DE9016641U1 - Vorrichtung zum Behandeln eines Wasserstroms in einer Leitung - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln eines Wasserstroms in einer Leitung

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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Description

261.4.2 ; ': '"^ 2 :-...' &Ggr;":..: &Iacgr; 03.12.1990.
!(99 ti I1, &tgr; *
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln eines Wasserstroms in einer Leitung, insbesondere zum Beimischen von antibakteriellen Mitteln, Desinfektionsmitteln sowie Pflegemitteln oder dergleichen zu einem Wasserstrom, der von einer Mischbatterie oder von einer anderen Dusch- oder Wannenarmatur in einer Leitung, insbesondere Schlauchleitung, zu einem Duschkopf oder dergleichen geführt wird und dort austritt.
Die Vorrichtung soll sich jedoch wahlweise auch zum Filtern des Wasserstroms eignen.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, mit denen einem Wasser-
!5 strom flüssige Mittel beimischbar sind und die sich auch in einer Leitung zwischen einer Dusch- oder Wannenarmatur und einem Duschkopf oder dergleichen einsetzen lassen. Mit diesen Vorrichtungen wird der Wasserhauptstrom mit einer, in einigen Fällen auch dosierbaren, Menge von Pflegemittel oder Desinfektionsmittel oder dergleichen versetzt, so daß aus dem Duschkopf oder dem anderweitigen Auslaß entsprechend behandeltes bzw. mit einem Zusatz versehenes Wasser austritt. Bei den bekannten Vorrichtungen handelt es sich indessen entweder um offene Systeme, bei denen Luft, vor allem Umgebungsluft, in
or den den Zusatz enthaltenden Behälter eintritt, so daß Keime, Bakterien etc. über den Behälter sowie über den Zusatz in den Wasserstrom gelangen können. Oder die Vorrichtungen sind bau lieh kompliziert, oder es ist nicht möglich, damit eine ein wandfreie, insbesondere dosierbare, Beimischung von Mitteln
„0 zu dem Wasserstrom zu gewährleisten.
Vor allem zur Überwindung der vorstehenden Nachteile wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß - ausgehend von einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art - eine zwischen __ die Mischbatterie bzw. das jeweilige Ventil und den Duschkopf bzw. den jeweiligen Leitungsauslaß abdichtend einsetzbare Misch-
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Vorrichtung einen Hauptkanal, durch den der Wasserstrom fließt, eine in dem Hauptkanal angeordnete und mit einer Engstelle zu sammenwirkende Strahldüse, in deren ringförmigem Umgebungsraum bei durchströmendem Wasser ein Unterdruck erzeugbar ist, und mindestens eine neben dem Hauptkanal angeordnete und von einem von dem Wasserstrom abzweigbaren Teilstrom durchströmbare Mischkammer umfaßt, von der ein erster Abschnitt über eine erste Leitung mit dem ringförmigen Umgebungsraum und ein zweiter Abschnitt über eine zweite Leitung mit einem stromabwärts im Abstand von dem ringförmigen Umgebungsraum gelegenen Kanalabschnitt in Verbindung steht, und daß in der Mischkammer vom Teilwasserstrom durchströmbare Einsätze aufnehmbar sind, die beizumischende Flüssigkeiten und/oder Filterelemente oder dergleichen enthalten oder darstellen.
Die neuerungsgemäße Lösung läßt eine einfache Fertigung und zuverlässige Funktion der Mischvorrichtung zu. Unmittelbar neben dem Hauptkanal erstreckt sich die Mischkammer, die über zwei Leitungen, nämlich über eine erste und eine zweite Leitung, mit dem Hauptkanal verbunden ist. Durch diese Anordnung ist, sobald Wasser in der Leitung angefordert wird, die Abzweigung eines Teilwasserstroms von dem Wasserhauptstrom gewährleistet, und dieser abgezweigte Teilstrom wird durch die Mischkammer hindurchgeführt und dem Hauptstrom über die erste Leitung
wieder zugesetzt, nun jedoch mit entsprechenden Mitteln aus der Mischkammer versetzt. Die Abzweigung des Teilstroms und dessen Rückführung zum Hauptstrom wird verursacht durch den in dem ringförmigen Umgebungsraum der Strahldüse erzeugten OQ und über die erste Leitung auch auf den Innenraum der Mischkammer wirkenden Unterdruck. Denn durch diesen Unterdruck wird über die zweite Leitung Wasser angesaugt und gelangt so als Teilstrom in die Mischkammer, durchströmt diese und gelangt über die zweite Leitung und den ringförmigen Umgebe bungsraum wieder in den Hauptkanal, wo die Mischung zwischen dem nun behandelten Teilstrom und dem Hauptstrom stattfindet.
