DE925004C - Strahlentransformator - Google Patents
StrahlentransformatorInfo
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- DE925004C DE925004C DEW686D DEW0000686D DE925004C DE 925004 C DE925004 C DE 925004C DE W686 D DEW686 D DE W686D DE W0000686 D DEW0000686 D DE W0000686D DE 925004 C DE925004 C DE 925004C
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-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H11/00—Magnetic induction accelerators, e.g. betatrons
- H05H11/02—Air-cored betatrons
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Particle Accelerators (AREA)
Description
In einem Strahlentransformator werden bekanntlich Elektronen in einer Vakuumröhre mittels eines
magnetischen Steuerfeldes zu einem mehrmaligen Umlauf gebracht. Die Vakuumröhre und somit
auch der Bahnkreis der Elektronen umschließt dabei einen mit der Zeit veränderlichen magnetischen
Fluß (den Induktionsfluß).
Durch die gemäß dem Induktionsgesetz hervorgerufene elektrische Wirbelfeldstärke des Induktionsflusses
werden die Elektronen in der Umlaufrichtung beschleunigt und erreichen am Ende der
Beschleunigungsperiode eine sehr große, fast an die Lichtgeschwindigkeit heranreichende Geschwindigkeit
und dementsprechend auch eine sehr hohe Spannung (gemessen in Elektronenvolt). Wie bereits
an anderer Stelle beschrieben, muß, damit der erwähnte Vorgang zustande kommen kann, zwischen
der Feldstärke Bs des Steuerfeldes und der mittleren
Feldstärke B1 des Induktionsfeldes über die
Fläche der Kreisbahn die folgende Beziehung bestehen :
I
2
(i)
In dieser Formel bedeuten Bs und B1 magnetische
Feldstärken, welche sich zeitlich verändern. Das Steuerfeld muß also halb so stark sein wie der
Mittelwert des induzierenden Feldes über die Kreisfläche. Um dies zu erreichen, wurden bis jetzt
die Luftspalte für die beiden Felder derart gewählt (ungefähr in dem Verhältnis 2:1), daß sich das
richtige Verhältnis für die Feldstärken ergab.
Es ist aber technisch vorteilhaft, zwecks Verkleinerung des Erregerstromes des Strahlentransformators
den magnetischen Widerstand für den induzierenden Fluß wesentlich kleiner als denjenigen
für den Steuerfluß zu wählen; es kann insbesondere der Luftspalt für den Induktionsfluß ganz fortgelassen
werden. Dabei ist eine nur den induzierenden Fluß umfassende Wicklung vorzusehen, welche
erfindungsgemäß parallel zur Erregerwicklung des Strahlentransformators geschaltet ist, und deren
Windungszahl so gewählt ist, daß die Steuerfeldstärke halb so groß ist wie die mittlere Stärke des
induzierenden Feldes. Eine einfache Überlegung
ίο zeigt, daß die genannte Wicklung eine Gegenerregung
bewirken muß, damit der Induktionsfluß den richtigen Wert überschreitet. Die Parallelschaltung
der Wicklungen ist vorteilhaft, weil auf diese Weise die durch die Wicklungen erzeugten
magnetischen Flüsse unabhängig von Sättigungserscheinungen in Eisenteilen bleiben.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Mit 10 ist der Querschnitt durch die
Kreisröhre bezeichnet, in der die Elektronen beschleunigt werden, und mit 11 der Querschnitt
durch den beispielsweise als gewöhnlicher Manteltransformator ausgebildeten Eisenkörper. Die auch
•bei den bisher bekanntgewordenen Strahlentransformatoren vorhandene Erregerwicklung, welche den
Induktionsfluß· und den Steuerfluß umfaßt, ist mit 12 bezeichnet und die vorzusehende, nur den Induktionsfluß
umfassende zweite Wicklung mit 13. Die beiden in der Zeichnung ersichtlichen Hälften der
Wicklung 12 können hintereinandergeschaltet sein.
Da der Wieklungssinn der beiden Wicklungen 12
und 13 bei der erfindungsgemäß anzuwendenden Parallelschaltung wegen der Fluß richtung der
gleiche sein muß, ergibt sich, daß der Strom in der Wicklung 13 entgegengesetzte Richtung wie der
Strom in der Wicklung 12 haben muß. Der gesamte Erregerstrom des Transformators wird somit
wesentlich verkleinert. Da der etwa quadratisch mit der maximalen Elektronenspannung ansteigende
Erregerstrom eine Grenze für die Herstellung der höchsten Spannungen ergeben kann, wird eine Verminderung
des Erregerstromes bzw. der Erregerleistung für die Herstellung hoher Spannungen von
allergrößter Bedeutung sein.
