DE902225C - Hydraulischer Drehmomentwandler fuer Motorfahrzeuge - Google Patents

Hydraulischer Drehmomentwandler fuer Motorfahrzeuge

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DE902225C
DE902225C DEG4133A DEG0004133A DE902225C DE 902225 C DE902225 C DE 902225C DE G4133 A DEG4133 A DE G4133A DE G0004133 A DEG0004133 A DE G0004133A DE 902225 C DE902225 C DE 902225C
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DE
Germany
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turbine
pump
angle
flow
stator
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Expired
Application number
DEG4133A
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English (en)
Inventor
Oliver K Kelley
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Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Publication date
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Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE902225C publication Critical patent/DE902225C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulischer Drehmomentwandler für Motorfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Drehmomentwandler nach Patent 875 I5I und besteht in der Ausbildung von dessen Schaufelung.
  • Die hydraulischen Drehmomentwandler haben bekanntlich die Eigenschaft aller Vorrichtungen zur Umsetzung der Energie strömender Flüssigkeiten, daß sie nur für bestimmte Umlaufgeschwindigkeiten mit gutem Wirkungsgrad arbeiten, da sie nur bei der Geschwindigkeit, die der Bemessung der Schaufelwinkel zugrunde gelegt ist, ohne große Stoßverluste arbeiten. Man hat schon versucht, diese Schwierigkeit dadurch zu überwinden, daß man die Schaufelräder in der Weise unterteilte, daß das eine Teilrad die Fortsetzung der Schaufelführung des anderen bildet, so daß also beide Teilräder im ganzen verschiedene Schaufelwinkel aufweisen, und hat dann dasjenige Teilrad mit der unpassenden Schaufelung entweder, wie bekannt, von Hand ausgeschaltet oder, wie bei dem Drehmomentwandler nach dem Patent 875 I5I, sich durch Freilauf selbsttätig ausschalten lassen. Dieses letztere Mittel ist besonders geeignet zur Überwindung der Schwierigkeit des Auftretens großer Stoßverluste bei Abweichung der Umlaufgeschwindigkeit von derjenigen, die der Konstruktion zugrunde gelegt ist. Der Umstand jedoch, daß durch die Unterteilung der Schaufelräder die Zahl derjenigen Glieder vergrößert wird, die sich gegenseitig in der Weise beeinflussen, daß immer jedes vorangehende die Betriebsverhältnisse aller folgenden bestimmt, führt zu großen Schwierigkeiten in der Auffindung der richtigen Schaufelwinkel. Denn auch in dem Falle der Unterteilung der Schaufelräder und der selbsttätigen Ausschaltung einzelner Teilräder bei bestimmten Betriebsverhältnissen, wie sie nach dem Hauptpatent ermöglicht wird, ist der Konstrukteur gezwungen, beim Entwurf der Schaufelungen ein Kompromiß zu schließen und zwischen den Bestwerten für die einzelnen Räder auszugleichen, um einen Bestwert für die Gesamtanlage bei den Umlaufzahlen eines großen Geschwindigkeitsbereichs zu erhalten.
  • Die Erfindung bringt die Lösung dieser Aufgabe durch die Angabe von Bestwerten gemäß den Ansprüchen.
  • Es ist festgestellt worden, daß die Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades teilweise darauf zurückzuführen ist, daß die Schaufeln der Hauptpumpe an der Stelle, an der die Flüssigkeitsströmung von der Ausström- in die Einströmzone übertritt und der Einlaßwinkel der benachbarten Turbinenlaufradschaufel die Größe von etwa 45° hat, einen Austrittswinkel von annähernd o° gegen die Achsrichtung haben.
  • Es ist ferner festgestellt worden, daß der Austrittsschaufelwinkel des Turbinenlaufrades an einem radial nach innen zu gelegenen Punkt, der gegenüber der Eintrittszone der Leitradschaufeln liegt, dann wirksamer ist, wenn er erheblich, z. B. ungefähr Io°, größer als der Turbineneinlaßwinkel ist. Es hat sich ferner gezeigt, daß das Optimum der Übertragung des Gesamtdrehmoments eintritt, wenn der Leitradteil in mehrere energieübertragende Stufen unterteilt ist. Infolge des erwähnten großen Geschwindigkeitsunterschieds in der Ringströmung kann nämlich eine einzelne Pumpe mit festen Einlaßschaufelwinkeln eine über den wirksamen Drehmomentbereich sich erstreckende einzige Strömungsstufe nur in beschränktem Umfange mit niedrigem Stoßverlust aufnehmen. Daher sind mehrere mit Schaufeln versehene Leiträder vorgesehen, welche die krassen Unterschiede beim Übergang vom Auslaß zum Einlaß besser ausgleichen. Weiter unten folgt ein Anwendungsbeispiel dieser Grundsätze bei gegebenen Schaufelwinkeln. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch den inneren radialen Teil der in der Ausströmzone befindlichen Schaufeln. Die hier arbeitende Hilfspumpe hat bei einem Einlaßwinkel von annähernd 4o° und einem Austrittswinkel von etwa 35 bis 4o° eine optimale Strömungscharakteristik. Die einzelnen Tabellenwerte dieser Winkel sind nicht als genaue und unveränderliche Winkelzahlen anzusehen, da in der Praxis durch auf andere Abmessungseigenschaften zurückzuführende Toleranzen eine Abweichung von den Angaben des besonderen Beispieles erforderlich sein kann.
  • In der Darstellung der Gegenstände, Anwendungen und Vorteile ist außer den sonstigen vorteilhaften Ergebnissen besonders beachtenswert der verhältnismäßig große Wirkungsgrad über den ganzen Bereich der Drehmomentsteigerung. Ferner überträgt die Vorrichtung nach der Erfindung ohne Unterbrechung ein Drehmoment bis zu einem Übersetzungsverhältnis I:I.
  • Ein weiterer Vorteil besteht in der großen Arbeitsbereitschaft der durch den Fahrer zu betätigenden Kraftanlage. Dadurch werden die Geschmeidigkeit und die Bedienung der Anlage verbessert. Der Fahrer braucht jetzt bei starkem Verkehr nur ein Minimum von Schaltbewegungen auszuführen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. I zeigt einen vertikalen Teilschnitt durch einen Turbowandler mit fünf Laufrädern, von denen zwei als Pumpen, zwei als Leiträder und eines als Abtriebsturbine arbeiten. Mit einem solchen nach der Erfindung beschaufelten Turbowandler kann das Drehmoment vom Anfahren bis auf etwa I:I bei ununterbrochener Drehmomenterzeugung gesteigert werden, wobei infolge der besonderen Anordnung von Laufrädern, Schaufeln und der zusammenarbeitenden, die Drehbewegung steuernden Teile Stoß- oder Schubverluste vermieden werden.
  • Fig. 2 stellt eine teilweise Vorderansicht des Pumpenlaufrades nebst Beschaufelung nach Fig. I dar.
  • Fig. 3 gibt eine ähnliche Ansicht der Abtriebsturbine wieder.
  • Fig. 4 und 5 sind ähnliche Ansichten der Leitradteile nach Fig. I.
