DE921103C - Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden

Info

Publication number
DE921103C
DE921103C DEP3757A DEP0003757A DE921103C DE 921103 C DE921103 C DE 921103C DE P3757 A DEP3757 A DE P3757A DE P0003757 A DEP0003757 A DE P0003757A DE 921103 C DE921103 C DE 921103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
walls
vertical wall
building
building walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3757A
Other languages
English (en)
Inventor
Erika Lengersdorff
Nicola Lengersdorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CAROLA LENGERSDORFF
Original Assignee
CAROLA LENGERSDORFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CAROLA LENGERSDORFF filed Critical CAROLA LENGERSDORFF
Priority to DEP3757A priority Critical patent/DE921103C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE921103C publication Critical patent/DE921103C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
    • E04B2/24Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element the walls being characterised by fillings in some of the cavities forming load-bearing pillars or beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswänden Zweck der vorliegenden Erfindung ist, mit Rücksicht auf die allgemeine Not Kleinwohnungen im Schnellbauverfahren herzustellen. Sie unterscheidet sich von dem Aufbau von Behelfsheimen grundsätzlich dadurch, daß gesunde und haltbare Häuser aus zweckmäßigen Baustoffen gebildet werden, wobei die Wohngrößen typisiert und die Baustoffe normalisiert wurden.
  • Zum Aufbau der Umfassungswände und Hauptzwischenwände dienen genormte Ziegelsteine, die hauptsächlich aus natürlichem oder aus künstlichem Bims bestehen.
  • Der Grundstoff Bims wird entweder mit plastischer Ton oder plastischem Lehm oder mit hydraulichen Mitteln gebunden, gut getrocknet und der Stein, soweit erforderlich, gebrannt.
  • Beim Aufbau der Umfassungswände und Hauptzwischenwände greifen die genormten Ziegelsteine verbandsmäßig so ineinander und übereinander, daß sie nach innen senkrechte Kanäle bilden, die einen doppelten Zweck erfüllen.
  • Erstens dienen sie der Isolation nach außen wie nach innen, zweitens fördern sie die Stabilisierung. Werden sie nämlich in den Hauswandecken und an den Begrenzungsflächen für Fenster und Türen wie auch im Bereich der Binderfelder des Daches mit Beton ausgestampft, so bilden sie in all dieser' Teilen tragende und haltende Elemente des Bauwerks. Dies gilt auch für den Schornstein.
  • Hierfür bietet die Bauart den besonderen Vorteil, da,ß im Aufbauverband beispielsweise drei gesonderte Züge für die Beheizungsanlagen der Wohnräume mit einem vierten, gesonderten Zug für die Ventilation sämtlicher Räume des Wohnhauses Platz finden.
  • Besonders bemerkenswert ist hierbei die Nachbarschaft des Ventilationszuges mit den Zügen der Beheizungsanlagen wegen der ihm zuteil werdenden Erwärmung. Denn diese Erwärmung sichert dem Ventilationszug den stets genügenden Auftrieb.
  • Beim Aufbau der Wände ergeben die genormten; Ziegelsteine in horizontaler Ausbreitung Teile von Metern, beispielsweise mit den Maßen 250 + 25o + 25o + 25o + 25o gleich 125o mm, womit eine für alle übrigen Baustoffe und Konstruktionsmittel maßgebende praktische Meterteilung zustande kommt.
  • Zur schnellen Fertigstellung der Wohnungen wird erfindungsgemäß ein Fertigungsgerüst angewendet, welches je nach Bedarf die Umfassungswände sowie die Hauptzwischenwände umschließt.
  • Auch das Fertigungsgerüst ist genormt und typisiert. Es kann für die vorgesehene Wohngröße in etwa zwei bis drei Arbeitstagen aufgerichtet werden.
  • Beim Aufstellen der Wohnhauswände dienen beispielsweise Maßhalter aus Holz, Eisen oder Duraluminium für die senkrechte und waagerechte Begrenzung des Bauwerks auch hinsichtlich der Fugen. Wahlweise kann zunächst das innere oder das äußere Fertigungsgerüst aufgestellt werden.
  • Wird zunächst das äußere Fertigungsgerüst aufgestellt, so können die genormten Ziegelsteine mit Hilfe der Maßhalter entweder ausgemörtelt oder auch trocken aufgebaut werden.
  • Wird nach der letzteren Arbeitsweise mit anschließender Aufstellung auch des inneren Fertigungsgerüstes hantiert, so tritt folgendes ein: Zunächst werden die durch die Aufrichtung der genormten Ziegelsteine entstandenem senkrechten Kanäle, soweit sie die Binderfelder und die Aussparungen für Fenster und Türen begrenzen, mit Beton ausgefüllt. Alsdann wird in die übrigen senkrechten Kanäle eine Emulsion aus Zement und Feinsand oben eingedrückt und nach einigen. Minuten Stehzeit unten abgesaugt.
  • Die Emulsion erhält, damit sie eine geraume Zeit in der Schwebe bleibt, einen geringen Zusatz von Soda und Wasserglas.
  • Dieser Teil des Verfahrens ähnelt dem Gießverfahren in der keramischen Industrie insoweit, als die porös gehaltenen, genormten Ziegelsteine vermöge ihrer Kapillarität die Emulsion anziehen und damit teilweise entwässern.
  • Die Emulsion dringt infolge des osmotischen Druckes in sämtliche Porenräume bzw. Fugenräume des Bauwerks ein und füllt sie aus. Auch die Innen- und Außenwände des Bauwerks werden im Rahmen der Köpfe der Maßhalter einerseits und der Begrenzungsflächen anderseits mit einer Emulsionshaut von etwa 4 mm Stärke versehen, und da dieselbe aus wetterfesten und wasserabweisenden Mitteln besteht, schützt sie zugleich die aus porigen Bimssteinen aufgebauten Wände.
  • Hierbei ist zu beachten, daß die allseitig geschlossenen Hohlräume weitgehend der Warmhaltung und Trockenhaltung des Wohnhauses dienen.
  • Denn am Fuße der senkrechten Wandkanäle befindet sich ein Horizontalkanal mit Abzapfstellen zum zeitweisen Absaugen der Emulsion. Mittels dieses Verfahrensteiles kann die Emulsion analog dem keramischen Gießverfahren in Umlauf gesetzt und damit in der Schwebe gehalten werden. Die Folge ist, daß auch die senkrechten Kanäle von. einer Zementhaut umschlossen und also abgedichtet werden, die je nach der Dauer der Arbeitsweise schwächer oder stärker gehalten werden kann.
  • Wenn die genormten Ziegelsteine nach der zuerst genannten. Arbeitsweise mit Hilfe der Maßhalter und des Fertigungsgerüstes von Anfang an in Zementmörtel verlegt werden, dann kann die Behautung der Außen- und Innenwände sowie der senkrechten Kanäle nachträglich durch das bekannte Spritzverfahren erfolgen.
  • Erfindungsgemäß werden die senkrechten Wandkanäle weiterhin benutzt, um die Warmluft einer zentralen Warmluftheizung auf die Wohnräume regelbar zu verteilen.
  • Kurz zusammengefaßt führt die Erfindung zu folgenden Resultaten: Schnellbau, jedoch kein Behelfsbau, Stabilisierung des ganzen Bauwerks, Kälteschutz (im Winter warm, im Sommer kühl, Schutz gegen Feuchtigkeit, Ventilation sämtlicher Räume der Wohnung, namentlich für die kalte und heiße Jahreszeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswänden, insbesondere für Kleinwohnungen, dadurch gekennzeichnet, daß Läufer- und Binderste,ine zu Hohlwänden vermauert, die lotrechten Wandhohlräume im Bereich der Wandecken, der Fenster- und Türbegrenzungen sowie im Bereich der Dachbinderauflager mit Beton verfüllt werden und da,ß in die nicht verfüllten lotrechten Wandhohlräume zwecks ihrer Verwendung teils für die Ventilation und teils für die Warmluftbeheizung der Wohnräume ein flüssiges Gemisch aus Feinsand und Zement mit geringem Zusatz von Soda und Wasserglas von oben her eingedrückt und der nach dem Eindringen in die Steinfugen und Steinporen verbleibende Rest des Gemisches von unten wieder abgesaugt wird.
DEP3757A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden Expired DE921103C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3757A DE921103C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3757A DE921103C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE921103C true DE921103C (de) 1954-12-09

