DE91986C - - Google Patents

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DE91986C
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springs
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N5/00Machines for hulling, husking or cracking nuts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Maschine dient zur Enthülsung von Kaffee oder sonstigen Körnerfrüchten und unterscheidet sich im wesentlichen von den Maschinen älterer Bauart durch die Anordnung, Wirkungsweise und Bewegungsart der Reibflächen und die hierdurch erzielte höhere Leistungsfähigkeit der Maschine.
Die Einrichtung und Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Der obere prismatische Körper A ist durch Flach eisen i und Schrauben mit Flügelmuttern k mit dem Holzgestell B fest verbunden. Die untere Fläche des Körpers A ist mit einem rauhen Material c (Filz) bekleidet. Der Kasten A wird von einer durch flache Federn g oder gelenkige Stützen getragenen Rinne b von ähnlichem Querschnitt umfafst. Die Federn sind einerseits mittelst Winkel I mit der Rinne b, andererseits durch Fufswinkel m mit dem Holzgestell B verbunden. In geringer Entfernung, der rauhen Fläche c gegenüber, ist in der Rinne b eine gleichfalls rauhe und elastische Fläche d (Sieb) auf einem schmalen Rahmen η angebracht. Ein Rahmen ο hält einerseits das Sieb in seiner Lage, andererseits verhütet er ein seitliches Durchtreten der Früchte und bildet gleichzeitig die Führung der Rinne b. Infolge der Befestigung mit den flachen Federn g erhält die Rinne b eine pendelnde (schwingende) Bewegung mittels ihres Antriebes, welcher aus der Riemscheibe ρ oder q, der Welle e mit excentrischem Zapfen r und der Schubstange/ und deren Lager u besteht. Ein Winkeleisenbügel s verbindet die bewegliche Rinne b mit der Schubstange/, t ist eine Schwungscheibe auf der Welle e. Die Drehung der Welle e wird durch den excentrischen Zapfen r und das Schubstangenlager u in eine hin- und hergehende Bewegung der Schubstange/ verwandelt und diese wiederum mittels der flachen Federn g in eine pendelnde der Rinne b umgesetzt.
Zur Enthülsung ist es nothwendig, dafs die Früchte einer Pressung, Wälzung und waagrechten Weiterförderung unterworfen werden. Die Entfernung der beiden Arbeitsflächen mufs sich deshalb in dem erforderlichen Mafse ändern, damit sowohl die gröfseren, noch mit Hülse versehenen Körner und Bohnen, als auch die theilweise oder ganz enthülsten kleineren Körner dem für sie erforderlichen Druck ausgesetzt werden und wieder so viel freien Raum erhalten, um durch schwache Reibung umgedreht und weiter befördert zu werden. Die Umdrehung oder Wälzung ist bei flachen Körpern nur zu erreichen, wenn genügend Raum dazu vorhanden ist; bei gleichbleibendem Abstande bleiben sie auf der günstigsten Fläche liegen, bekommen Druck und Reibungsstellen und werden nur theilweise enthülst. Durch mehr oder weniger schräge Stellung der Tragfedern wird es möglich, für die einzelnen Früchte die günstigsten Druck- und Entfernungsverhältnisse herzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Enthülsemaschine, bestehend aus einer festen, geneigten und rauhen Fläche (c), unter welcher eine zweite rauhe Fläche (d) derart hin- und herschwingt, dafs in jedem Augenblick der Abstand beider Flächen gegen einander sich ändert und gleichzeitig eine waagrechte Bewegung stattfinde^ wodurch das Material bei den kleineren Abständen enthülst und bei den gröfseren umgewälzt und fortgeschafft wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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