  • Fig. 6 stellt eine entsprechende Ansicht der Hilfspumpe nach Fig. I dar.
  • Fig. 7 zeigt ein Diagramm der reinen Schaufelwinkel der Anordnung nach Fig. I, bezogen auf den Strömungsverlauf bei normaler Drehrichtung. Das Diagramm stellt ein spezifisches Beispiel der Erfindung dar. Seine Werte gelten nur als Beispiel und zur Erklärung.
  • Fig. 8 zeigt schematisch einen Vertikalschnitt eines aus drei Teilen bestehenden Turbowandlers, dessen Kraftresultierende gemäß Fig. 9 verlaufen, welche die annähernde Größe der rechts angegebenen Hauptwerte in Abhängigkeit von der bei konstantem Antriebsdrehmoment auftretenden Abtriebsturbinengeschwindigkeit angibt.
  • Fig. Io, II und I2 zeigen ähnliche Darstellungen, und zwar ist in Fig. Io ein schematischer Schnitt durch einen aus drei Teilen bestehenden Turbowandler dargestellt mit einem durch Freilaufgesperre geführten Leitrad, für den das in Fig. II gezeigte Kraftdiagramm gilt, während das in Fig. I2 gezeigte Diagramm den Strömungswinkel am Eintritt einer Leitschaufel 8 wiedergibt.
  • Fig. I3 zeigt einen schematischen Schnitt durch einen vierteiligen Wandler mit zwei sich in einer Richtung drehenden Leiträdern.
  • Fig. I4 enthält das dazugehörige Kraftdiagramm, während in Fig. I5 die verschiedenen Strömungswinkel am Eintritt der Schaufeln der beiden Leiträder 8, 9 dargestellt sind.
  • Fig. I6 veranschaulicht einen schematischen Vertikalschnitt durch einen fünfteiligen Wandler der in Fig. I gezeigten Art.
  • Fig. 17 zeigt das Kraftdiagramm, und Fig. 18 gibt die Bedingungen für die Strömungswinkel der beiden aufeinanderfolgenden Pumpen Id und I und ihrer Schaufeln 6 und 5 wieder.
  • Fig. i zeigt einen charakteristischen Antrieb nach der Erfindung. Hierbei treibt die Motorwelle i über die Federscheibe 2, die mittels Bolzen mit der zur Pumpe I gehörenden Trommel 4 verbunden ist, das Schwungradgehäuse 3. Der innere Teil der Pumpe I ist mit der Nabe i9 vernietet, die im Gehäuse ioo, loob liegt und das Hauptzahnrad 25 der Pumpe antreibt. Auf dem Umfang der Nabe I9 läuft eine Freilaufkupplung G, deren Rollen 2o mit dem Nockenring I8 zusammenarbeiten, der an der Hilfspumpe Ia sitzt. Die rechte Hälfte des Wandlers stellt die Ausströmzone und die linke Hälfte die Einströmzone der Flüssigkeit dar.
  • Die Turbine O ist mit dem Flansch der Nabe Io vernietet, die auf der Abtriebswelle II durch Feder- und Nutverbindung befestigt ist. Das erste Leitrad R1 hat eine Freilaufkupplung I4 und das zweite Leitrad R2 eine Freilaufkupplung I4'. Der innenliegende Teil der Kupplungen I4, I4' ist auf der Hülse I3 verkeilt, die mit dem Teil 23 des Gehäuses Iooc bis Iooe verbunden ist.
  • Die Pumpe I hat Schaufeln 5, die Turbine O hat Schaufeln 7, das erste Leitrad R1 besitzt die Schaufeln 8, das zweite Leitrad R2 weist die Schaufeln 9 und die Hilfspumpe die Schaufeln 6 auf. Durch die Drehung der in der rechten Hälfte der Ausströmzone liegenden Pumpe I wird in dem durch die Schaufeln 5, 6, 7, 8, 9 ausgefüllten Arbeitsraum kinetische Energie erzeugt. Die in der links gelegenen Einströmzone liegende Turbine O zieht einen Teil dieser Energie ab. Der im Uhrzeigersinne gemäß dem Pfeil x verlaufende kreis- oder ringförmige Flüssigkeitsstrom ist, wenn die Turbine 0 stillsteht, zuerst groß.
  • Durch die Drehung der Pumpe I überträgt die in Pfeilrichtung strömende Flüssigkeit das geänderte Drehmoment auf die Turbine 0 und. verbindet so die Motorwelle I bei veränderlichen Geschwindigkeiten und Drehmomenten mit der Abtriebswelle II. Die Anfangsdrehung der Pumpe I zusammen mit der unter Belastung stehenden Welle II erzeugt eine große Strömungsgeschwindigkeit in Pfeilrichtung. Durch den großen Geschwindigkeitsunterschied zwischen der Pumpe I und der Turbine O erhalten die beiden Leiträder R1 und R2 eine nach rückwärts wirkende Drehmomentkomponente, während die Hilfspumpe Ia in Vorwärtsrichtung schneller als die Pumpe I läuft.
  • Wenn die rückwärts gerichtete Komponente am Leitrad R1 kleiner wird, dann erhält es unter Umständen durch die Stoßkraft des von der Turbine O austretenden und auf die Enden der R1-Schaufeln auftreffenden Stromes eine vorwärts gerichtete Komponente. Diese Wirkung tritt auch beim Leitrad R2 auf. Die Leiträder drehen sich entsprechend ihren Schaufelwinkeln und dem verbleibenden Strömungsumlauf unter Umständen in Abhängigkeit von den Geschwindigkeiten der Teile I und O.
  • Die relativen Schaufelwinkel der Laufradschaufeln sind so bemessen, daß die vorstehend angegebene Wirkung eintritt. Die Erfindung bezieht sich somit nicht nur auf die gegenseitige Lage der Anordnung der Laufräder, sondern auch auf ihre von Laufrad zu Laufrad aufeinanderfolgenden Schaufelwinkel in der ringförmig in dem Arbeitsraum umlaufenden Strömung.
  • Der Wandler arbeitet als Kraftwandler, der das Antriebsdrehmoment bis auf eine bestimmte Größe gegenüber der minutlichen Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebsturbine O steigert und dann in Anpassung an die jeweiligen Bedingungen als Flüssigkeitskupplung oder Flüssigkeitsschwungrad wirkt. Diese allgemeine Ausführung der Vorrichtung ist bereits bekannt. Die Verwendung dieser bekannten Arten von Drehmomentwandlern ist aber beschränkt auf einen Geschwindigkeitsbereich, der durch eine bestimmte Drehmomentaufnahmefähigkeit der Vorrichtung begrenzt ist. Die Erfindung stellt demgegenüber eine erhebliche Verbesserung dieser Vorrichtungen dar, wie sich aus den weiteren Darlegungen ergibt. Zwecks völlig klarer Darstellung der Erfindung sollen nachstehend ihre Grundprinzipien im einzelnen dargelegt werden.
  • Bei einem Turbowandler ist die von der Pumpe I erzeugte Flüssigkeitsenergie gleich der von der Abtriebsturbine 0 erzeugten Energie plus dem Gesamtverlust.
