DE89974C - - Google Patents
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- DE89974C DE89974C DENDAT89974D DE89974DA DE89974C DE 89974 C DE89974 C DE 89974C DE NDAT89974 D DENDAT89974 D DE NDAT89974D DE 89974D A DE89974D A DE 89974DA DE 89974 C DE89974 C DE 89974C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
- B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64-: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fafsspund, welcher aus einem einzigen Stück Holz
oder anderem geeigneten Material besteht und so eingerichtet ist, dafs die Mündung des Fafshahnes
oder dergl. dadurch befestigt wird, dafs man denselben durch die Mitte des Spundes
hindurchtreibt. Es kommt nun darauf an, zu verhindern, dafs der beim Eintreiben des Fafshahnes
oder dergl. zurückgedrängte oder abgerissene Theil in das Innere des Fasses fällt.
In dem vorliegenden Falle bleibt der herausgestofsene Theil des Spundes vielmehr mit
diesem in loser Verbindung.
Die Zeichnung veranschaulicht einen solchen Fafsspund, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Spund;
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach C-D in Fig. 1
dar;
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung des Spundes.
Vielfach sind für Bier- und Weinfässer Spunde in Gebrauch, welche auf der oberen
und unteren Seite (Fig. 1) oder nur auf der oberen Seite (Fig. 3) eine Ausbohrung haben.
Beim Eintreiben des Fafshahnes wird der centrale Theil in das Fafs hineingedrängt und
von dem übrigen Theil des Spundes losgelöst. Splitter und Stückchen brechen dabei oft ab
und bleiben im Innern des Fasses zurück. Es mufs dann besondere Sorgfalt beim Auswaschen
der Fässer aufgewendet werden, damit diese losgelösten Theile nicht im Fasse zurückbleiben
und Störungen oder Nachtheile verursachen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesen Uebelstand bei der Anwendung von
Spunden mit einzutreibendem Theil zu verhüten.
Durch den herauszustofsenden Theil A des Spundes B ist ein metallischer oder anderer
biegsamer Doppelstift 5 hindurchgetrieben. Ein solcher Spund verhält sich bei der Anwendung
wie folgt:
Der Spund B wird in gewöhnlicher Weise in dem Spundloch des Fasses angebracht. Soll
die Flüssigkeit aus dem Fasse oder Behälter abgelassen werden, so wird die innere Mündung
des Fafshahnes gegen den herausstofsbaren Theil A gestellt und auf den-Fafshahn
ein scharfer Schlag mittelst eines Klöpfels oder Hammers ausgeführt. Dadurch wird der Theil A
von dem Spund B abgetrennt und durch die Durchbohrung des Spundes hindurch in das
Innere des Behälters getrieben, bis der losgelöste Theil von den verbogenen Enden des
Stiftes S gehalten wird. Nachdem die Flüssigkeit aus dem Fafs oder Behälter abgelassen
ist, kann man den Spund in gewöhnlicher Weise entfernen und es geht dann der abgelöste,
noch an dem Stift S hängende Theil A mit heraus.
Die vorliegende Erfindung läfst sich in verschiedenartiger
Weise ausführen, und an Stelle des eingetriebenen Doppelstiftes S lassen sich
auch andere Mittel anwenden, um die beiden Theile in solcher Weise zu verbinden, dafs
beim Herausziehen des Spundes der' gelöste Theil mit herausgezogen wird. Dementsprechend
richten sich die Ansprüche allgemein auf Vorrichtungen zum Festhalten des abgelösten
Theiles A an dem Spund nach dem Eintreiben des Fafshahnes. Ein derartiger Spund
lä'fst sich auch als Luftspund eines Fasses oder Behälters oder an beliebiger Stelle anwenden,
wo es wünschenswerth ist, den inneren Theil des Spundes von dem Haupttheil desselben zu
trennen und die Theile derartig zusammenzuhalten, dafs sie gemeinsam aus dem Fasse
oder Behälter sich herausziehen lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Fafsspund aus Holz mit centralem, durchstofsbarem Theile, welcher der Quere nach von biegsamen Stiften oder Drähten (sj so durchsetzt ist, dafs der beim Einschlagen des Zapfhahnes abbrechende mittlere Theil an dem ringförmigen Theile des Spundes hängen bleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89974C true DE89974C (de) |
Family
ID=361742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89974D Active DE89974C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89974C (de) |
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0
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