DE90262C - - Google Patents

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DE90262C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/108Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction clutches
    • H02K7/1085Magnetically influenced friction clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Anlassen eines Elektromotors geschieht am besten in unbelastetem Zustande, da einerseits der Anlafswiderstand kleiner sein kann, andererseits die Schwungkraft des umlaufenden Ankers das Ingangsetzen der anzukuppelnden Massen bedeutend erleichtert; ferner ist für einen vollbelastet anlaufenden Motor eine gröfsere Stromstärke im Anker nothwendig, so dafs beim Einschalten desselben gröfsere Spannungsschwankungen im Netze auftreten.
Das Leeranlassen der Motoren wird gewöhnlich erreicht durch Reibungskupplungen, wobei ein eigener Hebel bedient werden mufs, was bei vielen Betrieben, wie Aufzügen, Kranen u. s. w. zu umständlich ist.
Die vorliegende Anordnung nun hat den Zweck, das Leeranlaufen der mit der anzutreibenden Arbeitsmaschine direct gekuppelten Elektromotoren mittelst eines einzigen Hebels am Anlafswiderstand A zu erreichen. Hierzu wird eine elektromagnetische Kupplung K benutzt, deren Wicklung 1 nebst stromzuführenden Schleifringen 2 und 3 auf der Motorachse sitzt, während der Anker 4 auf der Achse der anzutreibenden Maschine festgekeilt ist. Die Zuleitung der Spule der Kupplung liegt an den Bürsten des Motors, d. h. parallel zur Ankerwicklung. Der Widerstand der Spule ist so bemessen, dafs erst bei einer die normale Betriebsspannung des Motors nahezu erreichenden Spannung die Zugkraft der Kupplung so grofs wird, dafs dieselbe die volle Leistung des Motors übertragen kann. Da nun die elektromotorische Gegenkraft des Motors proportional der Umdrehungsgeschwindigkeit desselben ist, so wird bei der angegebenen Wicklung und Schaltung der Spule ι die nöthige Zugkraft der Kupplung erst erhalten, wenn der Motor annähernd seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. . .
Die vorbeschriebene Anordnung läfst sich auch in solchen Fällen anwenden, wo die Kupplung bei einer wesentlich unter der normalen liegenden Geschwindigkeit in Thätigkeit treten soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung einer elektromagnetischen Kuppelung zur Verbindung von Elektromotoren mit Arbeitsmaschinen derart, dafs die Magnetisirungsspulen der Kupplung zwischen die Bürsten des Motorankers geschaltet sind, so dafs die Zugkraft der Kupplung abhängig ist von der elektromotorischen Gegenkraft des Ankers, wodurch bei geeigneter Bewicklung der Kupplung ein Leeranlaufen des Motors erreicht wird, und der Motor bei Erreichung einer gewissen vorgesehenen Umdrehungszahl sich selbstthätig mit der Arbeitsmaschine kuppelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    (2. Auflage, ausgegeben am 2. Mä'r\ i8gg.)
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