  • Der Gesamtverlust besteht aus Komponenten, die sich sowohl aus Strömungsverlusten als auch aus durch plötzliche Richtungsänderung, Geschwindigkeitsänderung oder beiden entstehenden Stoßverlusten zusammensetzen, welche beim Übergang der Flüssigkeit von einer Schaufel zur anderen entstehen.
  • Die Reibungsverluste setzen sich aus den Viskositätswirkungen, Oberflächenwirkungen, Strömungsänderungsverlusten und vergrößerten Spaltverlusten zusammen. Ferner entsteht ein Verlust infolge eines Druckunterschiedes an beiden Seiten des Strömungskanals durch Wirbelungen, die durch den über die Schaufelräder hinweg erfolgenden Strömungsausgleich bedingt sind.
  • Damit zwecks Erlangung des besten Wirkungsgrades über einen ausgedehnten Geschwindigkeitsbereich die zusätzlichen Stoßverluste niedrig gehalten werden können, sind gemäß der Erfindung zwei hintereinanderliegende Leiträder R1, R2 und ein Pumpenaggregat vorgesehen, das aus zwei aufeinanderfolgenden Schaufelrädern besteht, von denen das eine als Hilfspumpe Ia dient, die in Vorwärtsrichtung schneller als die über eine Freilaufkupplung mit ihr verbundene Hauptpumpe I läuft. Die Schaufelwinkel sind dabei so gewählt, daß beim Kuppeln ein Drehmoment übertragen wird und die Hilfspumpe leer mitläuft, wenn sie sich schneller als die Hauptpumpe dreht, da sonst ein unerwünschter Stoßverlust entstehen würde.
  • Da im ganzen Geschwindigkeitsbereich Stoßverluste entstehen, ist es zwecklos, nur die beim Anfahren auftretenden zu betrachten; vielmehr müssen auch die anderen relativen Geschwindigkeits-und Drehmoment-Bedingungen berücksichtigt werden.
  • Da der Wandler fünf Schaufelräder enthält, können die bei einer bestimmten Drehmomentgröße auftretenden Stoßverluste vorher so festgelegt werden, daß sie nach dem Anfahren auf Null abnehmen und dann wieder auf einen bestimmten Wert ansteigen, um schließlich bei zunehmender Geschwindigkeit wieder auf Null zurückzugehen.
  • Diesen Vorgang kann man sich klarmachen, wenn man zuerst auf die eine Seite einer Schaufel, dann auf die Spitze und schließlich auf die andere Seite einen Ölstrom auftreffen läßt. Der zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten auftretende meßbare Stoßverlust fällt gegen Null ab. Wenn die Richtung des Stromstoßes zwischen den Flächen geändert wird, dann werden die Stoßverluste jedesmal, wenn diese Änderung vorgenommen wird, annähernd Null. Die Abnahme des Stoßverlustes ist im allgemeinen proportional der Abweichung der Austritts- zur Eintrittsachse vom Nullwinkel.
  • Die motorgetriebene Pumpe I nach Fig. I erteilt der in dem Arbeitsraum befindlichen Flüssigkeit eine nach vorwärts gerichtete Umlaufbewegung. Beim Anfahren wandelt die angetriebene Turbine O diese in eine rückwärts gerichtete Umlaufbewegung um. Wenn die angetriebene Turbine sich dreht und eine nach vorwärts gerichtete Drehung pro Minute erzeugt, dann sind die beim Anfahren auftretenden Bedingungen nicht mehr vorhanden.
  • Die von der angetriebenen Turbine O bewirkte rückwärts gerichtete Umlaufbewegung wird in einem bestimmten, durch die Schaufelwinkel bedingten Bereich geringer, wenn die Abtriebsgeschwindigkeit ansteigt, und wird zu einer vorwärts gerichteten Umlaufbewegung von geringerer Geschwindigkeit als derjenigen, die von der Pumpe I erzeugt wird.
  • Beim Vorhandensein eines Leitrades R in dem Stromkreis wird das in der Abtriebsturbinenschaufelung 7 vorhandene rückwärts gerichtete Strömungsfeld durch die Leitschaufeln 8 und 9 in eine vorwärts gerichtete Strömungskomponente umgewandelt, die von den Pumpenschaufeln 6 an ihren Eintrittsstellen oder Schaufeltaschenflächen aufgenommen wird.
  • Die Leitradschaufeln 8, 9 bewirken eine größere Strömungsänderung beim Anfahren. Wenn die Abtriebsturbinengeschwindigkeit größer wird, dann leisten die Leiträder immer weniger Arbeit, bis ein Punkt erreicht ist, an dem die Geschwindigkeitskomponente der Turbine so groß wie die durch den Auslaßwinkel des zweiten Leitrades erzeugte ist. Dann ist das Leitrad R nicht mehr wirksam und nutzlos. Es stellt dann, da es in dem Arbeitsraum zwischen dem Turbinenauslaß und der Eintrittszone der Pumpe I liegt, eine mögliche Quelle von Strömungsverlusten dar.
  • Zwecks Vermeidung dieser Verluste ist vorgeschlagen worden, dann das Leitrad axial aus dem Arbeitsraum herauszubringen oder eine Freilaufkupplung einzubauen, damit das Rad leer mitlaufen kann.
  • Wie weiter nachstehend gezeigt ist, wird das Leitrad besser aus dem Stromkreis entfernt, wenn es in vorzugsweise zwei oder auch mehrere voneinander unabhängige Stufen unterteilt wird. Hierdurch ergibt sich ein deutlicher Überschuß an Gesamtwirkungsgrad. Damit die Leiträder unabhängig voneinander laufen können, werden die Freilaufkupplungen I4 und I4' verwendet. vorteilhafte Arbeitsweise und Übertragung der Flüssigkeit an dieser Stelle bei niedrigen Stoßverlusten gestattet. Diese Entdeckung ist beim Bau und bei der Prüfung vieler solcher Einheiten gemacht worden, die einander über einen großen Schaufelwinkelbereich ähnlich sind.
  • Aus diesen Gründen ist die Hilfspumpe Ia zwischen der Austrittszone des Leitrades R2 und der Eintrittszone der Hauptpumpe I im in radialer Richtung nach innen zu liegenden Teil der im Arbeitsraum vorhandenen Ringströmung angeordnet.
  • Die Hilfspumpe Ia ist mit dem Teil G verbunden, der aus einer Freilaufküpplung I8, I9, 2o besteht, sie mit der Hauptpumpe I kuppelt, so daß die Hilfspumpenschaufeln 6 in Vorwärtsrichtung schneller, aber niemals langsamer als die Hauptpumpenschaufeln 5 laufen. Die Geschwindigkeit, mit der die Hilfspumpe Ia schneller vorwärts läuft, ist durch die errechnete Strömungsgeschwindigkeit und den Auslaßwinkel des zweiten Leitrades bestimmt. Der Eintrittswinkel für die Pumpe I ist so bemessen, daß sie die Strömung mit einer größeren Geschwindigkeit bei kleinerem Stoßverlust aufnimmt.