Family

ID=7359034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3757A Expired DE921103C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE921103C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
Minke Building with Earth: Design and Technology of a Sustainable Architecture Fourth and revised edition
DE921103C (de) Verfahren zur Herstellung von Bauwerkswaenden
US2013367A (en) Building construction
DE3627647A1 (de) Verfahren zur herstellung von bauteilen mit einer tragenden holzkonstruktion
Elias-Ozkan et al. Thermal performance of three different strawbale buildings at the Kerkenes Eco-center
EP0132499A2 (de) Gebäudesystem mit zugeordneter, in sich geschlossener Niedertemperaturheizung bzw. äquivalenter Kühlung
Minke Building with Earth: Design and Technology of a Sustainable Architecture Fifth and revised edition
DE808070C (de) Bauweise aus vorgefertigten Teilen
EP2039664B1 (de) Mineralischer Wärmedämmstoff
DE3038320A1 (de) Fussbodenkonstruktion und verfahren zu seiner herstellung
DE802095C (de) Dachplatte mit aufgeformter Belattung
DE570399C (de) Mauerwerk aus Hohlblocksteinen
AT47263B (de) Aus einzelnen Stücken zusammengesetztes Betonhaus.
AT507427B1 (de) Dämmelement
DE829781C (de) Winkelstein
DE2705142A1 (de) Kuenstliche blocksteine mit kernund fugendaemmung
Khan et al. Mortarless masonry with interlocking blocks
DE815688C (de) Herstellung der tragenden Mauern, insbesondere von mehrstoeckigen Wohnhaeusern, und Mauerstein hierzu
DE871957C (de) Formbaustein
DE2027677A1 (en) Insulating plates - for floors roofs and street foundations
DE840592C (de) Dachplatte
AT519367A4 (de) Wand für ein gebäude
DE902309C (de) Aussenwand mit einem aeusseren isolierendern Wandteil und einem zur Waermespeicherungund zur Erhoehung der Tragfaehigkeit dienenden inneren Wandteil
CH720470A2 (de) Fertigbauelement zum Bau von Gebäuden
DE815245C (de) Mauerwerk aus Hohlsteinen