DE897175C - Vorrichtung zur voruebergehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung waehrend des Anlassens von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur voruebergehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung waehrend des Anlassens von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen

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DE897175C
DE897175C DEK11295A DEK0011295A DE897175C DE 897175 C DE897175 C DE 897175C DE K11295 A DEK11295 A DE K11295A DE K0011295 A DEK0011295 A DE K0011295A DE 897175 C DE897175 C DE 897175C
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DE
Germany
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camshaft
spindle
cam
band
spring
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DEK11295A
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English (en)
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Josef Hoevel
Oswald Dipl-Ing May
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/08Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for decompression, e.g. during starting; for changing compression ratio
    • F01L13/085Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for decompression, e.g. during starting; for changing compression ratio the valve-gear having an auxiliary cam protruding from the main cam profile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur vorübergehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung während des Anlassens von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vorübergehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung während des Anlass-ens von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen und besteht darin, daß ein, oder mehrere, vorzugsweise sich mit der Nockenwelle drehende Körper mittels einer axial in die Nockenwelle einschraubbaren, durch eine selbstsperrende Vorrichtung von Hand ve,rdrehbare und in dieser Vorrichtung axial verschiebbare Spindel durch Verschieben, Aufweiten oder Anheben in eine Stellung gebracht werden, in der sie neben, den Nocken das Aufsetzen der Ventilstangen bzw. deren. Stößel auf den Grundkreis der Nocken. verhindern.
  • Die bei stehender Brennkraftmaschine in die Nockenw edle einzuschraubende Spindel wird während der erste!n Umdrehungen beim Anlassen der Maschine wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeschoben, da sich diel Nockenwelle drehst und die Spindel zwar in ihrer Verstellvorrichtung axial gleiten, jedoch infolge der Selbstsperrung dieser Vorrichtung nicht drehen kann. Die Spindel wird zweckmäßig in Einschraubrichtung durch eine Feder belastet, so daß ihr Gewinde mit leim Gewinde in der Nocken-,vetllenbohrung stets in Berührung bleibt.
  • Hinsichtlich der Ausgestaltung der Erfindung werden erfinidungsgemäß verschiedene Vorschläge gemacht. Ein Vorschlag geht dahin., die Spindeil beim Eindringen .in die Nockenwelle mit einem ab,-gesetzten glatten Schaft bis in den Bereich eines Ventilnockens vordringen zu lassen und hierbei über einen oder mehrere radial in die -Nockenwelle eingesetzte Druckstücke ein dicht neben dem Nacken, um -die Nockenwelle-gelegtes, vom Stößel noch überdecktes. Band bis über den Grundkreis des Nockens hinaus anzuheben. In Durchbildung dieses Gedankens -ist der in die Nockenwelle eindringende eingesieitzte Schaft der Spindel so. ausgeführt, das er sich am Ende konisch bis auf einen kleineren, zylindrischen Zapfen verjüngt, wobei sowohl die Länge dieses konischen Schaftabschnittes als auch deir Durchmesser des zylindrischen Zapfens so! bemessen sind, daß sich in ausgerücktem Zustand der Spindel die radial in der Nockenwelle verschiebbaren Druckstücke auf den zylindrischenZapfenaufsetzen. DerVerschiebungsweg dieser Druckstücke muß natürlich so. groß sein, daß dass von ihnen. vorher angehobene Band biss auf den Grundkreis oder noch weiter zurück ausweichen kann.
  • Dieses neben dem Nocken um die Nockenwelle gelegte Band kann einmal aus einem geschlossenen, unnachgiebigen Ring bestehen, dessen Abmessungen so genvählt und auf die Spindel und die Druckstücke abgestimmt sind, 4aß er in ausgerücktem Zustand der Spindel bis auf den Grundkreis oder hinter demselben zurückweichen: kann und bei Einrücken der Spindel über den Grundkreis hinaus angehoben wird.
  • Weiterhin könnte dieses Band aus einem aufgeschnittenen, durch ein Schloß zusamme@ngehaltenen Federband bestehen, wobei in weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform das Federband über eine von seinem Spannschloß getragene Nase von der Nockenwelle ohne Beeinträchtigung seiner radialen Verschiebbarke@t mitgenommen wird, beispielsweise mittels einer die Nase des Spannschlosses aufnehmenden Nut oder eines mit der Nase in Kraftschluß bleibenden Vorsprunges auf der Nockenwelle.