  • Wenn die Geschwindigkeit der Ringströmung abnimmt, dann fällt die Geschwindigkeit der Hilfspumpe bis auf annähernd die der Hauptpumpe I. Die Hilfspumpe Ia wird dann während der kleineren Geschwindigkeiten über die Freilaufkupplung I8, I9, 2o von der Hauptpumpe I mit Motorgeschwindigkeit angetrieben. Die Schaufelwinkel der Hilfspumpe Ia werden so gewählt, daß der Eintrittswinkel bei kleiner Geschwindigkeit der Ringströmung einen geringen Stoßverlust hervorruft, wenn die Pumpe Ia mit höheren Geschwindigkeiten läuft.
  • Zum besseren Verständnis dieser verschiedenen Verhältnisse ist mit Phase I das Anfahren bezeichnet, wenn die Leiträder R1, R2 stillstehen und die Hilfspumpe Ia schneller als die Hauptpumpe I läuft. Bei stehender Turbine O ist die Strömungsgeschwindigkeit groß, vermindert sich aber mit zunehmender Turbinengeschwindigkeit. Bei einer bestimmten Turbinengeschwindigkeit fällt die der Hilfspumpe Ia auf diejenige der Hauptpumpe I. Die Stoßverluste nehmen darauf ab.
  • In der Phase II laufen die Pumpen I, Ia mit Motorgeschwindigkeit, während die Turbine O mit vergrößertem Drehmoment über ihren als vorteilhaft bezeichneten Geschwindigkeitsbereich wie bei jedem anderen Wandler angetrieben wird.
  • Das Ansteigen der Geschwindigkeit der Turbine O fällt mit einer Abnahme der Drehmomentreaktionskraft zusammen, die die Leiträder R1, R2 rückwärts drehen will. Zuerst wird die Reaktionskraft des Leitrades R1 verringert. Wenn diese Null ist, dann ist Phase II beendet.
  • Die Eintrittszone des ersten Leitrades R1 liegt jetzt der Austrittszone der Turbine O gegenüber, die einen großen Austrittswinkel hat. Während dieser Periode herrscht eine große Strömungsgeschwindigkeit. Mit zunehmender Beschleunigung nimmt die absolute Strömungsgeschwindigkeit im Turbinenauslaß ständig ab. Um beim Anfahren eine vorteilhafte Steigerung des Drehmoments zu bewirken, muß eine relativ große, rückwärts gerichtete Kraft durch die Turbine 0 erzeugt werden und anschließend bei steigender Turbinengeschwindigkeit die Ringströmung im Arbeitsgehäuse abnehmen.
  • Die Leiträder R1, R2 kehren die Richtung der aus der Turbine austretenden Strömung um, die dann zur Eintrittszone der Pumpe I gelangt.
  • Umfangreiche Studien über die Änderung der Größe der Strömungsgeschwindigkeit zwischen dem Leitrad und dem Pumpeneintritt haben ergeben, däß ein einziger festgelegter Pumpeneintrittswinkel nicht eine Während dieses Vorganges werden die Leitradschaufeln 8 von dem Auslaßstrom der Turbine O beaufschlagt, und zwar zuerst an ihren konkaven und später an ihren konvexen Flächen. Am Übergangspunkt fällt der Stoßverlust auf ungefähr Null, wie vorstehend dargelegt. Dieser bei einer gewissen Größe anfangende Wert fällt auf Null und nimmt anschließend wieder etwas zu.
  • Am Ende dieser Periode ist das Leitrad R1 an dem Punkt, an dem die Drehmomentreaktion Null ist und über den hinaus es bei niedrigen oder sehr begrenzten Stoßverlusten leer oder freilaufend in Vorwärtsrichtung mitläuft.
  • Die Schaufelwinkel und Radien des ersten Leitrades könnten so gewählt werden, daß die Stoßverluste später wieder anfänglich auf Null fallen und dann bis auf den Freilaufpunkt steigen, um anschließend wieder darunter zu fallen und dann ein zweites Mal zu steigen.
  • Das Ansteigen der Stoßverluste kann am besten dadurch begrenzt werden, daß zu einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit eine bestimmte Anzahl von Turbinenaustrittswinkeln und Einlaßwinkeln des ersten Leitrades gehören. Hierbei ist ferner die Auslaßgeschwindigkeit des Leitrades zu berücksichtigen.
  • Bei mehreren Leiträdern tritt diese im Rahmen der ansteigenden Turbinengeschwindigkeit zu verzeichnende Wechselbeziehung früher auf als bei der Verwendung nur eines Leitrades. Die Phase III beginnt, wenn das erste Leitrad R1 anfängt sich vorwärts zu bewegen, und endet, wenn das Reaktionsdrehmoment des zweiten Leitrades R2 auf Null zurückgeht.
  • Mit steigender Turbinengeschwindigkeit fällt gegebenenfalls das Reaktionsdrehmoment des zweiten Leitrades R2 auf Null. Dieses Leitrad kann sich dann bei normaler Beschleunigung frei drehen. Die Endphase ist erreicht, wenn sich alle Schaufelräder drehen.
  • Endphase: Da die Leiträder R1 und R2 sich nunmehr vorwärts drehen, liegt der Stoßverlust der Eintrittsströmung der vereinigten Pumpen Ia und I wesentlich näher denjenigen der Auslaßströmung der Turbine O, so daß er durchaus tragbar ist. Während dieser Verbindung ist der Geschwindigkeitsunterschied zwischen der Turbine 0 und den Pumpen Ja, I gering. Da der Außenkranz der Turbine O den Hauptströmungswiderstand hervorruft, ist infolgedessen die Geschwindigkeit der Ringströmung niedrig, so daß sich als Resultat niedrige Gesamtverluste ergeben.
  • Diese Anordnung der Teile ist besonders dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anfangszustand beim Anfahren und der Kupplungsphase ein verhältnismäßig großer Geschwindigkeitsbereich der Ringströmung vorhanden ist, die einen außerordentlich günstigen Wirkungsgrad der endgültigen Verbindung erzielt. Dieses wichtige Merkmal ermöglicht besonders die Anwendung der Erfindung auf Motorfahrzeuge, bei denen durch die Verkehrsbedingungen ein ungewöhnlich schnelles Reagieren der Vorrichtung zur Drehmoment-und Geschwindigkeitsänderung erforderlich ist und die höhere Geschwindigkeit sowie die Straßenbedingungen ein schnelles Reagieren gegen das Wechseln auf die vierte Kupplungsphase erfordern, und zwar unter Berücksichtigung der Antriebsbedingungen und von an den Fahrer bei der Schaltung der Motorgeschwindigkeit zu stellenden Anforderungen. Die mit dieser Erfindung versehenen Fahrzeuge sind übereinstimmend mit bemerkenswerten Ergebnissen gelaufen.
  • Nachstehend wird eine Aufstellung der Daten der Drehmomente, relativen Geschwindigkeiten, Strömungsgeschwindigkeiten und verwandten Faktoren gegeben, aus der hervorgeht, wie sich in der Praxis die Stoßverluste bei Anwendung der Erfindung verringern. Für denjenigen, der die Vorrichtung nach der Erfindung baut, werden nachfolgende Schaufelwinkelgrenzen für die Wandlerschaufeln nach dem Ausführungsbeispiel gegeben. Einlaß Auslaß Hilfspumpe ........ 35 bis 45° 35 bis 45° Hauptpumpe ....... I5 - 2o° - Io - + Io° Turbine ............ 4o - 5o° 5o - 6o° I. Leitrad .......... 35 - 4o° 2 - 8° 2. Leitrad .......... 2o - 3o° 35 - 45° Die in diesen Grenzen liegenden Werte haben in gleichem Maße befriedigt.