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Die vorzugsweise aus Kunststoff oder einem vergleichbaren Werkstoff herstellbare Mischvorrichtung besteht folglich aus dem Hauptkanal, der von einem Gehäuse umgeben wird, und der möglichst parallel hierzu verlaufenden Mischkammer. Es handelt sich folglich um eine verhältnismäßig einfach zu fertigende Vorrichtung. Der Hauptkanal am ist am Ein- und Auslaß mit entsprechenden Anschlüssen zum abdichtenden Einsetzen in die jeweilige Leitung ausgestattet.
Vorzugsweise ist der Teilwasserstrom durch eine stufenlose Steuerung des Durchflußquerschnitts der ersten und/oder der zweiten Leitung oder aber der Mischkammer selbst dosierbar. Auf diese Weise ist auch die Zugabe von antibakteriellen Mitteln oder Pflegemitteln oder dergleichen zu dem Hauptwasserstrom dosier bar. Denn eine Reduzierung des Teilwasserstroms hat eine entsprechend geringere Durchströmung der Mischkammer und somit eine reduzierte Mitnahme von beizumischendem Mittel zur Folge. Die Konzentration des antibakteriellen Mittels im Hauptwasserstrom ist folglich leicht und genau vorzugeben und einzustellen.
Die in die Mischkammer einführbaren und vom Teilwasserstrom durchströmbaren Einsätze enthalten entweder die beizumischende Flüssigkeit, oder sie enthalten oder bilden Filterelemente, die vom Teilwasserstrom durchflossen werden.
Die Mischkammer bzw. der Einsatz in der Mischkammer ist vorzugsweise durch einen lösbaren Deckel verschlossen. Wenn der Deckel abgenommen ist, ist der Einsatz bzw. die Mischkammer frei zugänglich zum Nachfüllen des Mittels bzw. der Filterelemente oder aber auch zum Reinigen der Mischkammer und der hiervon ausgehenden Leitungen.
Nach einer neuerungsgemäßen Weiterbildung ist vorgesehen, daß der ein Mittel enthaltende sowie nachfüllbare Einsatz durch
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eine Öffnung in die Mischkammer einführbar und dort befestigbar ist, Öffnungen für den Zu- und den Abfluß von Wasser aufweist und vom Wasserteilstrom umspült wird. Je nachdem wie der Einsatz für die Mitnahme des Mittels vom Teilwasserstrom durchflossen werden muß, sind zwei oder mehr öffnungen oder auch eine Vielzahl von Öffnungen in dem Einsatz vorgesehen. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten werden später mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
Außerdem ist es zweckmäßig, daß in einander gegenüberliegender Anordnung zwei Mischkammern mit entsprechendem Anschluß über erste und zweite Leitungen an den Hauptstrom vorgesehen sind. Eine solche Zwillingsanordnung läßt die Beimischung verschiedener Mittel zu dem Wasserhauptstrom zu. In einer der beiden Mischkammern kann beispielsweise ein antibakterieller Zusatz und in der zweiten Mischkammer ein Pflegemittel vorgesehen sein, die entweder beide, vorzugsweise dosiert, dem Wasserhauptstrom beigemischt werden. Es ist jedoch auch möglich, wahlweise nur das antibakterielle Mittel bzw. Desinfektionsmittel oder das Pflegemittel zuzusetzen.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Mischkammer im unteren Bereich einen mit Durchflußöffnungen versehenen Zwischenboden zur Aufnahme von Filterelementen oder dergleichen aufweist. Der oberhalb der zweiten Leitung angeordnete Zwischenboden soll eine gleichmäßige Durchströmung der Mischkammer und damit eine intensive Filterung des Wasserteilstroms gewährleisten.
