DE899118C - Tonabnehmersystem fuer Plattenspielgeraete - Google Patents

Tonabnehmersystem fuer Plattenspielgeraete

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DE899118C
DE899118C DEP6607A DEP0006607A DE899118C DE 899118 C DE899118 C DE 899118C DE P6607 A DEP6607 A DE P6607A DE P0006607 A DEP0006607 A DE P0006607A DE 899118 C DE899118 C DE 899118C
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DE
Germany
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pickup system
pickup
pole
pole shoes
oscillating
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Expired
Application number
DEP6607A
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English (en)
Inventor
Karl Immendorf
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PERPETUUM EBNER KG
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PERPETUUM EBNER KG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/12Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Description

  • Tonabnehmersystem für Plattenspielgeräte Die Erfindung betrifft ein Tonabnehmersystem für Platten- und Bandspielgeräte mit mechanischer Aufzeichnung, das sich durch hohe Eigenfrequenz, völlig naturgetreue Wiedergabe aller aufgezeichneten Einschwingvorgänge sowie geringe lineare und nichtlineare Verzerrungen auszeichnet.
  • Bekanntlich erreicht die Wiedergabe eines auf eine Schallplatte aufgenommenen Musikstückes oder die Wiedergabe des gesprochenen Wortes mittels der bekannten Tonabnehmer und Verstärker nie die Güte einer unmittelbaren Übertragung mittels Mikrophon und Verstärker. Dies liegt nicht an einer mangelhaften Aufzeichnung des Schallvorganges auf dem Tonträger, sondern vielmehr an den bei der Abtastung entstehenden linearen und nichtlinearen Verzerrungen sowie an der Verzerrung der auf dem Tonträger aufgezeichneten Einschwingungsvorgänge. Diekundfunkgesellschaften verwenden besondere Abspielapparaturen, die oben beschriebene Nachteile weitgehend vermeiden; diese Geräte sind jedoch für die Schallplattenwiedergabe im privaten Kreis wegen ihrer Größe und der hohen Anschaffungskosten ungeeignet.
  • Die in handelsüblichen Plattenspielgeräten eingebauten Tonabnehmersysteme besitzen Eigenresonanzen, die mitten im Frequenzbereich von Sprache und Musik liegen und durch Dämpfung mehr oder weniger unwirksam werden. Dadurch besitzt das System nicht mehr die Möglichkeit, alle auf der Platte aufgezeichneten Einschwingvorgänge naturgetreu wiederzugeben. Die zu großen Einschwingzeiten des Tonabnehmersystems überlagern sich den auf dem Tonträger aufgezeichneten Einschwingvorgängen von Sprache und Musik und verfälschen dadurch das natürliche Klangbild. Durch die erfindungsgemäße -Konstruktion des neuartigen Tonabnehmersystems werden diese Nachteile alle vermieden. Die Nenartiigl-,eit der Konstruktion beruht im wesentlichen auf der sehr klein dimensionierten Ausbildung- .des .-schwingenden Systems und dessen Anordnung in einem breiten Luftspalt eines vierpoligen Magnetsystems, wobei das schwingende System und die Polschuhe des magnetischen Systems mit dem den Spulenkörper für die Feldspulen bildenden Trägerkörper lediglich durch Steck- oder Kraftschluß- verbunden sind.
  • Durch diese Konstruktion und insbesondere den Wegfall von zusätzlichen Halte- bzw. Verbindungselementen wird das ganze Tonabnehmersystem sehr leicht. Die erfindungsgemäße Ausbildung und Lagerung des schwingenden Systems ermöglicht es, für die Eigenfrequenz des Systems Werte in dem Bereich zwischen 14 000 und ig ooo Hz zu erhalten, wodurch der abgetastete Frequenzumfang der Tonaufzeichnungen vollkommen ausgenutzt werden kann; außerdem gelingt es mit der erfindungsgemäßen Konstruktion, jegliche Klirrverzerrung zu vermeiden und die aufgezeichneten Einschwrngvorgänge vollkommen naturgetreu , abzutasten, so daß die Klangfarbe eines jeden Instrumentes und der besondere Klangcharakter einer Stimme naturgetreu wiedergegeben: wird.
  • Das, schwingende System besteng aus. einer Welle, die in ihrem Mittelteil einen Flügelanker trägt und an ihren beiden Enden mittels aufvulkanisierter Gummimanschetten in entsprechend ausgebildeten Aussparungen des Magnetsystemträgers gelagert ist. Da die Welle in dieses völlig geschlossene System nur eingeschoben wird; braucht das System beim Auswechseln des Abtastsaphirs nicht wie bei den bekannten Tonabnehmersystemen auseinandergenommen zu werden. Der Abtastsaphir ist am Ende eines elastisch federnden Schwinghebels geeigneter Länge eingekittet, der starr mit dem unteren Ende der Welle verbunden ist.
