DE897427C - Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern - Google Patents

Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern

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Publication number
DE897427C
DE897427C DEH5587D DEH0005587D DE897427C DE 897427 C DE897427 C DE 897427C DE H5587 D DEH5587 D DE H5587D DE H0005587 D DEH0005587 D DE H0005587D DE 897427 C DE897427 C DE 897427C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
increase
sensitivity
decomposers
arrangement
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Expired
Application number
DEH5587D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Heimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE897427C publication Critical patent/DE897427C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/40Circuit details for pick-up tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

  • Auf Grund neuerer Untersuchungen ist die
    frühere vereiin:fachte Vorstellung über eine Speicher-
    wirkung bei Bildzerlegern, d. h. den Elektronen-
    strählbildabtasitern nicht mehr
    vielmehr haben wir @es mit einer Potentiä,lsteuerung
    der Mikrokondensatoren durch die Bildhelligkeit
    auf dem Wege über die durch sie ausgelößieein.
    Photoelektronen zu tun. In .der Abb-. i ist der
    grundsätzlichie Aufbau eines solchen Bildzerlegers
    wiedergegeben. Hierbei wird ein Lichtbild auf die
    "Mosaikpla;tte M projiziert und mittels einfies Elek-
    trmenstrahlieas S abgetastet. Bekanntlich verläuft
    der Abtastvorgang folgendermaßen: Bei ,der Ab-
    tastun;g eines unbelichteten Elementes steigt das
    Potential Lm Augenblick der Berührung dies Mosiaik-
    elemenites auf leinen pio:sitiven Wert von etwa 3 Volt,
    da der Siekunidiäremissiioisfaktor biet iooo Volt
    größer als i isst, um -nach Verlassnen des Elementes
    im Verlauf der Bildwechselzeiit langsam abzusinken.
    Dieses Absinken wird verursacht durch Elektronen,
    die =aus,etinier sich vor der Mosaikplatte ausbildenden
    Raumladung (infolge des Austritts von S:ekunn:där-
    elektroirien, die leint Mehrfaches des Primärstrahles
    ausmacheni) zurückkehren. Je nach der Größe des
    Strahlstrom.es sinkt das Potential auf .einen Wert
    ab, der etwas positiver, gleich Folder imedriger als
    das Potential der Abisaugelektrode ist. Bei der
    Alrtastung eines belichteten Elenventes steigt das
    Potential im Augenblick .der Abtastung wieder-auf
    den ;gleichen positiven Wert an, sinkt aber infolge
    des Austritts von Photoielektronen nicht so stark ab
    wie tun unlbiehchteten Zustand, so -daß biet der er-
    neuten Abtastung des Elementes dm kleinerer Span-
    niun,#-,s.an5ideg bzw. einte kleinere Umladung erfolgt.
    Dieser Unterschied in dem Spannungsanstieg bzw.
    in der Ladungsmenge verursacht das Bildsignal,
    und zwar Üidurch, daß, zur Ab,s,augelektro:die in
    dies neun Augenblick weniger Elektronen zurück-
    kehren, -wobei eine Änderung (in negativer Rich-
    tung) dien Ladungsmenge des gesamten Mosaiks
    bewirkt wird. Bekanntlich ist eine unigera;dzahlige
    Verstärkerzahl für die nachfolgende Verstärkung
    notwendig, so da.ß auf dien Brauaschen Röhre dieses
    am Bildfäalgerrohr erzeugte negative Signal bei
    Belichtung, wieder eine Aufhellung ergibt.
    Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Licht-
    rückkopplung über einen besonderen synchron zur
    Abtastung bewegten Lichtstrahl vorzusehen, das
    führt jedoch zu Schwierigkeiten. Es wird nämlich
    mit zunehmender Rasiterfeiinheit immer schwieriger,
    den Lichtstrahl synchron nachzuführeqn. Selbst wenn
    man; den wandernden Lichtpunkt mit einer Elek-
    tronenstriahlröhre :erzeuget; weiden immer größere