Neuerungsgemäß ist auch möglich, daß mehrere verschiedenartige
Mischkammern an einen gemeinsamen Hauptkanal angeschlossen sind. Auch diese Mehrfachanordnungen sind fertigungstechnisch ohne weiteres zu realisieren. Dabei können, wie auch bei den gg einfachen Anordnungen, ein gemeinsames Gehäuse für den Hauptkanal und die Mischkammern vorgesehen sein. Andererseits
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können die Mischkammern und auch der Hauptkanal aus getrennt herstellbaren, aber leicht miteinander zu verbindenden Elementen bestehen.
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Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer einfachen An
ordnung eines Hauptkanals sowie einer mit einem Einsatz versehenen Mischkammer einer in einem gemeinsamen Gehäuse integrierten Mischvorrichtung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Mischvorrichtung wie in Fig. 1, jedoch nach Art einer Zwillingsanordnung;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer zweiten Aus
führungsform einer Mischvorrichtung, die einen Hauptkanal und eine Mischkammer umfaßt, mit einem mit Öffnungen versehenen Zwischenboden in der Mischkammer;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht einer Mischvorrichtung, wiederum nach Art einer Zwillingsanordnung, jedoch mit zwei verschieden ausgebildeten Mischkammern, die gemeinsam an einen
QQ Hauptkanal angeschlossen sind.
Eine allgemein mit 1 bezeichnete Mischvorrichtung besteht aus einem Gehäuse 2, das vor allem einen Hauptkanal 3 für den Wasserhauptstrom und eine Mischkammer 4 umfaßt (Fig. 1).
In der Mischkammer 4 befindet sich ein Einsatz 5, der mit einem
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Flansch 6 am oberen Rand in eine Öffnung 7 im oberen Teil der Mischkammer 4 einsetzbar und dort zu befestigen ist. Der Einsatz 5 weist vorzugsweise einen kreisrunden Querschnitt auf, ebenso die Öffnung 7 und ggf. die Mischkammer 4 selbst. Die Mischkammer 4 kann im Querschnitt jedoch auch quadratisch sein. Der Einsatz 5 ist, wie die Zeichnung zeigt, mit einem abnehmbaren Deckel 8 verschließbar, der in eine entsprechende Öffnung des Einsatzes 5 mittels einer Dichtung 9 abdichtend eingesetzt wird und einen festen Sitz erhält.
Im oberen Teil des Hauptkanals 3 befindet sich eine an sich bekannte Strahldüse 10, die in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise in einen ringförmigen Umgebungsraum 11 eingesetzt ist, um in Verbindung mit einer anschließenden Engstelle 12 Unterdruck in dem Umgebungsraum 11 zu erzeugen, wenn der Hauptkanal 3 von Wasser durchströmt wird. An die Engstelle 12 schließt sich im Hauptkanal 3 ein unterer, gegenüber der Engstelle 12 erweiterter Abschnitt 13 an.
Als Werkstoff für die Fertigung der Mischvorrichtung 1 kommen je nach Art der Ausführung Kunststoffe ebenso in Frage wie metallische Werkstoffe, z. B. Aluminiumlegierungen etc. Für eine Beobachtung des Inhaltes des Einsatzes 5 kann es zweckmäßig sein, einen durchsichtigen Werkstoff zu verwenden.
Der ringförmige Umgebungsraum 11 des Hauptkanals 3 steht mit der Mischkammer 4 über eine erste Leitung 14 in Verbindung, und der untere Abschnitt 13 des Hauptkanals 3 ist mit der oQ Mischkammer 4 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise über eine zweite Leitung 15 verbunden.
Über eine durch einen Stopfen 17 verschließbare Bohrung 16 in der Wandung der Mischkammer 4 läßt sich eine Dosiereinrichtung (in Fig. 1 nicht dargestellt) anbringen, die aus einer Dosiernadel besteht, die in der für diesen Fall bei-
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spielsweise als Gewindeöffnung ausgeführten Bohrung 16 gelagert ist und in den gegenüberliegenden freien Querschnitt der zweiten Leitung 15 hineinreicht (vergleiche Fig. 4 hierzu). Durch Hinein- bzw. Herausdrehen der Dosiernadel läßt sich der Querschnitt der zweiten Leitung 15 entsprechend variieren und einstellen, ggf. auch verschließen, wenn kein Wasserübertritt aus dem Abschnitt 13 des Hauptkanals 3 in die Mischkammer 4 gewünscht ist. Auf jeden Fall kann die Bohrung 16 auch dazu benutzt werden, die zweite Leitung 15 in der Wandung des Hauptkanals 3 aufzubohren.
