DE905299C - Magnetische Elektronenlinse - Google Patents

Magnetische Elektronenlinse

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DE905299C
DE905299C DES11466D DES0011466D DE905299C DE 905299 C DE905299 C DE 905299C DE S11466 D DES11466 D DE S11466D DE S0011466 D DES0011466 D DE S0011466D DE 905299 C DE905299 C DE 905299C
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DE
Germany
Prior art keywords
lens
gap
distance
axis
magnetic
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Expired
Application number
DES11466D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Ruska
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE905299C publication Critical patent/DE905299C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/04Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
    • H01J37/10Lenses
    • H01J37/14Lenses magnetic
    • H01J37/141Electromagnetic lenses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Magnetische Elektronenlinse Beil magnetischen Elektronenlinisen:, wie sie beispielsweise in Elektronenmikroskopen gebraucht werden, verwemsdieit mani Linsenfelder, die durch einen Spalt zwischen zwei magnetischen Teilen des Sysibemsi gebildet werden. Wilil man dabei Linsten kurzer Brenn «reite, erzieleni, so werden Polschuhsysteme angewendet, die so ausgeebildeit sind, diaß der das L.insienfeld bi:ld#endei Spalt in der Achsnähe kleiner !ist alsi in[ einiger Entfernung davon. Durch die Anwendung von Poleschiuhsysitemen dlieser Art halb man! extrem kurze, Birennweiiten erzielen, können, wasi beispielsweise beim Objedebiv dies Elektronenmikroskops, von ausisehlaggebend;er Bedeutung ist-. Die, erwähnten Polisehuhsytsiberne werden vielfach als einheitlich zu, handhabende K,ärper ausgebildet, die in den Magnetkörper der Linse vorzugsweise unter A.ntwend!ung konischer Pa,ßflächeni eiinz:uset:zen sind. Solche leicht zu handhabenden Einsatzkörper sind deshalb besondle:rs, vorteilhaft, weil mani sie leicht auswechseln, also geigen Einsaitzkörper mit anderen Poilschuh fo-rm@mi austauschen kann. Man hat dadurch die Möglichkeit, die Brennweite der Linse in mehr odler weniger gröben Stufen, zu regeln.
  • Die Erfindung bebriffti einte magnetisidhe Elektronenlinse mit durch einen Spalt zwischen zwei magneitischen Teilen des Linsensysiternisi gebiilldleten Linseenfeld. Erfindungsge mäß isst der Spalt in dler Nähe der Srtrahlach!se größer ats. in e!iinem etwas weiner entfernt von der- St :rahilachse liegenden Bereich. Diese von der bisher üblichen Formgebung abweichende Konstruktion bringt eine vielfach erwünschee, einfache Möglichkeiit, eine Polachuhlinse größerer Br-eninwve,iite zu schaffen, die auch leicht gegen ein Po!lschuhsystem kürzierer Bmennwei!te ausgelauscht werden: kann. Von besonderer Bedeutung ist die, Erfindung, wenn: es sich darum handelt, die Regelung zweier hintereinand:ir an"eu,rd,netter magnetischer Linsen stark verschiedener Briemnweiten mietels einer gemeinsamen Spulen.wicklunig zu verbessern. Die Linse, größerer B:rennweirüeerfordert weniger, Durchflutung, hier muß als,a zwilsch:en dien Po,lschuhie:n. ein klioinerer magnetischer Widerstand herrschen, was sich mit der neuartiigen Formgebung der Parlschuhe leiht erreichen läßit. Für die Linise kleinerer Birennweite kann man, d!i-e Nisiher Übliche Polechuhform mitt engem Spalit in der Achisnähie an,-wenden:, da hier infolge der sitiailien Feldkurve diie Brennweüte bc,i gegebener Durchflwtung relativ kleiner ist. Wenn es sich um eine Anordnung mit zwischen Poilschuben gebildetem. Linsenspalt kann man den, Polischuhteilen einten; unm2gntätischen Abstandhalter zuordnen, der in der Nähe der Strahlachse eine größere, axiale Länge- und, in, einem konzentrisch -dazu von der Strahlachse entfernter liegenden Teil einte kleinere axiale Länge hat. Wendet man die Erfindung bei einem Doppielpolschuhsystern an, also z. B. bei einer Linse!, dIe, ein gemeinsames E;rregermagneitisiys!tem, vorzugsweise eine Erregerwicklung besitzt, so wird, eines der beiden dem System zugeordneten Polschuhpaare ein Paar sein, liessen Spalt: in der Achsnähe kleiner ist als uneiniger Entfernung davon, während das zweite! Polschuhpaa;r dann ein solches stein wird, deis!s!en Spalt: in der Achsnähe größer is.t, a,ls in einiger Entfernung davon. Dabei kann es vo,rteilhaft sein!, das Doppelpolschun!s.ysitem zu einem ein.-heitlichen Einsatzkörper zusammenzufügen, wobei die beii.den; einander n@aheiliegenden, Polschuhe der beiden Linsen aus einem Stück bestehen können.
  • Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Schnitt durch das Objielctiiv eines Elektronenmikroskops. Es handelt sich im vorliegenden Fall um ein elektromagnetisches Abbi,ldung!sisysitem., bei dem eine gemeinsame Erregerwicklung i das Magnotsystem zweier im Strahlen-,gang h:intereinandertiegender Li.nsienfelder für eine zweistufige, Abbildung erregt. Die Wicklung i ist umgeben von den den magnetischen Kreis bildenden re'ileJn 2, 3, . und dem urimagnetischen, Zwischenstück 5. In eine, konische Bohrung dieses Spulen ,-körpers ist von unten her ein Poilschuuheins!attzköirp,eir yingeführt, der aus den magnmitsahen, die Polschuhe bildenden Teülen 6, 7, 8 und u.n;magnetiischen Ab-;tandhaltern 9 und io besttehiü Der Abis!tandhaker 9 tat in der Nähe! der Strahlachise eine" verhälitnisnäßig große axiale Länge und in dem konzentrisch jazu liicigen,de:ni Teil i i eine kleinere axialer Länge. Die angrenzenden Bereiche der magnetischen Teile! 6 xn:d 7 bilden auf diese Weise ein, Polschuhpaar für aine Proije!lztii.vl,inse größerer Brennweihe, während die an den Abista:ndhaltee io angne!nzen!den Teile der magnetischen Körper 7 und 8 ein. Pol:s.chuhpaar der bisher üblichen Formg>ebun!g bildet, dass, das kurzbrennweitige Objektiv des Elektronenmikroskops bildet. Der untere, Polschuh des Objektivs und d,-,r obere Polschuh des, Projektivs werden gemeinsam durch den Teil 7 gebildet. Mit Hilfe der Mwutern 12 und 13 i.se der PoJ!schuhein!satzkörper- im Teil 2 fesrV-geschrauhtL Die Kanäle 1q. dienen zur Erleichterung der Evakuierung. Die Bohrungen 15 und 16 können dazu dienen, im Bereich unmittelbar vor dem Objektiv bzw. im Betreich zwischi°n den beiden Polschuhen von außen her versitellbare- Blenden od. dgl. einzuführern Im -Strahlengang vor dem Objektiv befindet sich die Schleuseinrichtunig und die Versitelleinrichtung für die Objektpatrone. Der Objektverstell@tisch 17 ruht unrniittelb,ar auf einer zbenen Gleitfläche des oberen Obje!ktivpolschuhesi B. Um ein gutes Gleiten bei dem: Oueirbewegungen, der in der Figur nicht dargestellten Objektpatrone zu sichern, bes:ieb der Tisch 17 einen Ring i8 aus, weichem Lagermaterial. Die Querbewegungen der Objektpatrone, die in der Bet@rieb,s,laae in. die innere, konische Bohrung des Tisches 17 eingeführt ist, werden mit Hilfe von Verseellstangen i9 und zugeo@rdmeten Gegenfedern 2o durchgeführt. Das, zweite Paar von, Versitellsta:ng.en und Gegenfedern isst um 9o° gegen i9, 2o versetzt angeordnet,.
  • Im Schleusenkörper 21 befindet sich eint an sich bekanntte!s Hahnkük en 22, im: das: ein. Verstellitrie!b 23, 25 für den Halter 24 der Objektpatrone eingebaut ist. In das Gewinde 26 Beis Halters 24. wi:r@d die nicht darges-te!llte Patrone eingeschra:ubttr. Durch die Öffnung 27 witrid die Pa.trüne ein- und ausgeschleustt.
  • Der beim Ausiführun!gs.beispieil verwendete Polschwh.eins,atzkörper ist, so, bemessen, daß bei der Herstellung von Beugungsibdldern der Beugungskegel ungehindert durch das Projekti:vpolischuhsystem hindturchtreten kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetische Elektironealinse mit durch einen Spalfi zwischen: zwei magnetis.c.en Teilen die Linsensystems. geibirldeiten Linisenfeld:, dar durch gekennzeichnet, däß der Spalt in! der Nähe der Strah.lachse größcr- isst als. in einem etwas weher entfernt von der Strahlachse lugenden Berleich.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch. i mk einem zwischen Polschuhen gebildeten Linsenspalit, dadurch gekennzeichnet, da:ß den, Po@lschuhtieile!n ein ummagnetischer Abstandhalter zugeoirdnet ist, der in: der Nähe der Sitrahlachse eine! größere axiale Länge und in einfern konzentrisch dazu von der Strahlachise entfernter liegenden Teil eine! kleinere axiale Länge hat.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i odier 2 für eine> Doppelpolschuhlinse!; drei ein gemeinsames Erregermagnitsystem, votrzu:gswelrse eine Erregerwicklung bes,itz!t, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden dem Sys,bem zugeordneten Palscliuilil>aa,re ein Paar ise, dessen Spalt in der Achseniiälie kl:iner iis@t aLs, h. einiger Entfernung davon, während das zweite Polschuhpaur ein. s Iches is,t, dessen Spalt in. der Achsnähe größer ist als in. einiger Enit@fernung davon.
  4. 4. Ano@rdnunig nach Anspruch 3, dadurch gekeiinzeichneti, daß das Doppelpolschuhsysitem zu einem einheitlichen Ein;satzkärper zusammengefügt ist, wolyei die leiden einander naheliegenden Polschuhe der beiden Linsen aus einem Stück bestehen.
DES11466D 1945-03-02 1945-03-02 Magnetische Elektronenlinse Expired DE905299C (de)

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