DE910693C - Kommutator mit Kohlesegmenten und Metallbeilagen - Google Patents

Kommutator mit Kohlesegmenten und Metallbeilagen

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Publication number
DE910693C
DE910693C DES6510D DES0006510D DE910693C DE 910693 C DE910693 C DE 910693C DE S6510 D DES6510 D DE S6510D DE S0006510 D DES0006510 D DE S0006510D DE 910693 C DE910693 C DE 910693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon segments
commutator
metal shims
carbon
segments
Prior art date
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Expired
Application number
DES6510D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eugen Niederheiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators
    • H01R39/045Commutators the commutators being made of carbon

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Bei Kommutatoren mit Kohlesegmenten bestehen insofern Schwierigkeiten, als die äußerst empfindlichen Kohlesegmente weder auf Biegung noch auf Zug beansprucht werden dürfen, da sie sonst zerbröckeln und den Kommutatorverband lösen. Es ist bereits vorgeschlagen-worden, um die Kohlesegment:e von mechanischen Beanspruchungen möglichst zu entlasten, an den Seitenflächen der Kohlesegmente Metallbeilagen vorzusehen, die auch für die Stromzuführung dienen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Metallbeilagen aus einem Werkstoff hergestellt, der so weich ist, daß er sich in das Gefüge der Kohlesegmente eindrückt und so eine innige Verbindung mit diesen herstellt. Dadurch wird erreicht, daß die im Betrieb auftretenden Fliehkräfte von den Kohlesegmenten auf die Metallbeilagen und von diesen auf die Halteringe übertragen werden.
  • Die Kohlesegmente können an ihren Seitenflächen mit Riffeln oder Rillen versehen sein, in welche die Metallbeilage eindringt. Die Riffelungen, die an den Seitenflächen der Kohleseggmente vorgesehen sind, verlaufen vorteilhaft längs der Kohlesegmente, sie können ,aber auch schräg oder kreuzweise angebracht sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil eines Kommutators und Fig. z eine Stirnansicht zu Fig. t.
  • Auf der Nabe t befinden sich die Druckringe 2 und 3, die mit Isolationen 4 und 5 versehen ;gegen die Metallbeilagen 6, welche die Kohlesegmente 7 umschließen, drücken. Zwischen den Metallbeilagen 6 befinden sich die Isolierzwischenlagen B. Die Metallbeilagen 6 bestehen aus so weichem Werkstoff, daß sich dieser beim Zusammenpressen des Kommutatorverhandes in. das Feingefüge der Kohlesegmente 7 einpreßt und diese festhält. Die Kohlesegmente 7 können an ihren Außenseiten mit Aufrauhungen und Riffelungen 9 versehen sein.
  • Durch die Verwendung von Metallbeilagen, die weicher sind als der amorphe Segmentwerkstoff, ist es bei rauher Beschaffenheit des Segmentwerkstoffes möglich, diesen so einwandfrei zu halten, daß die eingangs erwähnten Nachteile der hekannten, aus amorphem Werkstoff bestehenden Segmente entfallen. Zur Befestigung genügen im allgemeinen die durch dass Schleifen der Kohle entstandenen Rillen, um bei Verwendung von Kupferbeilagen, welche einseitig oder beiderseitig der Kohlela.melle liegen können, eine derart starke Verfilzung beider Werkstoffe zu erhalten, daß die im Betrieb auftretenden Fliehkräfte von der Kohle auf das Kupfer und von hier auf die Halteringe übertragen werden. Je nach der Beschaffenheit der beteiligten Werkstoffe kann man die seitliche Aufrauhung durch Riffelung od. dgl. unterstützen. Auch die Metallbeilagen können rauh gemacht werden, um die nötige Verfilzung zu erhalten. Bei Verwendung von härteren Beilagen muß die Gestalt der Lamellen der Form der Beilagen angepaßt werden. Bisher ist es üblich, die stromführenden Lamellen keilförmig auszubilden. Die keilförmige Ausführung von Kohlela.mellen erfordert beispielsweise sehr viel Schleifarbeit. Bei der neuen Anordnung kann man die KohlelameIle mit rechteckigem Querschnitt ausführen und die aus Kupfer, Aluminium, Eisen od. dgl. bestehenden Beilagen keilförmig ziehen. Infolge ihres plastischen Verhaltens gegenüber der Kohle bedürfen diese Beilagen keiner besonderen Bearbeitung, so daß bei der Herstellung der Kommutatoren beträchtlich an Arbeitskosten gespart wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Kommutator mit Kohlesegmenten und Metallbeilagen, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenflächen der Kohlesegmente vorzusehenden Metallbeilagen aus einem Werkstoff bestehen, der so weich ist, daß er sich in das Gefüge der Kohlesegmenteeindrückt und so eine innige Verbindung mit diesen herstellt. z. Kommutator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Kohlesegmente an ihren Seitenflächen mit Riffeln Moder Rillen versehen sind, in welche die Metallbeilage eindringt. 3. Kommutator nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Riffelungen, die an den Seitenflächen .der Kohlesegmente vorgesehen sind, längs verlaufen.
DES6510D 1943-05-30 1943-05-30 Kommutator mit Kohlesegmenten und Metallbeilagen Expired DE910693C (de)

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DE910693C true DE910693C (de) 1954-05-06

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