  • Der Fachmann, der nach diesen Lehren eine Schaufelung für eine Vorrichtung nach Fig. I herstellen will, die Stoßverluste vermeidet, sei auf folgendes Beispiel verwiesen. Schaufelwinkel Einlaß Auslaß Schaufeln Hilfspumpe Ia ... 4o,35° 37,68° 6 Hauptpumpe I .. I6,70° o° 5 Turbine O ....... 45,57° 56,32° 7 I. Leitrad R1 .... 38,67° 5,71° 8 2. Leitrad R2 .... 24,23° 42° 9 Die oben angegebene Reihenfolge der in dem Flüssigkeitsstrom des Drehmomentwandlers liegenden Schaufeln dient nur zur Darstellung der praktisch brauchbaren, vorstehend erwähnten Varianten, die unter Berücksichtigung der Größe des Anfahrdrehmoments, der Größe der Drehmomentaufnahme und der Geschwindigkeitsbereiche aufgestellt worden sind, wie sie für den Abschnitt gelten, in dem eine Steigerung des Drehmoments bis auf ein Antriebsverhältnis von i : i erfolgt. Zum vollständigen Verständnis dieser Angaben dienen die Fig. 2 bis 7.
  • Fig. 2 bis 6 zeigen Vorderansichten der Pumpe I, der Turbine 0, der Leiträder R1, R2 und der Hilfspumpe ja in der genannten Reihenfolge und dienen hauptsächlich zum Verständnis der Strömungsrichtung durch die Schaufelzwischenräume der Schaufelräder. Jede Figur zeigt zwei' Schaufeln. Die in den Schaufelzwischenräumen befindlichen Pfeile geben die Strömungsrichtung und die Umfangspfeile die Drehrichtung jedes Rades an.
  • Die dargestellten Ansichten stammen von Teilen des praktisch ausgeführten Ausführungsbeispiels und werden durch das die Schaufelwinkel der Laufräder aufzeigende Diagramm der Fig. 7 noch verständlicher. Sobald beim Anlassen infolge des vom Motor erzeugten Drehmoments die Pumpe I rotiert, wird die Flüssigkeit vom Einlaßteil der Pumpe Fig. 2 bei a zum Auslaß b gehoben, der in Drehrichtung rückwärts liegt. Diese Schaufelanordnung ähnelt der schwanzartigen oder rückwärts gekrümmten Beschaufelung der Zentrifugalpumpe. Der Flüssigkeit wird dadurch eine kinetische Energie verliehen, während sie bei b axial unter einem Schaufelwinkel von Null gegen die Achsrichtung verläuft.
  • Gemäß Fig. 3 tritt die energiegeladene Flüssigkeit bei c in den Turbineneinlaß. Ihre Energie wird durch die mit dem Abtrieb verbundene Turbine O als Drehmoment absorbiert; wenn die Flüssigkeit nach innen in die Einströmzone in Richtung auf d strömt. Der Einlaßpunkt c am Umfang ist in Vorwärtsrichtung gegenüber dem Auslaßpunkt d winklig verlagert. Die bei d austretende Flüssigkeit hat eine nach rückwärts gerichtete Komponente.
  • Gemäß Fig. 4 gelangt die Flüssigkeit von dem Turbinenauslaß d nach dem Eintrittsquerschnitt e des ersten Leitrades. Der Ström wird wieder von einem großen Eintrittswinkel von etwa 39° auf einen in den Schaufeln 8 des ersten Leitrades bei Punkt f liegenden kleinen Austrittswinkel von ungefähr 6° umgelenkt. Dieser Vorgang wird an Hand der Fig. 7 besser verständlich.
  • Gemäß Fig. 5 erhalten die Schaufeln des zweiten Leitrades die Flüssigkeit von den Schaufeln 8 des ersten Leitrades mit hoher Strömungsgeschwindigkeit unter einem Winkel von 24° und leiten den Strom unter einem Winkel von etwa 42° wieder zu dem Einlaß der Hilfspumpe Ia nach Fig. 6 zurück, deren Schaufeln 6 einen Eintrittswinkel von etwa 4o° und einen Drehmoment- Strömungs- Turbine 0 I. und 2. Leitrad Ia I verhältnis verhältnis m/s U/n RI R2 U/min U/min Phase I ................ 2,35 =7,3o 0 0 0 3518 1650 Anfahren ............... 1,56 13,00 9oo 0 0 2637 I9oo Phase II . ........... 1,25 Io;67 146o 0 0 2150 1,20 16,o0 1700 0 0 2270 Phase III ................ I,I5 9,6o 1800 70 0 2340 1,03 8,6o 2300 Io6o 0 2550 Phase IV ............... I,00 8,77 2440 126o 0 2620 1,00 7,41 3000 2250 1070 3120 1,00 5,60 4000 3870 2750 4080 1,00 5,18 4800 5146 3974 4880 Diese Aufstellung zeigt deutlich eine Reihe von Zählen für die einzelnen bestimmten Verhältnisse, die die Antriebsbedingungen bei Gleichlauf und bei den Übergängen erkennen lassen.
  • Wie vorstehend ausgeführt, ermöglicht die Erfindung die Verwendung von aus Blech bestehenden Schaufeln mit dünnem Querschnitt. Hier wird aber kein besonderes Verfahren zur Herstellung angegeben, da das Gegenstand einer anderen Erfindung ist.
  • Die vorstehenden Darlegungen lassen erkennen, daß der Drehmomentwandler infolge der Stoß- und der Strömungsverluste keinen Ioo%igen Wirkungsgrad haben kann. Wenn der Schaufeleintritt parallel der Austrittswinkel von etwa 37° besitzen, was bedeutet, daß die Schaufeln 6 der Hilfspumpe Ia fast flach sind. Bemerkt sei noch, daß die Schaufelstärken hierbei wesentlich geringer sind als die ähnlicher bekannter Vorrichtungen. Gegenüber den von Benutzern älterer Drehmomentwandler gezeigten und beschriebenen Schaufeln oder Leitblechen mit starkem Querschnitt und Tropfen- oder Birnenform, die offensichtlich zwecks Vermeidung von Umlenkverlusten gewählt worden sind, wurde gefunden, daß bei Anwendung der beschriebenen Merkmale zur Vermeidung von Stoßverlusten relativ dünne Schaufeln die Belastung aushalten. Es besteht daher kein Grund zur Verwendung derartiger Sonderausführungen, wenn geringe Leistungsverluste erzielt werden sollen. Gemäß der Erfindung kann infolge der dünneren Schaufelstärken die Herstellung auch wirtschaftlicher aus billigerem Blechmaterial statt durch teure Gießverfahren erfolgen.