In dem Einsatz 5 befinden sich zwei einander gegenüberliegende Öffnungen 18, 19, die mit der ersten Leitung 14 sowie mit einer allgemein mit 22 bezeichneten Bohrungsstelle fluchten. Auch an dieser Stelle läßt sich bei Bedarf eine Dosiereinrichtung einsetzen, mit der der Querschnitt der ersten Leitung 14 einstellbar ist, ggf. auch zusätzlich oder ersatzweise die Querschnitte der beiden Öffnungen 18, 19.
Der Hauptkanal 3 weist an seiner Oberseite einen Anschluß 20, vorzugsweise einen Schraubanschluß, für den Einlaß und am unteren Ende einen entsprechenden Anschluß 21 für den Auslaß, wie die Zeichnung zeigt, auf. Mit diesen Anschlüssen 20, 21 läßt sich die Mischvorrichtung 1 entweder unmittelbar an eine Mischbatterie anschließen, wobei die beispielsweise zu einem Duschkopf führende Schlauchleitung an dem unteren Anschluß 21 angebracht wird. Dies ist jedoch nur eine mögliche Anordnungsart von vielen. In den Einsatz 5 sind Mittel der ver-
QQ schiedensten Art einbringbar, die dem durch den Hauptkanal 3 strömenden Wasserhauptstrom beigemischt werden sollen. Hierbei kann es sich beispielsweise um antibakterielle Mittel, aber auch um Pflegemittel oder dergleichen handeln.
3g Die Beimischung des Mittels erfolgt automatisch, wenn Wasser angefordert wird und der Hauptkanal 3 folglich von einem Was-
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serhauptstrom von oben nach unten durchströmt wird. Denn in diesem Falle bildet sich in dem ringförmigen Umgebungsraum durch die Funktion der Strahldüse 10 Unterdruck aus, der über die erste Leitung 14 folglich auch auf das Innere der Mischkammer 4 wirkt. Durch diesen Unterdruck in der Mischkammer 4 wird über die zweite Leitung 15 von dem Wasserhauptstrom im Abschnitt 13 des Hauptkanals 3 ein Teilstrom abgezweigt und über die Leitung 15 in die Mischkammer 4 geführt, wie die in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile veranschaulichen. Von hier steigt das Wasser in der Mischkammer 4 auf, gelangt in den Einsatz und von dort unter Mitnahme von Teilen des Mittels schließlich über die erste Leitung 14 zurück in den Hauptkanal, und zwar in den ringförmigen Umgebungsraum 11, wo eine entsprechende Mischung mit dem Wasser des Wasserhauptstroms erfolgt, so daß schließlich entsprechend mit Mittel versetztes Wasser den Auslaß 21 verläßt.
Der Weg des durch Unterdruck abgezweigten Teilstroms in der Mischkammer 4 läßt sich in verschiedener Weise beeinflussen, so daß eine Einbeziehung des Innenraums des Einsatzes 5 in diesen Strömungsweg gewährleistet ist. Durch nicht dargestellte Strömungsleitelemente, die auch in dem Einsatz angeordnet sein können, kann im Bedarfsfall im Hinblick auf den Strömungsweg eine sehr genau vorgegebene Teilströmung erzielt werden.
Durch die Wirkung der Strahldüse 10 findet an der Engstelle 12 sowie in dem darauffolgenden Abschnitt 13 eine intensive Durchmischung des zum Hauptkanal 3 bzw. dessen ringförmigen Umgebungsraum 11 zurückgeführten Teilstroms mit dem Wasserhauptstrom statt, so daß das beigemischte Mittel, beispielsweise der antibakteriell wirkende Zusatz, das den Hauptkanal 3 durchströmende Wasser vollständig durchdringt und erfaßt.
