DE897296C - Verfahren zur Herabsetzung der Stoffwanderung zwischen Kontaktflaechen - Google Patents

Verfahren zur Herabsetzung der Stoffwanderung zwischen Kontaktflaechen

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DE897296C
DE897296C DES12335D DES0012335D DE897296C DE 897296 C DE897296 C DE 897296C DE S12335 D DES12335 D DE S12335D DE S0012335 D DES0012335 D DE S0012335D DE 897296 C DE897296 C DE 897296C
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Germany
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contact surfaces
contact
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reduce
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Expired
Application number
DES12335D
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English (en)
Inventor
Ragnar Dr Phil Holm
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herabsetzung der Stoffwanderung zwischen Kontaktflächen Es ist bekannt, die Oberflächen von Kontakten zu polieren. Diese Maßnahme bringt bei Kontakten, deren größte Beanspruchung beim Öffnen stattfindet, keine nennenswerte Erhöhung der Lebensdauer, weil die sogenannte Stoffwanderung bald die Politur zerstört. Aber auch wenn der Kontakt so arbeiten kann, daß er fast stromlos öffnet, .dagegen bei Kontaktgabe stark strombelastet wird, findet in der Regel eine Materialwanderung statt. Diese Materialwanderung läßt sich besonders bei kleinen Spannungen gemäß der Erfindung sehr herabdrücken, z. B. um zwei Zehnerpotenzen, wenn man Kontaktflächen verwendet, die durch Drücken gegen einen harten Gegenstand geglättet sind. Besonders günstige Ergebnisse wurden dadurch erzielt, daß man die Kontaktflächen durch Drücken gegenAchat glättet. Der Grund für die Wirksamkeit dieses Verfahrens ist noch nicht restlos geklärt. Es scheint, daß durch die Behandlung der Kontaktfläche gemäß der Erfindung mikroskopische. Erhebungen (Spitzen) beseitigt werden, die: sonst beim Schließen des Kontaktes durch den dabei zuerst auftretenden Strom stark erhitzt werden, Verschweißungen. ergeben und den. Ausgangspunkt für größere Unebenheiten sowie für die Stoffwanderung bilden. Das Verfahren nach der Erfindung kann bei beliebigen Kontaktmaterialien, beispielsweise Edelmetallen, wie Silber, Platinlegierungen u. dgl., angewendet werden.
  • Wenn es auch nach der Erfindung gelingt, .die Feinwanderung bei Kontaktgabe: erheblich herabzusetzen, so läßt sie sich dennoch nicht ganz vermeiden und führt dazu, daß schließlich die Kontaktfläche am Ort des eigentlichen Stromüberganges allmählich beschädigt wird. Damit wird schließlich der Ausgangspunkt für stärkere Zerstörungen der Kontakte geschaffen. Man kann diese Erscheinung ebenfalls unterdrücken, wenn man rechtzeitig für eine Erneuerung .der Stromübergangsstelle sorgt, indem man von Zeit zu Zeit o,dker auch stetig andere Stellen der Kontaktflächen miteinander in Berüh-. rung bringt. Die Zeitabstände zwischen der Erneuerung der Berührungsflächen lassen sich für die verschiedenen Umstände durch Versuche ermitteln. Sie sind natürlich von der Belastung des Kontaktes beim Einschalten abhängig. Die Erneuerung der Kontaktflächen kann in der Weise geschehen, daß man wenigstens das eine Kontaktstück mit einer gewölbten Oberfläche versieht und durch kleine Verst@ellung .der Lage dieses' Kontaktstücks dafür sorgt, d.aß sich die Oberfläche auf dem Gegenkontakt abwälzt. Diese Verstellung kann von Zeit zu Zeit von. Hand oder selbsttätig durch Verdrehen eines Kontaktstücks in einem geeigneten Gelenk oder durch Verbiegen einer Kontaktfeder geschehen.
  • Die Erfindung läßt sich nicht nur bei Schwachstromkontakten anwenden, sondern auch für Starkstromkontakte, .die in praktisch stromlosem Zustandgeöffnet werden, wie dies bei Kontakteis für sogenannte Kontaktstromrichter der Fall ist. Bei derartigen Geräten läßt sich auch eine selbsttätige Verstellung der Kontaktflächen gegeneinander durch verschiedene konstruktive Mittel herbeiführen. So kann man beispielsweise einen zylindrischen Kontakt durch eine Klinke bei jedem Kontakthub um einen kleinen Weg weiterschalten und dadurch eine Erneuerung der Kontaktoberfläche herbeiführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herabsetzung der Stoffwanderung zwischen Kontaktflächen, insbesondere .aus Edelmetall, wie Silber, bei Kontakten; die beim Öffnen schwach belastet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen. .durch Drücken gegen einen harten Gegenstand geglättet werden. ä. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen durch Drücken gegen Achat geglättet werden. 3. Kontaktanordnung mit Kontakten, die nach .dem Verfahren gemäß Anspruch r oder a geglättet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um nacheinander verschiedene Punkte,der Kontaktflächen wirksame zu machen.
DES12335D 1944-12-10 1944-12-10 Verfahren zur Herabsetzung der Stoffwanderung zwischen Kontaktflaechen Expired DE897296C (de)

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