DE904644C - Wasserdruckpresse, insbesondere zum Ausdruecken von Waesche - Google Patents

Wasserdruckpresse, insbesondere zum Ausdruecken von Waesche

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DE904644C
DE904644C DEG5651A DEG0005651A DE904644C DE 904644 C DE904644 C DE 904644C DE G5651 A DEG5651 A DE G5651A DE G0005651 A DEG0005651 A DE G0005651A DE 904644 C DE904644 C DE 904644C
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DE
Germany
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bag
press
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water pressure
edge
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DEG5651A
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English (en)
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KARL GLEMSER MASCHINENFABRIK
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KARL GLEMSER MASCHINENFABRIK
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F47/00Apparatus of the press type for expelling water from the linen
    • D06F47/06Apparatus of the press type for expelling water from the linen by a flexible diaphragm

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Wasserdruckpresse, insbesondere zum Ausdrücken von Wäsche Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasserdruckpresse zum Ausdrücken von Wäsche.
  • Solche Wasserdruckpressen sind in den verschiedensten Konstruktionen bekannt, man hat sie als Beutelpressen oder Kolbenpressen ausgeführt. Bei den Beutelpresisen bereitet die Einordnung in den starren Pressenteil Schwierigkeiten, da der aus Gummi bestehende Beutel gegen mechanische Einflüsse empfindlich ist. Diese Beutel sind auch teuer. Die Einraumwasserdruckkolbenpressen bereiten in bezug auf die Ausbildung des Kolbens Schwierigkeiten. Der Kolben hat nur geringe Höhe, da .die Presse in der Höhe möglichst klein gehalten werden soll. Der Kolben neigt zum Ecken und Klemmen. Er ist hohen Belastungen ausgesetzt, die sich bei ungleichmäßiger Verteilung des Preßgutes beim Beschicken der Presse dann ungünstig auswirken. Der Kolben soll auch die Bedingung erfüllen, durch sein Eigengewicht in seine Ursprungslage zurückzugehen.
  • Die Erfindung löst nun diese Schwierigkeiten unter Verwendung von einem sich nur über einen Teil des Pressenzylinders ersttreckenden Beutel aus Gummi oder einem anderen wasserdichten Stoff dadurch, daß der Beutel an seinem oberen Rande mit einem durch Manschette gegen die Zylinderwand abgedichteten starren Führungsring entsprechender Höhe im Pressenzylin@der gleitbar ist. D`arch die Erfindung wird so die Vereinigung einer Beutelpresse mit einer Kolbenpresse verwirklicht und dadurch der wesentliche Vorteil erreicht, @daß die Nachteile dieser Pressenarten, wie das Ecken des Kolbens und die sonst gefährdete E @inspannstelle des Beutels, vermieden werden. Ein wesentlicher Vorteil besteht auch darin, daß nur ein Beutel mit verhältnismäßig geringem Fassungsvermögen, der entsprechend billig ist, benötigt wird.
  • Erfindungsgemäß wird der Fassungsraum des Beutels so gewählt, daß er dem Ramm entspricht, den ,die ausgepreßte oder zusammengedrückte Wäsche einnimmt. Es ergeben sich so für den Materialaufwand und die Leistung sehr günstige Verhältnisse. Von ganz besonderer Bedeutung ist dabei, daß ein Verkeilen des Wäscheblocks im oberen Pressenzylinder, wie es bei Kolbenpressen auftritt, vermieden wird, so daß ein leichtes Öffnen des Deckels nach dem Preßganggesichert ist.
  • ,Die Verbindung des Beutels mit dem kolbenartigen, oberen Dichtungsglie@de gegen den Pressenzylinder kann mittelbar oder unmittelbar erfolgen. Der Beutel kann beispielsweise mit der oberen Dichtungsmanschette zu einem Ganzen vereinigt aus einem Stück besteben.. Erfindungsgemäß kann auch der Beutelran.d durch die Dichtungsmanschette mit ziem starren Ringkörper verspannt werden.
  • Erfindungsgemäß ist die Abdichtungsmanschette unter ihrem oberen Abschlußrand mit einem eingefügten Metallring entsprechender Höhe versehen. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Metallring beim Preßganig den durch das Preßgut erzeugten radial nach außen wirkenden Druck aufnimmt und daidurch bewirkt, daß der Anpressungsdruck des Manschettenrandes gegen die Zylinderwand auf den für die Abdichtung erforderlichen Wert beschränkt bleibt. Die Manschette wird dadurch geschont und der Bewegungswiderstand im Kolben verringert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung unter Beschränkung auf die für das Verständnis erforderlichenTeile beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. r eine Wäschepresse im Mittelschnitt, Fig. 2 eine weitere Ausbildung des Beutels mit Abdichtung im Mittelschnitt.