    Artforderungen am die Synchronisierung geisitellt, da
    es unmö;ghch isst, die Ablenkung des Strahles .ohne
    geometri!s:che Verzerrimigen vorzunehmen. Außerdem
    ist der bei dler Lichtrückkopplung erforderliche Auf-
    wand ziemäch ;groß.
    E;rfindum;gsgemiäß wird vorgeschlagen, diese dem
    Bi17:dAgnal entsprechende Stromschwankung zur Ab-
    saugelektrod,e durch einte Art Rückkopplung zu
    vergrößemy indem die Ausgangss,piannnung des Ver-
    stärkers in der entsprechenden Phase ,an die Ab-
    saAgelektroide dies B2ldz,erlegers gelegt wird, so daß
    biet, der Abuahme :des Stromes zur Absaugelektrode
    ein nqgatives Boterntial an diese gelangt und damit
    einte weitere Abnahme bewirkt und bei Zunahme
    -des Abisiaugsitromles (entsprechend einem dunklen
    Punkt) durch Spannungserhöhung @eünie weitere Zu-
    nahme erfolgt. Hierdurch ist .es möglich, eine ver-
    stärkte Schwankung (stärkere Modulation) des Ab-
    siagjgstroanes und :damit ,dler Büldsign,ale zu lerneichen.
    Dias Ersiaitzsichaltbild ;geht aus der Anordnung nach
    Abb. a hervor. Am Punkt i wird die Rückkopp-
    lumigssp:annung zugeführt, der Kondensator Cl .ent-
    spricht der Kapazität zwischen Abs:auigie?iektro,de und
    Mosiaikelement:en, der Kondensator C2 der Kapazität
    zwischen Mosaikelementen und Impulsplatte, und R
    ist :der Eimgangswderstand des Verstärkers. C3 stellt
    die Kapazität des Eingangskreises dar. Wenn an i
    die verstärkte Bildspannung angelegt wird, erfolgt
    einte Spannungsheilung, so daß .der Verstärker sich
    selbst erregt. Um dies zu verhindern, wird ,eine
    Newtralisiation vorgesehen, indem an dein Punkt z
    übler einen Kondensator q. die Bildeannumg i 8 0'
    phasienversichoben aalgelegt wird. Nach entsprechen-
    der Abglnichunig ist keine Störung zu erwarten.
    Gegenüber dien bisher bekanntgemachten Einrich-
    tungen hat die Erfindung den Vorteil größerer
    Steuersteilheti;t, weil die Geschwindigkeit der .auf
    denn Mosiaik ausgelösten Elektronen sehr klein ist
    (zwischen o und i Volt). Dadurch wird eine.
    Beeinllussunig durch geringste Änderung der Ab-
    saugspannung und ein sehr großer Modulationsgrad
    erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Armordnung zur Erhöhung .der Empfindlich- keit von ,an Raumladungsefakte gebundenen Bildzerlqgern, dadurch gekennzeichnet, daß die verstärkten Bildsignale nach Art einer Rück- kopplung .der der Mosaikelektrode gegenüber ang,ebraohten Absaugelektrode zugeführt werden. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzenchnet, .daß zur Vermeidung :einer Sielb:st- ear:qgung des ;an den BLldzerleger amgeschlos- seneai Verstärkers leine Neutralisation, z. B. Brückenschaltung, in .der Weise vorgesehen ist, daß eine Spiannung entgegengesetzter Phasie dem EI4gangsgtter @desi Verstärkers zugeführt wird.
DEH5587D 1938-10-22 1938-10-23 Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern Expired DE897427C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH5587D DE897427C (de) 1938-10-22 1938-10-23 Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE868372X 1938-10-22
DEH5587D DE897427C (de) 1938-10-22 1938-10-23 Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern

Publications (1)

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DE897427C true DE897427C (de) 1953-11-19

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ID=25951363

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DEH5587D Expired DE897427C (de) 1938-10-22 1938-10-23 Anordnung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Bildzerlegern

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DE (1) DE897427C (de)

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