  • Das Diagramm Fig. 7 zeigt die Schaufelwinkel der vorstehenden Tabelle, die von jeder Schaufelgruppe der fünf Teile des Wandlers stammen und von einer die Hauptachse schneidenden Ebene ausgehen. Dabei bezeichnet der waagerechte Pfeil die Hauptströmungsrichtung in der Achsebene und der vertikale Pfeil die Drehmomentrichtung oder Umlaufrichtung. Das Diagramm dient nur zur Erklärung und soll eine Vorstellung von den relativen Schaufelwinkeln geben. Um Mißverständnisse über das in Anspruch genommene, mit der Erfindung erreichbare nützliche Ergebnis zu vermeiden, folgt nachstehend eine Aufstellung der Daten, die genau die an der als Beispiel beschriebenen Vorrichtung gemessenen Werte angibt. Strömungsmitte liegt, dann findet ein stoßfreier Eintritt statt. Dagegen summieren sich die durch die Oberflächenreibung entstehenden Strömungsverluste mit den an den Schaufelkanten auftretenden Wirbelungen und den durch die ringförmige Strömungsrichtung bedingten Umkehrverlusten sowie der durch die Änderung des Schaufelradius und der Wirkung der Querströmung entstehenden Belastungsverluste zu einer Verlustkonstanten, die sich mit der Wahl der Schaufelwinkelreihe und anderer Faktoren ändert.
  • So hat z. B. ein Wandler mit einer optimalen Anzahl derartiger parametrischer Faktoren, die eine Drehmomentsteigerung von 4: 1 ergeben; eine größere Verlustkonstante als einer, der nur ein Verhältnis von 2 : I zeigt. Daraus erklärt sich, warum der Gesamtwirkungsgrad des zuerst genannten Wandlers niedriger ist als der des zuletzt erwähnten.
  • Die besondere Art des Drehmomentwandlerproblems erfordert die Änderung des mittleren Radius des umlaufenden Öles, damit ein größerer Drehmomentantrieb entsteht. Die Turbine und die Leiträder wirken dann entsprechend den größeren Kräften, die während der gesteigerten Arbeitsweise übertragen werden, stärker auf dieselbe Ölströmung ein, wobei der ansteigende Belastungsverlust von großer Bedeutung ist und eine sorgfältige Anpassung der Konstruktionswerte erfordert, um eine niedrige Verlustkonstante zu erhalten. Das wird durch die Viskosität der Flüssigkeit erreicht. Zu diesem Zweck wird Schweröl mit niedriger Viskosität bevorzugt.
  • Die Gruppe der in Fig. 8 bis I8 gezeigten Ausführungsbeispiele soll die maßgebenden Gründe für die Anwendung der vorstehend genannten optimalen Schaufelkonstruktionsparameter aufzeigen, damit kein Mißverständnis hinsichtlich der Grundlagen der Erfindung entstehen kann. Es ist auf diesem Gebiet schwierig, sich die komplexen Gegenwirkungen einer dreidimensionalen Strömung vorzustellen, die der Wirkung einer Anzahl von Strömungs- und kinetischen Kräften sowie mit verschiedener Geschwindigkeit bewegten Gruppen von Strömungskanälen ausgesetzt ist. Daher zeigen diese Figuren eine Reihe von mit Bezug auf ihre Wirkungsgrade analysierten Flüssigkeitsdrehmomenten mit ihren Verlusten und stellen Beispiele von Schaufelquerschnitten mit Schaufelwinkelabschnitten für die verschiedenen Größen der Stoßverluste für drei-, vier-und fünfteilige Wandler dar.
  • Die erste Diagrammgruppe zeigt in Fig. 8 und 9 die resultierenden Kurven für einen einfachen dreiteiligen Wandler. Die zweite, in Fig. Io bis I2 gezeigte Gruppe gibt die resultierenden Kurven für einen ähnlichen Wandler mit frei laufendem Leitrad R an. Die dritte Gruppe gemäß Fig. I3 bis I5 gilt für einen vierteiligen Wandler mit zwei frei laufenden Leiträdern, und die in Fig. I6 bis I8 dargestellte vierte Gruppe betrifft einen fünfteiligen Wandler, bei dem sowohl die Leiträder R1, R2 als auch die Hilfspumpe Ia frei umlaufen können. Die Schaufelquerschnittsdiagramme Fig. I2, I5 und I6 zeigen die Wirkung der Schaufeleintrittswinkel auf die Stoßverluste. Fig. I2 stellt diese Wirkung bei einer einzigen Schaufel eines Leitrades R dar. Fig. I5 zeigt die Wirkung für ein Paar aufeinanderfolgender Schaufeln der beiden Leiträder RI, R2, und Fig. I6 gibt eine ähnliche Wirkung am Schaufeleintritt der Pumpen I und Ia an.
  • Die Aufstellung der Wirkungsgrade und Verluste nach Fig. 9, II, I4 und I7 zeigt die Hauptwerte für die Wandler nach den Diagrammen der Fig. 8, Io, I3 und I6. Die Wirkungsgrade sind durch die ausgezogenen Linien dargestellt. Die schraffierten Flächen stellen vergleichsweise die weiter unten beschriebenen Stoßverluste dar.
  • Es dürfte klar sein, daß der Gesamtverlust des Wandlers bei schlecht gewähltem Eintrittswinkel der Schaufeln größer wird. Abweichungen vom optimalen Eintrittswinkel ergeben eine schnelle Steigerung dieses Verlustes und eine Verminderung des Wirkungsgrades.
  • Fig. 8 und 9 sollen gemeinsam betrachtet werden. Fig. 8 zeigt einen dreiteiligen Wandler und Fig. 9 sein Arbeitsdiagramm.
  • Der Maximalwert der Kurve für den Wirkungsgrad auf der bei Iooo U/min gezogenen Ordinate ist bestimmt durch den Flüssigkeitsverlust. Dieser Maximalwert stellt den Wirkungsgrad dar, wenn die Flüssigkeit in die Schaufeltaschen unter einem Winkel von o° eintritt. Die Ordinaten geben den Wirkungsgrad in Prozent und die Abszissen die Umdrehungszahlen der Turbine 0 pro Minute, die durch die Pumpe I erzeugt werden.
  • Das Diagramm nach Fig.9 zeigt eine Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit bei zunehmender Turbinengeschwindigkeit. Das abnehmende Turbinendrehmoment erfordert eine geringere Strömung. Durch die Drehung der Turbine wird eine Zentrifugalkraft auf die Flüssigkeit ausgeübt, die derjenigen der Pumpe entgegenwirkt. Dadurch ergibt sich ein geringerer absoluter Strömungsdruck. Die Strömungs-und die Stoßverluste sind proportional dem Quadrat der Strömungsgeschwindigkeit.
  • Das Diagramm zeigt den an dem Schaufeleintritt ansteigenden Stoßverlust, der bei dem in der Darstellung gewählten Konstruktionspunkt Null wird. Die Stoßverluste der einzelnen Teile werden gesondert behandelt. Der größte Stoßverlust ist am Leitradeintritt und ist beim Anfahren hoch. Nachdem er die Abszisse an der Stelle, an welcher der Verlust Null ist, gekreuzt hat, steigt er schnell und beeinflußt dabei die Turbinengeschwindigkeit und die Strömungsgeschwindigkeit. Die Turbine 0 hat einen großen Anteil an der Umlenkung der Strömung am Austritt, so daß in der Nähe des Anfahrens das aus der Turbine 0 austretende Öl eine große, nach rückwärts gerichtete Drehbewegung aufweist, die mit zunehmender Turbinengeschwindigkeit abnimmt.
