DE901325C - Magnetostatische Polschuhlinse - Google Patents
Magnetostatische PolschuhlinseInfo
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- DE901325C DE901325C DES11273D DES0011273D DE901325C DE 901325 C DE901325 C DE 901325C DE S11273 D DES11273 D DE S11273D DE S0011273 D DES0011273 D DE S0011273D DE 901325 C DE901325 C DE 901325C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/02—Details
- H01J37/04—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
- H01J37/10—Lenses
- H01J37/14—Lenses magnetic
- H01J37/143—Permanent magnetic lenses
Landscapes
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- Analytical Chemistry (AREA)
- Electron Beam Exposure (AREA)
Description
Die bekannten magnetostatischen, mit Polschuhen ausgerüsteten Linsen werden bisher meist so ausgeführt,
daß die Permanentmagnete am äußeren Linsenmantel angeordnet sind. Hierdurch ergibt
sich die Notwendigkeit, sehr große Permanentmagnetstäbe anzuwenden. Die Erfindung zielt darauf
ab, eine permanentmagnetische Elektronenlinse zu schaffen, bei der man mit kleineren, besonders gut
ausnutzbaren Magneten arbeiten kann. Erfindungsgemäß wird ein Magnet, gegebenenfalls werden
zwei rohrförmige drehsymmetrische Magnete verwendet, wobei diesen Magneten den magnetischen
Kreis nach außen herum schließende, die äußere Linsenummantelung bildende Rückschlußeisen zugeordnet
werden. Dadurch, daß auf diese Weise die Permanentmagnete in möglichst großer Nähe des
Linsenfeldes selbst angeordnet sind, kann man zu einer sehr guten Ausnutzung der Magnete kommen
und hat überdies die Möglichkeit, die Magnete selbst wesentlich kleiner als bisher zu bemessen.
Man kann unter Umständen die Permanentmagnete sogar selbst als Polschuhe verwenden. Andere Ausführungsmöglichkeiten
der Erfindung bestehen darin, daß an den rohrförmigen Magneten besondere Polschuhe befestigt werden. Das ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn man mit sehr hoher Sättigung im Polschuhmaterial arbeiten
will, um hohe Maximalfeldstärken im Spalt zu erzeugen. Eine einfache Ausführungsform der Erfindung
ergibt sich, wenn man den Eisenkreis der Linse durch einen äußeren Mantelteil und zwei
quer zur Strahlrichtung liegende Deckelteile bildet,
wobei an dem einen Teil der obere Polschuh und am gegenüberliegenden anderen Deckelteil ein als
Träger des anderen Polschuhs dienender rohrförmiger Permanentmagnet verwendet wird. In
diesem Fall kann die Linse also mit einem einzigen rohrförmigen Permanentmagnet hergestellt werden.
Eine andere Ätisführungsform, bei der zwei Permanentmagnete zur Anwendung kommen, ergibt sich,
wenn je ein Polschuh an einem der beiden rohrförmigen Permanentmagnete angeordnet ist und
diese beiden Magnete an zwei quer zur Stralilrichtung liegenden Teilen des äußeren Eisenkreises
der Linse befestigt sind, wobei diese Teile außen durch einen vorzugsweise zylindrischen Mantelteil
des Rückschlußeisens verbunden sind.
Um auch bei einer permanentmagnetischen Linse die Polschuhe leicht auswechseln zu können, wird
man bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den oder die rohrförmigen Permanentmagnete
in einem auswechselbaren Einsatzkörper haltern, der auch die beiden Polschuhe enthält und
in eine Bohrung des das Rückschlußeisen bildenden Linsenkörpers einsetzbar ist. Man hat auf diese
Weise also einen leicht auswechselbaren Einsatzkörper, der sowohl die Polschuhe als auch die
Permanentmagnete enthält. Für die Magnetisierung der Permanentmagnete wird man in den Linsenkörper
eine ringförmige verlorene Wicklung einbauen.
Die Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist ein Querschnitt
durch ein magnetostatisches Projektiv für ein Elektronenmikroskop dargestellt. Mit 1 und 2 sind
zwei rohrförmige, symmetrisch zur Strahlachse liegende Permanentmagnete bezeichnet. Der obere
Permanentmagnet 1 ist am Deckel 3, der untere am Deckel 4 des Linsenkörpers befestigt. Mit 5 ist die
äußere zylindrische Ummantelung der Linse bezeichnet. An den einander zugekehrten Enden der
beiden Permanentmagnete sind die Polschuhe 6 und 7 der Linse befestigt. In den vom magnetischen
Eisenkreis umschlossenen Ringraum ist für die Magnetisierung der beiden Permanentmagnete eine·
Erregerwicklung 8 eingebaut, die als verlorene Wicklung im Linsenkörper verbleibt. In Fig. 2 ist
für diese Linse die Feldstärke längs der Achse aufgezeichnet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. In diesem Fall kann es sich
beispielsweise um die Objektivlinse eines Elektronenmikroskops
handeln. Soweit die Einzelteile mit denen in Fig. 1 übereinstimmen, sind hier die
gleichen Bezugszeichen verwendet. Der obere Polschuh 6 ist bei dieser Linse unmittelbar am Deckel 3
befestigt, während der untere Polschuh 7 oben an dem Permanentmagnet 9 befestigt ist. Dieser Permanentmagnet
sitzt auf dem Deckel 4 des äußeren Eisenkreises. Bei dieser Linse ist der wirksame
Linsenbereich nach oben hin unsymmetrisch verschoben, um in an sich bekannter Weise die Möglichkeit
zu schaffen, mit der Objektpatrone möglichst nahe an den wirksamen Linsenbereich heranzukommen.