  • Als weitere Möglichkeit für die Ausführung des Bandes sei eine offene, in Drehrichtung der Nockenwelle mit ihrem vorlaufenden Ende verdrehungssicher festgelegte, nach innen spannende Ringblattfeder vorgeschlagen. Die Festlegung dieses- Feder kann. auf jede geeignete Art und Weise erfolgen, beispielsweise mittels einer in eine Nut der Nockenwelle eingreifendem; Nase.
  • Neben dieser vorstehend beschriebenen Verwendung eines radial aus der Nockenwelle heraus angehobenen oder ausgeweiteten Bandes. wird in Durchbildung der Erfindung noch vorgeschlagen, mittels der in. di..ea Nockenwelle eingeschraubten Spindel einen außerhalb des Stößelbeireiches auf der Nockenwelle gleitend angebrachten. Ring, der sich vorzugsweise zum Nocken hin ko@ni sch verjüngt, dicht neben den Nocken zu schieben. Es versteht sich, daß dieser Ring einen -solchen Durchmesser haben ruß, .daß er, dicht neben dem. Nocken sitzend, ein Aufsetzen des Stößels auf den Nockengrundkreis verhindert.
  • Zur Selbstsperrung der Verstellvorrichtung für die Spindel kann jede geeignete Vorrichtung herangezogen werden, beispielsweise eine über eine Stirnverzahnung gleitende, im, Bereich der Verzahnung mit Knaggen versehene Feder. In den Fällen, in. denen eine Bedienung der Spindel in Achsrichtung der Nockenwelle nicht möglich ist, empfiehlt es sich, einen Kegeltrieb vorzusehen. Auch ist es dem1cbar, an Stelle eines Handrades zum Verstellen der Spindel eine durch einen Zug- oder Druckstab, betätigte Ratsche zu verwenden.
  • Sollen mehrere Ventile während des Anlasseis offen gehalten wenden, so, kann man entweider den Schaft der Spindel verlängern oder besondere, vorzugsweise durch Federn. kraftschlüssig mit der Spindel gehaltene Druckstifte in die Nockenwelle ,einlegen. Für die bei Verwendung eines anzuhebenden oder auszuweitenden Bandes neben, den Nocken erforiderlichen, radial in die Nockenwelle eingesetzten Druckstücke kann, jede geeignete Form gewählt werden. So, z. B. können diese Druckstücke Kugeln, zylindrische Stifte oder Seggnnente sein. Auch können, sie pilzförmige Gestalt haben und so eingesetzt -sein, daß sie nicht aus der Nockenwelle herausfallen können. Im letzteren Fall kann auf ein besonderes Brand verzichtet werden, vorausgesetzt, @daß die Druckstücke dicht genug nebeneinander angeordnet sind.
  • In der Zeichnung sind mehrere Aesführungsformendererfindungsgemäßen Vorr.ichtungbeispielsweise dargestellt bzw. in Einzelheiten erläutert.
  • Abb. i zeigt eine ei-tfndungsgemäße Vorrichtung, bei der die Spindel auf radial in die Nockenwelle eingesetzte Druckstücke arbeitet; in den Abb. 2 'bis 4 sind verschiedene, dicht neben den Nocken angeordnete Bänder zum Anheben und Ausweiten gezeigt; Abb. 5 veranschaulicht die Betätigung eines auf der Nockenwelle mittels. der Spindel verschieb barem. Ringes; Ab#b: 6 endlich zeugt einen Winkelantrieb für die Spindel.