  • Bei gleichzeitig abnehmender Turbinengeschwindigkeit nimmt der Anteil der Rückströmverluste erheblich zu, wodurch ein schneller Wechsel der absoluten Strömungsrichtung des Öles am Eintritt des Leitrades R erfolgt und infolgedessen eine erhebliche Zunahme des Stoßverlustes an jeder Seite der Mittellinie zu verzeichnen ist.
  • Der Eintrittsstoß an der Pumpe I hängt von der Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit und von der Zunahme der Pumpengeschwindigkeit ab. Nach dem Diagramm steigt die zuletzt genannte Geschwindigkeit bei höheren Turbinengeschwindigkeiten schnell an.
  • Da die vorwärts gerichtete Ölbewegung, welche mit der vom Leitrad zur Pumpe verlaufenden Strömungsgeschwindigkeit abnimmt, nicht mit der Zunahme der am Pumpeneintritt tatsächlich herrschenden Geschwindigkeit übereinstimmt, entstehen Wirbelungen und erfolgt ein schnelles Ansteigen des Stoßverlustes am Pumpeneintritt bei höheren Turbinengeschwindigkeiten.
  • Der nach dem äußeren Umfang zu gelegene Teil des Turbineneinlasses der Turbine 0 erhält von dem Pumpenauslaß einen sich in Vorwärtsrichtung drehenden Ölstrom mit erheblicher Rückwärtsbiegung, die von der vorwärts gerichteten Drehgeschwindigkeit der Ölmenge abhängt, die proportional der Strömungsgeschwindigkeit ist. Wenn letztere abnimmt, dann verringert sich auch dieses Abhängigkeitsverhältnis und bewirkt ein Ansteigen der von der Pumpe I erzeugten vorwärts gerichteten Drehströmung.
  • Da die Flüssigkeitsdrehung auf gleicher Höhe mit der Turbinengeschwindigkeit zu bleiben versucht, wird der Eintrittsstoß an der Turbine infolge dieser sich nahezu angleichenden Bedingungen relativ niedrig gehalten, wie es das Diagramm Fig. 9 zeigt. Die bekannten Ausführungen versuchen den Abfall der Wirkungsgradkurve auf jeder Seite der Scheitelpunktlinie dadurch zu verhindern, daß sie das Leitrad frei in Vorwärtsrichtung laufen lassen, nachdem die Strömungsrichtung vom Turbinenauslaß zum Leitradeinlaß geändert ist, wodurch eine vorwärts gerichtete Kraft an dem Leitrad R entsteht, da der Stoßverlust am Leitradeintritt zunimmt, je mehr die Achse des Ölstromes aus der normalen Lage abweicht, es sei denn, daß das Leitrad R sich frei in Richtung des eintretenden Öles drehen kann. Diese Verhältnisse sind in Fig, Io bis I2 dargestellt.
  • Die vorstehenden Angaben sind notwendig, um die eine erhebliche Verbesserung dieser Drehmomentwandler darstellenden Punkte der von diesen bekannten Ausführungen ausgehenden Erfindung eingehend würdigen zu können.
  • Fig. Io bis I2 werden nachstehend gemeinsam behandelt.
  • Fig. I2 zeigt eine typische Leitradschaufel. Die ausgezogenen Pfeile zeigen den Eintrittswinkel der vom Turbinenauslaß kommenden Flüssigkeit an. Bei niedriger Turbinengeschwindigkeit entsteht der Stoßwinkel A. Bei normalem Eintritt ist kein Stoßwinkel vorhanden. Ein weiterer Stoßwinkel wird durch den Winkel B dargestellt, während C einen Stoßwinkel zeigt, der gleich dem Gesamtwinkel der Leitradschaufel 8 ist. Bei Wandlern mit starker Drehmomentvergrößerung ist dieser Winkel größer. Der Flüssigkeitsstrom tritt dann parallel zu dem AuslaB ein, so daß die Schaufel 8 die Strömungsrichtung nicht verändern kann, die auch keine Drehmomentreaktionskomponente erzeugt. Bleibt die Schaufel weiter in dem Flüssigkeitsstrom, dann steigt der Stoßverlust, so daß sie sich jetzt frei vorwärts drehen will. Dieses Ansteigen kann höchstens bis zum Punkt D erfolgen. Dann hört die Zunahme des Stoßverlustes auf. Während dieses Leerlaufs kann die Leitradschaufel die Strömungsgeschwindigkeit nicht ändern, auch nicht bei größeren Turbinengeschwindigkeiten, wenn der Pümpeneintrittsverlust kleiner wird, wie es durch die entsprechende Linie in Fig. II dargestellt ist. Diese beiden Stoßverluste nehmen mit zunehmender Turbinengeschwindigkeit ab.
  • In Fig. I3 bis I5 ist das Prinzip dargestellt, wonach die Leiträder RI, R2 den Stoßverlust unter denjenigen des einzelnen Leitrades R der Fig. 8 und Io herabsetzen, wie in Fig. I4 durch die zwischen B und C liegende voll ausgezogene Linie dargestellt ist. Der Nullpunkt des Stoßverlustes wird mit Rücksicht auf eine sehr niedrige Geschwindigkeit der Turbine O gewählt, um zu verhindern, daß er beim Anfahren einen großen Wert annimmt. Es ergibt sich dann ein verhältnismäßig kleiner Stoßverlustwinkel A, wie in Fig. I5 dargestellt. Der normale Nullpunkt wird schon bei geringem Anstieg der Strömungsgeschwindigkeit erreicht. In dem Moment, wenn der Stoßwinkel B erreicht ist, beginnt das mit den Schaufeln 8 versehene Leitrad der Fig. I3 sich frei zu drehen, so daß sein Stoßverlust abnimmt. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das mit den Schaufeln 9 versehene Leitrad R2 noch keinen Stoß erhalten. Sein Verlust nimmt aber zu, wenn der von R1 abnimmt. Der Verlust von R2 verschwindet bald, wenn sein Stoßwinkel C (Fig. I5) gleich dem Gesamtschaufelwinkel von R2 ist. Wenn die freie Bewegung beginnt, dann nimmt der Stoßverlust von R2 ab. Der Gesamtstoßverlust der beiden Leiträder R1, R2 ist durch die vertikal schraffierte Fläche (Fig. I4) dargestellt, die erheblich kleiner ist als die horizontal schraffierte darüberliegende Fläche oder diejenige, die unterhalb der ausgezogenen Linie für das einzelne Leitrad liegt.
