DE901341C - Kehlbalken-Anschluss - Google Patents

Kehlbalken-Anschluss

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Publication number
DE901341C
DE901341C DEK11254A DEK0011254A DE901341C DE 901341 C DE901341 C DE 901341C DE K11254 A DEK11254 A DE K11254A DE K0011254 A DEK0011254 A DE K0011254A DE 901341 C DE901341 C DE 901341C
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DE
Germany
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collar beam
collar
beam connection
rafter
pliers
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Expired
Application number
DEK11254A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kroher
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/17Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Bekanntlich ist beim Kehlbal'kendachstuhl der Anschluß des Kehlbalkens an den Sparren ein statisch wichtiger Knotenpunkt.
  • Bisher erfolgt bei hölzernen Dachstühlen der Anschluß des Kehlbalkens vielfach in der Weise, daß dieser der Sparrenneiggung entsprechend abgeschnitten und durch an beiden Seitenflächen aufgesetzte Laschen mit dem Sparren vernagelt wird. Als eigentliches Kehlbalkenauflager dient lediglich eine an der Sparrenunterseite befestigte schmale Knagge, auf welcher das, abgeschrägte Balkenende aufruht.
  • Dieser Anschluß ist ungenügend und bedeutet für den ganzen Dachstuhl einen großen Nachteil.
  • Denn durch das unvermeidliche Schwinden des Sparrens, des Kehlbalkens und der Verlaschung wird der anfangs vorhandene Kontakt zwischen Knaggenansatz undKehlbalkenauflager aufgehoben, und zwar innerhalb kurzer Zeit.
  • Infolgedessen können große lotrechte Belastungen des Kehlbalkens, wie sie z. B. beim Aufmauern der Kamine, beim Ausbau von Dachgeschossen usw. auftreten, nicht ohne Gefahr eines Bruches aufgenommen werden, und zwar um so weniger, als während solcher Arbeiten das Dach noch nicht eingedeckt ist und der erforderliche Druck auf die Kopfenden des Kehlbalkens fehlt. Dieser drückt in diesen Fällen die Sparren nach außen, gleitet an den Auflagerstellen nach unten ab, und die Verlaschungen reißen auf. Dieser Konstruktionsfehler kann zu schweren Bauunfällen führen.
  • Auch am fertigen Dach tritt bei Überlastung des Spitzspeichers immer wieder dieses Gefahrenmoment auf, und zwar infolge Zunahme des Schwundes in sich erhöhendem Maße.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kehl!balken-Anschluß, bei welchem infolge seiner statisch einwandfreien Ausbildung der beschriebene übelstand ungeachtet des Schwundes nicht auftreten kann.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Kehlbalken durch Zangen eingeschlossen ist, .die zusammen mit dein Kehlbalken auf einer entsprechend breiten, an der Sparrenunterseite befestigten Knagge aufliegen und vorteilhaft zur Verriegelung mit dieser an den Anschlußstellen eingekerbt sind. Auf diese Weise wird der Kehlbalken schon beim Einlegen durch die Zangen mit den Sparren verriegelt, und ein Durchsacken des Balkens ist unmöglich. gemacht.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes in Anwendung auf einen Holzdachst fi , und zwar in Abb. i in Seitenansicht und teilweisem Schnitt, in Abb. z ein Anschlußende des Kehlbalkens in Oberansicht und in Abb. 3 einen Sparren mit seiner Krnagge, ebenfalls in Oberansicht.
  • Der Kehlbalken a ist an seinen beiden Enden mit Zangen b versehen, welche sich über die ganze Länge des Ballrens erstrecken oder aus zwei Laschenpaaren bestehen können. Sowohl :die Zangen wie: die Balkenenden sind wie üblich nach der Neigung :der Sparren c abgeschrägt, an deren Unterflächen di-Knaggen d befestigt sind.
  • Die Zangen b liegen auf den Knaggen d auf, ebenfalls auch der Kehlbalken a, dessen Auflagerstellen a1 entsprechend den Knaggen abgeschrägt sind (s. rechte Hälfte von Abb. i).' Die Knaggen d besitzen die Breite des Balkens und der Zangen zusammengenommen (s. Abb.3), welche an den Auflagerstellen 6l eingekerbt sind (vgl. linke Hälfte von Abb. i).
  • Dadurch ist der Kehlbalken a mit den Sparren c verriegelt und bleibt es auch ungeachtet des an den Auflagerstellen dl auftretenden Schwundes.
  • Es sei erwähnt, daß der Anschluß sich auch für die Ausführung in Spannbeton besonders eignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kehlbalken-Anschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Kehlbalken (a) durch Zangen (b) eingeschlossen ist, die zusammen mit dem Kehlbalken (a) auf einer an der Unterseite des Sparrens (c) befestigten Knagge (d) aufliegen und mit dieser verriegelt sind. a. Kehlbalken-Anschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (b) an der Auflagerstelle (b1) zur Verriegelung mit der Knagge (d) enngekerbt sind. 3. Kehlbalken-Anschluß nach Anspruch i oder z in Anwendung bei einem Spannbetondachstuhl.
DEK11254A 1951-09-08 1951-09-08 Kehlbalken-Anschluss Expired DE901341C (de)

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