DE910477C - Vorrichtung zum mechanischen Aufzeichnen des Rundlaufes von Stromwendern elektrischer Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Aufzeichnen des Rundlaufes von Stromwendern elektrischer Maschinen

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DE910477C
DE910477C DED11763A DED0011763A DE910477C DE 910477 C DE910477 C DE 910477C DE D11763 A DED11763 A DE D11763A DE D0011763 A DED0011763 A DE D0011763A DE 910477 C DE910477 C DE 910477C
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DE
Germany
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commutator
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brush
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paper
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Expired
Application number
DED11763A
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English (en)
Inventor
Jakob Dietrich
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Deutsche Bundesbank
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Deutsche Bundesbank
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/28Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B7/282Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring contours or curvatures for measuring roundness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mechanischen Aufzeichnen des Rundlaufes von Stromwendern elektrischer Maschinen Die Stromwender elektrisch und mechanisch stark beanspruchter Motoren, wie beispielsweise solcher von Triebfahrzeugen elektrischer Bahnen, werden nach oft erst geringen Laufleistungen mehr oder weniger wellig. Die Kenntnis der Form dieser Welligkeit, auch ihre Frequenz und Amplitude, ist für eine Beurteilung der noch vorhandenen Betriebstüchtigkeit eines Stromwenders von Wichtigkeit, da sie vor allem die Ursache erhöhter Bürstenahnutzung und des Bürstenbrechens sein können.
  • Es sind Rundlaufkontrollgeräte geschaffen worden, die zwar die radialen Höhenunterschiede eines Stromwenderumfanges anzeigen (Meßuhren), jedoch keine Vorstellung des Wellenbildes geben können. Auch kapazitive Geber mit wählbarer Verstärkung, z. B. in Schleifenoszillographen, sind für gleiche Anzeige bekanntgeworden. Ferner hat man optisch-mechanische Einrichtungen mit vorgespanntem, mit Spiegeleinrichtung versehenem Taststift, die einen Lichtstrahl auf lichtempfindliches Papier ablenkt, ähnlich den Schleifenoszillographen, vorgeschlagen und gebaut. Sie sind wegen ihrer möglicherweise gesteigerten Wiedergabegenauigkeit mehr für wissenschaftliche Untersuchungen als für die Praxis des Betriebes geeignet. Sie verlangen eine besondere Lichtquelle mit Batterie, eine Dunkelkammer mit Entwicklungseinrichtung sowie eigene Aufspannvorrichtungen für verschiedene Motorbanarten. Außerdem sind die lichtgeschriebenen Profile nicht maßstäblich abhängig von der Umfangabwicklung des Stromwenders, da hier der Papiervorschub mittels Uhrwerk erfolgt.
  • Der Betrieb braucht ein ausreichend präzise und selbstschreibendes Gerät, das gestattet, jeden belie- bigen Stromwender unmittelbar, ohne vorbereitende Umbauten, mit sofortigem Ergehnisbeleg auf seinen geometrischen Zustand zu prüfen.
  • Erfindungsgemäß wird daher eine Vorrichtung zum Aufzeichnen des Stromwenderrundlaufes vorgeschlagen, die aus einem im Raume zwischen Bürstenhalterisolator und Bürstenhalterdruckhebel, mit besonderem Spannschaft in der Bürstentasche festzuhaltenden Registrierpapierumroller besteht, dessen aus dem Spaunschaft unten herausragender, auf dem Stromwender gleitender Tastbolzen einen Schreibarm so bewegt, daß die Einsenkungen in der Oberfläche des Stromwenders der Höhe nach etwa einhundertfach vergrößert, dem Umfang nach gegebenenfalls verkürzt auf dem Registrierpapier dann sofort sichtbar aufgetragen werden, wenn ein mittels Stielgriff an den Stromwender zu haltendes Abwälzgerät, das durch biegsame Welle mit dem Schreibgerät verbunden wird, den mit der Stromwenderdrehung synchronen Papiervorschuh erzwingt.
  • In den Abb. I und 2 ist das Gerät in schematischer Seitenansicht und im Schnitt dargestellt, während Abb. 3 ein Rundlaufprofil wiedergibt, wie es das Gerät aufnimmt.