Durch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 wird verdeutlicht, daß die Neuerung in einfacher Weise eine Verdoppelung der Mög-
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lichkeiten zur Beimischung von Mitteln zum Wasserhauptstrom einer Mischvorrichtung 1 durch Anordnung von zwei einander gegenüberliegenden Mischkammern 4 zuläßt, die beide an den gleichen Hauptkanal 3 angeschlossen sind und mit entsprechenden ersten und zweiten Leitungen 14, 15 in Verbindung stehen. Jede dieser beiden Einheiten läßt sich wieder so herstellen, gestalten und benutzen, wie es bereits vorstehend bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 angegeben wird. Deshalb wird auf eine erneute Beschreibung verzichtet, und die in Fig. 1 und 2 eingezeichneten Bezugszeichen unterstreichen die Gleichheit der Teile und Wirkungen.
Die Zwillingsanordnung nach Fig. 2 läßt viele Möglichkeiten zu.
Man kann wahlweise in einer Mischkammer ein antibakteriell wirkendes Mittel und in der anderen Mischkammer ein Pflegemittel, wie einen Seifenzusatz und dergleichen, einmischen lassen, so daß der Wasserhauptstrom von beiden verschiedenartigen Mitteln durchdrungen wird. Man kann ebensogut zwei verschiedene Pflegemittel in verschiedener Dosierung durch Anordnung in den beiden voneinander getrennten Mischkammern 4 beimischen. Es liegt auf der Hand, daß noch viele andere Varianten denkbar und ausführbar sind.
Durch das weitere Ausführungsbeispiel, das in Fig. 3 gezeigt ist, wird vor allem die Möglichkeit veranschaulicht, in der Mischkammer 4 einen Zwischenboden 2 3 mit einer Vielzahl von Öffnungen 24 anzuordnen, der beispielsweise zur Aufnahme von Filterelementen wie Kohlefilterelementen oder dergleichen in
3q der Mischkammer 4 dient. Auf eine erneute Beschreibung der Teile der Mischvorrichtung 1 von Fig. 3, soweit sie gleich oder ähnlich wirkend sind wie die entsprechenden Teile der Mischvorrichtung gemäß Fig. 1, wird verzichtet.
Der Einsatz 5 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist eine Vielzahl von Öffnungen 25 auf, die, wie die Zeichnung zeigt,
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die gesamte Wandung des Einsatzes 5 durchsetzen können, und hierdurch soll erreicht werden, daß das in den Einsatz 5 eingegebene Mittel oder auch die dort angeordneten Filterelemente für den Teilstrom leicht zugänglich sind. Die Möglichkeiten einer einstellbaren Dosierung bestehen hier genauso wie in den vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispielen, ohne daß dies in der Zeichnung dargestellt ist. Ob nur der Zwischenboden 23 oder gleichzeitig auch ein Einsatz wie der dargestellte oder ein ähnlicher Einsatz 5 verwendet wird, hängt von dem Verwendungszweck der Mischvorrichtung ab. Es ist beides möglich, und ebenso kann man auch nur den Zwischenboden 23 oder nur den Einsatz 5 mit Öffnungen 25 verwenden. Auf jeden Fall wird eine gute Verteilung des Teilstroms in der Mischkammer 4 durch die Anordnung des Zwischenbodens 23 erreicht, und ebenso werden auch sämtliche Bereiche des Einsatzes 5 von dem Teilstrom erfaßt.
Aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 geht hervor, daß man nicht nur gleichartige Mischkammern 4 wie im Ausführungsbeispiel 2, sondern auch verschieden gestaltete Mischkammern 4 in Zwillingsanordnung an einen gemeinsamen Hauptkanal 3 anschließen kann. Die Dosiervorrichtung ist hier in der rechten Mischkammer 4 durch Einzeichnen einer Dosiernadel 26 zur Steuerung und Voreinstellung des Querschnitts der zweiten Leitung 15 veranschaulicht. Mit einem Rändelrad und einem entsprechenden Gewindeeingriff der Dosiernadel 26 in der Wandung der Mischkammer 4 ist die Dosiernadel 26 für die Querschnittssteuerung axial verstellbar.
Im übrigen bezeichnen auch im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
4 gleiche Bezugszeichen wiederum gleiche Teile aus den vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Der Einsatz 5 der rechten Mischkammer 4 weist hier zusätzliche Öffnungen 27 auf, gg durch die der Teilstrom in das Innere des Einsatzes 5 eindringen kann.
