DE896975C - Thermostat mit einer durch einen Waermefuehler gesteuerten Heiz- oder Abkuehlvorrichtung - Google Patents

Thermostat mit einer durch einen Waermefuehler gesteuerten Heiz- oder Abkuehlvorrichtung

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Publication number
DE896975C
DE896975C DEH9522A DEH0009522A DE896975C DE 896975 C DE896975 C DE 896975C DE H9522 A DEH9522 A DE H9522A DE H0009522 A DEH0009522 A DE H0009522A DE 896975 C DE896975 C DE 896975C
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DE
Germany
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temperature
heating
chamber
thermostat
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Expired
Application number
DEH9522A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Haake
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HAAKE GEB
Original Assignee
HAAKE GEB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1919Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Thermostat mit einer durch einen Wärmefühler gesteuerten Heiz-oder Abkühlvorrichtung Bei Thermostaten, die zur Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur in einem Gefäß oder einer sonstigen Einrichtung bestimmt sind, ist es bekannt, eine vorzugsweise elektrische Heizeinrichtung und ein Temperaturfühlorgan in den Flüssigkeitsumlauf einzuschalten. Das Fühlorgan schaltet, sobald die Temperatur der in dem Gefäß befindlichen Flüssigkeit unterhalb der gewünschten konstanten Temperatur liegt, die Heizeinrichtung ein und schaltet sie wieder aus, wenn die gewünschteTemperaturerreicht oder überschritten ist.
  • Diese Thermostaten haben den Nachteil,, daß das Füblorgan für die Temperatur eine gewisse Trägheit bat. Es vergeht also jedesmal eine wenn auch nur kurze Zeit bis zum Einschalten bzw. bis zum Abschalten, so daß dadurch unvermeidliche Temperaturschwankunggen entstehen. Auch die verwendeten Heizeinrichtungen besitzen eine gewisse Wärmekapazität, die ein Nacheilen der Heizwirkung zur Folge hat. Hierdurch werden die bereits erwähnten Temperaturschwankungen noch erheblich vergrößert, so daß die erzielbare Temperaturkonstanz begrenzt ist und solche Thermostaten für Einrichtungen, bei denen es auf die Einhaltung einer genauen Temperatur bis auf geringste Bruchteile eines Grades ankommt, nicht verwendet werden können.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil und schafft einen Thermostaten, welcher eine Temperaturkonstanz mit geringster Toleranz sichert. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung eine die Heiz- und Fühlvorricbtung enthaltende Temperierkammer von verhältnismäßig kleinem Volumen an eine Ausgleichskammer von verhälinismäßig großem Volumen angeschlossen, so daß die in der Temperierkammer abwechselnd sich ergebenden kleinen Flüssigkeitsmengen von einer Über- bzw. Untertemperatur in der Ausgleichskammer entsprechend dem Verhältnis ,des Volumens der beiden Kammern ausgeglichen werden.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel schematisch eine Ausführungsform der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist a das zu temperierende Gerät, .d. h. ein Behälter, der die auf genauer Temperatur zu haltende Flüssigkeit enthält. Die Flüssigkeit fließt über die Leitung b nach dem Thermostaten hin. Letzterer besteht aus einer Temperierkammer c, in der die Heizung d und :der Temperaturfühler e untergebracht sind, und einer Ausgleichskammer f. Aus -der Ausgleichskammer wird :die Flüssigkeit durch eine Umwälzpumpe g angesaugt und über die Leitung hin das zu temperierende Gerät a hineingepumpt.