  • Das Gerät steckt mit seinem Fuß 4 in der Tasche 3 des Bürstenhalters I, der am Bürstenjoch 2 befestigt ist. Die federnden Klemmbacken 5 halten das Gerät reibungsschlüssig in der Bürstentasche fest Es kann an Stelle der Kahlebürste über der zu untersuchenden Bürstenbahn in die Bürstentasche eingesteckt werden. Ein im Gehäuse 4a gelagerter, stark übersetzter, aus Zahnsegment und Ritzel bestehender Zahntrieb II und I2 wird durch die zunächst als Zahnstange wirkende Stellschnecke 6b und Schneckenritzel 10 so vom Taststift 6 und der Welle 6a bewegt, daß die Schreibarmspitze I3, im Bogen schwingend, die Höhenbewegungen des über den Stromwender 7 gleitenden Stiftes 6 in das über die Schreibplatte I6 gleitende Wachspapier einritzt. Der Taststift wird durch die Feder 8 schwach angedrückt, damit er jeder Einsenkung genau folgen kann.
  • Auf dem geschlitzten Dorn I4 befindet sich, über Drehgriff 15 aufgewickelt, der Wachspapiervorrat.
  • Das Papierband läuft über die Schreibplatte I6 zum Aufwickeldorn 17. Mittels der Bremsfedern I8 wird die Papierstraffung reguliert.
  • An dem in die Bürstentasche eingesteckten Gerät läßt sich dieNullstellung des Schreibarmausschlages bequem durch Drehen der Schneckenspindel 9 am Vierkant 30 einregulieren, sobald die Arretierung der Fübrungsbüchse 3' kurzzeitig gelöst wird. Beim Einstecken und Herausnehmen des Gerätefußes aus der Bürstentasche entsteht je ein Bogenstrich 32 auf dem Registrierpapier. Dazwischen befindet sich der maßstäbliche Stromwenderumfang, wenn heim Profilschreiben die Abwälzvorrichtung genau dann vom Stromwender abgehoben wird, sobald die Umfangmarke am Stromwender nach der einen Umdrehung wieder in gleicher Höhe erscheint, wo sie vorher schon gewesen war (s. auch Rundlaufdiagramm in Abb. 3).
  • Die mittels Handgriff 23 und Haltestange 24 auf den Stromwender 7 zu haltende, über biegsame Welle 2I, Winkeitrieb 22 mit dem Aufwickeldorn I7 verbundene, im Rahmen 24a der Haltestange gelagerte Gummiwalze 19 mit Winkeltrieb 20 besorgt den Papiertransport.
  • Das in Abb. 3 dargestellte Umfangprofil 27 ist, wie schon angedeutet, durch die beiden Bogenrisse 32 begrenzt. Die mittige Bezugslinie 28 wird durch die am Gehäusedeckel befestigte Ritzfeder 29 geschrieben. Die U-förmigen Zacken entsprechen den Stromwenderlamellen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zum Aufzeichnen des Stromwenderrundlaufes elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Raume zwischen Bürstenhalterisolator und dessen Druckhebel einzusteckender Registrierpapierumroller mit seinem Spannschaft in der Bürstentasche festgehalten wird, dessen aus dem Schaft hervorragender Tastbolzen (6) einen Schreibarm (I3) so bewegt, daß die Einsenkungen in der Oberfläche eines Stromwenders der Höhe nach beispielsweise hundertfach vergrößert, der Länge nach gegebenenfalls verkürzt auf dem Registrierpapier sofort sichtbar aufgetragen werden, während ein an den Stromwender zu haltendes Abwälzgerät (19, 20, 2I, 23 und 24) das Papier synchron zur Stromwenderdrehung fortschreiten läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Walzen (I4 und I7) mit zwischengeschalteter Schreibplatte (I6) das Registrierpapier unter der schwingenden Bewegung der Schreibarmspitze kontinuierlich vorbeiführen, sobald über eine biegsame Welle die Verbindung zwischen Abwälzgerät und einer der Transportwalzen hergestellt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastbolzen im oberen Teil als Schnecke (6b) ausgebildet ist, die gewöhnlich bei der Übertragung der axialen Bolzenbewegungen auf die Schreibarmspitze als Zahnstange, hingegen zum Justieren der Diagrammschrift auf den Mittelriß bei dem in die Bürstentasche eingesteckten Gerät als Feinstellschnecke arbeitet.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwälzgerät aus einer reibungsschlüssigen Rolle oder Walze z. B. aus Gummi besteht, die mittels Stielgriff beispielsweise zwischen den Bürstenhaltern auf den Stromwender gehalten wird, während eine biegsame Welle die Drehkraft auf die Papierwalze fortleitet.
    Angezogene Druckschriften: ETZ, 1938, S. 1272.
DED11763A 1952-03-09 1952-03-09 Vorrichtung zum mechanischen Aufzeichnen des Rundlaufes von Stromwendern elektrischer Maschinen Expired DE910477C (de)

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DE910477C true DE910477C (de) 1954-05-03

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