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2614.2 &idiagr;.*- :■- 12 -' 9 _"tt _t__ __ ....0.6.1.2.1990
Es liegt auf der Hand und bedarf deshalb keiner besonderen Erläuterung, daß die in Fig. 4 gezeigte Zwillingsanordnung viele verschiedenartige Möglichkeiten des Einsatzes und der Beimischung von Mitteln bzw. der Filterung des Teilstroms zuläßt.
Abschließend wird darauf hingewiesen, daß die neuerungsgemäße Vorrichtung zwischen der Brause und dem Brauseschlauch installiert werden kann. Schädlichen Bakterien, die bei Temperaturen um 50° C oder darunter auftreten können, ist der Mensch nicht ausgesetzt, wenn die neuerungsgemäße Vorrichtung in Verbindung mit geeigneten Zusätzen benutzt wird.

Claims (7)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Behandeln eines Wasserstroms in einer Leitung, insbesondere zum Beimischen von antibakteriellen Mitteln, Desinfektionsmitteln sowie Pflegemitteln oder dergleichen zu einem Wasserstrom, der von einer Mischbatterie oder von einer anderen Dusch- oder Wannenarmatur in einer Leitung, insbesondere Schlauchleitung, zu einem Duschkopf oder dergleichen geführt wird und dort austritt, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen die Mischbatterie bzw. das jeweilige Ventil und den Duschkopf bzw. den jeweiligen Leitungsauslaß abdichtend einsetzbare Mischvorrichtung (1) einen Hauptkanal (3), durch den der Wasserstrom fließt, eine in dem Hauptkanal (3) angeordnete und mit einer Engstelle (12) zusammenwirkende Strahldüse (10) , in deren ringförmigem Umgebungsraum (11) bei durchströmendem Wasser ein Unterdruck erzeugbar ist und mindestens eine neben dem Hauptkanal (3) angeordnete, von einem von dem Wasserhauptstrom abzweigbaren Teilstrom durchströmbare Mischkammer (4) umfaßt, von der ein erster Abschnitt über eine erste Leitung (14) mit dem ringförmigen Umgebungsraum (11) und ein zweiter Abschnitt (13) über eine zweite Leitung (15) mit einem stromabwärts im Abstand von dem ringförmigen Umgebungsraum (11) gelegenen Kanalabschnitt in Verbindung steht, und daß in der Mischkammer (4) vom Teilwasserstrom durch-
3Q strömbare Einsätze (5) aufnehmbar sind, die beizumischende Flüssigkeiten und/oder Filterelemente enthalten oder darstellen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e &eegr; &eegr; g5 zeichnet, daß der Teilstrom dosierbar ist durch eine stufenlose Steuerung des Durchflußquerschnitts der
2614.2 \...*\.. - &iacgr;&idiagr;~ ,," |"\.: 03.12.1990
ersten und/oder der zweiten Leitung (14), (15) oder der Mischkammer (4) selbst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischkammer (4) bzw. der Einsatz (5) in der Mischkammer (4) durch einen lösbaren Deckel (8) verschlossen ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß der ein Mittel enthaltende sowie nachfüllbare Einsatz (5) durch eine Öffnung (7) in die Mischkammer (4) einführbar und dort befestigbar ist, Öffnungen (18), (19); (25) für den Zu- und den Abfluß von Wasser aufweist und vom Wasserteilstrom umspült sowie durchquert bzw. durchspült wird.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet , daß in einander gegenüberliegender Anordnung zwei Mischkammern (4) mit entsprechendem Anschluß über erste und zweite Leitungen (14), (15) an den Hauptkanal (3) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischkammer (4) im unteren Bereich einen mit Durchflußöffnungen
(24) versehenen Zwischenboden (23) zur Aufnahme von Filterelementen oder dergleichen aufweist.
3q
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere verschiedenartige Mischkammern (4) an einen gemeinsamen Hauptkanal (3) angeschlossen sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996036797A1 (de) * 1995-05-19 1996-11-21 Siemens Aktiengesellschaft Vormischkammer für eine abgas-reinigungsanlage
US5943858A (en) * 1995-05-19 1999-08-31 Siemens Aktiengesellschaft Premixing chamber for an exhaust gas purification system
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