  • Abb. i zeigt eine Nockenwelle i, die mittels eines besonderen Lagerbundes 2 im Gehäuse 3 einer Brennkraftmaschina gelagert ist. Unmittelbar neben der Lagerstelle, zur Maschinenseite hin, sitzt ein Nocken 4 auf der Nockenwelle, der über einen Stößel 5 und eine nicht gezeigte Stoßstange auf ein. Einlaßventi,l der Brennkraftmaschine arbeitet. Die Nockenwelle i weist eine mehrfach abgesetzte, an einer Stelle mit einem Gewinde 7 versehene zentrale Bohtung auf. Dieise zentrale Bohrung 6 der Nockenwelle i nimmt eine Spindel 8 auf, die mit einem mit dem Gewinde 7 im der Nackemvelle korrespondierenden Außengewinde g versehen, ist. Diese Spindel ragt mit einem glatten Schaft aus dem Maschinengehäuse heraus und: endet in einer im wesentlichen aus einem Drehgriff i o und; einem Teil i i bestehenden Vers.tellvorrichtung. Das Teml ii und der Drehgriff io sind fest miteinander verschraubt. Teil i i ist außerdem im Lagerabschluß:deckel i2 gelagert. Die Mitnahme des,Spindelschaftes beim Drehen der Verstellvorrichtung erfolgt mittels eines in einem Langloch des Schaftes gleitenden Stiftas 13. Auf den D eehgriff io mit maschinenseitig eine Blattfeder 14 aufgesetzt, die mittels ein ihren Enden angebrachter Knaggen 15 beim Drehen der Spindel in einer auf dem Lagerabschluß.deckel 12 angebrachten Stirnverzahnung 16 einrastet. Die Verstellvonrichtung ist also sielbstsperrend, wodurch erreicht wird., daß die bei Stillstehen der Brennkraftmaschine in die 2,Tockenwelle hineingedrehte Spindel bei Drehung der Nockenwelle von dieser wieder herausgeschraubt wird. In Einschraubrich.tung ist die Spindel durch eine Feder 17 h°-lastet, so, diaß auch bei herausgeschraubter Spindel die Gewinde 7 und 9 in Berührung bleiben bzw. beim Drehen der Spindel sofort wieder einspuren.
  • laschinenseitig hinter dem Gewinde ist die Spindel auf einen glatten Schaft i8 abgeiseitzt, dessen Ende, sich konisch auf einen Zapfen i9 geringeren Durchmessers verjüngt. Dicht neben dem Nocken 4. maschinenseitig greift um die Nockenwelle eiin verformbares Stahlband 2o, welches vom Stößel 5 noch überdeckt wird und von der Spindel beim Einschrauben mittels in der Nockenwelle radial gleitender Druckstifte-2i bis über den Grundkreis des Nockens hinaus ausgeweitet wird und damit verhindert, daß sich das vom Nocken 4. gesteuerte Ventil heim Anwerfen der Maschine ganz schließt. Oberhalb der horizontalen Mittellinie ist die Spindel 8 in eingesch.raubteir und unterhalb dieser Linie in ausgerückter Stellung gezeigt. Wie aus dieser Versetzung ersichtlich, sind der Schaft 18, die konische Schaftlänge und der zylindrische Zapfen i9 so bemessen"daß die Druckstifte 21 in eingeschraubtem Zustand der Spindeil auf dem glatten Schaft 18 und bei ausgerückter Spindel auf dem dünneren Zapfen i9 aufsitzen. Beim Anlassen der Brennkraftmaschine wird zunächst mittels des Drehgriffeis io die Spindel bis in ihre reichte Endstellung in die Nackenwelle hineinge!schraubt,wobei sich das Federband 2o über den Grundkreis des Nockens hinaus dehnt. Daraufhin wird die Brennkraftma,schine angeworfen. Während der ersten Umdrehungen schraubt die Nockenwelle die 111 der Verstellvorrichtung verdrehungssicher geführte Spindel zurück, so daß die Druckstifte 21 nachgeben und das Federband 2o bis auf den Nockengrundkrei.s oder darüber hinaus zurückweicht. Die Nfaschine kann nunmehr normal verdichten und zünden. Da die Schmierung der Spindel hinisichtlich der Zuverlässigkeit der Vorrichtung von großer Bedeutung ist, ist zwischen dem Lagerabschlußdeckel 12 und dem Nockenwellenhund 2 ein Raum 22 belassen, in dem das seitwärts aus der Lagerstelle des Nockenivellenbundes ausgetretene Schmieröl aufgefangen und der Bohrung in deir Nockenwelle zugeführt wird. Aus dieser Bohrung kann das Schmieröl durch eine radiale oder schräge Bohrung .in der Nockenwelle wieder abgeführt werden. Bei dem dargeistellten Ausführungsbeispiel befindet sich diese Bohrung a3 im Bereich der Druckstücke 21.
  • Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Nockenwelle im Bereich der Druckstifte 21. Es wird an Stelle eines sich ausweinenden Federhandeis 2o ein unnachgiebiger Ring gezeigt. Dieser Ring 24 wälzt sich beai ausgerückter Spindel 8 auf deir Nockenwelle ab und muß so. bemessen sein, daß er bei Anliegen an der Nockenwelle nicht über den Grundkreis des Nockens hinausragt. Beim Einschrauben der Spindel 8 wird er durch die Druckstifte 21 angehoben und verhindert ein Aufsetzen des Stößels auf dem Nockengrundkrei:s.
