DE897740C - Glaettungskondensator - Google Patents

Glaettungskondensator

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DE897740C
DE897740C DEP33676A DEP0033676A DE897740C DE 897740 C DE897740 C DE 897740C DE P33676 A DEP33676 A DE P33676A DE P0033676 A DEP0033676 A DE P0033676A DE 897740 C DE897740 C DE 897740C
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capacitor
capacitance
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G7/00Capacitors in which the capacitance is varied by non-mechanical means; Processes of their manufacture
    • H01G7/06Capacitors in which the capacitance is varied by non-mechanical means; Processes of their manufacture having a dielectric selected for the variation of its permittivity with applied voltage, i.e. ferroelectric capacitors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Glättungskondensator Es ist bekannt, zur Glättung von Wellenspannungen Kondensatoren zur Stromquelle des Wellenstromes, meistens einem Gleichrichter, parallel zu schalten. Da der parallel geschaltete Kondensator für den überlagerten Wechselstrom einen mit der Frequenz abnehmendem Nebenschlußwiderstand darstellt, so wird durch den Kondensator die überlagerte Wechselspannung mehr oder weniger kurzgeschlossen, und @es bleibt nur die Gleichspannung übrig. Diese Anordnung wird um so besser funktionieren, je größer der Kondensator ist. Es ist also eine Frage der Kosten, bis zu welchem Grade man de Glättung des Wellenstromes steigern will. Um dem Kondensator nur noch einen möglichst kleinen Wechselstronn zur Bewältigung auszuliefern, verwendet man bei der Gleichrichtung, deren Ergebnis im allgemeinen ein solcher Wellenstrom ist, eine möglichst große Phasenzahl. Durch die folgende Anordnung werden sowohl an der Größe des Kondensators wie auch an der Gleichrichteranlage durch Verminderung der Phasenzahl wesentliche Ersparnisse erzielbar. Trotzdem wird eine vorzügliche Glättung erreicht. Bei dem zu verwendenden Glättungskondensator wird davon ausgegangen, daß er mit einem Dvelektrikum sehr hoher Dielektrizitätsk:onstante ausgestattet ist oder etwa als Ele'ktrolytkondensat-or eine hohe Kapazität auf kleinem Raum besitzt. Es sind in neuerer Zeit Stoffe bekanntgeworden, deren Dvelektrizitätskonstante Werne von aooo, i o ooo, ja sogar bis 18 ooo aufweisen. Stellt man sich nun vor, daß .das Dielektrikwm, das aus einem solchen Isolierstoff bestehen möge, an der einen Belegung des Kondensators haftet, während die andere Belegung, zweckmäßig haben beide Belegungen die Form einer ebenen Fläche oder auch eines spiraligen Konus mit axialer Beweglichkeit gegcacinauder, der Isolierstoffschicht genähert und von ihr entfernt werden kann, so erzielt man mit solchen Kondensatoren zusätzliche GVirkungen, die auf Spannungs- -und Ladungsänderungen beruhen. M'enn nämlich der Abstand beider Belegungen voneinander vergrößert wird, so wird eine Luft- oder Gasschicht oder ein aus Vakuum bestehender Spalt dazwischengeschaltet, so daß die Kapazität des Kondensators auch bei nur 'leinen Bewegungen eine erhebliche Veränderung erfährt und dementsprechend, je nach dem Vorzeichen der ä-uderung, zusätzlicher, Ladestrom aufnimmt oder elektrische Ladungen abgibt. Bei konstanter Ladung würde die Kapazitätsänderung von einer entsprechenden Spannungsänderung begleitet sein. Bei diesem Koindensat,oraufb.au wird es im allgemeinen zweckmäßig sein, an die mit Isolierstoff bedeckte Belegung den negativen Pol anzuschließen, während der positive P.ol an die blanke Bt1cgung führt. Es ist selbstverständlich gleichgültig, welche von den beiden Belegungen man beweglich macht. Man kann sie auch beide beweglich machen. Ein anderer Kondensatoraufbau ist der, daß man beide Belegtangen imit einer mehr od°r weniger dünnen Is-olierstoffschicht überzieht und die entsprechenden Kapazitätsänderungen durch Bewegung der einen oder anderen oder auch beider Halbkondensatoren bewirkt. Im Hinblick auf die sehr hohe Dielektrizitätskonstante des festen fsolierstoffesergeben sich erhebliche Kapazitäten und Kapazitätsänderungen, wenn das Dielektrikum recht dünn ist, so daß mit geringen Bewegungen erhebliche Leistungen umgesetzt werden können.
