Weidenhammer Packungen KG GmbH & Co, 6832 Hockenheim Verpackung zur Sprühabgabe flüssiger Produkte
DE2760352C2 (de) * 1976-10-05 1990-01-18 Specialty Packaging Prod Inc
US5123573A (en) * 1987-12-24 1992-06-23 Weidenhammer Packungen Kg Gmbh & Co. Package for dispensing products capable of fluid motion
WO1999002211A1 (de) * 1997-07-08 1999-01-21 Erich Wunsch Spraymechanismus für dosier-sprayflaschen

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