  • Die Temperier- oder Vorkammer c des Thermostaten hat einen verhältnismäßig sehr kleinen Rauminhalt, während die Ausgleichskammer fein im Verhältnis zu der Kammer c großes Volumen aufweist. Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Die aus dem Gerät ca durch die Leitung b ausströmende Flüssigkeit gelangt in die Temperierkammer. ' Ist die Temperatur zu niedrig, so schaltet der Fühler e ,die Heizung d an. Die durch die Temperierkammer fließende Flüssigkeit wird infolgedessen erwärmt und gelangt über die Ausgleichskammer zu dem zu temperierenden Gerät zurück. Hat die durch die Temperierkammer fließende Flüssigkeit und damit auch der Fühler die gewünschte Temperatur erreicht, dann schaltet der Fühler die Heizung aus; kühlt infolge des Wärmeverlustes die Flüssigkeit in dem Gerät a unter die .Solltemperatur ab, dann wird die Heizvorrichtung d wieder eingeschaltet. Es werden demnach aus der Temperierkammer in die Ausgleichskammer abwechselnd kältere und wärmere Flüssigkeitsströme hineinfließen, also abwechselnd solche, die über bzw. unter der gewünschten Solltemperatur liegen. Die in. die Ausgleichskammer f einfließenden verhältnismäßig kleinen Stöße warmer und kalter Flüssigkeit vermischen sich mit der in derAusgleichskammer vorhandenen verhältnismäßig großen Flüssigkeitsmenge. Bei vollkommener Vermischung verhalten sich dann die Temperaturschwankungen in der Temperierkammer c zu denen in der Ausgleichskammer f reziprok zu den darin enthaltenen Flüssigkeitsmengen, wobei in erster Annäherung zu der Flüssigkeit noch die während einer Heiz- bzw. Abkühlperiode hindurchfließende Flüssigkeitsmenge hinzuzuziehen bzw. abzuziehen ist. Es verhält sich also angenähert die Amplitude der Temperaturschwankungen in der Temperierkammer zu der Amplitude der Temperaturschwankungen in der Ausgleichskammer wie das Volumen der Ausgleichskammer abzüglich des Volumens der während der Heiz- bzw. Abkühlperiode umgewälzten Flüssigkeit zu dem Volumen der Temperierkammer zuzüglich des Volumens der während einer Heiz- bzw. Abkühlperiode umgesetzten Flüssigkeit. Da sich das Verhältnis des Volumens der Temperierkammer zuzüglich des genannten Umwälzvölumens zu dem Volumen der Ausgleichskammer -abzüglich des genannten Umwälzvolumens beliebig klein machen läßt, so kann man erreichen, daß die Temperaturschwankungen der aus .der Ausgleichskammer herausgepumpten Flüssigkeit nahezu gleich Null werden, so daß sich eine beliebig weitgehende Temperaturkonstanz erzielen läßt: Diese Wirkung wird dadurch verstärkt, @daß die Temperaturschwankungen in der kleinen Temperierkammer sehr viel häufiger in der Zeiteinheit stattfinden, wodurch sich die nachfolgende Dämpfung in der Ausgleichskammer und den ebenfalls wärmeträgen Apparateteilen sehr viel stärker auswirkt.
  • Die Einrichtung ist nicht nur für Thermostaten verwendbar, die eine sieh bei der Arbeit abkühlende Flüssigkeit auf bestimmter Temperatur halten sollen, sondern auch für solche, bei denen die Flüssigkeit sich bei der Arbeit erwärmen kann und infolgedessen eine Abkühlung auf eine -gewünschte konstante Temperatur erforderlich ist. Es muß dann an ;Stelle der Heizvorrichtung eine Kühlvorrichtung treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Thermostat mit einer durch einen Wärmefühler gesteuerten Heiz- oder Abkühlvorrchtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Heiz- und Fühlvorrichtung enthaltende Temperierkammer (c) von verhältnismäßig kleinem Volumen mit einer Ausgleichskammer (f) von verhältnismäßig großem Volumen verbunden ist, so daß die in der Temperierkammer abwechselnd sich ergebenden kleinen Flüssigkeitsmengen von einer Über- bzw. Untertemperatur in der Ausgleichskammer entsprechend dem Verhältnis des Volumens der beiden Kammern ausgeglichen werden.
DEH9522A 1951-08-24 1951-08-24 Thermostat mit einer durch einen Waermefuehler gesteuerten Heiz- oder Abkuehlvorrichtung Expired DE896975C (de)

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DE896975C true DE896975C (de) 1953-11-16

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DE (1) DE896975C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0163051A1 (de) * 1984-03-31 1985-12-04 Forschungszentrum Jülich Gmbh Verfahren und Thermostat zur Einstellung einer konstanten Temperatur für ein Fluid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0163051A1 (de) * 1984-03-31 1985-12-04 Forschungszentrum Jülich Gmbh Verfahren und Thermostat zur Einstellung einer konstanten Temperatur für ein Fluid

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