  • In Abb,. 3 ist eine weitere Ausführungsform des neben dem Nocken um die Nockenwelle gelegten Bandes gezeigt. Es handelt sich um ein aufgeschnittenes, durch ein Schloß zusammengehaltenes F,cderband. D.ieArbei:tsweise des Bandes entspricht derjenigen des: in Abb.2 gezeigten Ringes. Ein: Unterschied besteht darin, daß der Ring nach Abb. 2 unnachgiebig ist, das Federband nach Abb,. 3 dagegen verformbar ist.
  • Abb. 4 endlich zeigt ein Band, welcher aus einer offenen, in. Drehrichtung der Nockenwelle mit ihrem vorlaufenden Ende 25 auf der Nockenwelle. mittels eines Kerbstiftes festgelegten, nach innen spannenden Rinsgbslattfeder besteht. Beim Austreten der Druckstifte aus der Nockenwelle wird diese Ringblattfeder bis über den Grundkreis hinaus ausgeweitet und erzwingt ein Offenbleiben des Ventils.
  • Abb. 5 veranschaulicht eine etwas andere Art der Ausnutzung der Verstallbeweguug der Spindel 8. Neben dem Nocken 4 ist außerhalb des Stößeilbereichs ein zum Nocken hin konisch zulaufender Ring 26 auf der Nockenwelle aufgeschoben" der einen durch ein Langloch in der Nockenwelle hindurchführenden Querstiift27aufweist. Die Spinde18 drückt beim Einschrauben gegen diesen Stift 27 und schiebt dien Ring entgegen der Feder 28 dicht neben. den Nocken 4. Da der Durchmesser des Ringes größer ist als der Nockengrundkreis, bleibt das Ventil bei einsgeschraubter Spindel offen.
  • Abb. 6 zeigt einen Winkelantrieb für die Spindel. Die Kraftübertragung erfolgt über zwei Kegelräder 29 und 3o. Die Selbstsperrung der Drehspindeil 31 wird mittels einer U-förmig gebogenen Blattfeder 32 erreicht, die einerseits am Maschinengestell befestigt ist und andererseits mittels einer an ihrem freien Ende befestigten Knagge' 33 über eine mit dein Spiindel 31 fest verbundenen Zahnscheibe 34 gleitet.
  • Die Erfindung kann sowohl Anwendung auf ventilgesteuerte Viertaktbrenukraftmaschinen :als auch Z.weitaktbrennkraftmaschinen mit ventilgesteuertem Auslaß finden. Ist in letzterem Fall keine besondere Nockenwelle vorgesehen, sondern erfolgt der Antrieb des Ventils von der I#,'-uirbelwelle aus, so müßte die Vorrichtung im Sinn der Erfindung über die Kurbelwelle auf das. Ventil einwirken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur vorübe)rgehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung während. das Anlassense von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen., gekennzeichnet durch eiinen oder mehrere sich vcrzugswei.se mit der Nockenwelle drehende Körper, die mittels einer axial in die Nockenwelle einschraubbaren, durch eine selbstsperrende Vorrichtung von Hand veridrehbare und in dieser Vorrichtung axial verschiebbaren Spindel durch Verschieben, Aufweiten oder Anheben in eine Stellung gebracht werden, in. der sie neben den Nocken das. Aufsetzen der Ventilstangen b@z.w. deren Stößcil auf den Grundkreis des Nockens verhindern.
