DE905643C - Anordnung zur Steuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken

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DE905643C
DE905643C DEA12093D DEA0012093D DE905643C DE 905643 C DE905643 C DE 905643C DE A12093 D DEA12093 D DE A12093D DE A0012093 D DEA0012093 D DE A0012093D DE 905643 C DE905643 C DE 905643C
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DE
Germany
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grid
voltage
inverter
arrangement
discharge paths
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Expired
Application number
DEA12093D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Hoelters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
    • H02M1/042Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC voltage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken Für die Gittersteuerung von Dampf- oder Gasentladungsstrecken sind vielfach rechteckähnliche Gitterspannungsimpulse zweckmäßig, die in bekannter Weise mit chemisch belasteten Pa.rallelwechselrichtern erzeugt werden können. Eine solche Steueranordnung kann auch für die Entladungsstrecken des Stromrichtermotors und der Stromrichterkaskade verwendet werden. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung einer ;solchen Wechselrichteranordnung zur Abgabe von Steuerimpulsen für gittergesteuerte Dampf- oder Gäsentladungsstrecken, die insbesondere für den Betrieb .der Stromrichterkaskade wesentliche Vorteile bringt. In Fig. i ist die bisherige Anordnung eines Parallelwechselrichters zur Abgabe von Steuerspannungen für gittergesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken dargestellt. Es sei als Beispiel angenommen, daß die Ausgangsspannungen des Parallelwechselrichters die Entladungsstrecken einer nicht näher dargestellten Stromrichterkaskade, d. h. die Entladungsstrecken in Umrichteranordnung, die an den Sekundärteil eines Asynchronmotors zu seiner Regelung angeschlossen sind, steuern. Die Entladungsstrecken i und 2 zünden im Takt der den Widerständen 6 und 7 aufgedrückten Gitterspannungen. Diese liefert der Frequenzwandler 13, der mit dem Asynchronmotor gekuppelt ist. An. den fViderständen q. und 5 werden die in Fig. -2 dargestellten annähernd rechteckförmigen Spannungsimpulse u4 und u5, die eine dem Schlupf des Motors entsprechende Frequenz haben, abgegriffen. Über die Sekundärwicklungen g und io eines Transformators wird die zweite zur Steuerung des Umrichters notwendige netzfrequente Wechselspannung erhalten. Die Summe der Gitterspannungen der beiden Frequenzen wird den Gittern der Entladungsstrecken, des Umrichters, wie nicht näher dargestellt, zugeführt.
  • Die Schleifringe des Frequenzwandlers werden mit Netzfrequenz gespeist, und an den Bürsten wird eine Spannung der Schlupffrequenz abgenommen, deren Größe von der Drehzahl unabhängig ist. Im Synchronismus liefert der Frequenzwandler eine Gleichspannung. Die Größe dieser Gleichspannung hängt von der Lage des im Synchronismus stillstehenden Flusses zu der Bürstenachse ab, kann also je nach dem Zeitpunkt des Intrittfallens verschieden groß sein. So kann z. B. die Gleichspannung zwischen den Bürsten auch den Wert Null annehmen. In diesem Fall würden, wenn wir die Nullinie als Zündkennlinie der Gefäße annehmen, beide Glefäße zünden und damit der Wechselrichter kippen. Es ist deshalb noch eine negative V orspannung u14 durch die Batterie 14 vorgesehen, so daß bei einer bestimmten positiven Spannung des Frequenzwandlers die gesamte Gitterspannung Null wird und ein Gefäß zündet. Zu diesem Zeitpunkt ist aber die Gitterspannung des zu löschenden Gefäßes mit Sicherheit negativ, so daß ein! Kippen vermieden wird.
  • Die somit für das Arbeiten des W Wechselrichters erforderliche negative Vorspannung u14 bringt aber für den Betrieb der Kaskade beim Durchgang .durch den Synchronismus und im übersynchronen Bereich große Nachteile mit sich. Dies geht aus Fig. 3 deutlich hervor. Dabei ist der Einfachheit halber angenommen, daß die Steuerung der Hauptentladungsstrecken mit der Schlupffrequenz direkt von dem Frequenzwandler erfolgt. Da nur die Phasenlagen der Spannungen erörtert zu werden brauchen, ist die Zwischenschaltung der Röhren i und 2 für die nachfolgende Betrachtung unwesentlich. Im Untersynchronismus (Index 2t) gibt,der Motorläufer Energie ab. Die Läuferspannung a4L, wird durch Zünden der entsprechenden Entladungsstrecke durch die Frequenzwandlerspannung us abzüglich der negativen Vorspannung u14 im Punkt Zu angeschaltet; die Entladungsstrecke ist also vollausgesteuert. Im Synchronismus - wird die Läuferspannung Null. Im Übersynchronismus (Index ü) wird die Drehzahl des Läufers größer als die des Drehfeldes, die Relativbewegung der Läuferstäbe zum Drehfeld kehrt sich um und damit die Polarität und die Richtung der Zeitlinie der Läuferspannung. Bei demselben absoluten Schlupf wie im Untersynchronismus stellt also im Übersynchronfismus ulü die Größe der Läuferspannung dar, wobei der zeitliche Verlauf entsprechend dem Pfeil t;; von rechts nach links zu rechnen ist. Beim Frequenzwandler ändern sich beim Durchgang durch den Synchronismus Drehzahl und Drehrichtung des Drehfeldes gegenüber den, stillstehenden Bürsten. Die Größe und tRichtung der Spannung bleibt daher dieselbe. Infolge der Änderung der Drehrichtung des Feldes in bezug auf die Bürsten kehrt sich die Zeitlinie um, und diese ist ebenfalls wie bei der Läuferspannung entsprechend dem Pfeil tü von rechts nach Links zu zählen. Im übersynchronen Bereich nimmt der Läufer Energie auf. Die Zündung der betrachteten atladungsstrecke erfolgt, wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist, im Zeitpunkt Zu. Die Wechselrichtersteuerung ist also so weit verzögert, daß ein Kommutieren und einwandfreier Betrieb nicht mehr möglich ist. Ordnungsgemäß hätte die Zündung etwa im ZeitpunktZzz zu erfolgen. Verlegt man nun durch Verdrehen :der Bürsten des Frequenzwandlers den Zündpunkt (in Fig. 3) nach rechts, etwa in den Zeitpunkt Z;;, so kommt man, zwar in den richtigen Wechselrichterarbeitsbereich: der Gleichrichter wird aber dann so weit ausgesteuert, daß man ein Anfahren des Motors aus dem Stillstand nicht mehr erreichen kann. Diese Schwierigkeiten sind durch die negativeVorspannung u14 bedingt, die die Länge des positiven Impulses der Gitterspannung Zu bis Zü verkleinert und damit eine Verschiebung des Zündpunktes um i8d°' beim Übergang vom Gleichstrom- zum Wechselrichterbetrieb und umgekehrt verhindert.