  • Der aus Gummi oder einem anderen wasserdichten Stoff bestehende Beutel a ist an seinem oberen: Rande. durch eine Manschette b gegen den Pressenzylinder c abgedichtet. Mit der Abdichtungsmanschette ist ein starrer Ringkörper d verbunden, dessen oberer gerollter Rand e in ein im Manschettenkörper gebildetes Widerlager einrastet. Der untere Rand f .des Ringkörpers ist im Durchmesser z. B:. durch Aufrollen vergrößert. Der Ringkörper d bildet so das Führungsglied des Beutels a in dem Pressenzylinder.
  • Bei oder Ausführung nach Fig. i sind Manschettenkörper b und der Beutel a unmittelbar zu einem vereinigt, diese Teile bestehen also aus einem Stück. Bei der Ausführung nach Fig. 2 erfolgt die Verbindung der Teile auf mechanischem Wege dadurch, daß der obere Rand des Beutels d um den oberen gerollten Rand e des Ringkörpers herumgelegt und durch den mit Spannung übergezogenen Manschettenkörper die Festlegung der Teile gegeneinander erfolgt. Der Manschettenkörper d trägt unterhalb seines oberen Randes einen Metallring g entsprechender Höhe. Dieser gegenüber dem Pressenzylinder ausreichendes Spiel aufweisende, in eine Ringnut der Manschette eingefügte Metallring g nimmt den nach der Zylinderwand gerichteten Druck des Preßgutes auf und verhindert so ein zu starkes Anpressen des oberen Manschettenteiles gegen die Zylinderwand. Dladurch wird der leichte Lauf der Manschette d im Pressenzylinder gesichert wie auch die Beanspruchung des Materials der Manschette und deren Verschleiß wesentlich herabgesetzt.
  • Der Beutel a wird in der Größe zweckmäßig so gewählt, daß sein Inhalt dem Raume entspricht, den bei normaler Füllung der Presse die ausgedrückte Wäsche einnimmt. Da der Beutel mit der Wäsche sich frei im Zylinderraum bewegen kann, so kann eine Verkeilung der Wäsche im oberen Pressenraram nicht stattfinden. Der Deckel ,der Presse steht daher nach dem Preßgang nicht unter Spannung und läßt sich also leicht öffnen. Auch die Höhe :des Ringkörpers d kann in weiten Grenzen gewählt werden. Zweckmäßig wirkt der Ringkörper mit auf den Umfang des Zylinderraumes verteilten, in der Fig. i angedeuteten Anschlägen li zusammen, so .daß die untere Endlage des Beutels im Pressenzylinder festgelegt ist. Da der Beutel a in seiner unteren Endstellung bis auf den Boden des. Pressenzylinders c reicht, so kann .der gesamte Raum des Pressenzylinders für die Füllung mit Preßgut ausgenutzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserdruckpresse, insbesondere zum Ausdrücken von Wäsche, mit einem :sich nur über einen Teil des Pressenzylinders erstreckenden Beutel aus Gummi oder einem anderen wasser-,dichten Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Beutels mit einem ,durch Manschette gegen die Zylinderwand abgedichteten starren Führungsring entsprechender Höhe im Pressenzylinder gleitbar ist.
  2. 2. Wasserdruckpnesse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsraum des Beutels so gewählt ist, daß er ungefähr ,dem Raum entspricht, den die ausgepreßte oder zusammengedrückte Wäsche mach dem Preßgang einnimmt.
  3. 3. Wasserdruckpresse nach Anspruch i und 2, dadturch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Beutels mit dem kolbenartigen oberen Dichtungsgliede gegen den Zylinder unmittelbar erfolgt, -indem der Beutel (d) mit der oberen Dichtungsmanschette (b) zu einem Grenzen vereinigt aus einem Stück besteht. q..
  4. Wasserdruckpresse nach Anspruch i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Beutels (d) mit dem kolbenartigen oberen Dichtungsgliede (b) gegen den Pressenzylinder (c) mittelbar erfolgt, indem der Beutelrand durch die Dichtungsmanschette (b) mit Odem Ringkörper (d) durch Einsprengen verspannt wird.
  5. 5. Wasserdruckpresse nach Anspruch i und ,den Ansprüchen 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daB die Abdichtungsmanschette (b) des Beutels (a) unter ihrem oberen Rande mit einem eingefügten Metallring (g) entsprechender Höhe versehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 741 996, 8i7 295, 833 795; britische Patentschrift Nr. 615 686.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973743C (de) * 1954-02-23 1960-05-25 Albert Glemser Wasserdruckkolben fuer Waeschepressen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741996C (de) * 1938-07-07 1943-11-20 Karl Cruesemann Waeschepresse mit einem durch Fluessigkeitsdruck bewegbaren Presskolben
GB615686A (en) * 1946-07-02 1949-01-10 Carsten Levysohn Improvements in hydraulic presses
DE817295C (de) * 1949-11-30 1951-10-15 Karl Glemser Wasserdruckpresse
DE833795C (de) * 1949-12-06 1952-03-13 Walter Leipold Hydraulische Waeschepresse

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