  • Die maximale Amplitude des Schwingankers beträgt nur etwa ein Zehntel des Luftspaltes zwischen Schwinganker und Polschuhen, wodurch eine lineare Umwandlung mechanischer in elektrische JEnergie gewährleistet ist. Um zu vermeiden, daß von außen kommende Störspannungen sich im Verhältnis. zu der geringen Ausgangsspannung übermäßig stark auswirken, wird das Tonabnehmer-_system gegenüber Störspannungen dadurch unempfindlich gemacht, daß in der Mittelachse des Systemg eine gegenphasig zum Nutzsystem geschaltete- Kompensationsspule angeordnet wird, in welcher dieselben Störspannungen wie in den Feldspulen erzeugt werden.
  • Durch , den Aufbau des Magnetsystems ohne Schrauben- und andere feste Verbindungen wird außerdem die Herstellung wesentlich vereinfacht und verbilligt. Der aus Kunststoff gespritzte; vor--zugsweise durchsichtige Trägerkörper besteht aus einem Mittelstück zur Aufnahme der Welle für den Schwinganker, an das sich zu- beiden Seiten pyramidenstumpfartige Halter anschließen, - um welche die Feldspulen gewickelt werden. Im Innern der pyramidenstumpfartig angeordneten Flächen sind Anpaßflächen vorgesehen, gegen die die Polschuhe angepreßt werden, wodurch eine vollkommene Symmetrie des Magnetsystems erreüeht wird. Die Herstellung des Trägerkörpers aus durchsichtigem Material hat den Vorteil, .daß die richtige Lage der Polschuhe leicht kontrolliert werden kann. Die Polschuhe selbst werden durch hakenförmige Verlängerungen von die Feldspulen seitlich abdeckenden Blechen hoher magnetischer Leitfähigkeit gebildet, die in das Innere der pyramidenstumpfartigen Haltekörper greifen und mittels einer Blattfeder an die Anlageflächen des Trägerkörpers gepreßt werden:, wobei die abgewinkelten, seitlichen Verlängerungsbleche des einenPolschuhpaaresAussparungen aufweisen, in welche diejenigen des anderen Polschuhpaares eingreifen, und so ausgebildet sind, daß sich die Federkraft der Blattfeder auf alle vier Polschuhe gleichmäßig auswirkt.
  • Der erfindungsgemäß gelagerte Schwinganker spricht nur auf senkrecht zur Schallplattenrille gerichtete Auslenkungen der Nadel an, während senkrechte Schwingungen von dem elastisch federnden Nadelträger aufgenommen und ohne Wirkung auf den Magnetanker bleiben. Auf diese Weise werden die bei allen bekannten Tonabnehmersystemen auftretenden störenden Nadelgeräusche vermieden.
  • Die Lagerung der den Magnetanker tragenden Welle mittels Gummimanschetten hat nicht nur den Vorteil der leichteren Auswechselbarkeit dieser Welle, vielmehr kann .durch eine geeignete Bemessung der Stärke der Gummilager die Rückstellkraft des schwingenden Systems so dimensioniert werden, daß die Eigenfrequenz oberhalb des Frequenzbe@eiches--der zu übertragenden Tonschwingungen liegt. Von besonderem Vorteil, insbesondere für den Transport des Plattenspielgerätes, ist die Anordnung des Systems: in einem besonderen, aus zwei Hälften bestehenden, allseitig geschlossenen Gehäuse, das: an seinerOberseite nur eineAusisparung für denDurchtriitt zweier Kontaktstifte für die Feldspulen und an der Untenseite eine Öffnung für denn Durchtritt der Nadel bzw. des Saphirs aufweist. Die beiden Hälf- ten des beispielsweise aus, KunstLstoff -bestehenden Gehäuses. können mittels eines federnden Bügels zusammengehalten oder auch nur ineinandergesehoben werden. Ein besonderes Verschlußelement kann insbesondere deshalb wegfallen, da dieses Gehäuse in den, entsprechend ausgearbeiteten: Kopf desi Tonabnahmerärmes eingelegt werden kann, in, welchem es .durch zwei federnd ausgebildeteLippen festgehalten wird, die über eineu, mit kleinenAusbuchtungen versehenen, an. der Vorderseite des Gehäuses angeordneten Steg greifen. An der Oberseite des Gehäuses ragen; zwei an die: Feldspulen angeschlossene Kontaktelemente heraus, die ebenfalls ohne; Schrauben-oder andere feste Verbindung durch Herumbiegen - um besonders. geformte Ansätze an dem Trägerl"-örper befestigt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i das schwingende System mit Flügelanker und Nadelträger, Fig.2 den aus Kunststoff Bespritzen Systemträger sowie die Bauteile des Systems in Einzeldarstellung, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch das zusammengebaute System, Fig.4 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten Systems, Fig. 5 das das System aufnehmende Gehäuse in perspektivischer Darstellung.