  • Durch einfache Maßnahmen in der Gittersteuerung des '.Wechselrichters gemäß der Erfindung ist es möglich, auf die negative Gittervorspannung zu verzichten und für Unter- und Übersynchronismus vernünftige Betriebsbedingungen, wie in Fig. q. dargestellt, zu erzielen. Gemäß der Erfindung ist eine vom Umladungsstrom des Kommutierungskondensators des Parallelwechselrichters abgeleitete Spannung mit negativem Vorzeichen in den Glitterkreis der Entladungsstrecken des Wechselrichters eingefügt.
  • Die Erfindung beruht auf folgender Überlegung: Wenn es beim Wechselrichter möglich ist, die Gitterspannung des stromführenden Gefäßes in dem Augenblick der Zündung ides anderen Gefäßes negativ zu machen und so lange negativ zu halten, bis die Umladung des Kondensators 3 beendet ist, so kann nie ein Kippen des 'Wechselrichters eintreten. Diese zusätzliche negative Gitterspannung müßte also zweckmäßigerweise durch dieUmladung des Kondensators selbst erzeugt werden. :Dies ist sehr einfach dadurch möglich, daß man die an der Drossel 8 liegende Spannung in den,Gitterkreis des Wechselrichters einfügt, wie dies Fig. 5 zeigt, Während der Umladung des Kondensators entsteht an der Drossel eine Spannung u., deren Verlauf aus Fig. 6 zu ersehen ist. Zur Zeit t' zündet das Glefäß 2, im Zeitpunkt t" ist die Umladung .des Kondensators praktisch beendet. Die Spannung u8 wird den vom Frequenzwandler gelieferten Spannungen u. und u7 überlagert. Eirfolgt im Zeitpunkt Z durch. die Spannung zs, die Zündung der (Entladungsstrecke 2, so werden die !Gitterspannungen durch die Drosselspannung ic$ stark ins Negative gedrückt. Ist die Drosselspannung zur Zeit t' Null, so ist die Gitterspannung zrs inzwischen so stark geworden, d'aß die Entladungsstrecke i nicht mehr zünden kann. Ist nun in der Nähe des Synchronismus die Frequenz der !Gitterspannung so klein, daß innerhalb der Umladezeit des Kondensators die Gitterspannung sich nicht wesentlich ändert oder sogar im Synchronismus gleich Null ist, so kann trotzdem ein Kippen des Wechselrichters nicht eintreten, denn die negative :Gitterspannung der .gelöschten Röhre kann erst zur Zeit t" Null werden. Zu diesem Zeitpunkt darf aber ohne weiteres eine Neuzündung der gelöschten Entladungsstrecke i eintreten, da der Kondensator sich ja inzwischen auf fast den vollen Wert umgeladen hat. Die Entladungsstrecken werden bei der Frequenzwandlerspannung Null mit einer der Zeitkonstanten 2 RC des Umladekreises entsprechender Frequenz gezündet. Der Wechselrichter arbeitet selbstgeführt.
  • IEs ist also ohne zusätzlichen Aufwand möglich, auf die negative Gittervorspannung zu verzichten und damit für die Kaskade beim Durchgang durch den Synchronismus einen einwandfreien Übergang vom Gleichrichter- auf den Wechselrichterbetrieb zu erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Steuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladun.gsstrecken mit rechteckä.hnlichen Steuerspannungen, die mit Hilfe eines ohmisch belasteten Parallelwechseilrichters erzeugt werden, vorzugsweise zur Steuerung der gittergesteuerten Dampf- oder Glasentladungsstrecken eines Stromrichtermotors oder einer Stromricht@erkaskade, dadurchgekennzeichnet, daß eine vom Umladungsstrom des Kommutierungskondensators des Parallelwechselrichters abgeleitete Spannung mit negativem Vorzeichen in den Gitterkreis der En' tladungsstrecken des Wechselrichters eingefügt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel des P'arallelwechselrichters in den Gitterkreis seiner Entladungsstrecken eingefügt ist.
DEA12093D 1940-04-20 1940-04-20 Anordnung zur Steuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken Expired DE905643C (de)

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