  • Gemäß Fig. I6 bis I8, die die Werte des fünfteiligen Wandlers nach Fig. 5 wiedergeben, tritt eine ähnliche Wirkung am Pumpeneinlaß auf. Die Pumpe besteht hier aus der Hauptpumpe I und der Hilfspumpe Ia. Wenn beide zu einem einzigen Teil zusammengefaßt wären, dann würde dessen Stoßverlust durch die voll ausgezogene Linie der Fig. I7 dargestellt sein. Der Nullpunkt hierfür ist unter Berücksichtigung dessen gewählt worden, daß eine angemessene, nach vorwärts gerichtete Geschwindigkeit auftritt, damit ein großer Wirkungsgrad in der Flüssigkeitskupplung beim Kreuzen erreicht wird, wodurch aber normalerweise ein großer Stoßverlust bei niedriger und Anfahrgeschwindigkeit auftritt. Da es sich in vorliegendem Falle aber um eine zusammengesetzte Pumpe handelt, die einen Hilfsteil Ia hat, der sich in Vorwärtsrichtung gegenüber der Hauptpumpe I frei bewegen und ihr voreilen kann, ist der Stoßverlust, wie Fig. I7 erkennen läßt, erheblich geringer.
  • Der kleine Stoßwinkel A (Fig. I8) tritt auf, wenn der Teil Ia als frei laufendes Rad dem Teil I voreilt. Dann wird der Nullpunkt erreicht, der durch 0 bezeichnet ist, und tritt ein neuer Stoßwinkel B auf. Beide Winkel ergeben einen geringen Stoßverlust verglichen mit demjenigen der einfachen Pumpe, wie die vorhergehenden Figuren zeigen. An der Stelle 0 der Kurve für die zweiteiligen Pumpen werden die Verluste nicht Null, obgleich der Stoßverlust mit Bezug auf die Schaufeln 6 der Pumpe I Null ist, da ein kleiner Stoßverlust des frei laufenden Rades durch die Schaufeln 5 der Hilfspumpe Ja zu verzeichnen ist, der zu dem Eintrittsverlust der Schaufeln 6 der Pumpe I hinzukommt.
  • Gemäß Fig. 17 tritt die Flüssigkeit bei Punkt B unter dem Stoßwinkel B der Fig. 18 in die Schaufeln 6 der Pumpe I ein. Dieser Winkel fällt mit dem Austrittswinkel der Schaufeln 5 der Hilfspumpe Ja zusammen und zeigt an, daß die Schaufeln nicht länger frei mitlaufen. Der Nullpunkt der Stoßverluste der Schaufeln 6 der Hilfspumpe Ja wird etwas später erreicht und ist durch den Punkt 0' in Fig. 17 dargestellt. Kurz dahinter erfolgt eine leichte Zunahme des Eintrittsstoßes bei höheren Turbinengeschwindigkeiten und ergibt sich der Stoßwinkel C.
  • Der Punkt B ist auch auf der in Fig. I7 dargestellten Wirkungsgradkurve vorhanden. Die schraffierte Zusatzfläche entsteht durch Elimination des kleinen Geschwindigkeitsstoßverlustes der Schaufeln 5 der frei laufenden Hilfspumpe Ia. Die kombinierte Kurve nähert sich der Idealkurve, die keine Stoßverluste hat. Die vorhandenen Stoßverluste sind dagegen die tatsächlich auftretenden und bedingen, daß die tatsächliche Wirkungsgradkurve unter der idealen liegt.
  • Diese Beschreibung ist notwendigerweise lang und ins einzelne gehend, da die bekannten, zu diesem Hauptgegenstand erfolgten Veröffentlichungen diese Punkte nicht klären und auch nicht die dringend notwendigen Erkenntnisse vermitteln, die zur Verwendung der Hilfspumpe Ia zwecks Vermeidung von Stoßverlusten führen. Sie offenbaren ferner auch nicht die Erkenntnis der optimalen Winkelgrenzen, wie sie oben für die Ausführung nach Fig. I angegeben sind. Bei einer bekannten Ausführung, die derjenigen nach Fig. I3 ähnelt, ist die bestimmte Leitradkonstruktion nach Fig. 8 weniger wirkungsvoll, wenn die Differentialgeschwindigkeit der Turbinenpumpe erhöht wird. Der bekannte Vorschlag sieht als wünschenswert die Anordnung mehrerer Leiträder vor, setzt sie aber, statt ihre unabhängige Eigendrehung zuzulassen, gemeinsam auf eine Freilaufkupplung.
  • Die Flüssigkeit soll bei der bekannten Einrichtung stets unter einem Winkel in den wirksamen Teil der Leitradschaufel eintreten, der einen geringen Energieverlust durch Stöße ergibt. Die Einrichtung offenbart aber nicht die Lehre der Erfindung, die für die Wahl der hier angegebenen Austritts- und Eintrittswinkel maßgebend ist.
  • Bei der Erfindung wird ein optimaler Wirkungsgrad des Gesamtdrehmoments bei mehrteiligen Laufrädern in Flüssigkeitsdrehmomentwandlern erreicht, welche eine wirksame Geschwindigkeitsänderung vom Anfahren bis zu einem Antriebsverhältnis von annähernd I : I ermöglichen. Diese Lehre ist besonders auf die Anordnung der mit Schaufeln versehenen Laufräder in den Ausström- und Einströmzonen des ringförmigen Arbeitsraumes sowie auf die Eintritts- und Austrittswinkel der in diesem Arbeitsraum befindlichen Strömung angeordneten Schaufeln und auf die Schaffung einer Vorrichtung gerichtet, deren verschiedene Laufräder einen unterschiedlichen Leerlauf innerhalb bestimmter Strömungsgeschwindigkeitsbereiche der Arbeitsflüssigkeit aufweisen. Diese Merkmale ergeben ein Optimum an niedrigem Stoßverlust für die verschiedenen Drehmomentabschnitte des Wandlers.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hydraulischer Drehmomentwandler für Motorfahrzeuge mit zwischen Turbine und Pumpe auf Freilaufkupplungen angeordneten Leiträdern und einer vor der Hauptpumpe auf einer Freilaufkupplung angeordneten Hilfspumpe nach Patent 875 I5I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptpumpe (I) einen Einlaßwinkel zwischen I5 und 2o° und einen Auslaßwinkel von o°, die Turbine (O) einen Einlaßwinkel zwischen 4o und 5o° und einen Auslaßwinkel zwischen 5o und 6o°, das erste Leitrad (R1) einen Einlaßwinkel zwischen 35 und 4o° und das zweite Leitrad einen Auslaßwinkel zwischen 35 und 45° hat.
  2. 2. Hydraulischer Drehmomentwandler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspumpe (Ia) Einlaß- und Auslaßwinkel zwischen 35 und 45° hat.
  3. 3. Hydraulischer Drehmomentwandler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Leitrad (R1) einen Auslaßwinkel zwischen 2 und 8° und das zweite Leitrad (R2) einen Einlaßwinkel zwischen 2o und 3o° hat.
  4. 4. Hydraulischer Drehmomentwandler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßwinkel einerseits und die Auslaßwinkel andererseits betragen für die Hilfspumpe (ja ) 40 und 37°, für die Hauptpumpe (I) 16 und o°, für die Turbine (0) 45 und 56°, für das erste Leitrad (R1) 38 und 5°, für das zweite Leitrad (R2) 24 und 42°. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 613 838, 634 881, 558 445; britische Patentschrift Nr. 249 199; USA.-Patentschrift Nr. 1 203 265.
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