Falls die den Gesamtfluß umfassende Wicklung 12 eine Windungszahl W1, die nur den Induktionsfluß
umfassende -Wicklung 13 eine Windungszahl W2 besitzt und Z1 die Fläche des Steuerflusses, f2
die Fläche des Induktionsflusses ist, so kann man die beiden Flüsse aus den folgenden Gleichungen
berechnen: Für die Wicklung- 12 gilt
ue = CW1 ( 0S + Φ;) = CW1 (Z1 B s + f2 Bi). (2)
Für die Wicklung 13 gilt ebenfalls
ue = cw2 Φι = cw2 f2 B1. (3)
In diesen Gleichungen bedeutet ue die Klemmenspannung
der beiden parallel geschalteten Wicklungen, c einen Proportionalitätsfaktor und Φε bzw. Φι
den Steuerfluß bzw. den Induktionsfluß.
Gemäß der Bedingung (1) muß, wenn r den Radius der Kreisbahn bedeutet, sein:
(4)
(5)
fl
ft
(6)
Damit die Bedingung (1) erfüllt wird, müssen
deshalb die Windungszahlen W1 und W2 im folgenden
Verhältnis zueinander stehen:
Die Berechnung setzt voraus, daß die beiden • Feldstärken J5,- und Bs in radialer Richtung konstant
sind. Da dies nicht genau der Fall sein wird, sind auch kleinere, etwa durch Streuflüsse bedingte
Abweichungen von der Beziehung (6) möglich.
Claims (1)
- 80 Patentanspruch:Strahlentransformator, "in welchem der magnetische Widerstand für den induzierenden Fluß wesentlich geringer ist als derjenige für den Steuerfluß und welcher zwei Wicklungen enthält, von denen die erste beide Flüsse, die zweite jedoch nur den induzierenden Fluß umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungen parallel geschaltet sind und daß die Windungszahl für die zweite Wicklung so gewählt ist, daß die Steuerfeldstärke halb so groß ist wie die mittlere Stärke des induzierenden Feldes.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 698 867.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9599 i. si
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW686D DE925004C (de) | 1943-09-03 | 1943-09-03 | Strahlentransformator |
| CH252911D CH252911A (de) | 1943-09-03 | 1946-07-05 | Strahlentransformator. |
| FR931860D FR931860A (fr) | 1943-09-03 | 1946-08-07 | Transformateur de rayons |
| NL127272A NL68919C (de) | 1943-09-03 | 1946-08-27 | |
| BE468489D BE468489A (de) | 1943-09-03 | 1946-10-15 | |
| GB4736/47A GB650713A (en) | 1943-09-03 | 1947-02-18 | Improvements in or relating to magnetic induction accelerators |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW686D DE925004C (de) | 1943-09-03 | 1943-09-03 | Strahlentransformator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE925004C true DE925004C (de) | 1955-03-10 |
Family
ID=25769091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW686D Expired DE925004C (de) | 1943-09-03 | 1943-09-03 | Strahlentransformator |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE468489A (de) |
| CH (1) | CH252911A (de) |
| DE (1) | DE925004C (de) |
| FR (1) | FR931860A (de) |
| GB (1) | GB650713A (de) |
| NL (1) | NL68919C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE698867C (de) * | 1935-03-07 | 1940-12-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Vorrichtung zur Erzeugung von Elektronen hoher Energie durch das elektrische Wirbelfeld eines sich zeitlich aendernden magnetischen Hauptfeldes |
-
1943
- 1943-09-03 DE DEW686D patent/DE925004C/de not_active Expired
-
1946
- 1946-07-05 CH CH252911D patent/CH252911A/de unknown
- 1946-08-07 FR FR931860D patent/FR931860A/fr not_active Expired
- 1946-08-27 NL NL127272A patent/NL68919C/xx active
- 1946-10-15 BE BE468489D patent/BE468489A/xx unknown
-
1947
- 1947-02-18 GB GB4736/47A patent/GB650713A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE698867C (de) * | 1935-03-07 | 1940-12-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Vorrichtung zur Erzeugung von Elektronen hoher Energie durch das elektrische Wirbelfeld eines sich zeitlich aendernden magnetischen Hauptfeldes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH252911A (de) | 1948-01-31 |
| GB650713A (en) | 1951-02-28 |
| FR931860A (fr) | 1948-03-05 |
| NL68919C (de) | 1951-11-15 |
| BE468489A (de) | 1946-11-30 |
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