  • Die Welle i des schwingenden Systems trägt in ihrer Mitte den Flügelanker2 und an ihrem unteren Ende den Nadelträger 3, in den der Abspielsaphir 4 eingekittet ist. Mittels zweier auf die Welle aufvulkanisierter Gummimanschetten 5 und 6 ist die Welle in dem Mittelteil 7 des Systemträgers 8 gelagert. Die Feldspulen g und io sind um pyramidenstumpfartige Gebilde i i und 12 gewickelt, die zu beiden Seiten des Mittelteils 7 angeordnet sind. In das Innere der pyramidenstumpfartigen Gebilde i i und 12 greifen die Polschuhe 13 und 13' bzw. 14 und 14', welche durch hakenförmige Verlängerungen der den Systemträger seitlich abdeckenden Bleche 15 und 15' bzw. 16 und 16' gebildet werden. Die Polschuhe liegen im Innern des Systemträgers beidseitig an durch vorspringende Nasen 17 und 17' gebildete Flächen an. Die breiten Enden der kleineren Polschuhbleche 16 und 16' greifen im montierten Zustand in Aussparungen der größeren Polschuhbleche 15 und 15' ein. Die Systemhaltefelder 18 greift unter die umgebogenen Enden der Polschuhbleche 15 und 15' und preßt über den Magnet ig alle vier Polschuhe gegen die Ablageflächen des Systemträgers.
  • Der Systemträger 8 hildet; an. dem eine, Ende kreisförmig angeordnete Lappen, 2o zur Aufnahme der Kompe!nsations;spule 2i. Am anderen Ende befindet siech eine durchbrochene Plattei 22 mit rechtwinkligen Ansätzen zur Befestigung der elektrisichen Kontakte 23 und 23'. Das System ruht in einem zweiteiligen, allseitig geschlossenen Gehäuse 24, dessen beide Hälften durch Federbüge125 und 25' zusammengehalten werden. An der Nase 26 des Gehäuses sind beidseitig Wulste 27 vorgesehen, die in entsprechend gestaltete federndeHalteglieder des Tonarmes einrasten.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tonabnehmersystem für Plattenspielgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende System (i, 2, 3) und die Polschuhe (13, 14) des magnetischen Systems mit dem den Spulenkörper für die Feldspulen (g, io) bildenden Trägerkörper (8) lediglich durch Steck- oder Kraftschluß verbunden sind.
  2. 2. Tonabnehmersystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende System aus einer die Ankerflügel (2) und den federnden Nadelträger (3) tragenden Welle (i) besteht, die mittels an ihr angebrachter Gummimanschetten (5, 6) senkrecht in dem Mittelteil (7) des Trägerkörpers (8) auswechselbar gelagert ist.
  3. 3. Tonabnehmersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß -der Luftspalt des magnetischen Systems ein Vielfaches, etwa das zehnfache der maximalen Amplitude des Schwingankers beträgt.
  4. 4. Ton.abnehmersystem nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper (8) Paßflächen aufweist, gegen die die Polschuhe unter Federdruck angepreßt werden.
  5. 5. Tonabnehmersystem nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (14, 15) winkelförmig ausgebildet sind und die - Feldspulen an der Innen- und Außenseite umfassen.
  6. 6. Tonabnehmersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß -die abgewinkelten, die Seitenflächen des Systems abdeckenden Verlängerungsbleche (Polplatten) des einen Polschuhpaares (15, 15') Aussparungen aufweisen, in welche .die ebenfalls abgewinkelten kürzeren Verlängerungsbleche (16, 16') des anderen Polschuhpaares (14, i4') eingreifen.
  7. 7. Tonabnehmersystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verlängerungsblechen (Polplatten) des einen Polschuhpaares (15, 15') ein Magnet (ig) angeord: net ist, der mittels einer unter Umbiegungen dieser Verlängerungsbleche (Polplatten) greifenden Blattfeder (18) gegen das andere Polschuhpaar (14, iq@) gepreßt wird, wodurch alle vier Polschuhe in ihrer durch die Paßflächen des Trägerkörpers vorgegebenen Lage festgehalten werden. B.
  8. Tonabnehmersystem nach einem der Ansprüche i his 7, :dadurch gekennzeichnet, Uaß in der Systemachse eine Kompensationsspule (21) angeordnet ist, die ebenfalls schraubenlos von dem Trägerkörper (8) in Lappenansätzen (2o) gehalten ist. g.
  9. Tonabnehmersystem nach einem der Anspräche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper (8) aus Kunststoffmasse gespritzt ist. io.
  10. Tonabnehmersystem nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper (8) aus durchsichtigem Kunststoff besteht. i i.
  11. Tonabnehmersystem nach einem der Ansprüche i bis io, gekennzeichnet durch ein das System aufnehmendes, Öffnungen für das auswechselbare schwingende System und die Feldspulenkontiakte (2:3, 23') aufweisendes:, sich allseitig schließendes, in den Kopf des Tonabnehmerarmes einsteckbares und federnd einrastendes Gehäuse (24).
  12. 12. Tonabnehmersystem nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende System (i, 2, 3) bei geschlossenem Gehäuse (24) auswechselbar ist.
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