  2. 2. Vodnrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Nockenwelle einschraubbare Spindel in Einschraubrichtung federbelastet eist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel beim Eindringen in die Nockemvelle mit einem abgesetzten glatten Schaft bis in den Bereich eines Venbilnoickens vordringt und hierbei über einen oder mehrere radial in die Nockenwelle eingesetzte Druckstücke ein dicht hieben dem Nocken um die Nockenwelle gelegtes, vorm Stöße. noch überdecktes, Band bis über den Grundkreis des Nockens hinaus anhebt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der .in die Nockenwelle eindringende albgesetzte Schaft der Spindel am Ende konisch bis anzf einen kleineren zyliindrischen Zapfen verjüngt und sowohl die Länge dieseis konischen Schaftabschnittes als auch der Durchmesser des zylindrischen Zapfens so bemeissen sind, daß sich in ausgerücktem Zustand der Spindel die radial in der Nockenwelle verschiebbaren Druckstücke auf den zylindrischen Zapfen aufsetzen, wobei der Verschiebungswegso groß sein muß, daß das von ihnen vorher angehobene Band bis auf denn Grundkreis oder noch hinter diesen ausweichen kann. - 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch g&-kennzeichnet , daß das neben dem Nocken um die Nockenweille gelegte Band aus einem geschilossenen unnachgiebigen Ring besteht, dessen Abmessungen, so gewählt und auf die Spindel und die Druckstücke abgestimmt sind, daß er in ausgerücktenn Zustand der Spindel bis auf den Grundkreis oder hinter denselben zurückweichen kann; und bei Einrücken der Spindel über den Grundkreis hinaus angehoben wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das neben dem Nocken um die Nockenwelle gelegte Bernd aus einem durch ein Schloß zusammengehaltenen Federband besteht. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da,ß das Federband über eine von seinem Spannschloß getragene Nase von der Nockenwelle ohne Beeinträchtigung seiner radialen Verschiebbarkeit mitgenommen wird, b-eisp@ielsiweise mittels einer die Nase des Spannschlosses aufnehmenden Nut oder eines mit der Nase in Kraftschluß bileibenden Vorsprunges auf der Nockenwelle. B. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das neben denn Nocken um die Nockenwelle gelegte Band aus einer offenen, in Drehrichtung der Nockenwelle mit ihrem vorlaufenden Ende verdrehungssicher festgelebten, nach innen spannenden Ringbdattfeder besteht. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringblattfeder mittels einer in eine Nut der Nockenwelle eingreifenden Nase fes,bgel%#t ist. io. Voririchtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel beim Eindringen in die Nockenwelle mittels radial durch die Nockenwelle hindurchtretender Kraftübertragungsedemmte einen außerhalb. des Stößelbereiches auf der Nockenwelle gleitend angebrachten, vorzugsweise konisch zurr Nocken hin sich. verjüngenden Ring dicht neben den Nocken schiebt. ii. Voarrichtung nach einem der Ansprüche i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement der Verstedilvoinrichbung für die Spindel aus einer über eine Stirnverzahnung gleitenden, in diese Verzahnung mittels Knaggen einrastendem. Feder besteht. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Spindel von Hand über einen Kegeltrieb erfolgt. 13. Voirrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellvorrichtung für die Spindel eine Ratsche vorgeschaltet ist. 1q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 13 für mehrzylindrige Birennl#:raftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterleitung der Verstellbmvagung der Spindel in den Bereich der Ein- oder Auslaßventilnocken anderer Zylinder der glatte Schaft der Spindel entweder entsprechend verlängert ist oder daß besondere, vorzugsweise durch Federn kraftschlüssig mit der Spindel gehaltene Druckstifte ün die Nockenwelle eingeschoben sind. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 1q., dadurch gekennzeichnet, daß das an der Einführungsstelle der Spindiel in diel Nockenwelle aus deren Nockenwellenlager austretende Schmieröl durch an der Nockenwelle vorgesehene, radial verlaufende Kanäle oder durch einen zwischen der Nockenwelle und dem Lagerabsch!lußdeckel belassenen Auffangraum der Spindelführung zugeleitet und, wenn erforderlich, durch eine radiale Bohrung in der Nockenwelle wieder abgeführt wird. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 15, dadurch gekennzeichnet, da.ß die radial in die Nockenwelle eingesetzten Druckstücke zum Anhieben. oder Ausweiten des neben den Nocken um die Noekänwelle gelegten Bandeis aus Kugeln, zylindrischen Stiften oder Segmenten bestehen oder auch pilzförmig ausgebildet sind.
DEK11295A 1951-09-13 1951-09-13 Vorrichtung zur voruebergehenden Verminderung oder Aufhebung der Verdichtung waehrend des Anlassens von ventilgesteuerten Brennkraftmaschinen Expired DE897175C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0555805A1 (de) * 1992-02-10 1993-08-18 CAGIVA SERVICES S.p.A. Automatische Vorrichtung zur Verminderung der Verdichtung während des Anlassens einer Brennkraftmaschine
EP1247950A3 (de) * 2001-03-30 2003-04-02 Tecumseh Products Company Mechanische Dekompressions- und Vakuumsablasseinrichtung
EP1344905A3 (de) * 2002-03-11 2007-03-14 BRIGGS & STRATTON CORPORATION Vakuumablasseinrichtung

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