  • Gemäß der Erfindung "vird nun die Glättung einer elektrischen Wellenspannung dadurch bewerkstelligt, daß als Glättungskondensator ein Kondensator mit mindestens einer Isofemstoffschicht von hoher D-ielektrizitätskonstante verwendet wird, der durch periodische Veränderungen des Abstandes seiner Belegungen in seiner Kapazität verändert wird. Man katln die Bewegung der Belegungen des Kondensators entweder durch eine mechanische Einrichtung steuern, oder aber man kanudenKondensator einfach den in ihm auftretenden elektrostatischen Kräften überlassen und mttß dann nur dafür sorgen, daß die auf Grund der elektrostatischen veränderlicher Kräfte auftretenden Schwingungen, welche elastische Lagerung der beweglichen Teile voraussetzt, in der richtigen Phase erfolgen. Die Energie wird also zum Teil als elastische F,orinändertang, zum Teil im elektrischen Feld gespeichert. Das bedeutet, daß jedesmal dann, wenn die Wellenspannung ihren maximalen Wert annimmt, die Kapazität infolge .der größeren elektrostatischen Anziehung durch möglichste Annäherung der Belegungen aneinander ihren höchsten Wert erreicht, so daß während dieser Phase der Kondensator infolge seiner Bewegungen sowohl Ladung .aufnimmt als auch Formänderungsenergie speichert. Geht die Well.ensparnnung auf den kleinsten Wert über, dann muß die Kapazität infolge Vergrößerung des Bclegungsabstandes ihren kleinsten Wert annehmen. Der Kondensator gibt dann entsprechend seiner Kapazitätsminderung Ladungen ab, er wirkt gewissermaßen als StromdticLle. Bei mechanischem Antrieb der Bewegungen kann man selbstverständlich die Phase der Bewegungen der Belegungen richtig steuern. Ob-erläßt man den Kondensator sich selbst, dann muß durch entsprechende Abstimmtung dafür gesorgt werden, daß er in der richtigen `\'eis-e schwingt. Das kann man im allgemeinen durch Ab- stimmung, der mechanischen Eigenschwingung d;s Kondensators auf die Periodenzahl des U'ellenstromes erreichen. Doch ist es zweokmäißig, die Einflußfaktoren der mechanischen Schwingung des Kondensators oder mindestens einen davon veränderlich zu machen, so daß man in gewünschten Bereichen auf das Schwinguiigsvcrlialten des Kondensators Einfluß nehmen und vor allem auch die Amplitu--lc der Schwingung verändern kann. Bei nicht phasenrichtiger Schwingung des Kondensators, sei er ntin sich selbst überlassen, sei er mechanisch gesteuert, kann eine Vergrößerung der Welligkeit der Wellenspannung eintreten, die nicht immer unerwünscht zu sein braucht. In diesem Falle würde man selbstverständlich den Kondensator nicht mehr als Glättungskondensator, sondern als eine Art Zerhacker ansprechen. Ein etwaiger .mechanischer Antrieb des Kondensators kann durch einen schwingenden Magneten erfolgen, er kann aber auch motorisch durch einen .auf Synchronismus gebrachten Synchronmotor bewerkstelligt werden. Oberläßt man die Glätttang dem schwingenden Kondensator, so bestehen verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung. Zunächst ist festzustellen, daß mit dem maximalen Wert,der Wellenspannung auch die elektrostatischen Kräfte den Höchstwert annehmen, so daß eine der Aufgabenstellung entsprechende Tendenz des Kondensators vorliegt, mit der Maximalspannung auch dein größten Kapazitätswert anzunehmen. Je nach der Anordnung des Kondensators wird man nun seine Kapazitätsänderung dadurch bewerkstelligen, daß zusätzlich zwischen die Belegtingcn ein aus Luft oder aus Gas oder aus Vakuum bestehendes Dielcktrikum gebracht wird. Es ist selbstverständlich, clal', der Bewegung des Kondensators im Vakuum die geringeren Hindernisse erwachsen, weil nicht jedesmal die das Zwischendielektrikum ausmachentlen Luft- oder Gasmengen bewegt werden müssen. Andererseits kann man bei einem völlig abgeschlossrcnen Aggregat die mechanische Elastizität des Kondensators dadurch bewerkstelligen, da:ß man die zwischen .den B:elegu.ngen befindliche Luft- oder Gasschicht komprimiert oderexpandiert. Dias geht jedoch nur dann, wenn die Kapazitätsverhältnisse gewahrt bleiben, wenn also bei der mit dem höchsten Gasdruck erzielten maximalen Kapazität die Aufgabe des Kondensators durchgeführt werden 'kann. Im übrigen gibt es zahlreiche Möglichkeiten einer mechanischen Ausgestaltung des Glättungslcondensators, wobei entweder die Schwingungen durch die Kondensaüorb-elegungen als elastische Membran ausgeführt werden können oder aber durch irgendwelche elastischen Organe, die entweder direkt zum Aufbau, etwa zu seinem vakuumdichten Abschluß, verwendet werden können oder gcsoadert angeordnet werden. Es kann. aber ,auch erforderlich werden, dem Kondensator mit Rücksicht auf den Kurvenverlauf der zu glättenden Spannung nicht eine rein harmonische Schwingung zu erteilen, sondern eine komplizierte Schwingung von ihm zu erzwingen, eine Aufgabe, die grundsätzlich immer möglich ist, die aber möglicherweise nicht immer leicht im voraus zu berechnen ist. In diesem Falle sind die Gesetze schwingender Membranen .anzuwenden oder auf andere Weise bestimmte Oberwellen in dein Schwingungsvorgang hineinzubringen.