Dementsprechend ist bei dieser Ausführungsform nur ein einziger Permanentmagnet 9
angewendet. Fig. 4 zeigt für diese Linse den Verlauf der Feldstärke längs der Strahlachse.
In Fig. 5 ist für eine Projektivlinse ein magnetostatischer auswechselbarer Einsatzkörper im Längsschnitt
dargestellt. Mit 11 und 12 sind die beiden
Deckel des Rückschlußeisens dieser Linse bezeichnet. Zwischen diesen Teilen ist das unmagnetische
Zwischenstück 13 eingesetzt. Die innere Bohrung 14 des Linsenkörpers ist schwach konisch
ausgebildet. Sie dient zur Aufnahme des auswechselbaren Einsatzkörpers. Dieser Einsatzkörper
besteht aus einem unmagnetischen Mittelstück 15, mit dessen oberem und unterem Ende die beiden
magnetischen Teile 16 und 17 verschraubt sind. Die Teile 16 und 17 passen genau in die konische
Bohrung 14 des Linsenkörpers. Mit 18 und 19 sind
die beiden Polschuhe des Projektivs bezeichnet. Dem oberen Polschuh ist der rohrförmige Permanentmagnet
20, dem unteren der entsprechende Permanentmagnet 21 zugeordnet. Mit 22 ist ein
Ring aus unmagnetischem Material bezeichnet, der den Abstand zwischen den beiden Polschuhen 18
und 19 bestimmt. Die Teile 18 bis 21 werden durch
die beiden äußeren, aus permeablem Material bestehenden Schrauben 23 und 24 festgehalten, die in
die innere Bohrung der permeablen Teile 16 und 17
geschraubt sind. Sämtliche Einzelteile des dargestellten Projektiveinsatzes sind durch strahlsymmetrische Paßflächen genau gegeneinander festgelegt
und so durch das bloße Zusammensetzen dieser Teile einwandfrei zentriert.
Man kann die Erfindung bei allen Korpuskular-Strahlapparaten anwenden, die mit magnetostatischen
Linsen arbeiten. Das bevorzugte Anwendungsgebiet der Erfindung sind mit magnetostatischen
Linsen ausgerüstete Elektronenmikroskope. ■
Claims (5)
1. Magnetostatische Polschuhlinse, gekennzeichnet durch die Verwendung eines, gegebenenfalls
auch zweier rohrförmiger strahlsymmetrischer Magnete und ihnen zugeordneter, den Magnetkreis nach außen herum schließender
Rückschlußeisen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkreis der Linse durch einen äußeren Mantelteil und zwei quer zur Strahlrichtung liegende Teile gebildet wird,
wobei an dem einen Teil der obere Polschuh und am gegenüberliegenden Teil ein als Träger
des anderen Polschuhes dienender rohrförmiger Permanentmagnet dient.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß je ein Polschuh an einem rohrförmigen Permanentmagnet angeordnet ist und daß die beiden Magnete an zwei quer zur
Strahlrichtung liegenden Teilen des äußeren Eisenkreises der Linse befestigt sind, die ihrerseits
außen durch einen Mantelteil des Rückschlußeisens verbunden sind.
4. Anordnung nach Anspruch ι oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der
oder die rohrförmigen Permanentmagnete in einem auswechselbaren Einsatzkörper gehaltert
sind, der auch die beiden Polschuhe enthält und in eine Bohrung des das Rückschlußeisen bildenden
Linsenkörpers einsetzbar ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Linsenkörper zur Magnetisierung der Permanentmagnete eine verlorene Wicklung eingebaut
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5677 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES11273D DE901325C (de) | 1943-01-15 | 1943-01-16 | Magnetostatische Polschuhlinse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE241101X | 1943-01-15 | ||
| DES11273D DE901325C (de) | 1943-01-15 | 1943-01-16 | Magnetostatische Polschuhlinse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901325C true DE901325C (de) | 1954-01-11 |
Family
ID=25766747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES11273D Expired DE901325C (de) | 1943-01-15 | 1943-01-16 | Magnetostatische Polschuhlinse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901325C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2817038A (en) * | 1954-10-15 | 1957-12-17 | Jr John S Hickey | Permanent magnet for beam tubes |
| US2974246A (en) * | 1949-08-12 | 1961-03-07 | Int Standard Electric Corp | Electron gun for electron discharge tube |
| DE19915572C2 (de) * | 1998-03-31 | 2003-07-03 | Advantest Corp | Immersionslinse und Elektronenstrahl-Projektionssystem zu deren Anwendung |
-
1943
- 1943-01-16 DE DES11273D patent/DE901325C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2974246A (en) * | 1949-08-12 | 1961-03-07 | Int Standard Electric Corp | Electron gun for electron discharge tube |
| US2817038A (en) * | 1954-10-15 | 1957-12-17 | Jr John S Hickey | Permanent magnet for beam tubes |
| DE19915572C2 (de) * | 1998-03-31 | 2003-07-03 | Advantest Corp | Immersionslinse und Elektronenstrahl-Projektionssystem zu deren Anwendung |
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