DE919682C - Verfahren und Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Draehten und Baendern - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Draehten und BaendernInfo
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Description
- Verfahren und Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Drähten und Bändern Die Behandlung von Drähten und Bändern im Durchlaufverfahren, z. B. zum Reinigen oder zum Abscheiden von Metallen auf ihrer Oberfläche, erfolgt meist derart, daß das zu behandelnde Gut von einem für die Behandlung erforderlichen Behälter über Rollein in den nächsten Behälter weitergeführt wird. Der Zutritt von Luft während der überleitwng aus dem ersten Behälter in den darau@ffo:lgenden winkt verschiedentlich schädlich, insbesondere wenn dde Drähte oder Bänder nach dem soggenannten Mttelleiterverfahren in zwei aufeinanderfolgenden Bädern behandelt werden und daher beim übertritt von einem zum anderen Bad den durch den Draht fMeßendan, oft sehr hohen Strom zu übertragen haben. Man hat deshalb vorgeschlagen, das Gut waagerecht durch die hintereinandergeschalteten Behälter zu führen, wobei der Übertritt zwischen den einzelnen Behältern durch Schütze entsprechender Gummiabdichtungen erfolgt. Die in diesem Fall jedoch beobachteten Störungen lassen sieh durch diese Anordnung nur zum Teil beheben, insbesondere wohl deshalb, weil durch schädliche Erwärmung infolge .dies Stromdurchganges bzw. ungenügende Kühlung an den Du!rchiühnmgsstellen unerwünschte chemische Umsetzungen an der Oberfläche der Drähte und Bänder eintreten.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Dxähten und Bändiern, die nach dem Mittellleiterverfahnem durch aufeinanderfolgende Elektrolysierbehälter gezogen werden. Erfindungsgemäß ist jeder Behälter mit dem nächstfolgienden durch einen oder mehrere kühlbare Kanäle verbunden, durch die das Gut beidn übertritt von einem zum nächstfolgenden Behälter vorzugsweise waagerecht geführt wird. Auf diese Weise gelingt es, die abenerwälmten Störungen zu vermeiden. Man kann dne Anordnung nach der Erfindung so gestalten, daß der oder die kühlbaren Verbindungskanäle die Form einer keilförmigen Rinne haben. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Einzichtung :nach der Erfindung in der Weise betrieben wird, daß das Gut beim Durchgang :dümch die Kanäle vom Kühlmittiel umspült wird. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß das Kühlwasser möglichst in der Mime des Kanals zufließt und nach einer oder beiden Seiten in den angeschlossenen Behälter abfließt.
- Das zugeleitete Kühlwasser könnte normalerweise eine unerwünschte Verdünnung der für die Behandlung der Drähte und Bänder bestimmten Lösungen in den einzelnen Behältern bewirken. Um, soweit nicht bereits durch die Arbeitstemperatur der betreffenden Verfahrensstufe eine hinreichende Verdunstung eintritt, die Verdunstung .des Wassers zu verstärken, bringt man. erfindungsgemäß das überschüssige zugeführte Kühlwasser durch Einblasen feinverteilter Luft in die Behälter wieder zum Verdunsten.
- Die Verbindungskanäle zwischen den einzelnen Behältern werden zweckmäßigerweisie möglichst eng gehalten, um eine umerwünschte Vermischung der Lösungen aus den angeschlossenen Behältern zu vermeiden und die für die Durchführung des erfinderischen Effektes notwendige Kühlwassermenge zu beschränken. Außerdem wird auf diese Weise der auch bei Anwendung von destilliertem Wasser bestehende schädliche galvanische Schluß zwischen den beiden galvanischen Bädern nach Möglichkeit verringert. Nach der Erfindung erreicht man dies dadurch, daß die Kanäle, die voTzugsweis;e aus Isoliermaterial gebildet sind oder mit einem solchen Material ausgekleidet werden, die Form einer keilförmigen Rinne haben, deren Querschnitt durch Einführen eines entsprechend geformten, vorzugsweise aus Hartgummi hergestellten Keiles auf die jeweils gewünschte geringe Größe eingestellt werden kann. Durch diese Anordnung ist auch das Einführen der Drähte und die Kontrolle des Kanals jeweils leicht möglich.