  • Die Verhältnisse seien an den Abbildungen .erläutert. In. Abb. i ist schematisch der Aufbau :eines solchen Kondensators dargestellt, bei welchem B1 und B2 die beiden Belegungen darstellen, von denen eine, B2, ,als feststehend angedeutet ist, während die andere federnde Bewegungen ,auszuführen vermag. Diese federnde B.efestigungF kann entweder den Kondensator zu eigenen Schwingungen veranlassen oder aber gestattetes, durch mechanische Mittel um eine Ruhelage herum den. Belegungen veränderliche Abstände voneinander zu geben. Mit J, und 12 seien die an jeder Belegung festhaftenden Isolierstoffschichten aus einem Delektrikum sehr hoher Dielektrizitätskonstante bezeichnet. Es ist aber auch möglich, nur eine der beiden Belegungen mit einer solchen Schicht zu bedecken und die andere lediglich als Metallschicht, etwa in Formeiner Platte, so einzurichten, daß der Abstand zu der zweiten Belegeng veränderlich sein kann. Zugleich ist in Abb. i ein dichter Abschluß A dargestellt, welcher das Innere des Kondensators nach außen abschließt. Im Kondensator kann nun Luft,oder Gas oder auch Vakuum sein. Der Abschluß A kann völlig starr sein, so daß etwaige Be@vegungen durch elastische Verformung der plattenförmigen Belegungen herbeigeführt werden, es kann aber auch der Abschluß A, der in jedem Falle so bewerkstelligt werden muß, .daß kein Kurzschluß zwischen den Belegungen eintritt, elastisch sein" während den Belegungen keine Formänderungen zugemutet werden. Besteht A aus metallischen oder leitenden Werkstoffen, dann muß für entsprechende Isolation gegenüber den Belegungen gesorgt werden. In Abb. 2 ist eine Wellenspannun- dargestellt, welche einer dreiphasigem Gleichrichtung bei sinusförmiger Wechselspannung entspricht. In. diesem Falle muß der Kondensator so bemessen werden, daß seine Schwingung um die der Gleichspannung Ug entsprechende Lage .einen vollkommenen Energieausgleich durchführen, indem der Kondensator bei gegenüber Ug erhöhterer Wellenspannung Energie aufnimmt und bei gegenüber Ug verringerter Wellenspannung Energie abgibt, wobei dieser Energiefiuß durch Bewegung der Belegungen so gesteuert werden muß, daß für das Gleichstromnetz keine Spannungsschwankungen merkbar werden. Durch einen solchen Kondensator kann der Aufbau einer Gleichrichteranlage wesentlich verbilligt werden durch Einsparung an Phasenzahlen.
  • In Abb.3 ist schließlich noch eine Anordnung schematisch angedeutet, mittels welcher die Amplitude und gegebenenfalls auch die Eigenschwingungszahl des veränderlichen Kondensators eingestellt werden kann. In dem Ab@schluß A befindet sich :eine keilförmige Nut, in welche, elastisches Material für A vorausgesetzt, ein Keill( mehr oder weniger tief hineingezogen werden kann. Diese Anordnung gilt nur als Beispiel, da zahlreiche andere Möglichkeiten zur Veränderung -der Kapazität oder der mechanischen Eigenschwingungszahl des Systems ausgeführt werden können.
  • Es ist im übrigen möglich, den Glättungsk ondensatar aus zwei Teilen zu erstellen, :aus einem unveränderlichen und einem veränderlichen Teil, der die für die Glättungsaufgabe erforderlichen mechanischen Bedm;gungen erfüllen muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kondensator zur Glätteng von pulsierenden Gleichspannungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator miteinem oder mehreren Dielektriken aus Isolierstioffen hoher und höchster Dielektrizitätskonstante versehen ist und sein mechanischer Aufbau so erfolgt, daß, die Kapazität des Kondensators mit der Frequenz der Pulsation sich ändert.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gek@ennzeichnet, daß er mit :der Frequenz der Pulsationen selbstschwingend ausgeführt ist.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß besondere mechanische und/ oder andere Mittel eine Veränderung der Kapazität des Kondensators mit der Frequenz der Pulsationen durchführen. ¢. Kondensator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der Kondensatorveränderiuig und/oder seine mechanische Eigenschwingungszahl breielastischer Lagerung des oder der beweglichen Teile verstellbar eingerichtet ist.
DEP33676A 1949-02-09 1949-02-09 Glaettungskondensator Expired DE897740C (de)

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