- Die Anwendung dieser Arbeitsweise und der entsprechenden Einrilchtungen eignet sich insbesondere zur elektrolytischen Oxydation von Drähten und Bändern aus Aluminium.
- Die Erfindung und Einzelheiten ihrer Durchführung sind beispielsweise an nachstehend beschriebeener Ausführung erläutert, die die elcktrolytische Oxydation. von Aluminiumdraht nach dem Miittelleiterprinzip zeigt.
- Abb. i zeigt den Längsschnitt einer Anlage, Abb.2 den Querschnitt eines Verbindungskanals. Die Behälter i und 2 sind durch eine Trennwand .3 voneinander geschieden, sie sind mit der Oxydationsbadl:ösung 4 gefüllt, durch die der Draht 5 von, beispielsweise o;28 mm Querschnitt läuft. In der Trennwand ist ein Kanal 6 angeordnet, der beispelsweis;e :aus einer Kanalrinne 7 gebildet wird, deren Größe je nach dem Drahtdurchmesser durch einen Keil 8 eingestellt wird. In der Mitte der Trennwand ist eine Zuleitung 9 für die Zuführung des Kühlwassers in den Kanal 6 angeordnet. Das zugeführte Kühlwassier fließt seitwärts in die angeschlossenen Behälter i und 2 ab. Um die für die konstante Zusammensetzung der Badlö.suing 4. erfordierliche Verdunstung zu sichern, wird durch eingelegte Rohre io feinverteilte Luft in die Bäder eingeführt. Die Elektroden i i und i 2 werden an eine Wechselstrarnquelle geeigneter Spannung, z. B. 55 Volt, angeschlossen. Der Draht 5 dient als Zwischenleiber. Die Durchzugsgeschwiindigkeit beträgt bei dien angeführten Beispiel -etwa 70o m/Std., die Stromaufnahme etwa 12 A.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Drähten und Bändern, die nach dem Mittelleiterverfahrendurch aufeinanderfolgende Elektrolysierblehälter gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Behälter mit dem ,nüchstfolgenden durch einen oder mehrere kühlbare Kanäle verbunden ist, durch die das Gut heim übertritt von einem zum nächstfolgenden Behälter vorzugsweise waagerecht geführt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Kanäle die Form ,einer keilförmigen Rinn haben.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Kanäle aus Isoliermaterial bestehen oder mit Isoliermaterial ausgekleidet sind. q..
- Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, .dadurch gekennzeichnet, da:ß der Querschnitt der Kanalrinne durch Einführen eines vorzugsweise aus Hartgummi hergestellten Keiles auf die jeweils gewünschte Größe eingestellt werden kann.
- 5. Verfahren: zum Betrieb einer Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis q,, dadurch gekennzeichnet, da;( das Gut beim Durchgang durch die Kanäle vom Kühlmittel umspült wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlwasser möglichst der Mitte des Kanals zufließt und nach einer oder beiden. Seiten in den angeschlossenen Behälter abfließt.
- 7. Verfahren nach den Ansprüchen 5 und 6; dadurch gekennzeichnet, daß das zugeführte Kühlwasser durch Einblasen feinverteilter Luft in die Behälter wieder zum Verdunsten gebracht wird.
- 8. Die Anwendung der Einrichtung nach den Ansprüchen i bis q, bei der elektrolytischen Oxydation von Drähten und Bändern aus Aluminium.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES27061A DE919682C (de) | 1952-02-06 | 1952-02-06 | Verfahren und Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Draehten und Baendern |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE919682C true DE919682C (de) | 1954-11-02 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES27061A Expired DE919682C (de) | 1952-02-06 | 1952-02-06 | Verfahren und Einrichtung zur elektrolytischen Behandlung von Draehten und Baendern |
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| DE (1) | DE919682C (de) |
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1952
- 1952-02-06 DE DES27061A patent/DE919682C/de not_active Expired
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